Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 5 (1932)
- Issue
- Heft 241 (18.8.1932)
- Date
- 1932-08-18
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Nf. 241 — IR. August 1932 DIE STIMME Seite 7 lUerartur / Kunst / Yhealer An alle Freunde jüdischer Literatur I Die Nati'.uial-Biograph-ie des jüdischen Volkes, mit dem sechsten Bande abgeschlossen, reiht sich nunmehr als erstes und einziges Werk dieser Art würdig ähnlichen Biographien anderer Völker an und wird gewiß auch bald in andere Sprachen übersetzt, in keinem besseren jüdischen Haus fehlen. Um das Werk soweit als möglich, und zwar bis auf die allerletzte Zeit vervollständigen zu können, wendet sich der Autor an die breite jüdische Oeffentlichkeit mit der Bitte um biographische Daten über jene bedeutenden jüdischen Persönlichkeiten, welche im Hauptwerke vermißt werden, sowie um etwaige ergänzende Daten zu bereits im Werke vorhandenen Biographien. Diese werden sodann im 7ten Band, der als Nachtrags- und Ergänzungsband erscheinen .wird, verwertet. Zuschriften an den Herausgeber S. Wininger, Cernauti, Bucovtna, Piata Decebal 4. Große Jüdische National-Biographle von S. Wininger. Unter Mitwirkung von zahlreichen Fachmännern ans allen Weltteilen. Ein Monumentalvverk in 7 Bänden, Lex.-Format, über 4500 Seiten stark, enthält über 10.000 Biographien, namhafter jüdischer Männer und Frauen aller Zeiten und Länder, von denen viele bis jetzt in keinem Werke veröffentlicht wurden. — Alle bedeutenden Männer der Wissenschaft und großen Denker, Schriftsteller und Publizisten, Maler und Bildhauer, Schauspieler, Entdecker, Techniker und Baukünstler, die irgendwie Bedeutsames innerhalb des Judentums und darüber hinaus für die gesamte Menschheit geleistet haben, werden in ihrem Leben und Wirken in diesem Werke eingehend und liebevoll gewürdigt. Die ersten fünf Bände liegen bereits in gediegener Ausstattung vor. Der 6. Band erscheint Ende dieses Jahres, der 7. im nächsten Jahre. Preis für den Band in Halbleder RM 28.75, broschiert RM 23.—, Lieferung (80 S.) RM 3.10. Der holländische-jüdlsche Schriftsteller Israel Querido gestorben Amsterdam. Im Alter von 58 Jahren starb der holländisoh-jiidisclie Schriftsteller Israel Querido, der sich insbesondere durch seine historischen Epen und Romane einen führenden Platz in der holländischen Literatur gesichert hat. Querido, der einer portugiesisch-jüdischen Familie entstammte, war erst Uhrmacher, später Violinist und Dtamantenschleifer und studierte in seinen freien Stunden Literatur und Philosophie. In seinem vierteiligen Epos «De Jordaan» schildert er das Amsterdamer Armenviertel. Im Epos «De oude Wereld» («Die alte Welt») wird das Leben der Perserkönige Cyrus und Xerxes geschildert. Das Werk enthält auch eine Darstellung des jüdischen Lebens im alten Orient. Jüdische Motive werden in zwei Romanen, die das Leben Simsons darstellen, in den Dramen «Saul und David» und «Aaron Laguna» behandelt. Bekannt sind auch seine historischen Studien über Napoleon und Beethoven. Auszeichnung eines jüdischen Schauspielers in Sowjetrußland Moskau. Das Mitglied des jüdischen Kunsttheaters Suskin wurde mit dem Titel «Verdienstvoller Künstler der Sowjetrepublik» ausgezeichnet. Jakob Churgin: Erzählungen Ein ausgezeichneter Erzähler! Der Leser unserer Zeit ist leider daran gewohnt, an Erzählern und Dichtern vorbeizugehen, die keinen Namen, keinen berühmten Namen besitzen; oft mit Unrecht. So geschieht es mit Churgin. Wenn man aber Gelegenheit hat, seine Sammlung von Werken zu lesen, sieht man oft zu seiner Freude, daß man gesündigt hat. Churgin ist bestimmt ein begnadeter Erzähler. Ahe seine Erzählungen sind echt künstlerische Ausschnitte aus dem Leben. Wiewohl der Autor ans Galizien stammt, so gefamg es ihm glänzend, das Leben der spaniollschen Juden zu erfassen und darzustellen. Aber auch in das Leben der Araber einzudringen gelang ihm ausgezeichnet. Eine der glänzendsten Erzählungen der Sammlung ist der weise Schlomo: Ein alter Raw, ein gewesener Sendbote verschiedener Zdaka-Institutionen hat sich auf seine alten Tage ins Privatleben zurückgezogen und führt ein jüdischidyllisches Leben. Es ist schwer, einzelne Erzählungen herauszugreifen, weil jede für sich eine Perle ist. Die Sprache ist reich, kräftig und schön. Sie ist aber auch echt hebräisch! Nach den neuesten Nachrichten aus Palästina, wo der Autor dauernd lebt, hat sich der Autor an ein größeres Werk herangewagt — an einen historischen Roman. Wir hoffen, daß er auch hier seinen Mann stellen wird. Dr. Chaim Tartakower. 60. Geburtstag von Professor Sobemheltn Berlin. Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums hat Herrn Legationsrat Prof. Dr. M. Sobernheini am 13. August anläßlich seines 60. Geburtstages eine Festschrift mit Beiträgen führender Gelehrter des In- und Auslandes überreicht. Ein jüdischer Maler Professor an der Schwedischen Kunstakademie Der jüdische Maler Isaac Grünewald ist zum Professor an der Königlichen Akademie der Künste in Stockholm ernannt worden. Der im 42. Lebensjahre stehende Künstler gilt in Schweden als der bedeutendste Vertreter der jüngsten Malergeneration des Landes. Nach einer längeren Studienzeit in Paris, wo er mehrere Jahre Schüler des berühmten französischen Malers Henri Matisse gewesen ist, trat er 1909 in Stockholm zum ersten Male hervor und hat seitdem eine erstaunlich produktive und vielseitige künstlerische Wirksamkeit als Porträtist, Landschaftsmaler, Aquarellist und Graphiker entwickelt. Grünewald ist mit mehreren Gemälden im Stockholmer Nationalmuseum und im Göteborger Kunstmuseum vertreten. Der Nestor der hebräischen Schriftsteller Polens gestorben In Krakau verstarb hochbetagt der Nestor der herbräischen Schriftsteller Polens Schimon Menachem Lazar. Lazar hatte seine literarische Laufbahn vor 45 Jahren als Mitarbeiter der hebräischen Zeitung «Haosif» begonnen. Später war er Redakteur der Zeitschriften «Hamagidt» und «Hamizpach». Er war auch Mitarbeiter des «Haschiloach» und Herausgeber eines hebräisch-deutschen Wörterbuches. Zehnter Todestag David Frischmanns Am 11. August fand zur Feier des 10. Todestages des großen hebräischen und jiddischen Autors und Kritikers ävid Frisch mann eine vom Verband der jüdischen Schriftsteller in Warschau, veranstaltete Gedenkfeier statt. Ansprachen wurden u. a. von den Schriftstellern Doktor Gottlieb, I. Heftmann, Jakob Tunke! (Tunkeier), I. M. Neimann, Aaron Zeitlin, Schwalbe gehalten. 9ifm Der vielseitige Harry Piel in der Scala Harry Piel, der so manche Wandlung im Filmgeschmack erlebte, hat die schwächere Wirkung des reinen Sensationsfilms erkannt und sich deshalb mehr auf den heiteren Abenteuerfilm mit bewegter Handlung eingestellt, der in richtiger Mischung Spannung und humoristische Episoden bringt. Mondänes Milieu, herrliche Landschaftsbilder, wie sie nur die Riviera bietet, und zwei eigenartige Partner — ein Pferd und ein Hund — sind weitere Elemente seines neuen Films, der Abenteuer- und Sportkomödie «Jonny stiehlt Europa», die am Freitag, den 19. ds. in der Scala erscheint. Schuß im Morgengrauen Die Ufa brachte als Saisonpremiere den interessanten und äußerst spannenden Kriminalfilm «Schuß im Morgengrauen». Die Handlung ist aus Harry Jenkins Bühnenstück «Die Frau mit dem Smaragd» wohlbekannt. Die Leistung der Hauptdarsteller Karl Ludwig Diehl und Ery Bos waren hervorragend, die Leistungen der übrigen Darsteller standen Aus dem Zyklus «Aus einer verschwindenden Welt». Simche, der Fuhrmann Novelle von Rosa Melzer (Lemberg). «So? Du bist schon einmal dort gewesen? Nun, so wirst ,du noch vielmals sein», behauptete der Hartnäckige, und Simche erinnerte sich, daß die Wirtin dasselbe gesagt hatte. Nun denn — er, Simche, wird nicht! Da leuchtete die «Krasnaja» auf und Simche fühlte seinen Atem stocken . . ., auf der Schwelle des Einfahrtores stand, mit leuchtenden Augen und lockendem Lächeln, — die Wirtin. «Hahaha», lachte der Versucher neben dem Wagen und Simche konnte nun nicht anders, er mußte ebenfalls Halt machen. «Boruch haba», sagte die Wirtin zu ihm, «Ihr habt uns lange warten lassen» — dabei sah sie ihn an mit einem Blick, der ihn verwirrte. «Ich hab’ seit Jahren ein Wirtshaus, wo ich raste», murmelte er zaghaft. «Von jetzt ab soll es aber meines sein», es klang fast wie ein Befehl. Sie ging den beiden voran. In der Wirtsstube setzte sie ihnen Essen und Trinken vor und Indem sie hin und her eilte, alles im Auge behielt, Anordnungen traf und einige Bäuerinnen, die schon halb betrunken waren, hinausbeförderte, fand sie auch noch Zeit und Lust, sich ab und zu an den Tisch zu setzen und mit den Gästen aus Zlotnik zu plaudern. Sie tat es so ungezwungen, mit soviel Heiterkeit und Witz, daß Simche, unbewußt, allmählich aus seiner Reserve heraustrat. Auch er war schließlich, nicht auf den Mund gefallen, sobald er sich gemütlich fühlte. Und hier, in dieser ihm bis nun zu fremden Umgebung, tan Gespräch mit der klugen und schönen Frau, fühlte er sich auf einmal behaglich und mitteilsam. Bei sich zu Hause war er’s auch oft. Aber die hatte er keine Partnerin, wie hier, bloß eine andächtige Zuhörerin. Nechame konnte nur dankbares Auditorium sein. Sonst aber war Simche niemals in Frauengesellschaft gewesen. Das Neue, Ungewohnte der Situation machte ihn beredter als sonst. So kam eine heitere Stimmung über die drei Personen. Die heiterste war die Wirtin und Simche fragte sich im Stillen; «Was sie wohl mehr verschöne: die verhaltene Wehmut, die ihn bei der ersten Begegnung mit ihr so bezaubert, oder der Frohsinn von heute abend! Aber . . . paßt das auch für ein gutjüdisches Weib, so zu reden und zu lachen, in Gesellschaft von Männern, und wären es auch Gäste? ...» — Eben stiegen ihm diese Bedenken auf und mit ihnen aufs neue die ersten Gefühle der Scheu und Geringschätzung. Sein ehrliches Gesicht spiegelte die plötzlichen Empfindungen wieder — da trat ein Gendarm über die Schwelle der Wirtsstube. Die Wirtin erhob sich und — war mit einem Schlage wie verwandelt. Ernst und zurückhaltend begrüßte sie den Angekommenen, der für die vielgeplagten, jüdischen Wirtshausinhaber die Verkörperung höchster, unmittelbarer Staatsgewalt bedeutete . . . Er richtete eine amtliche Anfrage an die Krasnaja-Wirtin, ließ sich hierauf etwas vorsetzen, blieb längere Zeit, zahlte und ging, ohne daß die schöne Wirtin auch nur eine Spur ihres früheren Wesens und Benehmens gezeigt hätte. Wie verwandelt! Sie saß fast die ganze Zeit hinter dem Schanktisch und ließ «den hohen Gast» durch den Burschen bedienen. Simche wußte nicht, warum ihm war, als ub ein Stein ihm vom Herzen genommen würde. «Die Krasden beiden nicht nach. Unter Alfred Zeislers Regie wurde eine Kriminalgeschichte abgerollt, die von Anfang bis tun Ende die Zuschauer in atemrauhendem Banne hielt. Das fee» geisterte Publikum brachte dem bei der Filmvorführung an» wesenden Hauptdarsteller Karl Ludwig Diehl größt Ovationen dar. Als Beiprogramm brachte das Ufa-Ton-Kino einen fröhlichen Kurzfilm, der zur Erheiterung der Stimmung sorgte und den Abend angenehm ergänzte. «Der Unheimliche» Ein Richard-Oswald-Film. Nach Novellen von Edgar Allan Poe und Stevenson von Heinz Goldberg und Eugen Szatmari. Welt-Uraufführung im Apollo-Kino. Der Film verbindet das bekannte und bewährte Genre des Kriminal- und Detektivfilms sehr geschickt mit der neuen, seelenexperimentierenden Richtung. Ein dankenswerter Versuch, die Welt des Films zu vergrößern. Die Leistungen der Schauspieler waren außerordentlich. Paul Wegeners dämonische Erscheinung und Sprache, prädestiniert für die Rolle des «Unheimlichen», spreite diese meisterhaft. Hervorragend in seiner Leistung Eugen Klöpfer als Irr, der den Direktor mimt, Harald Paulsen als Journalist. M. Koppenhöfer und Blandine Elbinger fügten sich großartig in den Rahmen ein. «Der Unheimliche» wird für jenen Teil des Publikums, der starke Nerven besitzt, eine Anziehungskraft ersten Ranges bedeuten. Heute: Premiere «Das Ende der Welt» Heute Uraufführung des Monumentalfilms «Das End* der Welt» im Busch-, Kärntner-, Rotenturm-, Haydn- und Flieger-Kino. Buch von Camille Flammarion, dem berühmten französischen Dichterastronomen, Manuskript von Abel Gance und Mereschkowski, Regie: Abel Gance, der auch die Gestalt des Erlösers verkörpert. Weltuntergang durch Kometen-Gas, Gründung der WeltrepubHk, Kampf um Krieg und Frieden, Orgien rasender Natur und verzweifelter Menschen, Gebete zum Himmel und ein letztes Anklammem an« Leben — und dann das große Chaos, der Tod — einzelne Momente aus dieser modernen Phantasie-Reportage, deren Herstellung 18 Millionen Francs kostete und über zwei Jahre dauerte. Hakenkreuz fordert Rassenreinheit der katholischen Priester Nachdem in Deutschland schon seit längerer Zeit von den Hakenkreuzlern die Säuberung der evangelische!» Kirche von «jüdischen» Elementen verfochten wird, wird jetzt in den Wiener nationalsozialistischen Zeitungen an den Wiener katholischen Erzbischof die Forderung gerichtet, Priester und sonstige kirchliche Funktionäre, deren Eltern oder Großeltern Juden waren, abzusetzen. Das Taufwasser, heißt es in einem dieser Artikel, macht nicht zu einem Sohn des deutschen Volkes, auch wenn der Betreffende Priester ist. Da sich die christliohsoziale Presse bei vielen Gelegenheiten, z. B. im Zusammenhang mit dem geplanten Studentenrecht, zur selben Anschauung bekannt hat, darf man auf den Erfolg dieser nationalsozialistischen Aktion neugierig sein. jfldisdker 'Spott Makkabim auf der Olympiade in Los Angeles erfolgreich Los Angeles. Den Makkabi-Ringern auf der Olympiade waren gute Erfolge beschieden. Der für Dänemark startende Leichtgewichtsringer Abraham Kurland (Hakoah, Kopenhagen) setzte sich trotz schwerster Konkurreenz auf dieser Rekordolympiade bis in die Endkämpfe durch und errang die bronzene Medaille hinter Malmberg (Schweden) una Sperling (Deutschland). Der Erfolg des noch sehr jungen Ma'kkabimannes findet in Sportkreisen hohe Anerkennung. Der Oesterreicher Hirse hl (Hakoah, Wien), der durch sein glänzendes Können auf der Makkabiah großes Aufsehen erregt hatte, belegte hinter Wester Green (Schweden) und Urban (C. S. R.) den dritten Platz, womit er Oesterreich ebenfalls eine bronzene Medaille sicherte. An einem der schwersten leichtathletischen Wettbewerbe, dem Marathonlauf über 42.2 km, beteiligte sich als Vertreter der Tschechoslowakei der Makkabi Heks (Hagibor, Prag). Unter 28 Läufern aus 18 Nationen belegte er in 2:41:35 Stunden den 8. Platz hinter dem argentinischen Sieger, zwei Engländern, einem Finnen und zwei Japanern. Er erwies sich mit naja-Wirtin ist ein tugendhaft jüdisch Weib, wie jedes andere, zuvorkommend gegen ihre jüdischen Gäste, und das viele Reden und Lächeln mancher Leute ist eben reine Bewunderung für ihre reizende Person; dafür konnte sie nichts» — entschied Simche bei sich. Er floh seitdem die Krasnaja-Schänke nicht mehr. Im Gegenteil, einmal wöchentlich kehrte er dort regelmäßig ein. E r und die W i r t i n hielten jedesmal ein Rede- und Witzturnier ab und der Berufsgenosse, der stets in Verzückung dasaß und die Witwe anstarrte, erinnerte Simche auf der Heimfahrt oft an seinen Ausspruch: «Wer einmal da war, der muß wiederkoinmen.» «Ja, ja», es stimmte! Oder eigentlich: es stimmte nicht! Denn: welchen Sinn und Zweck hatte es, wenn er, Simche, die 6 Tage der Woche nur so antrieb, wie seine Pferde, sobald ers eilig hatte, zu schnellem Gang, zum Galopp — damit der siebente komme, der Hin — zur Kasnaja-Wirtin brächte?! ... Ist er nicht ein verheirateter Mann?! . . . Hat er nicht eine herzensgut# Frau, die ihn mehr liebt, als ihr Leben? . . . Hat nicht seine Nechame alle Tugenden eines jüdischen Weibes? Bis auf eine: Sie hat keine Kinder! Freilich, Kinder haben ist keine Tugend oder Untugend, — aber schön ist es . . ., wunderschön . . . Die Krasnaja-Wirtin hatte zwei süße, entzückende Kinder. Er liebte die Kleinen — «wie eigene fast!» — dachte er in diesem Augenblick. «Warum heiratet ihr nicht?» fragte sie einmal in Simches Gegenwart sein Genosse. . . . «Ich hab’ ja Kinder», antwortete sie mit einem blitzschnellen Blick auf Simche. . . . «Und — ich könnte überhaupt nuf jemanden heiraten, der mir sehr — sehr gefiele», fügte sie mit niedergeschlagenen Augen hinzu. (Fortsetzung folgt.) i