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Die Stimme · 1932-09-01 · Heft 243 (1.9.1932) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 243 (1.9.1932)
Date
1932-09-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr. 243 1. September 1932 DIE STIMME Seite T Die Arbeit des Keren Kaje* mefh September-Buchsenleerung findet in der Zeit vom 11. bis inkl. 25. September statt. Die Ausgabe des Materials erfolgt ab 8. September. Alle bis E nde September eingehenden Gelder werden noch auf das alte Kontingent g u t g eschriebe n. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Frau Chana Edelmann (Nr. 113). Herr Pollitzer, Eisenstadt—Frl. Oerstl, Fraunkirchen, anläßlich ihrer Vermählung (Nr. 114). Briefpapier mit Ansichten aus Palästina. Die erste Serie, enthaltend 12 verschiedene Ansichten, ist erschienen und im Keren Kajemcth-Öureau erhältlich. Preis einer Serie (1 Dtzd.) S 2 25. Das Briefpapier wird auch einzeln abgegeben. Preis eines Bogens samt Kuvert S —.19. Lieder-Karten. 12 palästinensische Lieder, enthaltend den Originaltext samt Noten, sind zum Preise von S —.15 pro Karte erhältlich. Geschenke mit Palästina-Ansichten. Im Keren Kajemeth sind erhältlich Federstiele, Crayons und Zigarettenspitzen in sehr schöner Ausführung mit Palästina- Ansichten zum Preise von S 1.— per Stück. Einheitliches zionistisches Abzeichen in der Form einer kleinen blau-weißen Nadel ist zum Preise von 10 Groschen im Keren Kajemeth erhältlich Sprechsaal der Stimme Für die Mitteilungen, die in dieser Rubrik erscheinen, übernimmt die Redaktion keine Verantwortung. Historisches Vaterland und Adoptivheimat Zu der geistvollen Abhandlung der rühmlichst bekannten Sejmdeputierten Frau Rosa Melzer («Die Stimme» vom 18. August I. J.) unter dem Titel «Jüdischer Weltkongreß und 7 mistenkongreß» erlaube ich mir folgende Bemerkung: Bereits zur Zeit des zweiten jüdischen Staatswesens gab es den Doppelbegriff: historisches Vaterland u-nd Adoptivheimat, der zweifellos auf den Propheten Jeremiah zurückgeht, der den naali Babylon Verbannten empfahl: «Fördert das Wohl der Stadt, dahin ich euch habe wegführen lassen, betet um sie an den Herrn, denn bei ihrem Wohlergehen wird euch wohl sein» (Jeremia 29, 7). Zwei Heimatländer gab es demnach seit dem babylonischen Exil (586 vor der üblichen Zeitrechnung). Ein Teil der Exilierten ist wohl (538) unter Führung von Serubabel — dem viel später (458) mit Esra ein weiterer Teil folgte — nach Palästina heimgekehrt, nichtsdestoweniger war Babylonien eine bedeutende Siedlung der Judäer verblieben. Sie gelangten dort durch Ackerbau und Handwerk zu großem Wohlstand. Sie lebten friedlich dahin. Sie hatten ihren eigen Souverän: «Fürst der Verbannten». Kulturelle Fäden banden sie trotzdem an die Urheimat, sie haben stark zur Befruchtung des jüdischen Geistes beigetnagen. Die Lehrhäuser in Sura, Nehardea und Pumbaditha überflügelten bald diejenigen Palästinas. (Die damaligen politischen Verhältnisse in Palästina haben selbstverständlich zu diesem Mißverhältnis beigetragen.) — Es gab einen« regen geistigen Austausch zwischen Palästina und Babylonien. Der weise Hillel z. B., der dem jüdischen Geistesleben neuen Aufschwung verlieh, dessen Kernspruch: «Was dir unlieb ist, tue nicht deinem Nächsten» die öffentlichen Bauten eines antoninischen Kaisers schmückte — war ein Babylonier. Sein Stammbaum in weiblicher Linie ging allerdings auf den König David zurück. Auch die Juden Alexandriens — um eine berühmte jüdische Siedlung aus alter Zeit zu erwähnen —, die sich in ihrer Wahlheimat sehr wohl fühlten, sie hatten sich schon unter Alexander (336—323) dort niedergelassen, sie genossen volles Bürgerrecht, hatten trotz starker Hellenisierung ihrer Urheimat nicht vemgessen. Philo legt hiefür beredtes Zeugnis ab. An Siedlungen aus ältester Zeit, die der Urheimat treu geblieben sind, erinnert — wie der Oberrabbiner Prof. Dr. Chajes s. A. einmal in einem Vortrag erwähnte — der Psalm 87: de in Rahab (Aegypten), Babylonien, Philistäa, Tyrus Im Herbst 1932 2 Palästinareisen Es werden bei genügender Beteiligung folgende zwei Palästinareisen veranstaltet: 1. Palästina-Reise: Abreise von Wien am 25. Oktober, von Triest mit der «Adria», Führung durch Palästina bis 16. November, Rückfahrt mit der «Adria». Ankunft ln Wien am 22. November 1032. Dauer vier Wochen. Preis: Bahn und Schiff III. Klasse S 450.— und 64 Dollar, für Oesteneicher S 900.—; Bahn und Schiff II. Klasse S 725.— und 103 Dollar, für Oesterreicher S 1450.—. 2. Palästina — Aegypten>Relse: Abreise von Wien am 25. Oktober, Programm bis 16. November wie unter 1. angegeben, dann mit Bahn nach Kairo, Abfahrt am 19. November von Alexandrien mit der «Ausonia», Ankunft in Wien am 23. November 1932. Dauer vier Wochen. Preis: Bahn und Schiff III. Klasse S 525.— und 74 DoHar, für Oesterreicher S 1050.—; Bahn und Schiff II. Klasse S 825.— und 117 Dollar, für Oesterreicher S 1650.—. Die Preise beinhalten Fahrkarten, Unterkunft ln guten Hotels, gute Verpflegung, Eintrittsgelder usw. von Wien bis Wien, exklusive Visagebühren und Versicherungsprämien. Visa werden eventuell besorgt. Sofortige Anmeldung bei der Verwaltung unseres Blattes erforderlich!!! P. S. Die «Pag» wird den über Wien fahrenden ausländischen Reiseteitnähmcin kostenlos das jüdische Wien zeigen , bei genügender Beteiligung wird auch der Preis der Karten bis Wien und der Rückfahrkarten ab Wien ermäßigt werden können. und Aethiopien Geborenen fühlten sich gleichzeitig als Söhne Zions. «Sie hatten sozusagen jeder ein Mutterland und ein gemeinsames Vaterland», schloß der verstorbene Oberrabbiner seine Ausführungen. Und Philo war es, der eine Deputation alexandrinischer Juden (um das Jahr 40 der üblichen Zeitrechnung) zum Imperator Caligula nach Rom geleitete, als sie über eine damalige Bedrückung Klage führen wollten. Die Doppelinstitution jüdischer Weltkongreß (zum Schutze gegen moralisches oder materielles Unrecht in der Adoptivheimat) und Zionistenkongreß (als Zielsetzung: Wirksamkeit fürs historische Vaterland) entspricht einer historischen Notwendigkeit. Esther Mieses. Sehr geehrter Herr Redakteur! Unter höflicher Bezugnahme auf Ihre Mitteilung «Soziale Fürsorgeatbeit der Israelitischen K ti 11 u s g e m e i n d e in Wien» vom 18. d, M. bitten wir uni gütige Feststellung, daß in unserer Erholungsstätte nicht 200, sondern 386 Kinder Aufnahme fanden. Im vorhinein bestens dankend, zeichnen wir hochachtungsvoll Jüdische Kinderfreunde, Sekretariat. Jüdisdket 'Spott Fußball Ein kräftiges Lebenszeichen der «verreckten Hakoah» Hakoah schlägt den Wiener Sportklub 1 :0 und erringt die Führung in der Ligaklasse. — Auch die Reserve unbesiegt Das alte Sprichwort, daß Totgesagte ein besondere zähes Leben entfalten, hat sich Sonntag zur Freude alter jüdischen Sportanhänger an der Hakoah bewährt. Der «Kampfruf» hatte jüngst etwas voreilig triumphiert: «Hakoah verreckt!» Und es gab genug Juden, die dies bange, wenn auch mit menschlicheren — oder soll man sagen: untermenschlicheren? — Ausdrücken nachsprachen. Die Finanzlage des ältesten jüdischen Fußballklubs schien verzweifelt, die sportliche Ausbeute des letzten Spdeljahres nicht sehr erhebend, kurz, man sah die Zukunft sehr düster. Aber plötzlich erhellte sich das Bild. Man hörte günstigere Kassenrapporte und man sah eine gut trainierte, kampffreudige Mannschaft, beseelt von dem Eifer, sich der rufimvollen Traditionen der Vereinsfarben würdig zu zeigen. Diese jüdische Mannschaft stieß auf die rein arische des Wiener Sportklubs, die gerade die entgegengesetzten Eigenschaften an den Tag legte: mangelndes Training, besonders des Mittelläufers, und wenig Kampfgeist. Letzteren entfalteten daifür uim so stärker die Sportklub-Anhänger im Zuschauerrraum. Sobald die findigen Hernalser erkannt hatten, daß das Haupthindernis für Sportklub-Goals der Torhüter Löwi bildete, wollten sie diesen Mann einfach aus dem Wege räumen, wobei sie sich, in taktvoller Einfühlung in die nationale Psyche der jüdischen Gastmannschaft, der alttestamentarischen Hinrichtungsmethode des Steinigens bedienen wollten. Der auch sonst vorbildlich fungierende Schiedsrichter B e r a n e k erstickte aber diese Absichten im Keime. Herr Beranek sollte einmal die österreichischen Hochschui-Relctoren einem Training unterziehen! Die Sportklub- Mannschaft befleißigte stell im Gegensatz zu ihrem Anhang ziemlicher Fairneß und dies war das einzige, was an ihr zu loben ist. Die Hakoah machte den Eindruck einer Klasse braver, strebsamer und fleißiger Schüler, die aber auf unbequeme Fragen des SchuHnspektors die stereotype Antwort bereit halten: «Das haben wir noch nicht gehabt!» Die Mannschaft hat Ihre Aufgabe in Abwehr und Angriff sichtlich gut eingelernt, nur das Goalschießen scheint sie «noch nicht gehabt» zu haben. Anders kann man sich das groteske Mißverhältnis zwischen dem erfolgreichen Herausarbeiten günstiger Torchancen und dem erstaunlichen Verklopfen der schönsten Chancen nicht erklären. Nur einmal irrte sich M a u s n e r und schoß ein Goal (in der 32. Minute der ersten Halbzeit). Dieses Ereignis hat aber auf den ganzen Sturm höchst abschreckend gewirkt — es kam nicht mehr wieder vor . . . Man soll aber nicht zu unbescheiden sein. Nach den Darbietungen der unseligen abgelatifenen Saison durfte man sich diesmal herzlich darüber freuen, daß die Hakoahner heuer schon im ersten Spiele zahlreiche Schußgelegenheiten herauszuarbeiten vermochten. Bei genügend langer Saisondauer werden sie sicherlich auch noch solche Gelegenheiten auszunützen lernen. Gut Ding braucht Weile! Jedenfalls ist es den wackeren «Plattfußindianern» — iwn den lieblichen JaTgon des «Kampfruf» m zitieren — im ersten Anlauf gelungen, einem nach dem germanischen Rasseausleseprinziip zusammengestellten Gegner zwei wertvolle Punkte abzunehmen und sich, da sie ihr eigenes Tor rein halten konnten, die führende Stelle der Wiener Liga-Tabelle zu erobern. Die guten Leistungen von Drucker und Donnenfeld fanden sogar in der «Deutschösterreichischen Tageszeitung» Anerkennung. Auch die Reservemannschaft der Hakoah konnte einen halben Erfolg ernten, da sie gegen die Sportklub-Reserve 3:3 spielte. Kräftigere Lebenszeichen kann man von einem tot- Sie hatten ihren eigenen Suzerän «Fürst der Verbannten». ie—e. S dtwimmen Das am Sonntag im Strandbad des Hotel Panhans durchgeführte Wettschwimmen brachte schöne Ergebnisse und einen neuen Rekord der Hakoahnerin Frau Hedi wertheimer. Sie schwamm 100 Meter Brust in der Zeit von 1:27.6 (Rekord, früher 1:29). Auch die anderen teilnehmenden Hakoahner schnitten durchwegs gut ab und besetzten mehrere zweite und dritte Plätze. Boxen Freitag, den 2. September, tritt der jüdische Meister Laub gegen den St. Pöltener Putz im Rahmen eines Boxkampfabends in der Engelmann-Aren« an. ■einigen Ringen. Sonntag, den 4 September, nachmittags, beginnt auf dem österr. Kraftsportplatz die Mannschaftsmeisterschaft von Wien. Nach der kürzlich erfolgten Auslosung tritt «Hakoah» gegen «Herkules» an. Für die Gesundheit ist das Beste gerade gut genug! Ein rasch und sicher wirkendes Mittel bei rheumatischen, gichtischen und nervösen Schmerzen, sowie bei Kopfschmerzen sind die seit 18 Jahren glänzend erprobten Togaltabletten. Die große Beliebtheit verdankt Togal den vielen ausgezeichneten Erfolgen, die zahlreiche Amte, Kliniken mul Krankenanstalten mit diesem Präparat erzielten. ToguJ ist stark harnsäurelösend und geht daher direkt zur Wurzel des Uebels. Sie bekommen es in jeder Apotheke. Unsere geschätzten Leser werden auf die jüdische Buchhandlung Hermann Tuchncr (siehe Inserat) besonders aufmerksam gemacht, wo für alle Lehranstalten sämtliche Schulbücher, auch antiquarisch, zu ermäßigten Preisen erhältlich sind. Leihbibliothek eröffnet. 10 Groschen täglich. Keime Nebengebühren. Für Anfragen Telephon R 41-4-20. Zehn Fragen 1. Gab es unter den Päpsten einen Judenstämmling? 2. Wann werden die Juden in Deutschland itum erstenmal erwähnt? 3. Was war das Judenamt in Wien? 4. Was hieß im vormärzlichen Wien «sich kaschern gehen?» 5. Was war das Sweatingsystenr? 6. Was bedeutet das Pseudonym Ascher Ginsbergs «Achad Haam»? 7. Wer war Franz Holubek? 8. Wann fand der erste «reformierte» Gottesdienst in Berlin statt? 9. Wer war Eduard Lasker? 10. Wer war Tiberius Alexander? Antworten 1. Papst Analectus II., (gestorben 1138), im bürger liehen Leben Piero Pierloni, war der Enke! eines in Rom lebenden jüdischen Bankiers namens Benedikt. 2. Die Anwesenheit der Juden in Deutschland wird zum ersten Male in einem Reskript Konstantin des Großen an die Decurionen von Köln im Jahre 321 erwähnt. 3. Das «Judenamt» war die für die Juden in Wien für die Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen zuständige Polizeibehörde. 4. «Sich kaschern gehen» bedeutete vor die Linie gehen, umzukehren und sich als Neuankömmling «für vorübergehenden Aufenthalt» bei der Torwache anzumelden. 5. Sweatingsystem nannte nran die systematische Ausbeutung der Arbeiter in den jüdischen Konfektionsfabriken New Yorks. 6. Achad Haam heißt «Einer aus dem Volke». 7. Franz Holubek war ein antisemitischer Hetzredner m Wien zur Zeit Schönerers. 8. Der erste «reformierte» Gottesdienst in Berlin fand 1845 in Berlin statt. Man betete deutsch und entblößten Hauptes. Alle Stellen, die ven de; Rückkehr nach Jerusalem handelten, wurden eliminiert. 9. Eduard Lasker (1829—1884) war einer der vier jüdischen Abgeordneten des konstituierenden Reichstages des Deutschen Bundes. 10. Tiberius Alexander, ein Renegat, war der Hauptberater des Titus bei der Belagerung Jerusalems. Jftumowisttsttke fefee Ein Gentleman Ein Vater pries einem jungen Mann seine Töchter an: «Da ist Martha, 18 Jahre alt, die bekommt 10.000 S Mitgift, dann ist da Hanna, 25 Jahre alt, der gebe ich 20.000 S Mitgift und meiner Tochter Lea, 30 Jahre alt, gebe ich 30.000 S Mitgift. «Entschuldigen Sie,» sagte darauf der hoffnungsvoll Jüngling. «Haben Sie nicht eine Tochter, so um 50 Jahre herum?» Das billige Begräbnis Ein getaufter, schwer reicher Jude nahm auf seinem Totenbette seinem Sohne das Versprechen ab, daß er alles daransetzen würde, um seine Beerdigung auf dem jüdischen Friedhofe durchzusetzen. Bei Eröffnung des Testaments fand der Sohn, daß er zum Erben eines Vermögens von 2,500.000 Dollar unter der Bedingun geingesetzt war, daß er die Beerdigung seines Vaters auf dem jüdischen Friedhofe durchsetze. Der Sohn wandte sich nun an die nächste jüdische Gemeinde. Dort gab es große Debatten im Kultusvorstand. Schließlich verlautbarte der Vorsteher dem Sohne den Beschluß, daß die jüdische Gemeinde die Beerdigung gegen Bezahlung von 1,250.000 Dollar bewillige. «Was?» schrie der Sohn, «für die paar Quadiratfuß Bodens soll ich die Hälfte meines Erbteils hergeben?» «Das ist nur recht und billig,» antwortete der Vorsteher, «das ist sogar eine Mezieh. Bedenken Sie doch, wenn der Messias kommt, werden sich alle toten Juden erheben und ihr Vater wird allein den ganzen Friedhof für sich haben Der Friedhof hat uns 3,000.000 Dollar gekostet und Sie zahlen uns nur 1,250.000 Dollar. Nun, ist das keine Mezieh?» 5?ifm Der Millionenfilm «Herrin von Atlantis»: 2. September G. W. Pa bst s, der große deutsche Filmregisseur ist bekannt, daß seine Schöpfungen nicht nur vom künstlerischen Standpunkt aus Spitzenwerke sind, sondern wegen ihrer Ausstattung und Massenentfaltung Unsummen Geldes verschlingen. Den Rekord in dieser Hinsicht stellt sein neuester Film «Die Herrin von Atlantis» dar, der in zwei Erdteilen spielt Autobus-Gesellschaftsreisen durch die jüdischen Zentren! Unsere Leser werden auf folgende Autobus-Gesellschaftsreisen. die — unter Führung eines bekannten Fachhistorikers — Gelegenheit geben werden, vor den Augen def Reiseteilnehmer die Geschichte der Juden aufzurollen, aufmerksam gemacht: A) Ermäßigte Schülerfahrten: Fahrt ins südliche Burgenland und nach Steiermark mit Graz vom 5. bis 8. September, 4 Tage, S 46.— (Verpflegung 23.—); Fahrt in die Wachau vom 14; bis 16. September, zweieinhalb Tage, S 25.— (Verpflegung S 12—). B) Gesellschaftsreisen: ’ Fahrt nach Steiermark und Kärnten (Wörthersee) vom 11. bis 13. September, 3 Tage, S 60.—* (Verpflegung S 20.—); Fahrt ins mittlere Bürge nland mit Mattersb u rg am 18. September S 15.— (Verpflegung S 3.—); Fahrt ins Salzkammergut, nach Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Deutschland mit München (Sabbath-Aufenthalt) und Regensburg vom 19. bis 26. September 8 Tage, S 150.— (Verpflegung S 65.—). Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen. Einkehr ist, wo nur möglich, in jüdischen (koscheren) Restaurants vorge* sehen. Detaillierte Programme liegen in def Verwaltung unseres Blattes au fl i

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