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Die Stimme · 1933-01-12 · Heft 262 (12.1.1933) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
6 (1933)
Issue
Heft 262 (12.1.1933)
Date
1933-01-12
Page
– (sequence 11)
Language
German
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DIE STIMME Seite 11 Nr. 262 — 12. JUJ33 Bialik-Monat Die Histadruth Iwrith proklamiert den Monat Jänner als Biatik Monat in •Ocst',rivje!i und richtet das Ersuchen an all*' Parteien, Organisationen, Verbände usw., in diesem Monat Bialik-Feiern zu veranstalten. Ein zionistisches Seminar Auf ln;6.r,v.e des Herrn Prot. W.ihelin Steift soll ftun endlich auch in Wien einem äußerst dringenden Bedürfnis der zionistischen Bewegung Rechnung getragen werden, dem Bedürfnis nach einem Seminar, in dem entsprechend geichulte Propagandisten herangebildet werden. Schon lange machte sich in der zionistischen Bewegung Oesterreichs der Mangel ideologisch durchgebildeter und geschulter Jugendlicher fühlbar. Der jugendliche Zionist blieb an der überfläche der Probleme haften, ohne In sie elnzudringon, und war daher seinen Gegnern, vor allem marxistischen Antizionisten, nicht gewachsen oder mußte zu landläufigen Phrasen Zuflucht nehmen. Diesem beschämenden Zustand soll nun das von der Arbeitsgemeinschaft: «Vereiniung zionistischer Hochschüler» und «Z. P. hajes» durchgeführte zionistische Seminar ein Ende bereiten, indem es einerseits die Teilnehmer in ihrer Zionistischen Ideologie bestärken will, andererseits sie dazu befähigen soll, in Diskussionen den zionistischen Standpunkt erfolgreich zu vertreten. Zur Leitung dieses in der Form einer Arbeitsgemeinschaft geplanten Kurses hat sich bereitwilligst Herr Professor W. Stein zur Verfügung gestellt. Bei der Vorbesprechung am 22. v. M. wurde bereits ein genaues Arbeitsprogramm festgelegt .lm Mittelpunkt dieses Programmes stehen die Problem kreise: Nationalismus, Sozialismus und Liberalismus. Durch eingehende Behandlung dieser Problemkreise in Referat uhd Diskussion sollen die zu behandelnden Themata durchdacht und durchsprochen werden und eine möglichst tiefgehende Durchbildung der Teilnehmer erzie't werden, wobei auch die formale, rednerische Seite größte Beachtung finden wird. In Anbetracht der Wichtigkeit eines solchen Kurses fiir die österreichische zionistische Jugend ladet die oben erwähnte Arbeitsgemeinschaft in Betracht kommende junge Zionisten ein, an diesem Schulungskurs teilzunehtnen. Der Kurs wird jeden Donnerstag Punkt 8 Uhr abends im Heim, II., Krummbaumgasse 10 (Souterrain) stattfinden. Erster Kursabend: Donnerstag, den 12. J'fi n n e r 1 93 3. Thema: «Wesen und Sinn des Nationalismus», Referat Prof. Dr. Wilhelm Stein. Anmeldung zur Arbeitsgemeinschaft jeden Dienstag von 8 bis 10 Uhr abends Im Heim, II., Krummbaumgasse 10, und bei den Funktionären der «Vereinigung zionistischer Hochschüler». Zionistischer Jugendbund Menorah Wien, VI., Stumpergasse 47 eiläßt folgenden Aufruf: Jüdische Eltern! Jüdischer Junge! Jüdisches Mädchen! Wir sind Überall von Feinden umgeben. Der Antisemitismus zieht immer weitere Kreise. In Volks-, Mittel- und Hochschule, ln Handel, Gewerbe und Industrie wird der Jtode. beleidigt, zurück-gesetzt und verdrängt. Es gibt.nur ein Mittel der Abwehr. Dieses Mittel heißt: Zusammenschluß «Oer! Jüdische Jugend! Kommt zu uns! Vermehret unsere Reihen Wir wollen mit vereinten Kräften — niemandem zu I-elde, uns zu Nutzen — die jüdische Jugend zu stolzen und aufrechten Juden machen. In unserem Bund verbringt ihr eure freie Zeit in Gesellschaft gleichaltriger Freunde. Zur Pflege des Gemeinschaftssinnes werden Wanderungen, Spielabende im Heini, Vorträge sowie Diskussionen veranstaltet. Der zionistische Jugendbund Menorah ladet die j ü d ische Jugend der westlichen Bezirke zu der am Sonntag, den 15. Jänner 1933, 10 Uhr vormittags, hrt Schäffer-K no, Wien, VI., Mariahilferstraße 37, stattfindenden Kinovorstellung (Wochenschau, Makkabia, neuester Palästina-Film, Lustspiel) herzlichst ein. Eintritt frei! Karten im Heim. VL, Stumpergasse Nr. 47, täglich von V2I bis y*>8 Uhr erhältlich. Jüdische Jungen und Mädchen kommt alle zu uns in den Zionistischen Jugendbund Menorah! Zionistische jugendgruppe Favoriten Einstweiliger Sitz: Gasthaus Müllner, X., Quelienstraße 125. Im X. Bezirk ist eine Jugendvereinigung, die sich «Z i 0nUt lache Jugendgruppe Favoriten* benannt hat, gegründet worden. Die Schaffung dieses Jugendbundes, der der Zionistischen Bezirkssektion X angegliedert worden ist, entsprang der Notwendigkeit, die jüdische Jugend dieses Bezirkes zu organisieren, die in Ermangelung eines Jüdischen Heimes' entweder ihre Kräfte an außerjüdische Organisationen vergeudete oder überhaupt geistig reglos blieb. Der Jugendbund «Zionistische Jugendgruppe Favoriten.» betont das geistige Programm. Er will die Erziehung der jüdischen Jugend in wahrhaft jüdischem Geiste durch Vermittlung jüdischer Werte. Seine Bestrebungen sollen einzig und aäeim iim Bilde der zionistischen Idee gssti’tet werden, wobei ihre Totalität immer gewahrt bleiben muß. Doch hat die «Zionistische Jugendgruppe Favoriten» es für gut gehalten, sich mit denjenigen Jungzionisten, welche den oder Jenen Punkt im zionistischen Programm besonders hervor- :ehren, zusammenzuschließen, um, dergestalt nach Innen gefestigt, den Kampf gegen den größten Feind des jüdischen Volkes, die Assimilation, erfolgreich führen zu können. Aktion „(fldische fugend in Not* Mit Unterstützung der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien wurde Sonntag, den 1. Jänner 1933, in den Räumen des Arboiterheims Borochow, Wien, II., ßlumauergasse 1, ein Jugendheim für die arbeitslose männliche jüdische Jugend mit einer künstlerischen Feier eröffnet. Im gut geheizten Helme wird für weitestgehende BesfshäftigungsmügHchkeit gesorgt. Allen Besuchern wird eine Warme Jause verabreicht. Das Heim ist an allen Wochentagen von 2 Unr bis 7 Uhr geöffnet. Nachweis der Erwerbslosigkeit erforderlich! Das Komitee «lüdische Jugend ln Not». Weidah der Misrachijugend Die IV. Weidah der Misrachi-Jugend fand vom 6. bis 8. Dezember v. J. statt. Aus dem erstatteten Tätigkeitsbericht sei insbesondere hervorgehoben, daß es uns gelungen ist, nach längerer Zeit und großen Bemühungen einen Hachscharah-Platz für unsere Mitglieder zu schaffen, sowie die Gründung der Ortsgruppen Baden und Eisenstadt Auch wurden grund'egende Resolutionen über die zukünftige Arbeit gefaßt, wobei besonders auch auf die Paläst'na Arbeit Wert gelegt wurde. Der neue Merkas konstituierte sich wie folgt: Präsident Josef Mermelstein, Vizepräsidenten Koppel Blum und Heinrich Klausner, Ku'turreferent Ch. Weiß, Hechaluz V. Brison, Örganisat'on und Presse Heinrich Klausner, für Binjan Beth Poalim K. Blum, K. K. L. W. Landmann. Finanzen: Josef Mermelstein, ferner M. Türkl, M. Hager, J. Erbsenthal, J, Hochberger, Kitagirozky und R. Sann. Jffiftfindigifngen und Jllittetlun&en J. W. S. V. Haganah. Amtsstunden: Montag bis Donnerstag 7 bis 10 Uhr abends, II., Obere Donaustraße 89. — Anmeldungen: Montag bis Donnerstag, 7 bis 10 Uhr abends, II., Obere Donaustraße 89, XV., Hollergasse 40, und von 7 bis 9 Uhr abends IX., Nußdorferstraße 16. Zionistische Sektion II. Montag, den 16 d. M., 8 Uhr abends, Vortrag Prof. Dr. Wilhelm Stein über «NationalsoZialismusund Judenfrage». Ort: Vortragssaal der Sektion, II., Praterstraße 13. Der Lesesaal ln der Sektion II, Praterstraße 13, wurde wieder eröffnet. Die zionistische Sektion und Frauengruppe Prater hielt Samstag, den 7. Jänner, im eigenen Heime den dritten Geselligkeitsabend ab, der gut besucht war. Dr. Heinrich Glanz hielt einen lehrreichen Vortrag über «Die Prophete in Israel», wonach Konzertsängerin Nora Dauber einige jüdische Lieder sang. Herr Siegmund Haber rezitierte in jüdischer Sprache. SchTieß'ich trug Herr Markus Günsberg einige humoristische Stücke vor. Alle Mitwirkenden ernteten reichen Beifall. Chanukah-Feier der zlon. Bezirkssektion VIII/IX. Durch ein bedauerliches technisches Versehen wurde in dem Bericht über obige Chanukah-Feier die Mitwirkung des Oberkantors Margulies nicht erwähnt. Oberkantor Margulies hat durch den gefühlvollen Vortrag des Chanukah-Liedes und der übrigen hervorragend künstlerischen Darbietungen das Publikum entzückt und ihn durch stürmischen Appla-us zu Wiederholungen gezwungen. Herr Margulies wurde in Würdigung seiner Verdienste von der Sektion ins Silberne Buch des J. N. F. eingetragen. Di? Zionistisch? Bezirkss-sktlcn VIII/IX veranstaltet Donnerstag, 26. d. M., im Kleinen Schauspielhaus, II., Praterstraße 34, 20 Uhr, eine Vorstellung der Wilnaer Truppe: «Herscheie Ostropoler», Lustspiel von M. Lifschütz. Das Reinerträgnis dieses Abends ist dem Keren Alijah gewidmet. Zion. Bezirkssektion XVl/XVII. Jeden Donnerstag, acht Uhr abends, Sektionsabend im «Grand Cafe Hernals» (Inhaber Gg. Barbag), XVII., Ecke Hernalsergürtel und Gei'olergasse. Erscheinen für Mitglieder Pflicht. Gäste herzlich willkommen. Die Zionistische BezIrkssekFon Favoriten veranstaltete am 28. Dezember eine M a k k a b ä e r f e i e r, welche bei einem zahlreichen Besuch (zirka 300 Personen) einen gelungenen Verlauf nahm. Der sehr geschätzte Rabbiner des Bezirkes Herr Dr. Albert Weiner hielt unter lebhaftem Beifall die Festrede, in welcher er die historisch? und akbuells Bedeutung des geschichtlichen Ereignisses in fesselnder Weise darlegte. Herr Oberlcantor S’mon Weiß versah die kantoralen Funktionen und leitete durch seine ausgezeichneten Liedervorträge den künstlerischen Teil des Abends (hebräische und jüdische Volkslieder) ein, welcher von der allseits beliebten Hilda Dulftzkaja und dem sehr begabten Herrn Tendier bestritten wurde. Die begeisterte Zustimmung der Anwesenden bezeugte das Verständnis und den Dank für die glänzenden Darbietungen. Das Kinder-Chanukah-Fest lm 17. Bezirk. Am 24. Dezember 1932 fand im Etablissement Sima in Hernals e'n von der Hebräischen Schule des Vereines Beth-Jizchak ve»anstaltetes Kinder-Chanukah-Fest statt. Mehr als 300 Kinder und 200 Erwachsene haben den Aufführungen der Kleinen mit Spannung und Interesse gefolgt. Der Obmann des Vereines, Herr Silzer, begrüßte die Erschienenen, wonach Herr Lehrer Herzberg von der Histadruth-Hamorim über die WichFgkeit der jüdischen.Erziehung der Kinder sprach. Die Aufführungen in hebräischer Srpache bewiesen, welche Fortschritte die Kinder in der unter Leitung des Herrn Lehrers Brzezinsky stehenden Hebräischen Schule erzie't haben. Re'cher Beifall und viele Neueinschreibungen bekundeten den Erfolg dieser Veranstaltung. Zion. Bezlrkssektion Brigittenau. An jedem Mittwoch, halb 8 Uhr abends, findet ein Vortragszyklus des Herrn Dr. Elimelech Rimalt über jüdische Geschichtsbilder statt. Erster Vortrag Mittwoch, II. Jänner: «Die politischen Verhältnisse der Hasmonäerzeit». — An jedem Freitag, halb 8 Uhr abends, halt Rabb. Dr. B. Murmelstein Vorträge über den laufenden Thoraabschnitt. — D:enstag, den 17. Jänner, 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Leo Goldhammer: «Oie wirtschaftliche Lage der Juden in der Gegenwart». Gäste willkommen. Zionistische Bezlrkssektion .XX., Jägerstraße 30. Die Sektion beabsichtigt, in der nächsten Zeit eine größere organisatorische und kulturelle Arbeit zu entfalten. Das Programm umfaßt politische Referate, Vorträge aus dem jüdischen Geistesleben und gesellige Veranstaltungen. Ein großer, gut geheizter Vortragssaal steht den Brigittenauer Zion:sten zur Verfügung. Für Zeitungen und für ein billiges Büfett wird gesorgt. Die erste Veranstaltung fand Dienstag, den 10. Jänner um 8 Uhr im Lokal, XX., lägerstraße 30, 1. Stock, statt. Herr Dr. Oskar Grünbatim, Präsident des Landeskomitees, hielt einen Vortag über das Thema «Assimilation oder Zionismus?» Ab nächster Woche halt Herr Rabbiner Dr. B. Murmelstein an jedem Freitag um '/28 Uhr einen Vortrag über die laufende S:drah (1. Vortrag 13. Jänner) und Herr Dr. Ellmeleoh Rinult, Absolvent des Ribbi urse ni nrs, an jedem Mittwoch einen Vortragszyklus über jüdische Geschichte (I. Vortrag M. Taubes «Politische Verhältnisse der Hasmonäerzeit»). Z. M. V. Mirjam. Gelegentlich der letzten Alijah rüsteten wir 35 Chawerim komplett und 10 teilweise aus. Wir wollen auch jetzt den nach Erez auswandernden Olim nach Möglichkeit bei ihrer Ausrüstung helfen; wir bitten daher alle Gesinnungsgenossen, uns mit brauchbarem Bekteidungsmateria! in dieser wichtigen Sache zu un‘erstützen. Spenden sind an unser Heim, Z. M. V. Mirjam, I., Jordangasse 7, zu senden und v.erdert auf Wunsch auch abgeholt. — Mittwoch und Uonnustag ab 8 Uhr und Samstag von 4 bis 6 Uhr finden die Sicliotii der einzelnen Gruppen statt; von 7 bis 8 Uhr Hebräisch Außerdem haben wir Englisch- und Französischkurse und jeden Montag einen von Bundesschwester Trude Klein geleiteten Turnkurs. Histadruth Iwrith. Wegen der Bialik-Fcier entfallen der dieswöebige Vortrag und die IJtcrafurseniinare. Achtung, Biallk-Feier-Kartenbesitzer! Die biß am 14. d. M.t 6.30 Uhr abends an der Tageskassa (Hotel Continental, Taborstr. 4) nicht abgelieferten Karten werden als verkauft betrachtet und nicht mehr retourgenommen. Der Jüdisch-akademische Jurlstenvereln teilt mit: Bei genügender Teilnehmerzahl findet Ende Jänner ein Wiederholungskurs zur rechtshistorischen Staatsprüfung (April-, Juli-Termin) statt. Wir bitten um baldige Anmeldung in den Amtsstunden, Dienstag und Donnerstag von 19 b!$ 20 Uhr im Amts'okaie, IX., Liechtensteinstraße 30. Letzter Anmeldungstermin Dienstag, den 24. Jfinner. «Theologla», Verein jüd. Hochschüler an der Isr. Theologischen Lehransta’t, Wien, II., Tefflpelgasse 3. Samstagf, den 14 Jänner, findet im kleinen Tetrtnel, II., Tempelgasse 3, eine Predigt des cand theol et phil Heinrich Kaufmann statt. Beginn des Gottesdienstes pünktlich um 8 Uhr früh. — Mittwoch, den 18. Jänner, um halb 12 Uhr vormittags, findet ein Vortrag des Koll. Chiel Ba*er statt. Thema: «Der Chassidismus». Ort: Israelitisch-theologische Lehranstalt, II., Tempelgasse 3. Jüdisch-akademischer Philosophenverein, IX., Zimmermannplatz 8. Bei der am 24. Dezember v. J. abgehaltenen konstituierenden Ausschußsitzung wurde folgender Ausschuß gewählt: Präses: Dr. Israel Zvi Kanner; Sekretariat: Uzxi Goldschläger; Kassareferat: Herbert Eckstein; Bibliothek: Simelie Schvebel, Marek Meiseis; Kulturrefeat: Dr. Keßler; Wirtschaftsreferat; Moses Genser: H. A.-Reterat: Aron Dunkeiblum; Leiter der Musiksektion: Adolf Zurkovsky. Der J. A. Philosophenverein beabsichtigt Hebräisch» kurse abzuhalten. Interessenten wollen sich in der Zelt von 1 bis 2 Uhr (täglich) im J. A. Philosophenverein oder lm Sekretariat des Hochschulausschusses, IX., Zimmerniarniplat* Nr. 8, anmelden. Jüdischer Angestelltenverband «Emunah». Sonntag, den 15. d. M., zweite Führung durch das jüdische Wien. Treffpunkt präzise YtlO Uhr vormittags vor dem Gebäude, II., Malzgasse 16. Führung: Schriftsteller Leopold Moses. Gäste willkommen. Jüdischer HochschulausschuB Wien (Exekutive des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs «Judäa»), Wien, IX., Zimmeunannplatz 8. Der Jüdische Hoch» schulausschuß veranstaltet gemeinsam mit dem J. A. Technikerverband am 14. Jänner um 21 Uhr abends ein« Führung durch das Tagbiatt. Treffpunkt: Hauoteingang «Neues Wiener Tagblatt», Fleischmarkt — Am 19. Jänner findet im Herzl-Saale, Wien, II., Untere Augadenstratte 38, ein vom Jüdischen Hochschu'ausschuß veranstalteter Vortrag des Herrn Dr. Salomon Wolf statt Beginn 8 Uhr abends* Thema: Sinn und Schicksal des Zionismus. — Am 24. Jänner findet im Handelsmuseum, Wien, IX., Berggasse 16, eine Veranstaltung des Jüdischen Hochschulausschusses mit dem Thema: «Was erwartet die jüdische Studentenschaft von der jüdischen Volksgemeinde?» statt. Es werden die Mandatar« aller Richtungen das Wort ergreifen. — Herr Rabbiner Dr. A* Kaminka nimmt am Mittwoch, den 18. d, M., seine Vorlesungen im Lehrsaa! 37 der phil. Fakultät auf mit dem Thema: Spinoza: Politisches Traktat. Theodor Herzl, Verein zionistischer Hochschüler, Vereinsheim: H., Krummbaumgasse 10. Der Verein veranstaltet im eigenen Heime, II., Krummbaumgasse 10, jeden Samstag um 8.30 Uhr abends Vorträge, zu welchen jüdsche Hochschiiler und Hochschülerinnen herzlichst eingeladen werden« Samstag, den 14. Jänner, findet der Vortrag d. Bb. cand. phil. et theol. Heinrich Kaufmann «Elidhu in der jüd. Sage* statt. — Ferner werden folgende Vorträge abgehalten: Cand. ph:l. Chaim Yellin: «Die jüd. Arbeiterbewegung in def Galuth und in Palästina». — Cand. phil. et theol. David Ochs: «Die Haskalah». — Dr. Viktor Kornmehi: «Dl« Hygiene bei den Juden». — Cand. phil. et theol. M. L. Kurtz: «Ch. N. Bialik». — Abs. phil. Mechel Patron: «Die Juden in Rußland». — Abs. phil. Paul Solomonica: «Die Vorgeschichte Palästinas». — Dr. F. Morgenstern: «Die Wirtschaftskrise und die Juden». — Cand. theol. et phil. H. Kaufmann: «Die Ausgrabungen in Palästina». Zaire Misrachl, Wien, 11., Hölländstraße lö. Sonntag, den 15. Jänner, halb 8 Uhr abends, findet im Heime, II., Hollamisträße 10, ein großer H e i m a b e n d statt. Mitwkkend« u. a.: Samuel Schwager (Rezitationen), Ch. Feuerstein (Violine). Karten zu 50 Groschen jeden Abend im Heime und an der Abendkassa. Makkabi Wien, Sektion X. Samstag, den 28. Jänner, 8 Uhr abends, Gesellschaftsäbertd mit Tanz im Cafe Altei Rathaus, I., Wipplingerstraße 24/26. Gäste herzlich willkommen! . - «Makkabi»-Winterspiele ln Zakopane, Das Arrangement für d:e Winterspiele in Zakopane, die in der Zeit vom 2. bla 5. Februar stattfinden, hat der Touristik- und Skiklub «Hakoah» übernommen. Anmeldungen sowie Auskünfte jeden Freitag im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11. abends von 8 bis 10 Uhr. Anme'desdiluß 15. Jänner — Skikurse werden bei günstigen Schneeverhäl'nissen jeden Sonntag sowohl für Anfänger als auch für Vorgeschrittene ahge'nlton. Vorbesprechung jeden Freitag im Klubheim. Gäste willkommen Bibel- und Talmudvorträge im Bethakneset «Bene- Berith», XX., Kaschlgasse 4. (Rabbiner Moses Horowitz.) Jeden Freitag beim Abendgottesdienst, Sonntag, Dienstag und Donnerstag nach dem Abendgottesdienst. Jüdischer Witwen- und Waisenhilfsverein, Wien, IX., Servitengasse 20. Am Montag, den 9. Jänner, halb 8 Uhr abends, im Cafe Promenaden, IX., Roßauerlände 27 (Ecke Seegasse), findet die 2 5. Generalversammlung statt. Herr Rabbiner Dr. Arthur Zacharias Schwarz wird im Anschlüsse an die Generalversammlung einen Vortrag über «Einiges über jüdische Witwen- und Waisenhilfe in früherer Zeit» halten. Chorverband Haahnrah. Der Chorverband Hasimrah veranstaltet am 15. Jänner im Saale «Bayrischer Hof», II., Tahorstraße, eine Festakademie mit Tanz zugunsten notleidender Kollegen. Eine ganze Reihe prominenter Künstler haben in Anbetracht des wohltätigen Zweckes ihre Mitwirkung zugesagt. Die Leitung des Vereines ladet auf diesem Wege seine Freunde und Gönner elrt, diese Veranstaltung zu besuchen. Karten sind im Cafd «Carl-Theater* und bei sämtlichen Vereinsmitgliederrt erhältlich. Zionisten! Leset und verbreitet «Die Stimme"!

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