Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 208 (31.12.1931)
- Date
- 1931-12-31
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/3053752-3053911-3053962--2728-3058182- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
H*20t— $!. Dteembtf 1031 pb stimm Seite Zlonlsllsdieg Lehen In Wie Besellsriiaftsreise nach Palästina - Das Palästinaamt Wien veranstaltet im März 1932 gfnd Gesellschaftsreise nach Palästina. Die Abreise von Wien erfolgt am 15.'März, die Einschiffung in Triest am 16. März, Ankunft in Jaffa am 21. März 1932 (einen Tag vor Purim). Die Reiseteilnehmer werden also die Möglichkeit haben, den schönsten Purim der jüdischen Welt in Tel-Aviv mitzumachen. Ueberdles werden sie in der Lage sein, an der im März 1932 stattllndenden «Makkabiah» teilzunehmen, sowie die Levante-Messe in Tel-Aviv zu besuchen. 'Die Reise bezieht sich bloß auf die gemeinsame Fahrt nacht.Palästina, während in bezug auf den Aufenthalt Im Lande und die Rückreise keine Bindung für die-Teiinehmer besteht. Jeder. Reiseteilnehmer kann somit innerhalb .der Gültigkeit seines Touristenvisums unabhängig von dem übrigen Teiinehme,r.m die, Rückrete» antreteih , . Schiffsreise; Triest-r-J^ffa oder Jfciffi /und retour;in der- 3, blasse auf Dide^Xlöyd Triestlno der .direkten Palästina-Linie . köstet /österreichische Schilling 375.— inklusive Bett und Verpflegung. Bei einer Teilnehmerzahl von mindestens 12 Personen verbilligt sich die Bahnfahrt nach Triest um Bir-ka 25 Prozent. Nähere Auskünfte erteilt das Palästinaamt, Wien, U Kärntnerstraße 26 (Telephon R-27-4-Ö6). * Sonntag, ,d$n .20. .d. fand nun die feierliche Einweihung des Heimes statt.’Gegen 400 Chawerim haften dem .Rufe des Hecbaluz Folge geleistet, eine Masse, die sich auch in den verhältnismäßig großen Räumen als zu groß erwies, welcher Mißstand anfangs durch allzugroße Unruhe unangenehm auffiel. Dennoch kann diese Feiejr als gelungen bezeichnet werden. Unter den Klängen der Techsaknah der palästinensischen Arbeiterhymne fiel die Verhüllung von dem Slman hamaön (Heimzeichen), das das Slman Hechaluz und ringsherum die Zeichen der dem Hechaluz angeschlossenen Bünde Gdud Z’irim, Gorgoniah, Haschomer Hazair, Haschomer-Hazalr—Blaü-Weiß J. S. A. J.—Mlsthmar HaoWdim, Z’irenii-Makkabi-Hazair und schließlich des J. P. Oe. und des Brith Herzl beinhaltet In seiner Eröffnungsrede gab der Vorsitzende ein Bild über die augenblickliche Weltwirtschaftskrise, schilderte die katastrophale Lage des Judentums und den neuaufftackemden Antisemitismus und legte klar, daß. die Rettung nur in Palästina liege. Er appellierte ain die Chawerim, trotz aller Müh und trotz aller Versuchungen in’ chaluzfscher Disziplin auszuharren und weiter den geraden chaluzischen Weg zu gehen. Gleichzeitig wandte er sich an die erschienenen Gönner und die Vertreter der verschiedenen Institutionen, durch moralische und materielle Hilfe mitzuhelfen, die Gefahren der augenblicklichen Stagnation zu überwinden. Die Arbeit des Keren Kaje* meth Veirstehierungen zugunsten des Keren Kajemeth. Bisher haben 80 Personen Versicherungen im Betrage von S 110.000.— abgeschlossen. Garten auf den Namen Emst Pol^k, Salzburg. Auf den Namen des seinerzeit in Kinereth gestorbenen * Chaluz. Ernst Pollak haben seine Eltern, Herr Oberrabbiner Ludwig Pollak und Frau, einen Garten gestiftet Die erste Anzahlung per-S 147.—.wurden beim Keren Kajemeth erlegt. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Dr. Israel und^Cyla Waldmann anläßlich ihres Silbernen Hachzeitsfestes am 4. Dezember 1931, durch Mosclieh LjiJ&ky und Jizchak. Ginsburg.. (Nr. 57.) ^Hfihiä Ere^ MäßHch' Ihres, Hochzeitsfestes -am-27. Dezember durch, A.brah,am Zafilai und Frau .»(Nr, .58), ...vJoset'Rptter und Berta, geh. Neumann anläßlich hrer Vermählung am 27. Dezember 1931 (Nr. .59). ,•••■ Selbsttcontingentiorung. Der Jugendbund «Brith Herzl» hat die. Selbstkontingentierung seiner Mitlieder durohgeführt: 20 Mitglieder haben. Selbst-, ontingente im Gesamtbetrag -von S 475.— übernommen; das Minimale beträgt S JO.—, das Maximale S 100.—. ' Verrechnung der Dezember-Büchsenleerung. Der«Brith Herzl» hat die Dezember^Leerung ganz verrechnet und auch die übernommenen Schlüssel retourniert. j Thoraspenden. Der Bethausverein «Schomer Isfäel», 3: Bez:, Hetzgasse 40, hat an. Thoraspenden S;98.5Q abgeführt.;f Gebrauchte Marken. Das Hauptbüro des Keren Kajemeth hat in London eine Zentralstelle für die Verwertung gebrauchter'Marken errichtet* Alle Gg. und Freunde des Keren Kajemeth werden gebeten* dfesfi Marken zu sammeln und sie an uns abzuführen, Hochzeitssammlimgen. Sammlungen bei Hochzeiten urid sonstigen Familienfeierlichkeiten sind eine blutende ‘ Gelegenheft - der-;- Dürchführ-ung .. von werden gebeten, 1. dfe'iniiteh gekannt gewordenen H^zeftenf spftfi-eiJl die- ‘Dinersf unverzüglich dem ^äntmitingen -bH solchen Gelegenheiten in ihrem ÖekähHtenkr^i.sd'. dürehfc'uführen. Oie Selbstkontingentier haben die, Möglichkeit, bei diesen Gelegenheiten ihre KontingentpfHcht zu. erfüllen. ... % Folgende Firmen haben —• unter Garantie eines bestimmten Monatsertrages —- in ihren Betrieben : . Keren Kajemeth-Büchsen aufgestellt: Moritz Krausz & Comp., I., Rotenturmstraße 21. Warenhaus Brüder Schiffmann, II. Taborstr. 48, Wiener Arkaden-Cate, I„ Universitätsstr. 3. Alfons Kornrfieh|, Restaurateur, IX., Koling. 3. Die Liste wird fortgesetzt. Einweihung den Chaluzheitnes Nach monatelangem Ringen mit gewtesen Klüften innerhalb der Kuitusgemelnde wurde das Jugendheim in der Kluckygasse schließlich doch dem Hechaluz und den beiden angeschlossenen .Jugendbünden Mischmar haowdlm und Haschomer Ha*airw-Bteu*Wei8?ur Benützung übergeben, Es ist das große Verdienst dpr zionistischen Mandatare, dieses Heim der chaluzischen Jugend zur Verfügung gestellt zu haben. Anschließend fanden die Begrüßungsreden statt, die bei allen Chawerim das Gefühl und die Sicherheit erweckten, daß der- Hechaluz nicht einsam und verlassen dastehen, daß in allen Kreisen Menschen vorhanden sind, die sich ihr Schicksal angelegen sein lassen, die ihm geholfen haben und ihm auch fürderhin helfen werden, Es sprachen im Namen der Kültusgemeinde Vizepräsident Dr. Löwenherz, im Namen der Allianz Doktor Kaminka, für das Landeskomitee Prof. Rath (hebr.), für die Wizo Frau Dr. Kantor, schließlich Gg. Nlmmhäuser für, die Bezirkskommission und Bezirksgruppe XX, Gg, Teller für die Mädchengruppe «Mirjam» und zum Abschluß Mendel Singer, der im Namen der vereinigA ten Arbeiterpartei.Pöale-Zlon «Hitachduth» an die versammelten Chawpri.m , einen flammenden' Appell, richtete,, zusammenzuhaften, sich zusamm.enzuschließen un4 sq Kräfte'.scu .stärken.. .: / . . Äh die Reden'.schlossen sich dann die versohle-1 denen ernsten und Kelteren- Vorführungen der Jugend, die großen Anklang fanden. Den Höhepunkt des Programms bildeten die Gesangsvorträge eines palästinensischen Chaluz Chawer Kribus, der sich jetzt in Wien aufhält. Erst spät abends fand diese Feier mit dem Liede «Amu. olim w’ scharim» ihren Abschluß. Möge in diesem Heime fruchtbare Arbeit geleistet werden, möge hier die alte harrende Chaluzgeneration einen starken Rückhalt finden und eine neue hoffnungsvolle Generation herangezogen werden und möge der Wunsch, derzum Abschluß der Eröffnungsrede ausgesprochen wurde, sich bewahrheiten 1 Daß in diesem Heime bald eine Feier, eine große fröhliche Feier stattfinden möge, zum Abschied von den Chawerim, die anläßlich der Wiedereröffnung der Tore Palästinas zur Aliah kommen werden. M. G. Die zionistische Arbeit auf der »Landstraße“ Oie ZjQnlaten des 3. Bezirkes haben auch in diesem Jahr®Jh?e Arbeit in gewohnter wolie ausgenommen. Der.; Kern-ditonr Tätigkeit boetnit in de» allWÖohoutUoben Zu. ,| gaaumeukttttfte»; (Qgfd Lovrana),v.hel den(Mi nicht nur di©;; ektiieUen Frohem# im> poUtififnbe», und, Wirtschaftlichjen .;'Le.b<?n fier Juden erörtert, .sondern auch Gäste eingeladen worden, die Vorträge aus don verschiedensten Ger bieten vabhältfe»i. Abgesehen von der Gamelnschnft. die - schon mehr «4» zehn Jahre treu zusammenhält und der es Bedürfnis geworden ist, allwöchentlich im Kreise befreundeter . Gleichgesinnter. zusammen zu sein, kommen immer wieder ..neue .Menschen, die stets mit dem Empfinden Weggehen, daß hier ernste und sachliche Arbeit geleistet wird. In der ersten Arbeitsperiode haben u. a. gesprochen: Herr Dr. Tulo Nussenblatt, der einen anregenden Herzl-Vortrag hielt. 33er Bednar versteht es, immer Neues und oft ganz Unbekanntes an Material herbeisuechoffes und läßt die Person und das Wirken in das richtige historische Licht rücken. Dr. Löwenfeld sprach über amerikanisches Bildungswesen-. Man konnte hier für europäische Kenntnisse und Begriffe gen» neue Dinge hören und der Vortragende verstand es, ln packender Weise die amerikanischen Verhältnisse zu schildern. Frau Dr. Rappaport sprach Uber die Aufgaben der jüdischen Frauenarbeit in Palästina. Herr Rablnowitz hatte knapp vorher seine jüngsten Eindrücke von der Palästinareise vermittelt. Herr Dr. Stetnberg sprach über kulturelle Frage», die ja jeden einzelnen sehr angehen, und die auf diesen wie auf alle anderen Vorträge stets folgenden Aussprachen bewiesen, welches Interesse und Verständnis gerade ia diesem Kreise vorhanden ist An einem der letzten Abende erörterte Herr Kultusrat Mendel Singer die Fragen, die die jüdische Arbeiterschaft mit dem Zionismus verknüpfen. Sei» Vortrag war auf besonderer und, was bervorynhobe» werde» muß, erfreulich objektiver Höhe, Per letsta Abend ln diesem Kalenderjahr war «Ine Verlesung Pr, Melr Prä- - _ äfL ae_~ JMA' ..- -*.. Jinnunatgungen una /Mitteilungen Jüdischer Verein „NCrd-Ost". Samstag, den 1 JadnefJ ‘ 1932, uni halb 8 Uhr abends, spricht ln unserem Vereinsv lokal, II., Taborstraße 21 a, Herr Dr. Abraham Geber über >• „Die Wirtschaftskrise“. Hietadruth Iwrith. Samstag, den 2. Jänner 19$2, pünktlich S Uhjr abends, lm Saale der zloti. Bez.-Sektlon, üf., Praterstraße 13, eröffnet Herr Prof. Dr. S. Horowitz da» ' Literaturseminar mit einem Vortrag über „B’jfschqw schein Jaar“ von Hazaz. Empfangskomitse für Ch. N. Bialik. Die Mitglieder- . des Empfangskomitees werden hieroit verständigt, daß die.. Sitzungen jeden Spnntag um 11 Uhr vormittags im Saal der zlon. Bez.-Sektion, n., Praterstraße 13, stattfinden. Besondere Einladungen werden nicht ausgeschickt. Gaaelligkeltsaband der Zionistischen Sektion Frater# II., Jungstraße 8. Samstag, den 28. Dezember, veranstaltete die Sektion und Frauengruppe Prater den eiste» geselligen Abend, der sehr zahlreich besucht war. Um 9 Uhr eröffnet® Vizepräsident Altmann, worauf Dr. Jtosenrauch eigene Gedichte und eine Erzählung von Wedeklnd vortrug, weiche auf das Publikum faszinierend wirkte» und mit großem Beifall quittiert Wurden. Es folgten sodann humoristische Vorträge des Herrn Oskar Teller bei Mandolinenbegieltung, , die die Stimmung der Anwesenden auerordenUioh animierten. Hierauf folgten einige Rezitationen von Herrn Schwager. Herr Teller beschloß sodann mit einigen gelungenen Vorträgen den Abend. In.der Zionistischen Sektion Prater hält Prof. Meier' Chartiner hebräische Kurse für Kinder, Anfänger wie Vorgeschrittene, in dem hygienischen Schulzimmer des Helms, 3L, Jungstraße 8, ab, die dem Kinde nicht allein unsere heilige Muttersprache, sondern auch jüdisches Wissen und gefühlvolle Gesänge belbringen. Gesinnungsgenossen, lasset Euch diese Gelegenheit nicht nehmen, zumal noch einige Plätze frei sind, und schafft so öle Basis echt jüdischen Nachwuchses. — Freitag, I. Jänner 1932, um 19.18 Uhr, Oneg schabbäth im Sektionslokal, JL, Jungstraße 8. Gäste willkonunqa* Der erste musikalisoh-litararische Abend der Zionistischen Bezirkssektion Loopoldetadt, II., Praterdtraße IS, deram ■ Samstag, den 26, Dezember, in unserem Heim stattge?. funden hat, bewies neuerlich die Anziehungskraft der reaktivierten Sektion*: Der Großteil des Abeudprögrammes wurde durch die musikalischen Darbietungen des ausgezeichneten Quartetts der Geschwister Gallirair ausgefüllt. Sie spielten, mit viel Virtuosität ernste -Musik von jüdischen und nl.chtjüdischen Komponisten, wobei insbesondere . die ßer.®Pf d® des jungen und .sehr talentierten. Komponisten Norbert’ Bi’unn zu erwähnen wäre. Däs Wunderkind Evelynö Wächter, entzückte das Publikum durch ihr flottes *;§pieL i; uiSd i&P götoaUehte*ge|piflhJÖiAS'ryo“- : ständig.' Frf.^Wgftz 'sätf^- mit.•W8aMe-'vadr-a«fü|a,4ü4i«io^jE hebräische und deutsche Lieder. Herr Schwager las/auä“ jüdischen Werken.. Schließlich brachte, der Sänger L Sega!- Rosenbach mit einigen Liedern das Ahendprograiiitn zu einem schönen Abschluß. ■ 1.f" . ' Zionistisohe Bezirkssektion Leopoidstadt, H.t Prater-. straße 13. Wir geben folgendes Wochenprogramm bekannt:. Der dieswöchige Vortrag des Verbanden der Allg. Zionisten entfällt aus technischen Gründen. — Freitag, den 1. Jänner 1932, 7 Uhr abends,. Chumeschvortrag. — Montag; 4. Jän-- ner, 8 Uhr abends; gesellige Zusammenkunft. — Donnerstag, 7. Jänner, halb 8 Uhr abends, erstmalig Gesprochene Zeitung, mit reichhaltigem, Interessantem Inhalt, Verein zionistischer HochechUler „Z. P. Chajes<,> Der nächste Abend der hebräischen Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Herrn Prof. Kästenbaum und ßchlomoh Auerbach findet am Freitag, den 1. Jänner 1932, um 8 Uhr abends in unserem neuen Helm, IL, Praterstraße .13 (Bezirkssektion), statt. . Zoire Misrsohi. Samstag, den 2. Jänner 1932, um halb 8 Uhr abends, findet im Heime, JI., Fraterstraßa 11, ein Diskusstonsabend statt Einleitende Worte: Dr. Schalem Lilienfeld. Zoiroth Hamisrachi, Sonntag, den 3. Jänner 1932, um halb 8 Uhr abend», findet im Festsaai unseres Heimes» H.» Praterstraße 11, ein Geselligkeitsabend statt Achtung 1 Landsleute aus Tluste und Umgebung, Samstag, den 2, Jänner, 7 Uhr abends, Generalversammlung .de». Landem»nQs.cha£tfiver?ü^Ei im , Heimedes „Nord- Öst^, 11., Tabiorsträße 21 a. JÜdieeher , Angestellten-Verband „Emunsh“ (Englieh Sentien)« Wioh.'Bäturday. the 2nd inst in tbe „Mirjambalrn“. 1., Jordangasse 7,. at 8 o’clock, p. m. lecture by Mr. Joseph Brand: ,4mpre®eii'qns of my voyage ln P>1©- S t i Ä e.“ 'Guests a**® welcome. Z, A V. „Bar Koohba“, IL, Untere Augartenstraße 3& Samstag, den 2. Jänner 1932, um halb 9 Uhr abends, findet ein Konvent nüt Wichtiger Tagesordnung statt. 'All» A, H, A» H,. und Bb. werden ersucht pünktlich und zu* verlässig zu erscheinen. Zionistisch« Sektion Landstraße. Dienstag, den 5* Jänner, dreiviertel 9 Uhr abends, Vortrag Dr. Jakob Weiner: „Die Lage der Juden und der Zionismus." Gäste willkommen. Die Ohanukkah-Feier der Misrachi-Jugend, die am 8. Dezember stattfänct, hatte großen Erfolg. Die Festrede hielt Rabbiner Dr. Murmelstein, worauf das beliebte Radio- Trio Isy Geiger einige musikalische Vorträge brachte. Samuel Schwager rezitierte, und Oberkantor Margulle» äang meisterhaft, wie gewöhnlich, einig« jüdische Volkslieder. Unter der Regie von Prof. Blum gelangt« hernach dio „Henkerszene'' von Dostojewsklj zur Aufführung. Selbstkomponterte jüdische Lieder, dl« OherKantor Ffänkel sang, gefielen ebenfalls ausgezeichnet Für die heiter« Hote gorgte der Groteskkomiker Grimming«r, Zum Schluß gelangt» der Einakter „Sturm“ *ur Aufführung, Pie Klavierbegleitung besorgte die bewährte Pianistin Fräulein fegwin. Volksälbllothek Zion, Wien, XX,, Kleine Mohrengassn. Die ordentliche Generalversammlung findet am lg, Jän« »er 1983 um ß Ubr im Verelnslokale statt, Tagesordnung». Recljenpehaftsherlohte; Neuwahl des Vorstandes und EveiitueilM,