Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 5 (1932)
- Issue
- Heft 256 (1.12.1932)
- Date
- 1932-12-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 10 DIE STIMME Nr. 256 — 1. Dezeirfber 1932 Rnahcfeine Friedländer & Deutsch III UBIul blllC WlM. l.,Mlnilltlu«tlli Nr Tel. U 8-1-28 XI., Zentrslfrt«dhof, neben dem i. Tor Tel U 18-0-86 Die Arbeit des Keren Kaje* meth Die nächste Büchsenleerung findet statt in der Zeit om 11. bis 25. Dezember 1932. Das Biichsenleeren an Herzl-Bilder von Kretschmer sind zum Preise von 3.— S pro Stück im Keren Kajemeth erhältlich. Briefpapier mit Ansichten aus Palästina. Du er|.te Serie, enthaltend zwölf verschiedene Ansichten, ist erschienen und im Keren-Kajemeth-Bureau erhältlich. Preis einer Serie (1 Dutzend) 2.25 S. Das Briefj papier wird auch einzeln abgegeben. Der Preis eines Bogens samt Kuvert 19 Groschen. Liederkarten. Zwölf palästinensische Lieder, enthaltend den Originaltext samt Noten, sind /um Preise von 15 (L .sehen pro Karte erhältlich. Geschenke mit Palästinaansichten. Im Keren Kajemeth sind erhältlich: Federstiele und Zigarettenspitzen in sehr schöner Ausführung mit Palästinaansichten zum Preise von 1.— S pro Stück. F Bei verdorbenem Magen, Darmgärungen, üblem Mundgeschmack, Stirnkopfschmerz, Fieber, Sluhlve.rhaltung, Erbrechen oder Durchfall wirkt schon ein Glas natürliches «Franz-Josef»-Bitterwasser sicher, schnell und angenehm. In Apn'hs. '/en und Drogerien erhältlich. SlnftündiftiMngen und Jttittcitun&en Bibel- und Talmudvorträge im Bethak-neset dt>. rBene Berit», XX., Kaschlgasse 4 (Rabbiner Moses Huruwitz); Jeden Freitag beim AbendgottescTenst; Sonntag, Dienstag und Donnerst?.-: nach dem Abendgottesdienste. Hitadruth Ivrith. Samstag, den 3. Dezember, pünktlich 8.15 Uhr abends, im Saale der Bibliothek «Zion», II., Kleine Mohrengasse 3, Vortrag des Herrn Oberkantor J. A. M ii 11 e r über «Mekoriuth harceginah haivrith» mit Gesangsproben. Das Seminar für hebräische Poesie im Mittelalter wurde bereits eröffnet. Anmeldungen für dieses sowie für die anderen Seminare werden jeden Samstag entgegengenorrrmen. Fortsetzung der dritten Konferenz der Rabbiner und Lehrer. Aus technischen Gründen wird die für den 6. Dezember bestimmte Fortsetzung der dritten Konferenz de- Rabbiner und Lehrer erst am 13. Dezember stattfinden. Der V. Z. H. (Verband zionistischer Hochschüler) teilt mit: Dienstag, den 6. Dezember 1932, Uhr abends, findet in unseren neuen Heim, 11., Krummbaumgasse 10, die diesjährige Generalversammlung statt. Tätigkeitsbericht. Referat, Wahl der Leitung. Die Organisation Zionistischer Frauen Oesterreichs (W. I. Z. O.), Wien, IX., Nußdorferstraße 42. Montag, der 5. Dezember 1932, Vortrag des Herrn Studienrat Professe Dr. M. Rosenfeld über: «Oberrabbiner Chajes. Sein Leber und Werk zum fünften Todestag». Ort: Kiubheim der Z. M. V. Mirjam, I., Jordangasse 7, Mezzanin. Zeit: Ausnahmsweise 8 Uhr abends. Jüdische Künstlerspiele, II., Praterstraße 34. Das Gastspiel der beliebten Künstler Morris Lampe und G e n i a Schiit wurde wegen des großen Erfolges bis auf weiteres prolongiert. Ab Freitag, den 2. Dezember, gelangt das Lebensbild mit Gesang «Ä Herz wus be n kt.» in drei Akten von Wiliam Sigel zur Aufführung. Dieses Stück, das in Wien zum erstenmal gespielt wird, verbleibt bis inklusive Donnerstag, den 8. Dezember, am Spielplan. Beginn V29 Uhr. Der Touristik- und SkJklub Hakoah hält zu Weihnachten einen zwei- und viert.? '- •? Skiikurs in Mürzzuschlag sowie einen achttägigen SV irs in St. Johann am Tauern ab. Anmeldungen werden jeden Freitag 'um Klubhepm, L, Wiesingerstraße 11, von 20 bis 22 Uhr, Tel. R 25-0-10, ent-; Sabbathen und jüdischen Feiertagen sowie an Spätnachmittagen der Vortage ist absolut verboten. Jeder! Büchsenleerer besitzt eine auf die laufende Leerung (Dezember-Leerung) lautende Legitimation. Die Biicli- >efiinhaber werden dringend gebeten, von den Biichsenleerern die Vorweisung der Legitimation zu verlangen. Unbefugten ist die Leerung absolut zu verbieten. Makkabi-Siedlung. Zwischen dem Weltverband des Makkabi und dein Hauptbureau des K. K. ist eine Vereinbarung zustande gekommen, laut welcher der Makkabi in der ganzen Welt im Laufe von zwei Jahren 5000 Pfund zwecks Erlösung einer Fläche von tausend Dunam aufzubringen hat, auf welcher eine Siedlung von Makkabi-Mitgliedern, genannt «Kefar Hamakkabi», errichtet werden soll. Zwecks Hereinbringung dieser Mittel hat der Makkabi außer der normalen K. K.-Arbeit besondere Aktionen innerhalb des Makkabi und seiner Freunde durchzuführen. Die Selbstkontingcntierung der Mitglieder muß zu diesem Zwecke mit aller Energie durchgeführt werden. Der österreichische Jugendbund Zeirenu - Makkabi hat mit seiner ersten Sonderaktion für diesen Zweck begonnen. Bisher hat der Zeirenu für den Kefar Makkabi S. 150.— aufgebracht. Großes Leerungsresultat einer Büchse. Bei der letzten Leerung wurde :n de»- Büchse eines Gg. r. der Betrag von Fahrkarten aile: .m«. kaufen alle Gesinnungsgenossen zu Originalpreisen unter Berufung auf den Keren Kajemeth im Reisebureau, L, Seilergasse 3. Das Interesse für diesen neuen F.inkommenszweig des Keren Kajemeth ist irn Steigci; b ->i’’iie*ri. Fs bedienen I sich dieses Reisebureaus zionistische Gruppen und | Einzelpersonen. Silberbuch. Zwi ben Fischl Zahler, anläßlich der Brith Milah (116). Klara Dreßler — Leo Kohn, anläßlich ihrer Vermählung durch die Hochzeitsgäste (122). Hugo (Zwi) Scherzer, anläßlich der Brith Milah (123). Der Gesellschaftsabend des Keren Kajemeth findet nicht statt. Eine neue Broschüre über den Keren Kajemeth. Josef Weitz, der Forstinspektor des Keren Kajemeth in Jerusalem hat eine ausgezeichnete Schrift herausge-;eben, welche die Frage der Dringlichkeit einer Bolenreserve für den Keren Kajemeth behandelt und auch ungemein wichtige Informationen über Ansiedlung in Palästina überhaupt enthält. Der Keren Kajemeth Wien hat diese Broschüre in Druck erscheinen lassen. Preis 10 Groschen. Manja Donner Jakob Wallach empfehlen sich als Verlobte Wien, im November 1932 I Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultus* gemeinde Wien Betrifft: Die amtlichen Stimmzettel für die Wahlen am 4. Dezember 1932 Der Kultusgemeinde wurde mitgeteilt, daß bei einer An« zahl der zur Aussendung gelangten amtlichen Stimmzettel für die Vorstandswahl, offenbar infolge eines Maschinendefektes, die Perforierung zwischen den einzelnen Parteiiisten nicht vollständig durchgeführt sei. Die Gemeindemitglieder werden neuerlich und besonders darauf aufmerksam gemacht, daß Stimmzettel, welche mehr als eine Parteiliste verzeichnen, ungültig sind und daß also, wenn der Wähler für die Vorstandswahl den amtlichen Stimmzettel Verwender will, genau darauf geachtet werden muß, daß nur e i n Parteilistenabsohnitt als Stimmzettel abgegeben wird. * Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirks* Synagogen Freitag, den 2. Dezember 1932, werden bei den um 4 Uhr 15 Almuten beginnenden Abcndgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten bzw. Sehrifterklärungen abgehalten und zwar: 1., Seitenstettengasse 2, Rabbiner Dr. J. M. Bach; 11., Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. Z. Taubes; X., Humboldgasse 27, Rabbiner Prof. Dr. A. Weiner; XIX., Dotlifierg 3, Rabb. Prof. Dr. A. Frankfurter. Exegetische Vorträge: Samstag, den 3. Dezember 19 3 2 beim Vormittagsgottesdienst: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelste i n. — Samstag, den 3. Dezember 1932 nach dem Nachmittagsgott-esdtensfe: XIII., Eitelberggasse 22, Rabbiner Dr. M. L e w i n. Israelitischer Jugendgottesdienst Samstag, den 3. Dezember 1932 findet in allen Gemeinde- und Vereins-Synagogen der Jugendgottesdienst um 3 Uhr nachmittags statt. Feststellung Von der Betriebsgruppe der israelitischen Kuitusgemeünde Wien (Bund der öffentlichen Angestellten Oesterreichs) erhalten wir mit der Bitte um Veröffentlichung nachstehende Notiz: Um Mißverständnissen und Irreführungen vorzubeugen, sei festgestellt, daß die Angestelltenschaft der israelitischen Kultusgemeinde Wien — mit Ausnahme einiger Dissidenten — in der Betriebsgruppe Israelitische Kultusgemeinde Wien (Bund der öffentlichen Artgestellten Oesterreichs) organisiert ist und nur von den gewählten Funktionären derselben ver-r treten werden kann. Zu dieser Feststellung sieht sich die Betriebsgr uppenlei tun g unter anderem auch aus dem Grunde veranlaßt, weil in verschiedenen anläßlich der bevorstehenden KultuswnlMen erschienenen Flugschriften «Angesficlltenvertreter» figurieren, wiewohl sie von keiner Angestelltengruppe der KuJtüsgemelnde hdezu erwählt wurden und auch nicht als Betriebsfremde erwählt werden konnten. Großfleiscnnauerei SIEGM. KORNMEHL Zentrale IX, Berggasse b, l e». A l<->dbu. A 16-9-34 ,’e»er»n 'ür Abteilungen für "l^D-Fleisch unter Aufsicht des Ehrwürdigem .\aooinats der Israelischen Kuduspemeinde Wien *-«»*» *!»«•» <>: X, Bergga&^v XVlii. Wöhrineerstraße '/• gege ng enommen. Lebensversicherungs- Gesellschaft PHÖNIX GEGRÜNDET IM JAHRE 18 8 2 Aua dem Jahre.*beriohte 1931; Versicberunjrsbestand...S 2,746.000.000 Prämien- und Zinsen Einnahmen.S 182.000.000 Garantiemittel ....S 472.000 000 Auszahlungen an die Versicherten .....,S 42,500.000 Tätigkeitsgebiet <tei Gesellschaft: Oesterreich. Deutsches Reich. Tschechoslowakische Republik, Belgien. Holland. Frankreich. Spanien. Italien. Ungarn. Polen. Jugoslawien. Bulgarien. Griechenland. Rumänien. Palästina. Syrien, Türkei, Aegypten. Die Gesellschatt schließt za billigen Prämien und günstigen Bedingungen Kapitals- und Rentenversicherungen jeder Art ab Neneinge führt: kTnder-versorgungs-versicherung (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienbeitrag. Rückerstattung der eingezahiten Prämien bei Ableben des Kindes) InvaliditätsTeretcherong (Zahlung einet Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit nnd Auszahlung des versicherten Kapitale nach reijährigei Danei dei Invalidität) Per Ende 1931 waren beim Phönii 886.664 Personen versichert 0 □ □ □ □ □ □ □ B B B B B B B B B B B □ 0 B B B n; «nrr]fT](T][T][7r]|7][^]r^')r-]r« Jüdisches lür Oesterreich (5603-1932 33) 240 Seiten — reduzierter Preis S 4*— unter Redaktion von Löbel Taubes und Chaim Bloch Führer durch das indische uiien und die jüdischen Gemeinden oesierreichs. siansim der Juden Oesterreichs Zu beziehen durch Jüdisches Jahrbuch für Oesterreich, Wien, IX., Liechtensteinstraße 60/9 Klterer israelitischer Privatlehrer sucht irgendeine Beschäftigung, auch Hauslehrerstelle auf dem Lande. Zuschriften an R. Rosen, Wien, XX., Klosterneuburgerstraße 47/35. Jüdischer Kalender 2. Dez. — 8. Dez. 1932 3. - 9. Klsleui 5693 Freitag (2.) Sabbath-Eingaug 415 abendi- ) Sabbath-Ausgaug A50 Oalllolag Wocheuabschnlit: loldot “ » k*entumer, Verleger und Herausgeber: Ziumsti^hej Landi^ Finkeistein, Wien, L, Kärtnerstraße Nr. 28. — Wien, 1.. Kärntnerstraße Nr. 28. - Verantwortlicher Redakteur: ür. Sigiuund Druck: «Inv«», Wien, VIL, Lerchentelderstraße Nr. 1. B-$C