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Die Stimme · 1932-11-18 · Heft 254 (18.11.1932) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 254 (18.11.1932)
Date
1932-11-18
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 254,— 18. November 1932 DIE STIMME Seite 3 Provinzversand Btr Nachnahme Verkauf nur an Private / Fahrtvergütung r Jfeitv p cAiensciv muss frieren, Veäer,t fcann sien * feisten 25 Jahre sajfgSU., wao£& warm- 95 , Ws ör ä %$,****■ ms sTim Kinder- Stiefel, Garn. Gummi, braun,ffcr Knaben u-MädcHeru GR.2fr-JLB ILWiOS Gummi*' •IllStiefei, gedeckt verschGusS/ alkör.beiqe. Braun oa ckw.$T90 Hoher Gummi'*- Stiefel, braun, gedeckt. ZippvmcnloliaGr. Gumrru’iJberstiefcl. mit Krimmerlcragm u.ged. Zipp verseht alle Farben und Gr Röhrenstie fei. schwarz .warm gefutt. alle Grössen/.ohne . Schuhe zu IraaanJ. ***£&*{? VSr* MSÄ u»**E33S r.l lo — aun*»™??“ L-g^wMtn. Jubiläumskatatog gratis und franko Damen-Gummi-SandaSetten, üiöße 35—86. Kfnder-Gaioschn, Größe 22—27 Damen-Galoschen, Größe 42 Mengen abgabe beschränkt begrüßt wird. Es wurde beschlossen, eine palästinensische Arbeiterabordnung in die Galuth-Länder zu entsenden, die die Durchführung des Danziger Einigungsbcschtusses unterstützen soll. Die Konferenz beschloß, einen speziellen Arbeitslosenfonds und einen Fonds zur Unterstützung der Arbeiterpresse za schaffen. Die Konferenz wird in wenigen Wochen ihre Beratungen wieder aufnehmen, um die Probleme der Kolonisation und die Rolle der organisierten Arbeiter innerhalb der zionistischen Bewegung zu erörtern. Der Palästina-Aufbau und die indischen Juden Bombay. Die Kampagne für die Keren Hajessod kt Indien wurde am 12. November mit einer großen Kundgebung in Bombay eröffnet, die von dem Bürgermeister von Bombay geleitet wurde und in der der Sonderdelegierte des Keren Hajessod Herr Adolf Myers die Hauptrede hielt. Der Bürgermeister wies in seiner Eröffnungsansprache auf die wichtigen Positionen hin, die Juden in den Ländern des British Empire einnehmen. Diese Juden, sagte er, tragen durch ihre großzügige Art und ihre Tüchtigkeit zur Entwicklung aller Zweige des öffentlichen Lebens und der MfentHchen Wohlfahrt erheblich bei. Den Juden, schloß er, galt immer; meine ganze Bewunderung. Die Zionistische Vereinigung der Stadt Bombay hat die Liste der Keren-Hajessod-Spender mit einem Betrag von 9000 Rupien eröffnet. MaMiabi-Reise von Lord Melcheff Berlin. Vom 24. Dezember bis zum 2. Jänner wird Lord Metchett, London, in Begleitung des Präsidenten des AAakkabi- Weltverbandes Dr. Hermann Leiewer, Berlin, die Makkabi- Vereine In Breslau, Warschau, Krakau, Czernowitz, Bukarest und Sofia besuchen. Präsident Rooseveii und der Zionismus Eine Botschaft an die amerikanische zionistische Organisation New York. Der Präsident der amerikanischen zionistischen Organisation, Herr Monis Rothenberg, veröffentlicht soeben eine Botschaft Franklin D. Roosevelts, die dieser wenige Tage vor seiner Wahl zum Präsidenten der yereinigten Staaten von Amerika an die amerikanische zionisti sehe Organisation aus Anlaß des 15. Jahrestages der Balfour-Deklaration am 2. November d. J. gesandt hat. Zu Beginn seiner Botschaft erinnert Franklin D. Roosevelt daran, daß Präsident Wilson, der letzte demokratische Präsident der Vereinigten Staaten, es war, der die Einverleibung der Balfour-Deklaration in den Friedensvertrag mitveranlaßt hat. Dann fährt Roosevelt ort: Die jüdischen Lustungen in Palästina seit Verkündung der Balfour-Deklaration haben die großen Hoffnungen gerechtfertigt, die an die Uebernahme der Patenschaft der jüdischen Heimstätte gesetzt worden waren. Eine Würdigung des jüdischen Fortschrittes in Palästina seit der Balfour-Deklaration bedeutet nicht nur einen Tribut an die schöpferischen Kräfte des jüdischen Volkes, sondern es ist damit auch die Feststellung verbunden, daß das jüdische Werk, das dem ganzen Heiligen Lande eine große Entwicklung gebracht hat, das Wohl aller Einwohner des Landes fördert. Ich persönlich werde immer mit tiefer Sympathie den Fortschritt Palästinas beobachten. Ich spreche Ihrer Organisation meine aufrichtigsten Wünsche für einen weiteren Erfolg und .iir weitere große Leistungen aus. Auch eine Botschaft Hoovers Auch Präsident Hoover hat aus Anlaß des 15. Jahrestages der Verkündung der Balfour-Deklarat’on eine Botschaft an die zionistische Organisation Amerikas gesandt, in der er darauf hinweist, daß die Balfour-Deklaration die einmütige Billigung beider Häuser des Kongresses der Vereinigten Staaten (Annahme der Lodge-Fish-Resolution int Jahre 1P22) gefunden hat, und dann fortfährt: Ich habe mit aufrichtiger Bewunderung die in dem Wiederaufbau Palästinas gemachten stetigen und unverkennbaren Fortschritte beobachtet. Dieses Jahrhunderte hindurch verödet gewesene l.and erlebt jetzt eine neue Jugend und neue Vitalität durch die Begeisterungsfähigkeit, die harte 'Arbeit und die Selbstaufopferung der jüdischen Pioniere, die dort im Geiste des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit schaf en. Es ist sehr erfreulich, feststellen zu können, daß viele amerikanische Juden, Zionisten wie Nichtzionisten, dieser Sache, die die Sympathie und die moralische Ermutigung aller verdient, so glänzende Dienste geleistet haben. Lady Erleigh beim Präsidium desMakkabi-Welt verbandes Berlin. Aus Anlaß der Anwesenheit von Viscountess Erleigh in Berlin veranstaltete das Präsidium des Makkabi- Weltverbandes einen Empfang im Eden-Hotel, dem die Mitglieder des Präsidiums mit ihren Damen beiwohnten. Präsident Dr. Hermann Leiewer begrüßte den Gast. Lady Erleigh sprach in herzlichen Worten ihre Freude darüber aus, mit den Führern des Makkabi-Weltverbandes zusammen sein zu können. russische Juden sind in den Scherl-Blättern „Polen“ und „Russen“, und Gouverneur Lehman, ein Jude, ist natürlich ■r".v Caf£ Füvstenhof mm, 2. BEZIRK, PRATcRSlRASSE NR. 25 Nmum Finiiiancait ireiipunm der Zionisten fttr Verein der Stanislauer freunde dir herzlichsten Glückwünsche ihrem Vorstandsmitglied Herrn Markus Jolles, anläßlich der Verlobung •einer Tochter Lona mit Herrn Max Glaßberg M Wien entbietet Wie der „Angriff“ die Wahl Herberf Lehmans beleuchtet Berlin. Die «Berliner Nachtausgabe» me’dete, daß der zum Gouverneur von New York gewählte Herbert Lehman «Sohn eines Deutschen» sei. Hiezu bemerkt der «Angriff»: «ln einem Autobus wird einem Fahrgast die Brieftasche gestohlen. Isaak Kanalgeruch aus Lodz wird als Dieb ertappt. Und was lesen wir in den Scherl-Blättern? . . Als Dieb wurde der Pole K. verhaftet.“ Polnische Juden und Bei Nervenreizbarkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Mattigkeit, Niedergeschlagenheit, Angstgefühlen hat man in dem natürlichen «Franz-Josef»- Bitterwasser ein Hausmittel in der Hand, um die meisten Aufregungen, von welchem Teil des Verdauungsweges sie auch immer ausgehen mögen, allsogleich zu bannen, ln Apotheken und Drogerien erhältlich. Canaon irusiceshlp Co. lern aiem niDßriBiDM man twa 5 Ä C Ä p jl Informationen, Ideen, Vorschläge, Pläne IHTHl I Programme, Kostenvoranschläge, hnrneflt die Gründung, Abwicklung, Leitung und DGaVIgl Ueberwachung von Unternehmungen oder Geschäften in Erez Israel. Vertreter für Oesterreich: Ludwig Gutmann, Wien, I* Fleischmarkt 22, IL, III., 56. Mündliche Besprechung nach vorheriger schriftlicher oder telephonischer (R-25-7-79) Vereinbarung.

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