Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 6 (1933)
- Issue
- Heft 261 (5.1.1933)
- Date
- 1933-01-05
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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«eite 10 Dili STIMME Nr. 261 5. Jänner 1933 Grabsteine Friedländer & Deutsch Wien i.'SeiteflgUtteaguse Nr.t Tel. I) .'8-1-28 XI.. Zentralfriedhof, neben dem t. Toi. Tal. U 18-0-86 Achtung! Blnlik-F'eier-Kartenbesirzer! Die bis am 7. d. M. nicht retournierten Karten werden als verkauft betrachtet und nicht mehr /.urückgenonunen. Zion. Jugtndbund «Menorah», VI., Stumpergasse 47. Jüdische Jungen und Mädchen de-- westil. Bezirke, tretet unserem Jugendbund be;, der euch in allernächster Zeit zu einer Kinovorstellung (neuer Palästinafilm) einladen wird. Zaire Misrachi/ll., HoHandstraße 10. Schabbath abends präzise 19 Uhr, im Heim, II., HoHandstraße 10, Dtekussioffsaben-d. Einleitende Worte Dr. Schalont Lilienfeld. Erscheinen aller Chawerim Pflicht! Gäste willkommenl Misrachi-Minjan, 11., HoHandstraße 10. S’man T’fÄaih: Freite»^ abendfl, 16 Uhr; Schabbath früh, 9 Uhr; Minchah, 15.30 Uhr. Bibel- und Talmudvorträge im Bethakneset «Bene- Beritlu», XX., Kaschlgasse 4. (Rabbiner Moses Horowitz.) Jeden Freitag beim Abendgottesdienste, Sonntag, Dienstag und Donnerstag nach dem Abendgottesd’.ense. Verein für jüdische Geschlche und Literatur in Wien, II., Ferdinandstraße 23/8. Montag, den 9. Jänner 1933, im Klubsaale der «Hakoalu, I., Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Professor Dr. Camillo Baumgarten: «Aus der Geschichte der jüdisch-türkischen Gemeinde in Wien». Beginn %8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Bund ehemaliger Zöglinge des Badener israelitischen Waisenhauses in Wien. Am 17. Jänner fährt unser Präsident, Herr Abraham Reich, nach Erez Israel. Die Abschiedsfeier findet Mittwoch, den 11. d. M., um 8 Uhr abends im Lokal «Or Thora», II., Czerninpiatz, statt. Die Jüdisch«* Landsmannschafts-Verelnlgung «Kongreß- Polen» in Wien veranstaltete Sonntag, den 25. Dezember 1932 abends, im eigenen Heime II., Obere Donaustraße 85, bei zahlreichem Besuch eine Chanukahfeier mit reichhaltigem Programm. Nach dem Anzünden der Lichter durch Oberkantor Ch. R o s e n b e r g, hielt der hebr. Pädagoge S. A 11chuler seine geistreiche Festrede, wofür die Vermmelten ihm großen Applaus schenkten. Sodann wurden «räische und jüdische Lieder von Bialik und Frug •h Oberkantor Max S c h i d 1 o und humoristische Erngen von Schalom-Alechem durch Oberkantor s e n w a I d zum Vortrag gebracht. Ein satirisches Ge« or. J. Landau den Vorstandsmitgliedern gewidmet, ->ßen Beifall. Für ihre ausgezeichneten, uneigen- Leistungen wurden alle Künstler herzlichst bedacht, ich erschienenen Gäste verweilten in gehobener bis spät nach Mitternacht, r Angestelltenverband «Emunah», Wien, I., Jorarnstag, den 7 d. M., im Mirjamheim, I., Jordan- »g des Herrn Leopold Moses; «A u s d e r G et Juden in Wien und Niederöster- \ Beginn 8U Uhr abends. Eintritt frei, i. — Für einen Englisch-Kurs für *ie Hebräisch-Kurs für Vorgelen noch einige Teilnehmer aufgenomm Samstag, Montag und Dienstag von 4 nt. mel. II., G abeno J«< Die 25. kenden •/% 3 U'r a statt. Im h Dr. A. Z. S Witwen -und glieder und G liehst eingelad Bukowina straße 9, 1. F jene Mitglied witz und Sniatyn un mittels Se* tunlichst ' ten drrstk derbegür nah. Amtsstunden: Montag bis Donbends, fl., Ob. Donaustraße 89. An- Donnerstag 7 bis 10 Uhr abends, *d XV., Hollergasse 40, 7 bis 9 Uhr 3t 16 \ Waisenhilfsverein, Wien, IX. dieses überaus human wirag, den 9. Jänner 1933, um enade, IX., Roßauerlände 27, alt Sr. Ehrw. Herr Rabbiner rtrag: «Einiges über jüdische Vüherer Zeit». Die P. T. Mitnes, ebenso Gäste sind herzand in Wien, I., Elisabeth- Telephon R 45-8-34, ersucht alle der Reise W i e n—C zerno- Lemberg-—Stanislau— Kolomea— . Februar 1933 vom Nordbahnhof end, teilrichmr-n wollen, sich ehe- .melden. Die Reisetellnehmer erhaljn>ft und Verpflegung, ebenso Sou- Art. Jüdischer Hochschüleraasschuß für Oesterreich Dienstag, den 24. Jänner 1933. um 8 Uhr abends, findet im Festsaale des Handelsmuseums, IX., Berggasse 16, eine vom Jüdischen Hochschulauschuß einberufene Kundgebung der jüdischen Studentenschaft mit dem Thema: «Was erwartet die jüdische Studentenschaft von der jüdischen Volksgemeinde» statt, bei welcher Vertreter aller jüdischnationaler Parteirichtungen sprechen werden. Samstag, den 14. Jänner 1933, findet um 21 Uhr abends eir - "ührung durch die Druckerei des «Neuen Wiener Tag' uttesv, veranstaltet vom Jüdischen Hochschulausschuß gemeinsam mit dem J. A. Technikerverband statt. Lese- und Redehalle jiid. Hochschüler, IX., Türkenstr. 9 Der für den 17. Dezember angekündigte Vortrag von btudienrat Prof. Dr. Moritz Rosenfeld über «Oberrabbiner Prot. Dr. Zwi Perez Chajes, sein Leben und seine Persönlichkeit» findet infolge Erkrankung des Referenten am Samstag, den 7. d. NU im Rahmen unseres Konventes statt. Beginn: 20 Uhr. Dienstag, den 10. d. M., 20 Uhr, spricht A. H. Ing. Arch. Hans Sobelsohn (Haifa) über «Palästina von heute.» Anschließend Kommers im Roten Saal des «Hotel de France», ßegiinn: 21.45 Uhr. Zu beidien Vorträgen Gäste willkommen. Vereinigung Zionistischer Hochschüler Hochschülerorganisation des zlon. Landesverbandes Dienstag, den 10. Jänner 1933, Vortrag des Kollegen Erich Wolf über «Jüdischer Selbsthaß» in unserem Heime, H„ Krumbaumgasse 10 (Souterrain). Beginn 8 Uhr. Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultus* gemeinde Wien Konkurs Bei der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangen mit sofortigem Dienstantritte zwei Frledhoffunktlonärstellen (Chewra-Mönner) zur Besetzung. Diesen Funktionären obliegt die Vornahme der rituellen Waschungen (Taharah) der Verstorbenen in den Räumlichkeiten der Friedhöfe oder je nach Bedarf und Weisung des Ktultusvorstandes am Wohn- oder Sterbeorte des Dahingeschiedenen und Verrichtung der hiebei üblichen Gebete, weiters die Versehung kantoraler Funktionen und Verrichtung der Gebete bei Abholung der Verstorbenen, bezw. beim Leichenbegängnisse, endlich der Vollzug von administrativen Arbeiten im Bereiche des Friedhofbetriebes und des Beerdigungswesens. Zur Erlangung dieser Stelle ist erforderlich: 1. ein Höchstalter von 35 Jahren, 2. der Nachweis der österreichischen Bundesbürgerschaft, 3. an streng ritueller Lebenswandel in religiöser und sittlicher Beziehung, 4. genaue Kenntnisse der auf die oben angeführten Tätigkeiten bezughabenden religiösen Vorschriften und deren Quellen, 5. eine entsprechend geschulte Stimme für kantorale Leistungen. Der für diese Stelle in Betracht kommende Gehalt wird vereinbarungsgemäß festgesetzt. Die mit Originalbelegen ausgestatteten Gesuche sind bis 2 5. Jänner 1933 1m Friedhofamte der Israelischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, während der üblichen Amtsstunden schriftlich zu überreichen, bezw. per Post zu übersenden. Bei gleichen Qualifikationen erhalten bereits im Dienste der Kultusgemeinde befindliche Angestellte vor anderen Bewerbern den Vorzug. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Prdigten, bezw. Schrifterklärungen in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen Freitag, den 6. Jänner 1933, werden bei den um 4 Uhr 20 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten beziehungsweise Sctorifterklärungen abgehalten, und zwar: II., Tempelgasse 5: Rabbiner Dr. J. M. Bach. CEF F j ■ ■ bensversicherungs Oll O Kl IV Gesellschaft I MUINIÄ GEGRÜNDET IM JAHRE 188? Aus dem Jahre.-berichte 1931: Vergicherungsbestand. ,...S 3,746.000.000 Prämien und Zinsen Einnahmen ... . S 182.000.000 Garantieraittei.S 472.000 000 Auszahlungen an die Versicherten...8 42.500.000 OtiNterreicti. Deutsches Keich. Tschechoslowakische Republik. Belgien. Holland. Frankreich. Spanien. Italien. Ungarn. Polen. .Jugoslawien, Bulgarien. Griechenland. Rumänien. Palästina. Syrien. Türkei. Aegypten. Die Gesellschaft schiieUt zu billigen Prämien und günstigen Bedingungen Kapitals- und Kentenvernicheiungen jedei Art ab Xenemgft führt. KINDER- VERSORGUNGS-VERSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienheitrag. Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) (nvaliditätsversichernng (Zahlung einet Kente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit and Auszahlung des versicherten Kapitals nach reijährigei Panei dei Invalidität) Per Ende 1981 waren beim Phönix 886.664 Personen versichert E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E □ E B 0 ■li-irnriT-iMr;*., ^mmrnnnrrir.’' III., Untere Viaduktgasse 13: Rabbiner Professor Doktor K. Kupfer. V. , Siebenbriurnvii.gnss.c 1 ,i: Rabbiner Dr. G. M, Mehrer. VI. . ScbmalzhofgaÄSe 3: Rabbine- Dr. J. Drobiusky. VIIL Naudcggergassc 12: Rabbiner Dr. M. Bauer. IX . .Miiiinergasse 2f: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. X., Humboldtgrissc 27: Rabbiner Professor Dr. Albert Weiner. XV., Turne,rgasse 22: Rabbiner D. I. Ta glicht. XVIII., SchopemhauerstrnRe 39: Rabbiner Dr. D. Feuchtwang. XIX. , Dolinergasse 3: Rabbiner Professor Dr. A. Frankfurter. XX. , Kluckygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelsteiin. Exegetische Vorträge: Samstag, den 7. Jänner 1933 Beim V o r m i 11 a g s g o 11 e s d i e n s t: XX., Kluckygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Nach dem Nachmittagsgottesdienst: XIU* Eitelberggasse 22: Rabbiner Dr. M. Lewin. Israelitischer Jugendgottesdienst Samstag, den 7. Jänmer 1933, findet in allen Gemeinde- und Vereinssynagogen der Jugendgottesdienst um 3 UJir nachmittags statt. Israelitische Kultusgemeinde Wien In der Versorgungsanstalt der israelitischen Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, gelangt eine Sekundararztensstelle zur Besetzung. Einreichungstermin bis 15. Jänner 1933. Die näheren Bedingnisse sind in der Amtedfrektion der israelischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, zu erfragen. Wien, 1. Jänner 1933. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Die Kleiderstelle der Ffirsorgezentrale bittet dringendst um Zuweisung von brauchbaren Bekleidungsgegenständen jeder Art, Wäsche, Schuhe usw. für Männer, Frauen und Kinder. Telephonische oder schriftliche Benachrichtigung erbeten an di« Fürsorge-Zentrale der israel. Kultusgemeinde Wien, L, Seitenstettengasse 2, Telephon U 25-5-85, welche die Abholung veranlaßt. Markus Engels Paulinen-Stiftung Aus den Erträgnissen der obgenannten Stiftung gelangt der Betrag von S 6000.— an hilfsbedürftige Nachkommen der nachbenannten Geschwister des Herrn Markus Engel zur Verteilung: Samuel Engel, Charlotte, geborene Engel, verehelichte (Adolf) Hirschfeld. Rosa, geborene Engel, verehelichte (Philipp) Blas. Bewerber und Bewerberinnen, welchen den vorstehend angeführten Bestimmungen entsprechen, wollen Ihre Gesuche bis spätestens 31. Jänner 1933 an das Kuratorium der Markus Engels - Paulinen-Stiftung, Wien, 1., Seitenstettengasse 2, übersenden. Den Gesuchen, welche detaillierte Angaben über aHe für die Beurteilung der persönlichen Verhältnisse der Gesuchsteller maßgebenden Umstände zu enthalten haben, sind anzuschließen: das Geburtszeugnis, erne Lebensbestätigung, ein Mittefllosigkeitszeugnis, ferner amtliche Dokumente, durch welche die Abstammung des Bewerbers oder der Bewerberin von dem obgenannten Bruder öder einer der obgenannten Schwestern des Herrn Markus Engel nachgwiesen wird. Das S t ifturogskuratorium. Jakob-Luxemburg-Stiftung Gesamtverieihungsibetra.g: S 460.—. Bewerbungsberechtigt sind: Hilfsbedürftige jüdische Witwen, welche im dritten Wiener Gemeindebezirk wohnhaft sind. Bevorzugt sind: von den oben bezeichneten Personen: Beamtenswitwen galizischer Herkunft, wenn ihnen durch die Verleihung eines Betrages zu einer Existenz verholten wird und die Erziehung der verwaisten Kinder ermöglicht, resp. erleichtert wird. Einreichungsfrist: 1. bis 31. Jänner 1933. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, eventuell Geburtsscheine der Kinder. Einreichstelle: Fürsorge- Zentrale der israel Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, 1. Stock. Karoline-Güterbock-Stiftung Gesamtverleihungsibetrag S 280.—. Bewerbuingsberechtigt sind: Arme kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfession. Bevorzugt sind: solche arme kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfession, welche in Holitsch leben oder daselbst zuständig sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, ärztliches Zeugnis, MitteMosiigkeitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1933. Einreichstelle: Fürsorge-Zentrale der israel. Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengasse 2, 1. Stock. Adolf-und-Therese-Stem-Wohltätigkeitsstlftung Verieihungsbetrag S 120.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeindezugehörigkett Bevorzugt sind: Von allen anderen Bewerbern solche der Unterstützung würdige und bedürftige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 14 April 1899 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf Stern, odei dessen Gattin, Frau Theres« Stern geh. Kan-itz, nachzuweisen vermögen. Verleihungstagt 14. April 1933. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein bezw. Trau» ungsscheim, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. |ärmer 1933. Einreichstelle: Fürsorge-Zentrale der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2. 1. Stock. Wien, 1., Jänner 1933. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Welche edelgesinnte Persönlichkeit möchte armem Hochschüler die Vollendung seiner Studien ermöglichen oder zu einer Anstellung, (eventuell Bureauarbeiten oder Hofmeister-] posten) verhelfen? Unter «Maschinenbau] 5693» an die Expedition des Blattes. I Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer L andesvtrband für Oesterreich, Wien, L, Kärutnerstraße Nr. 28. — Verantwortlicher Redakteur: Di. Sigmund Finkelsteut, Wien. I.. Kärtnerstraße Nr. 28. —• Druck: <lnva>, Wien, Vll., Lerchentelderatraß* Nr. L