Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 5 (1932)
- Issue
- Heft 259 (22.12.1932)
- Date
- 1932-12-22
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nt. 259 — 22. Dezember 1932 DIB STIMME Seife 0 Zionistisches Leisen ln Wien Gang zum Chajes-Grabe Anläßlich des fünften Todestages des verewigten Wiener Oberrabbiners Dr. Z. P. Chajes fand am 18. d. M. eine vom zionistischen Landeskomitee für Oesterreich veranstaltete Trauerkundgebung, verbunden mit einem Gang zum Chajes-Grab, statt. Trotz schlechten Wetters war die Beteiligung sehr stark, insbesondere die Jugend war zahlreich vertreten. Die zionistischen Kulutrvorsteher waren vollzählig erschienen. Oberkantor Gerson M a r g o 1 i e s verrichtete am Grabe in gewohnt glänzender Weise die kantoralen Funktionen, dann wurde Kadisch gesagt lind alle Anwesenden zogen am Grabe vorbei. Die Spitze des Zuges bildeten die Schüler des Chajes- Realgymnasiums mit ihrem Direktor. Chajes-Gedenkfeier in der Zionistischen Sektion II. Anläßlich des fünften Todestages de* Oberrabbiners Dr. Z. P. Ofvajes wurde am 19. d. M. im Heim der Zionistischen Bezirkssektion Leopotdstadt unter Vorsitz des Herrn Dr. Rybaczewstoi eine Gedenkfeier abgehalten, bei welcher der Präsident des Zionistischen Landeskomitees, Herr Dr. Oskar Grünbaum, in hochangelegter und gedankenreicher Rede die Persönlichkeit des Verewigten als geschicht- Icben Führer des Judentums und des Zionismus bei besonderer Berücksichtigung seiner Leistungen im Interesse des jüdischen Volkes und der Menschheit würdigte. M. H. Landau — 84 Jahrt alt Donnerstag, den 22. Dezember 1. J., begeht unser Freund und Gönner Herr M. H. Landau, Wien, VIII,, Afecrstraße 43, seinen 84. Geburtstag beim besten Wohlsein und in voller geistiger Frische. Namens der Misrachi-Zentrale, II., Pnaterstraße 11, gratulieren wir herzliche und wünschen ihm «Arichat jamim weschanim werow Nachat». Seine Wohltaten um A h a w a t J f s r a e I sind allbekannt, daher wünschen wir ihm, er möge seinen Kindern und dem Judentum noch lange Jahre erhalten bleiben und die Krönung seiner Taten und seines Wirkens miterieben. Wir rufen inm zu: «Jehi razon Schejechudasch Kanescher Neurajich webiske lalot l’Zion Benna Amen! Für die Misrachi-Zentrale, Wien, II., Praterstraße II: H. Bioch. J. Neumann. Todesfall Vorige Woche starb im jugendlichen Alter Frau Rosa Trompeter, die Gattin unseres Ausschußmitgliedes und Mitgliedes der Bezirkskommission der Israel. Kultusgemeinde. Zahlreiche Gesinnungsgenossen fanden sich beim Leichenbegängnisse ein. Dem schwergeprüften Gatten sowie dien Kindern entbieten wir auf diesem Wege unser herzlichstes Beiteid. Der Vorstand der Zion. Bezirlcseektioo für den 20. Bezirk. Zionistische Jugendfeier Im Heim der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt fand Sonntag, den 18. d. M., anläßlich des Kultus Wahlsieges zu Ehren der akademischen Studentenschaft und der lugend eine von alten zionistischen Jugendgruppen und Studentenverbindungen stark besuchte Feier statt. Nach Begrüßung durch Gesinnungsgenossen Dr. A. Schmerler unter Hinweis auf die von allen zionistischen Jugendgruppen mit großer Begeisterung geleistete Arbeit während der ganzen Wahlkampagne, sprach Herr Doktor Löwenherz, der unter anderem ausführte: Unsere Jugend und an Ihrer Spitze die Jüdisch-akademische Studentenschaft leistete im vollen Verständnis für di« große Sache uneigennützig aus Liebe zum Volke und zur Idee ziel- und pflichtbewußte Arbeit, ohne die der große WaWerfoig unmöglich gewesen wäre. Die zionistische Jugend und die Studentenschaft schlugen sich tapfer und erwiesen sich würdig des großen Führers Ohajes, der für sie Zeit seines Lebens gekämpft hat. Namens der revisionistischen Union sprach auch Herr Richter den Dank in Anerkennung für die aufopfernde Arbeit der zionistischen Jugend mit der Aufforderung zur intensiven Weiterarbeit aus. Reife nach Paläffina Die Wlzo plant für diesen Frühling eine gemeinsame Palfistinarelse mit einem Aufenthalt von ca. 20 Tagen im Lande. Die Teilnehmer der Reise werden die Möglichkeit haben, das ganze Land zu sehen und besonderen Einblick in die von den Frauen im Lande geschaffenen Institutionen zu bekommen. Dabei wird kein unbedingter Zwang zur Teilnahme an den einzelnen Besichtigungen ausgeübt werden, so daß die Reise auch für Männer und alle, die Freunde oder Verwandte Im Lande besuchen wollen, geeignet ist. Da der genaue Fahrplan der Reise und der Preis von der Zahl der Teilnehmer ahiiänpt, b'ttcn wir um möglichst baldige — wenn auch unverbindliche Anmeldung zu der Reise an unser zionistische Fiaucn-Örganisation, Wien, IX., N ißdorforstraße 42/8 (Tel. A 16-0-44). Chajes-Andachtsfeier der Histadruth Iwrith. Samstag, den 24. d. M.f pünktlich ^8 Uhr abends, veranstaltet die Histadruth Iwrith im Saale der Volkebibliothek «Zion» II., Kleine Mahrengasse 3, eine Andachtsfeier anläßlich des fünften Todestages des Oberrabbiners P r o f. Dr. Z. P. C j a j e s. Die Gedenkrede hält Rektor des Rabbinerseminars Prof. Dr. V. Aptowitzer Literatur/Kunst / Theater Schaufpieler der Wilnaer Truppe in Wien Gastspiel in den «Jüdischen Ktinstterspielen» In den Jüdischen Künstlerspielen, II., Prater- Straße 34, beginnen am 25. Dezember die prominenten Schauspieler der «Wilnaer Truppe» ein kurzes Gastspiel. Josef Kamen und Jakob W e i s 1 i t z, Schauspieler, die In Wien im Jahre 1921 im Carltheater aufgetreten sind und •eit damals in verschiedenen Ländern g«öße künst’erische Triumphe gefeiert haben, werden mit Dina König, Jochewed und Emilie W e i s li t z in dem berühmten Lustspiel «H e rtchele Ostropoler» von M. Lifschitz auftreten. Mit diesem Lustspiel, das eine prächtige jüdische Volkstype, sprühend von echtem jüdischem Humor und geistreichem Witz auf die Bühne bringt, beginnen die Wl'naer ihr Gastspiel. Die ausgezeichnete Musik wurde von dem hervorragenden Warschauer Komponisten Henech K o h n, geschrieben. Regie: J. Kamen, Choreog* aphie: Lea R o t h b a u m, Kostüme: W. Weintraub, Dekorationen: Gibson- Schmergel. «Herscheie Ostropoler» Ist das erste Stück in dem künstlerisch hochstehenden Repertoire, das Im Laufe des Gastspieles zur Aufführung gelangt. Es olgen dann «Die Brotmüh' e» von Bergeisohn, «Kiddusch Haschern» von Schalom Asch in der Inszenierung Dr. Weich er ts, «BeiNachtauf dem alten Markt» von J. L. P e r e z sowie das berühmte Stück von Jaroslav Hasek «Der brave Soldat Schwejk». Es ist zu erwarten, daß dieses Gastspiel, sowohl mit Rücksicht auf die Schauspieler, wie auch auf das Repertoire, bei den weitesten Kreisen der Wiener jüdischen kunatliebenden Bevölkerung größtem Interesse begegnen wird. Der Kartenverkauf für die am 25. Dezember stattfindende Premiere hat bereits begonnen, Tel.: R 40-0-34. H. S. Uritein Diese, junge, palästinensische Bariton, der für eine Konzerttourne durch Amerika verpflichtet wurde, besucht vor seiner Abreise nach U. S. A. seine Geburtsstadt Jerusalem, um auch dort und in einigen anderen Städten Palästinas seine in Wien vielfach gerühmte Kunst seinen Landsleuten in einigen Konzerten vorzuführen. Zur Charakterisierung seiner besonderen künstlerischen Befähigung seien hier einige Urteile Wiener Tageszeitungen, führender Blätter auf dem Gebiete der Kritik, wiedergegeben. $o schreibt der «W i e n e r T a g» unter dem 19. April 1932: «Endlich ein Sänger, der richtig singt und geschmackvoll phrasiert; ein bei canfo-Sänger von Rang.» Das «Neue Wiener Journal» schreibt: «Ursteins metallischer, die Höhe mit Leichtigkeit erklimmender Bariton glänzte besonders in Opernarien und in seinem reizenden Vortrage einiger englischer Lieder.» Die «Stimme» vom 14. April 1932 sagt unter anderem: «Eine ganz ausgezeichnet geschulte, lyrische Baritonstimme, manchmal an Josef Schwarz erinnernd. Besonders h’ngebungsvoll trug Urstein einige tiefempfundene, hebräische Lieoer seines Meiste** Prof. Arthur Wolf vor. Alles in allem also: •hi au.'gebender Stern.» In ähnlicher Weise äußern sich noch viele andere Wiener Blätter und es ist zu hoffen, daß seine große Künstlerschaft die guten Wünsche, mit denen wir die Reise Ursteins nach Amerika begleiten, voll zur Erfüllung bringen wird. Jüdischer Gesang- und Musikverein «Haschirah» Unter der Führung des Oberkantors M. Taschlicky und Kapellmeisters Kurt Fuchsgelb hat sich in Wien der Jüdische Gesang- und Musikverein «Haschirah» gebildet. Der Zweck des Vereines ist die Förderung des alten und neuen hebräischen Gesanges sowie Aufführungen von Oratorien in deutscher Sprache durch Abhaltung von Öffentlichen Konzerten. Der neue Verein wendet sich an alle sangesfreudigen und stimmbegabten (auch nicht notenlesende) sowie ein Instrument spielende Damen und Herren mit der Bitte, dem Verein «Haschirah» beizutreten, und ersucht auf diesem Wege, an dem Probesingen, das Mittwoch, den 28. Dezember, von 8 bis 9 Uhr abends im Sitzungssaal der Israelitischen Kultusgemeinde, XV., Turnergasse 2 2, stattfindet, recht zahlreich teilzunehmen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt monatlich 50 Groschen und isthalbjahrigäS 3.— zu erlegen. Dem Gründungskomitee gehören an: Fräulein Cilli König, Konzertsängerin, Frau Gina Lederer-Berger, Konzertsängerin, Frau Hofrat Irma Pollak, Frau Karla Pollak, Frau Oberkantor Thea Taschlicky; die Herren Kom.-Rat Arthur Albers, Doktor Siegfried Bader, Kapellmeister Kurt Fuchsgelb, Kulrtisrat Josef Grünhut, S. Kemeny, Robert Kominik, Leo Metzker, Hofrat Dr. Friedrich Pollak, Otto Schafranek, Oberkantor AL Taschlicky. Die Gründung des Gesang- und Musikvereins «Haschirah» wird vom Kommerzialrat Samuel Bernhardt und Rabbiner Dr. J. Taglicht aaifs wärmste begrüßt. Ein ftändiges zioniftifches Kabarett in Wien Wie wir erfahren, beabsichtigt Herr Bobby Weiser, der in zionistischen Kreisen als Hauptdarsteller und Autor des größten Tel'es des Wahlkabaretts bekannt ist, die Gründung eines abendfüHen-den politischen Kabaretts, das in bestimmten Abständen ein neues Programm herausbringen soll und seine Aufführungen den einzelnen zionistischen Verbänden zur Verfügung stellen wird. He*r Bobby Weiser, der bereits an seinem Libretto arbeitet, ersucht alle Gesinnungsgenossen bezw. Gesinnungsgenossinnen, die als Darsteller, Sänger, Tänzer oder Musiker irgendwie begabt sind, sich ihm vorzustellen. (II., Matzg. 2/4, Tel. A 41-7-11.) Sollte das Kabarett, das, wie es sich schon bei den Kultuswahlen zeigte, zweifellos von großem propagandistischen Wert sein kann, Zustandekommen, so wäre dies im sehen Wert sein kann, zustande kommen, so wäre dies im grüßenswert. Verein für Jüdische Geschichte und Literatur in Wien, II., Ferdinandsteaße 23/8. Montag, den 26. Dezember 1932, im Klubsaal der Hakoah, I., Wieaingerstraße 11 (Gate Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Professor Dr. K. Kupfer: «Probleme der jüdischen Ethik». Beginn 148 Uhr abends. Eintritt tnei. Gäste willkommen. 1 Ankündigungen und Mitteilungen Palästina-Amt, Wien. Samstag, den 24. Dezembe», 5 Uhr abends, lindet im Heim des Misrachi, Wien, II., Hollandstraße 10 eine wichtige Tagung der Vertreter aller Organisationen in Angelegenheit der neuen Alijah statt. Spezielle Einladungen sind bereits ergangen. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt Die Generalversammlung findet am Mittwoch, 28. d. M., im Heim, II., Praterstraße 13, Mezzanin, 20 Uhr, statt. Zionistische Sektion Prater. Am 5. November fand die konstituierende Sitzung der zionistischen Sektion Prater statt, bei der Dr. David Kreppe! zum Präsidenten, I. A. Gerstel zum Vizepräsidenten, Josef Altmann zum Vizepräsidenten und Schriftführer und Jakob Wahl zum Kassier einstimmig gewählt wurden. Weiters wurden folgende Komitee* gewählt: Keren Kajemeth: E. Berger, S. Gitter, L. Morgenstern und M. Stein; Schekel: Chaim Dörfler, M. Rubin und M. Rindroer; Kultur: Ing. M. Mühlbauer; Veranstaltungen: die Damen R, Altmann, A. Charasch, A. Mühlbauer, R. Schein und N. Windschauer sowie die Herren I. Adler, Ja Altmann, I. Schein und H. Windschauer; Jugend: E. Berger, Prof. M. Chartiner, Ing. M. Mühlbauer und Frau N. Windschauer. Präsident Dr. Kreppei hielt hierauf ein ausführliches Exposä, wobei er die Jugendfrage besonders hervorhob. — Die zionistische Sektion Prater veranstaltete Mittwoch, den 7. d. M., im eigenen Heim anläßlich der Uebersiedlung ihres langjährigen Vorstandsmitgliedes Pimkas Eckert nach Erez Irsael einen Abschiedsabend, an dem alle seine zionistischen Freunde und Angehörigen zahlreich vertreten waren. — Die Sektion Prater gab Samstag, den 10. d. M., im eigenen Heim den ersten geselligen Abend. Präsident Doktor Kreppei begrüßte das zahlreiche Publikum. Rabbiner Dr. Gh. H. Taubes hielt einen Vortrag über «Der junge Spinoza», der mit starkem Beifall aufgenommen wurde. Frau H. Dulitzkaja erntete mit ihren charmant vorgetragenen jüdischen Liedern reichen Applaus. Zum Schluß lachte man herzlich über die von Dr. M. Präger vorgebrachten jüdischen Vorlesungen, wofür Ihm das Publikum sehr dankbar war. Die Zionistische Sektion und Frauengruppe Prater veranstalten Samstag, den 24. Dezember 1932, präzise 8 Uhr abends, tm eigenen Heim, I., Jungstraße 8, im Zeichen de* Chanukkahfestes den zweiten Geselligkeitsabend, in dessen Rahmen Herr Rabbiner Dr. B. M u r m e 1 s t e i n einen Vortrag über das Thema: «Chanukkah vor und nach den Makkabäern», Kantor M. Balaban kantorale, A. Reich Gesangs¬ und N. Weinstein Rezitations-Vorträge halten werden. Wir bitten um pünktliches Erscheinen! Zionistisch« Bezirkssektion Landstraße. Dienstag, den 27. Dezember, V29 Uhr abends, Cafe Lovrana, III., Löwengasse 36, Vortrag Dr. Leo Goldhamnter. Thema: «Die Ratlosigkeit der heutigen Juden.» Gäste willkommen. Donnerstag, den 5. Jänner 1933, Makkabäerfeier. Erscheinen ist Pflicht. Zionistische Bezirkssektion Wieden-Margareten. Bei der am 31. d. M. in den GeseUschaftsräumen des Niederösterreichischen Gewerbevereines, 1., Eschenbachgasse 11, stattfindenden Makkabäer-Feier mit Tanz haben ihre Mitwirkung zugesagt: Dr. Des. Friedmann (Festrede), Frau Minka Schladnich (Gesang), Dr. S. Seidner (Oboe), Dr. O. Teller (Rezitationen), Sam. Schwager (heitere Vorlesung), Trude Klein (Tanzvorführungen). Karten: Zion. Bureau, L, Kärntnerstraße 28, Heinrich Müller, IV., Argentinierstraße 62, Caf4 Terrassen, V., Margaretenplatz 4. Die Zionistische Sektion VI/VII, Frauengruppe Mariahilf—Neubau, veranstaltet Sonntag, den 1 Jänner 1933, um 3 Uhr beim Grünen Baum, VII., Mariahilferstraße 56, eine Kinder-Chanukkah-Feier mit diversen Belustigungen. Die zionistische Bezirkssektion VIII/IX veranstaltet am Montag, den 26. d. M., 20 Uhr, im Vereinsheim, VIII., Bennoplatz 1 a, eine Makkabäerfeier: Lichteranzünden: Oberkantor Gerson Margulies; Festrede: Dr. Desider Friedmann; Humoristische Vorträge: Bezion Sigall, Mitglied der Jüdischen Künstlerspiele; Violin vorträge: Frau Dr. Frieda Blatt-Herzberg. Regiebeitrag S 1.—. Zionistische Bezirkssektion Favoriten. Mittwoch, den 28. Dezember 1932, 8 Uhr abends, Makkabäer-Feier im großen G3rtensaal des Arbeiterheimes, X., Laxenburgerstraße 10. Programm: Lichteranzünden durch Herrn Oberkantor Simon Weiß. Festrede: Sr. Ehrw. Herr Rabbiner Dr. Albert Weiner. Jüdische Lieder, vorgetragen von Frau Hilda Dulitzkaja. Gäste herzlich willkommen. Zionistische Bezirkssektion Zwischenbrücken. Sonntag, den 25. Dezember 1932, im Saale Moser, XX., Dresdnerstraße 51, große Chanukkah-Feier für Kinder. Beginn präzise 7 Uhr abends. Die Eltern werden eingeladen, mit ihren Kindern zu kommen. Der Saal ist gut geheizt. Chajes-Gedenkfeier. Sa m s t a g, den 24. d. M., pünkt* lieh 148 Uhr abends, veranstaltet die Histadruth Iwrith im Saale der V o 1 k s b i b 1 i o t h e k «Zion», II., Kleine Mahrengasse 3, eine Andachtsfeier anläßlich de* fünften Todesta^, * des Obe.:rabbinjrs Pro!. Dr. Z. P. Chaje*. Die Gedenkrede Kalt ReV«or Pa,''' ""r'f>—'nars Prof. Dr.V. Aptowitzer. —- Samstag, den 31. Dezember, Vortag de* hebräischen Schriftstellers J. Ogen. Chanukkah-Feier de* Bundes jüdischer Frontsoldaten Der Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs, Beziricsgruppe IX, veranstaltet am Mittwoch, den 28. d. M., 20 Uhr, fm Saale des Hotel «Auge Gottes», IX., Nußdorferstraße 75, eine Festversammlung aus Anlaß der Chanitkkah-Feier. Nach dem feierlichen Lichterzünden, ausgeführt von Oberkantor Weiß, hält Feldrabbiner Prof. Dr. Frankfurter die Festrede. Ea folgen hierauf ernste und heitere Darbietungen erstklassiger Kunstkräfte. Freunde und Gönner des Bundes werden um zahlreiches Erscheinen gebeten. Verband zionist. Mittelschüler. Samstag, den 24. d. M, 5 Uhr nachmittags, findet die Untermittelscnüler-Chanukkahfeiec des Verbandes im jüd. Verbandstoelm, II., Unt. Augarten- Straße 38, statt. Regiebeitrag 20 Groschen. Jüdische Untermittelschüler als Gäste willkommen. Chanukkahfeier der Misrachijugend. Sonntag, den 25. Dezember, 8 Uhr abends, im Saale des Misrachi, II., Holland- Straße 10, große Chanukkahfeier. Festrede: Kultusrat Dr. Mendel Rosenberg. Mitwirkende: Oberkantor Weisselbergec (Bene Ber th, Kasche'gasse), Samuel Schwager, Groteskkomiker G r 1 m i n g e r, Kantor Israel Stole- Kammer, Haifa, so wie ein Einakter: «Humoristische Wahlklänge» (Kultusgemeindewahlen 1932). Karten zu S — 50 bis S L— zu haben inr Heime, II., Hollandstraße 10, Telepho# A 45-9-06, im Radiogeschä t Hager, XX., Staudingergasse 14| 1 und bei allen Vorstandsmitgliedern des Zeire-Misrachi»