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Die Stimme · 1932-08-25 · Heft 242 (25.8.1932) · page 1

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 242 (25.8.1932)
Date
1932-08-25
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Preis 35 g V.b. k. BEZUGS¬ BEDINGUNGEN Oesterreich monatlich S 150, viertel* jShrl. S 4*20, gans* jährl. . . . S 16’— DeutschlcL viertel* jlhrl. . . . RM 3*~ Tschechoslowakei viertelj . Ke 24'— Jugoslawien viertel* jährl . Din 40*— Polen vierteljährlich . . Zloty 6 50 Ungarn vierteljähr* lieb . . Pengö 4*20 Rumänien vterteljährl. Lei 120*— Uebriger Ausland Vierteljahr!. Schw Franken 4 50 Jüdisdke Zeitung Erscheint jeden Donnerstag Redaktion und Administration Wien, I., Kärntnerstraße 28 Tel R-27 4-86 Postsparkassenkonti: Oesterr. D 113.546 Polen 191.199 lachechoslowakei . 500.230 Jugoslawien 40.879 ■ n .. I 5. Jahrgang Wien, Donnerstag, 25« August 1932 (23. Aw 5692) Nummer 242 Die Lage der Juden in Deutschland Von Georg Kareski. (Aus seiner Rede auf der Genfer Konferenz.) Obwohl wir Juden in Deutschland nur ein kleines Häuflein von 550.000 Menschen sind, haben wir die merkwürdige Erscheinung zu verzeichnen., daß dieses Deutschland, und zwar im wesentlichen durch das jüdische Problem, im Brennpunkt des Weltinteresses steht. Ich möchte feststellen, heute noch ist die rechtliche Situation der deutschen Juden unangetastet, heute noch erweist sich die Verfassung der deutschen Republik als ein Schutz der Rechte aller ihrer, auch der jüdischen Bürger. Heute noch steht die Regierung, wie wir aus manchen Er.ahrungen auch der letzten Tage, entnehmen können, auf dem Standpunkt, Leib und Gur und Rechte auch der jüdischen Bürger in Deutschland zu schützen. Die Frage, was kommen wird, wenn diese Regierung nicht mehr auf ihrem Platze sein sollte, ist eine Frage, die niemand beantworten kann. Aber vielleicht ist die Frage sogar noch schwieriger, vielleicht gibt sogar die jetzige Situation erst recht einen Grund zu Besorgnissen, auch wenn man davon ausgeht, daß vieles von dem, was in den letzten Wochen in die Oeffentlichkeit hinausgegangen ist, in einer stark übertriebenen Form hinausgegangen ist — vielleicht klang es so, als ob es heute ftr einen Juden lebensgefährlich wäre, über den Kurfürstendamm oder die Friedrichsstraße in Berlin zu gehen — so liegen die Dinge doch nicht. Ich warne vo«r Uebertreibungen, weil solche naturgemäß die Wirkung abschwächen müssen, wenn wirklich ernste Dinge zu berichten sein sollten. Die heutige Regierung hat den Schutz der jüdischen Bürger auf ihre Fahne geschrieben. Durch den besten Willen einer Regierung kann jedoch nicht die Erscheinung aus der Welt geschafft werden, daß 14 Millionen der deutschen Bevölkerung sich auf ein Programm festgelegt haben, das Haß gegen die Juden predigt. Das Anschwellen der nationalsozialistischen Bewegung in Deutschland ist nicht nur durch den von ihnen propagierten Judenhaß zu erklären. Diese in ganz kurzer Zeit lawinenartig gewachsene Bewegung stellt kein einheitliches Gebilde dar. Es gibt unter den 14 Millionen Nationalsozialisten eine Reihe von Menschen — wir erinnern an Keyserling — die mit ganz anderen Maßstäben gemessen werden müssen. Wer wird letzten Endes bei dieser Bewegung sich durchsetzen und wer wird letzten Endes ausschlaggebend sein? Dies ist das große Problem. Wenn wir uns fragen, wie dieser Ansturm des Judenhasses entstanden ist, so muß gesagt werden, daß selbst wohlmeinende Leute von jüdischer Schuld sprechen. Man wir t uns vor, daß es unter den Juden wirtschaftliche Hyänen und unzuverlässige Wirtschaftsführer gegeben hat, und daß eine Reihe von Skandalen an jüdische Namen anknüpft. Wer die Dinge wirklich kennt, weiß, daß es sich hier um Ausr.ahmeerscheinungen handelt, wie eben solche Vorkommnisse als Ausnahmeerscheinungen auch bei Nichtjuden häufig genug vorgekommen sind, und daß die große Masse der deutschen Juden solche Vorkommnisse genau so bedauert und mißbilligt, wie die anständigen Menschen überhaupt, Man könnte vielleicht einen Vorwurf gegen die deutschen Juden erheben, daß sie nicht nachdrücklich genug ihre ablehnende Haltung gegenüber Schädlingen in den eigenen Reihen in der Oeffentlichkeit zum Ausdruck gebracht haben. Aber es wäre ein absoluter Trugschluß, wenn wir uns einreden wollten, daß wi.r durch eine Art Sündenbekenntnis für andere den Aufstieg der nationalsozialistischen Bewegung irgendwie hätten hemmen können. Diese nationalsozialistische Bewegung ist annähernd parallel gewachsen mit der wirtschaftlichen Verelendung in Deutschland. Und da möchte ich gleich vor einem neuen Trugschluß warnen, nicht etwa zu glauben, daß in dem Moment, wo wieder ein wirtschaftlicher Aufstieg beginnt, ein ebenso starkes Ab lauen der antisemitischen Welle zu verzeichnen sein wird. Der Mittelstand in Deutschland ist zusammengebrochen, aber wenn die Nichtjuden diese Dinge leichter tragen können als wir. so beruht dies auf unserer soziologischen, wirtschaftlichen Struktur, die nicht dem allgemeinen Durchschnitt entspricht. Das deutsche Judentum der Vorkriegszeit war ein Mittelstandsjudentum und da der ganze Mittelstand zusammengebrochen ist, so heißt das, daß das deutsche Judentum in seiner Totalität zusammengebrochen ist, während bei den anderen wichtige Bevölkerungsschichten zwar geschwächt, aber doch in ihrer Funktion intakt geblieben sind. Nur bei uns besteht die ganze Volksmasse aus einem Trümmerhaufen, wenn es nicht gelingt, sie in neue wirtschaftliche Form umzugießen. Zu diesen Dingen, die sich automat’sch ausgewi'rkt haben, ohne daß es eines besonderen judenfeindlichen Anstoßes bedurfte, kommt ein bewußter Ausschaltungsprozeß aus dem wirtschaftlichen Leben. Und dazu kommt noch etwas anderes. Selbst wenn wir an nehmen, daß in zehn oder zwanzig Jahren wieder einem ein wirtschaftlich normales Leben in Deutschland möglich sein witrd. dann wird die Jugend da sein, die heute an deutschen Schulen und deutschen Hochschulen mit dem Geiste des Judenhasses ausgefüllt wird. Wir müssen, wenn wir uns heute noch über unsere Bilanz klar werden wollen, an diese Dinge denken, die erst in zehn bis zwanzig Jahren sich voll auswirken werden. Wir worden, wie es uns die Juden in den anderen Ländern gezeigt haben, durch Aufbau eines jüdischen Genossenschaftswesens versuchen müssen, Ersatz zu schaifen für die jüdische Einzelexistenz, durch < Ziele und Aufgaben der jüdischen WeMeonfevenz Dos Referat Dr. Stephen Wises Im Mittelpunkt der ersten Sitzung der Genfer jüdischen Weltkonferenz stand das Referat des Ehrenpräsidenten des American Jewish Congress Dr. Stephen S. Wise über Ziele und Aufgaben der jüdischen Weltkonferenz. Er betonte, daß auch in üen Kreisen des American Jewish Congress noch keine Einstimmigkeit hinsichtlich des geplanten Weltkongresses bestehe, daß es aber Aufgabe der Konferenz sei, die Frage seiner Einberufung vorurteilsfrei zu prüfen. Rabbi Wise führte aus: Die jüdische Weltkonferenz wurde auf Grund der Beschlüsse der 9. und 10. Tagung des American Jewish Congress einberufen. Die Konferenz hat zwei Aufgaben: 1. die Lage der Juden in den verschiedenen Ländern sowohl in politischer wie in ökonomischer Hinsicht zu erörtern; 2. eine Entscheidung herbeizuführen bezüglich der Einberufung eines jüdischen Weltkongresses. Diese Konferenz wie auch ein jüdischer Weltkongreß bergen in sich keinerlei Gefahren für das jüdische Volk. Die Furcht vor solchen Gefahren ist die Ausgeburt einer ängstlichen Opposition zu dem Kongreßgedanken. Wir sind ein lebendes Volk und als ein solches müssen wir uns beraten und Ausdruck für unseren Willen finden. Es gibt kein Volk auf der Welt, das darauf verzichtet, in öffentlicher Zusammenkunft seine Politik zu bestimmen* Das jüdische Volk hat nichts zu verbergen und scheut nicht die Öffentliche Diskussion seiner Lebensfragen. Auf dieser Konferenz treten sich nicht, wie gesagt wurde, «Bettler auf der Brücke von Konstantinopel ,die ihre Wunden dem Publikum zeigen», sondern Ankläger vor dem Tribunal der Weltöffi'r,H:ch,-"it, <Fe ihren Pirotest proklamieren wollen gegen das Unrecht, das einem großen Volke durch andere Völker geschieht, die geistig und moralisch die Nutznießer der Kultur dieses Volkes sind. Es mag sein, daß Jahre vergehen werden, bis der Weltkongreß zusammentreten wird, aber zusammentreten wird er und muß er. Mit einem Volke, welches nicht wagt, gemeinsam und öffentlich seine eigenen Probleme zu besprechen, wird niemand rechnen. Selbst wenn nicht das Schreckgespenst des Antisemitismus vorhanden wäre, bestünde die Notwendigkeit eines jüdischen Weltkongresses zur Erörterung der innerjüdischen Fragen. Dr. Goldmann über die Vorarbeiten zur Konferenz Dem Referat Dr. Wises ging ein von Dr. Nahum Goldman n erstatteter Bericht über die Vorarbeiten zur Organisierung der Konferenz voraus. Dr. Goldmann setz+e sich mit der Opposition in verschiedenen jüdischen Kreisen auseinander und wies die von den Gegnern vorgebrachten Bedenken und Argumente zurück. Nichts ist natürlicher, sagte er. als daß ein Volk von der Bedeutung des jüdischen und bedroht von so vielen Leiden und Gefahren seine maßgebenden Vertreter Zusammenkommen läßt, um s!ch über seine Lage klar zu werden und über Maßnahmen zu einer Verbesserung seinerSituation und zu einer Verteidigung seiner politischen, sozialen und ökonomischen Rechte zu beraten. Die allgemeine Aussprache wurde unmittelbar nach den Re'eraten Dr. Goldmanns und Dr. Wises eröffnet. Sonntag abends konstituierte sich eine politische und eine Organisationskommission. Am Dienstag, den 16 August, erstattete Professor G'tlido Tedesci sein Referat über den Vorschlag einer internationalen Konvention gegen den Antisemitismus, Der Plan einer solchen Konvention wird in einer Denkschrift entwickelt, die allen Konferenzteilnehmern in italienischer, deutscher und englischer Sprache zugegangen ist Im ersten Abschnitt dieser Schrift wird der internationale Charakter derjudenfrage betont. im zwei:eil die Möglichkeit g e s e t / I; r h e r Unterdrückung des Antisemitismus als Ergänzung zum ethischen und religiösen Minderheitenschutz untersucht, wobei ausdrücklich hervorgehoben wird, daß es sich nicht darum handle, ein Vorrecht für die Juden zu schäften, sondern gegen eine Gefahr, die, im Gegensatz zu anderen Bürgern, nur sic bedroht, Stellung zu nehmen. Im dritten Abschnitt wird die Zweckmäßigkeit einer internationalen Konvention gegen den die Sicherheit der Staaten bedrohenden Antisemitismus dargelegt. Der Wortführer Deutschlands Am 15. August sprach der ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin, Direktor Georg Kareski, i über die Lage der Juden in Deutschland und die Möglichkeit j von Komplikationen, die sich aus den augenblicklichen politi-! sehen Verhältnissen entwickeln könnten. Wenn auch ein jtidij scher Weltkongreß in diesem Augenblick für die Verbessei rung der Lage der Juden in den osteuropäischen j Ländern von größerer Bedeutung wäre als für eine Lösung der Judenrage in Deutschland, so könnte die Entwicklung j doch einen solchen Gang nehmen, daß die deutsche Judenheit in absehbarer Zeit in einem gemeinsamen jüdischen Forum die einzige Stelle finden würde, von wo aus ihre Stimme gehört werden könnte. Es sei mit der Möglichkeit zu rechnen, daß eines Tages auch die von deutschjtidischer Seite geführte Aufklärungskampague unterdrückt werde. Wenn einmal die Nationalsozialisten in Deutschland zur Macht keimen,! sei es fraglich, wessen Einfluß vorherrschend .Nein werde: ob | der der judenfeindliehen Masse oder der gewisser nationalsozialistischer Intellektueller vom Typus des Grafen Keyserling, die sich der nationalsozialistischen Bewegung aus rein! idealistischen Motiven angeschlossen haben. Die augenblicklich größte Gefahr für die deutsche Judenheit stelle der auf den Ausschluß der Juden aus dem Wirtschaftsleben gerichtete systematische Prozeß dar. Die vorwiegend dem Mittelstand angchörigen deutschen Juden seien schon heute wirtschaftlich vollkommen zugrunde gerichtet. Trotz allen Bemühungen, möglichst viele Existenzen durch Zusammenfassung der Juden in kooperativer. Organisationen zu retten, könne der Redner keine Möglichkeit zu einer Lösung der jüdischen Wirtschafts rage in Deutschland in großem Maßstab erblicken. Zwischen der Deklassierung der 'russischen Juden nach der Revolution und dem wirtschaftlichen Niedergang der Juden in Deutschland bestehe große Aehnlichkeit. Es dürfe, was immer auch das künftige Schicksal der nationalsozialistischen Bewegung sein möge, mit einer wesentlichen Verbesserung der Lage der Juden in Deutschland nicht gerechnet we'den, da das gesamte deutscheLebenmehrundmehrvon Judenhaß durchtränkt wird und der Antisemitismus in der heranwachsenden Generation tief Wurzel geschlagen hat. Die möglichen Folgen dieses Zustandes würden erst in 10 bis 20 Jahren vo’l in Ersc!i'':ni'ng P r a*i H-”'l von <o‘ao ■ .\r'n. Darstellungen erstattete Bericht Direktor Kareskis machte auf die Konferenz tiefen Eindruck. Die Lage der Juden in Osteuropa wurde in den Reden des Präsidenten des Jüdischen Parlamentsklubs in Rumänien Dr. Mayer Ebner und des polnischen Delegierten Dr. Schmorak beleuchtet. Beide Redner wiesen darauf hin, daß in den Ländern Osteuropas der Antisemitismus in Verbindung mit ä u ß e r s t e <r Armut unter den jüdischen Massen den Juden das Lehen zur Hölle »rache. Jeder dieser beiden Faktoren würde das jüdische Leben auch für sich allein schon schwer genug machen, die Vereinigung beider aber steigere die Not zur Unerträglichkeit. Hierzu komme, daß eine, wenn auch nicht direkt gegen die i Juden gerichtete Gesetzgebung zu deren vollständigem Ruin führe. Man sollte erwarten, daß die Regierungen in der Gesetzgebung auch die Interessen der Juden, die einen bedeutenden Teil der Bevölkerung aiismachen, berücksichtigen. Nachdem Abg. Dr. Nurok-Riga im Namen des baltip——— i. ■ ■■ ■. ..... »m kollektive die individuelle Wirtschaft zu ersetzen, und es ist i eine schwere Anklage gegen das deutsche Judentum, daß es ' auf diesem Gebiete in Deutschland bisher bei bescheidenen Anfängen geblieben ist, und daß es erst übermächtiger Katastrophen bedarf, um die Augen zu öffnen für eine Erkenntnis, die schon längst hätte Gemeingut des deutschen Judentums sein müssen. Dabei bin ich mir des Umtandes voll bewußt, daß wir deutschen Juden selbst diese Dinge etwas anders sehen müssen als die Juden in den Ländern jüdische: Massen- Siedlung, und zwar deshalb, weil die Dinge bei uns eine andere Dynamik haben. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob in einem Staate von ungefähr 15 Millionen Menschen 1 Million . Juden vorhanden ist, oder ob in einem' Lande von über 60 Millionen Menschen 550 OCX) Juden wohnen. Und wir wissen, daß uns in unserer Situation nur die bescheidene Aufgabe übrig bleibt, mit den Resten unserer wirtschaftlichen Kra t emem kleinen Teil unserer Menschen zum Wiederaufbau zu helfen, während, wie ich fürchte, der großen Masse unserer Menschen, in Deutschland wenigstens, Hilfe kaum gebracht werden kann. j Die Lage der deutschen Juden wird sicherlich in der nächsten Zeit keine wesentliche Milderung erfahren. Wir stehen in einer ähnlichen Situation, wie das russische Judentum bald nach der Revolution, wo es hei ausgeworfen wurde aus dem wirtschaftlichen Leben und sich auf neue Erwerbszweige einstellen mußte. Wir sind der Meinung, »aß dpr jüdische Weltkongreß, wenn er kommen wird, ein mächtiger Mahnruf an die Juden aller Ländür und Schichten sein wird, daß er die Möglichkeit schafft, cs der Welt ins Gesicht, zu schreien: Wir sind das, was unsere Väter gewesen sind, und wir haben ein Recht darauf, diese unsere Eigenart zu vertrete n. Den Assimilanten in Deutschland rufe ich zu: Heute noch habt ihr die Möglichkeit, in Eurer Presse und in Euren Versammlungen zu schreiben und zu reden Aber niemand weiß, wie lange Ihr noch diese Möglichkeit haben werdet, und dann wird es auch für Euch nur eine Möglichkeit geben, zu der Welt zu sprechen, nämlich durch den jüdischen Kongreß. Wir hoffen, daß diese Stimme so laut erschallen wird, daß dat Gewissen der Völker wieder erwacht.

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