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Die Stimme · 1932-09-29 · Heft 247 (29.9.1932) · page 12

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 247 (29.9.1932)
Date
1932-09-29
Page
– (sequence 12)
Language
German
Belongs to
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5eite 12 DIE STIMM* «r. 247 — 29. September 1932 Goldene* Buch S 10.*— Bel* Diamant durch Jakob Berger 5.—: Oppermann iurch Jak. Rothmann 5.~. Imitasch«n S 15.72 Makkabi 5.40: Haerhomer Badati. Eisenstadt, 3.S0; dtverse 6.62. Hozaoth S 2011.40 ..Her/!-Klub 2rt'.»\—: Pr. fbnr Krasnv 10.—h diverse 1.10. Keren Kajemeth-Kammission Graz Jüdischer NaUonalfotvis Zu Rosch-Hasclianah gratulieren allen Gesinnungsgenossen, Verwandtem Freunden und Bekannten durch Glückwunsch-Ablösutigsspenden für den Jüdischen Nationalfonds: Spendenverzeichnis Aglar Gisela S 5.—, Altert Georg 2.—, Ausländer Max 2. —. Bondiner .Toset' Benedikt Josef 2.—, Berger Hermann 2.—, Berg' r Dr. Ludwig 1.—. Blüh Markus 1.—, Brecher Norbert l'V—, Brenner Moritz 2.—. Dortort Franz 1.—, Freiberger Milan 2.—, Furcht Julius 1.—, Fürst Imre 1.—, Goldenzweig Jotti 3.—, Grummer Norbert 2.—, Grünschlag Elias 5.—. Hasehomer Mazair 3.—, Hermann Jetti 1.50. Herrmann Heinrich, Lehrer, 2..—, Hoffmann Adolf 2.—, Hollos Julius 1.—, Holzer Alexander & Neumann Leopold 3. —, Kandl Erich 3.—, Kindermann Max 3.—, Kraus Ing. Emil, Pernegg, .15.—, Landau Ing. Jonas 10.—, Lajidau Michael 5.—, Landskroncr Alexander 2.—, Lang Hans 3.—, Latzer Heinrich Sc Söhne l<i.—, Lichtenstein Dr. Adolf 3.—, Lichtenstein Emil 3.—, Lichtenstein Leo 3.—, Meßner. Ingenieur Emil 2.—, Nasch Isidor 5.— . X'-m'.-id Leo 3.—. Reisncr Ing. Felix & Rosenberger Oie Keren-Kajemeth-Kommission Graz d t innigst allen Spendern und entbietet ein herzliches . nma Fiirdie Keren-KajemethKommissionGraz: Elias Grünschlag Ing. Jonas Landau Ern.Rößler Oskar, Knittelfeld, 1.—, Schön Richard 5.—. : . ..aoe Hilda 1.—, Schwarz Karl 10.—, Schwarz Wilhelm as: Söhne 25.—, Salzmann Simon 5.—, Sonnenwald Dr. Robert 5.—, Spiegel Dr. Otto 5.—, Spielmann Wilhelm 2-—, Steiner Julius, Direktor, 1.—, Teltler Malvine 2.—, Teller Jakob 1.—, Weiß Ignaz 2.—, Weiß Robert 1.50, Welisch Albert 1.—, Welisch Karl 1.—, Welisch Rosa 1.—, Welisch Rudolf 1.—, Zerkowitz Jenny 2.—, Zilz Karl 3.—, •Hauer Dr. Fritz 10.—, Neurath Richard 3.—, Kletter Paul 1.—. i.. rg.-r Ignaz, Direktor, 5.—, Schiller Cilla 2.—, Gartenberg Saiomon 1.—, Gottfried Benedikt 3.—, Kohn Ludwig I.—, Landau Moritz 5.—, Landau Samuel 5.—, Sportklub *Hakoah“ 5.—, Weiß Samuel 5.—. Spenden, die nach Drucklegung dieses Spendenverzeiehnisses eingehen, werden in den nächsten Mitteilungen ausgewiesen. JCiteratur und Jfunsi Konzertpianist Julius Wolfsohn, dessen Schüler Mischa Levitzki, Stephan Bergmann, Hyppolir Tschapek, Max Reichlin, Neily Friedländer-Reichlin, Leo -Birkcnfeld, Betty Fischer, Evi Wächter, Sarah Stuckart u. v. a. erfolgreich konzertieren, hat seine Lehrtätigkeit in seiner Wohnung (UI., Pfarrhofgasse 16, Telephon U 16-1-32) wieder aufgenommen. Für besonders Begabte einige Halbfreiplätze. Neue Jüdische Bühne, Wien, I., Riemergasse 11 (vorm. Pan) Paula Dreiblatt iadet vor ihrer Abreise ins Ausland alle Freunde und Bekannten zu ihrem, Sonntag, den 2. Oktober, stattfindenden einmaligen Auftreten ein. Zur Aufführung gelangt Zolotorevskys Meisterwerk «Die Frau ahne Nerven,. In dieser Vorstellung wirken nur auserwählte Kräfte mit, u. a. Opernsänger Wachmansky als Gast, der sich auf der Durchreise nach London befindet. Karten in sämtlichen Kartenbureaus und täglich von 11 bis 1 Uhr an der Theaterkasse (Tel. R 24-2-41). Jttdisdkew fpowt Fußball Vienna—Hakoah 2:1 (1:1) Hohe Warte, 11.000 Zuschauer, Schiedsrichter Jannak Vienna siegt durch ein Eigentor Feldmanns. — Große Skandale im Publikum Von Haus aus hatte die Hakoah in diesem Spiele nur schwache Erfolgaussichten. Ein Sieg wurde zwar von allen Hakoahnern erhofft, wäre aber als Ueberraschung zu werten gewesen. Nach dem Verlaufe des Kampfes muß mau aber konstatieren, daß die Hakoahner diesmal alle Auspizien vorfanden, die einen Sieg über die renommierte Viemna- Mannschaft erwarten ließen. Die Blauweißen hatten es in der letzten halben Stunde mit einem numerisch geschwächten Gegner zu tun, da Machu wegen einer Serie von Derbheiten m der 60. Minute ausgeschlossen wurde. Der Umstand, daß Tanzschule Fred Erdstein I., Werdartorgaaae 7 / Teinphon U 20-7-24 Ein neuer All tanger kurs beginnt Monte 3. dan 3. Oktobar, Oianatag, den 4. Oktober, sowie Samstag, dan 8. Oktober, halb 8 Uhr abends . Vorg«- SffcrMtanar-Kiirs ab Samstag, dan 8. tkober. 9 Uhr sbsnda / Einschreibung täglich Im Institut. 1 die Vienna-Leute während dieser Zeit erst so recht gefährlich wurden und, allerdings vom Zufall begünstigt, den siegbringenden Treffer erzielen konnten, weist auf große Schwächen in der Hakoah-Elf hin. Im übrigen war dieses Spiel alles eher als eine Propaganda für den Fußballsport, da sich während der ganzen zweiten Hälfte im Publikum wüste Tumultszenen abspielten. Wie oben erwähnt, wurde Machu wegen einer Reihe von aufreizenden Fouls in der 60. Minute ausgeschlossen. Da gingen einigen Hakoah-Anhängern die Nerven durch und sie eröffneten gegen den allerdings übel berüchtigten Vionna-Mann ein Bombardement mit Kracherlflasciien. Die Folge waren polizeiliche Interventionen und eine Reihe von Skandalen im Publikum, Steinwürfe gegen Hakoah-Spicler, mit einem Worte, es ging von da ab drunter und drüber. Dieser Wirbel verfehlte seine Wirkung auf die Spieler nicht und es ist durchaus möglich, daß die Hakoahner als die Männer mit den schwächeren Nerven dadurch in Nachteil gerieten und ihre numerische Ueberlegenheit nicht in Tore umsetzen konnten. Jedenfalls sah man in der letzten halben Stunde nur von den Döblingern planmäßige Angriffe. Bei der Hakoah konnte lediglich Löwy restlos entsprechen. Feldmann hatte nicht nur das Pech, ein Eigentor zu verschulden, sondern erreichte auch sonst nicht seine große Form der letzten Spiele. Amster wurde in der ersten Hälfte verletzt, hielt sich aber ganz brav. Placzek konnte mit dem gegnerischen Flügel nicht fertig werden und verschuldete auch das Ausgleichstor. Drucker hielt wieder nicht durch und Stroß spielte ungleichmäßig. Die Halfreihe erreichte also trotz großen Fleißes ebenfalls nicht ihre bisher gezeigte Wirkung. Die Kritik muß in zwei Abschnitte geteilt werden. In der ersten Hälfte gingen die Hakoah-Stürmer mit großem Elan ins Zeug und es wurde eine Reihe von höchst gefährlichen Angriffen im Admira-Stil inszeniert. Mausncr und Eisenhofer zeigten da glänzende Sachen und brachten die Flügelstürmer sehr geschickt in Front. In der zweiten Hälfte fiel der Sturm ganz auseinander und raffte sich nur höchst selten zu geschlossenen Aktionen auf. Reichs Leistung schwankte zwischen zwei Extremen. Auf glänzende Aktionen folgten oft krasse Ungeschicklichkeiten. Donnenfeld, der als Half SandardJeistungen geboten hatte, versagte als Stürmer vollkommen und Ehrlich hätte mit den vielen guten Bällen, die er erhielt, mit etwas Initiative und Mut sehr viel erreichen können. Die Döblinger hatten ihre besten Leute in Rainer, Kaller, Hofmann und Brosetrbauer. Schiedsrichter Jannak benachteiligte die Hakoahner in der ersten Halbzeit empfindlich. Unter anderem gab er wegen eines unabsichtlichen Hands Druckers hat an der Strafraumurenze einen sehr zweifelhaften Elfmeter, der aber von Löwy meisterhaft abgewehrt wurde. Audi einige krasse Offside-Stellungen der Döblinger entgingen ihm. Nach Halbzeit bewies er aber wenigstens durch den Ausschluß Machus seine Objektivität. Bald nach Beginn jagte Mausner einen Prachtschuß knapp über die Latte. Dann kam Vienna zum Wort und Löwy hatte bei einem Stangenschuß Tögels viel Glück. Die Hakoah-Stürmer unternehmen kraftvolle Vorstöße, wobei besonders Ehrlich mit glänzenden Vorlegern gefüttert wird. Eine Bombe Eisenhoffers wird mit Mühe abgewehrt. In der 18. Minute flankt Donnenfeld nach Zuspiel Ehrlichs. Eisenhofer stopt mit der Brust und schießt sicher unter großem Jubel ein. Drei Minuten später folgt der erwähnte Elfer, den Löwy meistert. In der 43. Minute gleichen die Döblinger nach einem Fehler Piaczeks aus. Knapp darauf flankt Reich, Donnenfeld und Ehrlich verfehlen aber, vollkommen freistehend den Ball. Die zweite Hälfte bringt zunächst offenes Spiel. In der 15. Minute erfolgt der Zwischenfall Machu. Mausner findet nach hübscher Flanke Ehrlichs wenige Schritte vor dem Tor eine glänzende Chance. Anstatt gleich zu schießen, legt er sich den Bai! schlecht vor, wird bedrängt und verschießt. Die beste Gelegenheit dieses Spieles ging damit verloren und von nun an wurden die Hakoah- Stürmer kaum gefährlich, während die Döblinger, mit vier Stürmern operierend, oft vordrangen. In der 37. Minute lenkt Feldmann einen Bali Adelbrechts ins eigene Tor ab. Die Hakoahner geben sich vorzeitig geschlagen und so beibt es bei der Niederlage. Hakoah: Löwy, Feldmann, Amster; Stroß, Drucker, Placzek; Ehrlich Donnenfeld, Mausner, Eisenhofer, Reich. H. Sp. Ankündigungen und Mitteilungen Zion. Bezirkssektion V1U/1X. Die ordentliche Generalversammlung findet Mittwoch, den 5. Oktober, um 8 Uhr abends, im Vereinsheim, VIII., Bennoplatz 1 a, statt. Anschließend Vortrag des Herrn Dr. Desider Friedmann über «Die bevorstehenden Kultuswahlen». J. W. S. V. Haganah. Amtsstunden und Anmeldungen; Montag, Dienstag und Donnerstag von V2H bis 9 Uhr abends, Wien, IX., Nußdorferstraße 16. Der Jüdisch akademische Juristenverein hat ab 4. Oktober folgende Inskriptionsberatimg eingerichtet: Täglich von ’/22 bis V>3 Uhr nachmittags bei Kollegen Adolf Leser, IX., Liechtensteinstraße 23, ferner jeden Dienstag, Mittwoch und Freitag von 11 bis 12 Uhr vormittags im Vereinsheim, IX., Liechtensteinstraße 30. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung findet ain 29. Oktober statt. Stimmberechtigt sind nur jene Kollegen, die ihren Mitgliedsbeitrag bezahlt haben. Näheres wird noch bekatmtgegeben. Bei genügender Beteiligung beginnt jetzt ein Rednerkurs. Das Hebräische Pädagogium in Wien gibt bekannt: Der Unterricht beginnt am 1. November. Bis dahin werden auch Neueinsohreibungen für das kommende Wintersemester entgegengenommen. Schriftliche Voranmeldungen sind zu richten an das Hebräische Pädagogium, Wien, II., Tempelgasse 3. Jüdischer Angestellten-Verband «Emunah», Wien, L, Jordangasse. 7. Unterrichtskurse. Wir eröffnen anfangs Oktober Abendkurse in hebräischer, englischer, französischer und italienischer Sprache für Anfänger und Vorgeschrittene unter Leitung bewährter Lehrkräfte. Regiebeitrag S 2.— monatlich. Für Unbemittelte gratis. Einschreibungen werden noch Montag und Dienstag (am 3. und 4 Oktober) zwischen 7 bis IA9 Uhr abends entgegengenommen. Mitteilung der Histadruth ivrlth. Laut Beschluß der Leitung wird die diesjährige Generalversammlung der Histadruth ivritli für Dienstag, den 18. Oktober, 8 Uhr abends, im Heime, II., Praterstraße 13, einberufen. Stimmberechtigt sind nur diejenigen Mitglieder, die den Sela gekauft und die Parteisteuer entrichtet haben. Tagesordnung: Eröffnung, Tätigkeitsbericht, Debatte, Neuwahlen. Besondere Einladungen werden nicht ausgeschickt. Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultus« gemeinde Wien Aviso für Arbeitslose Zufolge Einschreitens des Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Wien hat die „Industrielle Bezirkskommission in Wien“ anher die folgenden von ihr getroffenen Anordnungen bekanntgegeben: „Bei Angehörigen jüdischen Glaubens, die an einem der Feiertage nicht zur Kontrolle erscheinen, muß das Fernbleiben seitens der Arbeitsämter entschuldigt werden. Dasselbe ist bezüglich der Auszahlung der Fall. Eine generell« Verlegung der Kontrolle und Auszahlung erscheint aus technischen Rücksichten undurchführbar.“ Die Kleiderstelle der Fürsorgezenfrale bittet dringendst um Zuweisung von brauchbaren B ekleidungsgegenständen jeder Art, Wäsche, Schuhe u s w. für Männer, Frauen und Kinder. Telephonische oder schriftliche Benachrichtigung erbeten an die Fürsorge-Zentrale der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2, Tel. U-25-5-85, welche die Abholung veranlaßt. Jüdische Pflegeeltern für Kostkinder gesucht Familien, die ein fixes Einkommen haben und gegen Bezahlung der Erhaltungskosten ein oder mehrere Kinder aufnehmen würden, mögen sich schriftlich bei der Fürsorge- Zentrale der Israelitischen Kuhusgemeinde, 1., Seitenstettengasse 2, melden. Anonyme Spenden Von Herrn Richard Steiner, Wien, XV., sind zur Verteilung an vier kinderreiche, arbeitslose Familien S 100.— (einhundert) der Fürsorge-Zentrale der Israelitischen Kultusgemeinde zugegangen, was auf diesem Wege dankend bestätigt wird. Lebensversicherungs- OLJ O Kl IV Gesellschaft I nUlllA GEGRÜNDET IM JAHRE 1889 Aus dem Jahre--berichte 1931: Versicberungsbestand......S 2,746.000.000 Prämien* and Zinsen* Einnahmen ..S 182.000.000 Garantiemittel...S 472.000 000 Auszahlungen an die Versicherten ....... ........ S 42.600.000 TätigköitHgHbifli (lei (»enellucnatt: Oesterreich. Deutsches Reich. Tschechoslowakische Republik, Belgien. Holland. Frankreich. Spanien. Italien. Ungarn, Polen. «Jugoslawien. Bulgarien. Griechenland. Rumänien. Palästina. Syrien, Türkei, Aegypten. Die Gesellschaft schließt zu billigen Prämien und günstigen Bedingungen Kapitals* und Rentenversicherungen jeder Art ab ffeueingaführt: KINDER-VERSORGUNQS-VE RSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienbeitrag. Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) Invaliditätsversicherung (Zahlung einet Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auszahlung des versicherten Kapitals nach reijähriger Dauer der Invalidität) Per Ende 1931 waren beim Phönix 886.664 Personen versichert ooooo aaaasBBBBBB

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