Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 181 (25.6.1931)
- Date
- 1931-06-25
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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DIE STIMME S*tte Tf Nf. '181 — 25. ]unl 1931 flonfedsclics Lehen ln Wien Die Arbeit des Keren Kajemeth Silberne© Buch des Keren Kajemeth. Nr. 21: Dr. med. Ernst Felber durch Frau Fritzi Örosnef und Geschwister. Süammlung bei den Wahlen. Der Jugendbund «Zirenus hat gelegentlich der Kongreßwahlen in den einielmen Wahllokalen eine Keren Kajemeth-Sammlung durchgeführt. Er hat aus diesem Anlaß den Betrag von 127.60 Schilling abgeiührt. Abrechnung der Büchsenleerung. Die neue Leerung hat endgültig verrechnet: Z. M. V. Jedidäa. «tPaula Wiiner-Garten». Der V. Z. M. hat eine Sammlung zwecks Stiftung eines Gartens auf den Namen seines früh verstorbenen Mitgliedes Paula Wilner eingeleitet. Bisher ist der Betrag von 96 Schrllüng abgeliefert worden. Versicherung zugunsten des Keren Kajemeth. Die Versicherungsabteilung des Keren Kajemeth hat eine Aktion eingeleitet, die bezweckt, Versicherungen zugunsten .des Keren Kajemeth durchzuführen, und zwar .auf folgender Grundlage: im Erlebensfälle fällt die viersicherte Summe ganz dem Keren Kajemeth zu, int Ablebensfalle die eine Hälfte den Erben des Versicherten, die andere Hälfte dem Keren Kajemeth. Durch die Aktion sollen dem Keren Kajemeth neben den Spenden neue Mittel zum Zwecke der Ausdehnung des jüdischen Bodenbesitzes für die jüdische l?ei Hämorrhoidalleiden, Verstopfung, Darmrissenv Abszessen, Harndrang, Stauungsleber, Kreuzschm erzen, Brustbeklommenheit, Herzpochen, Schwdndelanfällen bringt der Gebrauch des natürliche^ «Franz-Josefar-Bitterwaasers immer angenehm^ Erleichterung. In Apoth. u. Drogerien erhältl. Kolonisation zufließen. Schon nach drei Jahren erhält der Keren Kajemeth gegen minimale Zinsen 65 Prozsmt der eingezahlten Prämien zu seiner freien Vertilgung.. Bisher haben 50 Personen Versicherungen .auf insgesamt 60.000 Schilling abgeschlossen. Sprechstunden der Leitung des Keren Kajemeth. Das Bureaupersonal des Keren Kajemeth wurde durdii den Austritt einer Beamtin verringert, und an deren Stelle wird keine neue Kraft mehr aufgenommem^jDa die gesamte Arbeitslast nun auf den Uebriggeblje benen ruht, anderseits aber die Bemühungen des. fteren-Kajemeth-^Bureaus, dahin gehen, in den Arbeiten keinen Rückstand aufkommen zu lassen, wird-; ersucht, zur Kenntnis zu nehmen, daß die Sprec/distuhden der Leitung nicht vor 11 Uhr b e gfi n n e n. Nur so wird es möglich sein, die Arbeit im ordnungsgemäßen Gange zu erhalten. «iLanoar». Von der einzigartigen Bibliothek «Lanioar», welche vom Hauptbureau des Keren Kajemeth',. im Verein mit dem Verlag «Omanuth» periodisch. herausgegeben wird, sind bisher 30 Hefte ersehenen. Die Einzelhefte (die Überwiegende Mehrheit), kosten Je 1.50 Schilling, Doppelhefte 3 Schilling.' Zuletzt erschien «Haschomer», die Geschichte der berühmten Wächterorganisation aus der iF’eder des rasch bekannt gewordenen Ewer Hadjini. . . Keren-Kajemeth-Sammlungen bei Familienfeiern! Ichkeiten (Hochzeiten, Brith Miloth, Bar Mlzwothi1 u. dgl.). Didse Familienfeierlichkeiten bieten günstige Gelegenheit, Sammlungen für den Keren Kajenmeth zu - veranstalten. Es gibt eine Reihe von GesijhnUhgsgenossen, die sich freiwillig in den Dienst dieser Tätigkeit stellen. Damit derlei Gelegenheiten genügend ausgenützt werden können, muß der Keren Kajeimeth von allen solchen Feierlichkeiten Kenntnis erhallten. Alle Gesinnungsgenossen und Freunde des Kenan Kajemeth werden hiermit höflichst ersucht, dem Keren-Kajemeth-Bureau dergleichen Feierlichkeiten mit genauer Angabe der Adresse der Veranstalter bekanntzugeben. i - — i Ankündigungen und | Mitteilungen DiltUfloh-Akud. Juristcnveroin. Am 88. und 89. d. M. wird ein .Ausflug: nach Mariazoll veranstaltet. Antneldoschlußl 25. öL M. — Am 2. Juli wird eine Führung durch das Selenop'hion-TonfUrfnatelior veranstaltet. Treffpunkt: 4 Uhr vor den*. HAUpt&lngang, XIH, Maxlngstr. 18a (58, 69 bis Hletzlnger ,'HaUptplatM). — Ab 1, Juli Amtsstunden nur Montag, Yj7 ijds S. Uhr. AuguBt keine Amtsstunden. Die Kollegen wer* den daher aufgefordert, ihre Bücherangelegenheiten ehestens zu Hegeln. — Gartenfest der Judäa, 85. d. M., im Türkenseh ecqgpark, — Auskünfte und Anmeldungen jeder Art in den ,Amtsstutldeo, auch telephonleoh bei Leser A 18-5*71 und Hrojaner A 86-4-91 (mittags). Der Humanitäre Verein Horodenka in Wien veranstaltet Montag, den 29. Juni, um 8 Uhr abends, im Herzl-Saal des Heimes der demokr. Zionisten, II., Untere Augartenstraße 88, eine Gründungs-Akademie. Mitwirkende: Dr. Sem Wolf, Oberkantor Gereon Margolles, Frau Dr. Bcrtiay, Fri. Nora Dauber, Samuel. Schwager-, J. Segal-Rosenbaeh ti. a. m. Alle Landsleute, Freunde und Gönner werden lllerr.u lierzllelist eingeladen. Restliche Karten bei der Abendkassa. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen Wird gebeten. Jahrzeitfeier nach Herrn Isidor Wortsmann 8. A. Der Armenousspelsungs-Verein „Seudat Sabbat" veranstaltet am Mlttw’och, den 1. Juli, um halb 8 Uhr abends im eigenen Lokale, II., Malzgasse 2, eine Jahrzeitfeier nach seinem verstorbenen Ehrenmitglied und Schriftführer Herrn Isidor Wortsmann s. A. I-Icrr Rabbiner Horowitz wird die Trauerrede halten. Das „El mole Rachnim“ wird Herr Oberkantor Fränkel mit Chor vortragen. Sätmllche Mitglieder und Freunde des Vereines sind auf diesem Wege eingelaäen. Jüdischer Angoatelltenverband „Emunah“, Wien. Dienstag, den 30. d. M., findet lm „Mirjamhelm", I., Jordang. 7, ein Vortrag des Herrn Dr. Arnulf Gelbhaun statt. Thema: Die Wirtschaftliche Lago der Wien er Juden in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts (1 8 05—1 8 4 8). Beginn 8*4 Uhr abends. Gäste willkommen! Wir bitten dringendst, alle offenen Stellen unserer Stellehvermittlungsabteilung bekanntzugeben. Schekel-Verkauf 5690/5691 in Oesterreich Einzelpersonen , . 5690 86 5691 354 Jugendverbände . . 255 Herzl-KIub .... 18 95 Hitachduth .... 25 358 Misrachi Zentrale . . 118 — Misrachi Landesverband # m — 198 Poale Zion .... 49 383 Demokrat, u. Revision. 247 2277 Frauenorganisation 294 435 Sektionen 1 bis 21 f 745 2767/a Provinz . 470 766j/2 Stimme . 2307 8795 y2 Zusammen in Schillingen S 22.205.- 11.102/2 Schekel-Kommission. jüdischer Sport Fußball Hakoah erstklassig i Der Verband hat den Beschluß gefaßt, für das Spieljahr• 1931/32 die Anzahl der erstklassigen Vereine auf 11 zu erhöhen. Der Letztplacierte der I. Liga, der S. C. Slovan, steigt in die II. Liga ab, während die beiden Ersten der II. Liga, B. A. C. und Hakoah, avancieren. Diese Entscheidung wird allgemeines Kopfschütteln hervorrufen, da jedermann nach der Absage an die Grazer damit gerechnet hatte, daß im heürlgen Jahre 12 Vereine an der Meisterschaft teilnehmen würden. Dem S. C. Slovan ist unstreitbar ein großes Unrecht zugefügt worden und die Entscheidung des Verbandes ist uns in diesem Punkte auch unverständlich. Ebenso unverständlich ist es aber, daß sich Leute finden, die der Hakoah aus diesem Verbandsbeschluß einen Strick drehen und den jüdischen Klub direkt dafür verantwortlich machen wollen. Der F. C. Hakoah steht dieser Lösung aber vollkommen ferne, und im übrigen soll daran erinnert werden, daß auch der jüdische Verein durch eine ähnliche Bestimmung vor Jahren um den Aufstieg gebracht wurde. Damals lag sie hinter Vienna in der II. Liga an zweiter Stelle und gab das Rennen, da sie für den ersten Platz nicht mehr in Betracht kam, auf. Admira wurde Zweite und avancierte infolge nachträglichen Beschlusses, Der F. C. Hakoah verhandelt mit einer Reihe von erstklassigen Fußballern, es werden die Namen Orünwald, Wortmann, Grünfeld, Groß usw. genannt, und es ist damit zu rechnen, daß die jüdische Mannschaft gut gerüstet in die heurige Kampagne eintreten wird , Hakoah—B, A, C. 2i2 (1l1). Hakoaliplatz, 500 Zuschauer, Schiedsrichter Ziegler. Hakoah war iu diesem Freundschaftsspiel, das wegen des schlechten Wetters ln zweimal 35 Minuten abgewickelt wurde, die bessere Mannschaft. Eine Unzahl sicherer Tprchancen, darunter auch ein Elfmeter, Wurden vergeben und so endete auch dieser Kampf, ebenso ■ wie das letzte Zusammentreffen, unentschieden, In der Verteidigung gefiel Oppenheim und vor allem Feldmann, dor mit großer Treue kämpfte. Die Hakoahleltung hatte sicher schwerwiegende Gründe, wenn sie diesen Spieler auf die Abbaulisto setzte. Er hat seine große Klubtreue aber sohon so oft unter Beweis gestellt, daß die Leitung ihren Standr Punkt revidieren könnte. Amster bot eine Durchschnittsleistung. Im Half brillierte Drucker durch sein minutiöses Zuspiel und auch Placzek zeigte seine gewohnte Form. Stroß war Zeitweise nicht „im Geschäft". Der Angriff Utt unter dem Fehlen Hausners. Die Neuoinstellung von Fischer I bewährte Bich ganz gut und Fischer II konnte auf dem rechten Flügel, allerdings erst in der zweiten Hälfte, gut gefallen. Mermelstein hatte mit einem Prachtschuß, der die Querlatte traf, Pech. Er war wesentlich besser als lm Pfingstturnier, wenn er auch ein noch unfertiger, aber mit großem Splelverständnls begabter Spieler ist. Heß steht lm Angriff nicht auf c!_m richtigen Platz und Donnenfeld hatte einige gute Augenblicke. Das Spiel beginnt mit hübschen Angriffen dor Hakoah, die Brigittenaucr ripostieren und Oppenheim wehrt bravourös ab. In der 23. Minute erringt Donnenfeld nach achörtef Vorarbeit Heß’ durch einen Kopfstoß die Führung, doch können die Brigittenaucr in der 25. Minute durch einen zweifelhaften Elfmeter ausgleichen. Nach Halbzeit kommen die Hakoahner öfters in gute Schußposition, die sie aber nicht auswerten können. In dor 16. Minute verfehlt Amster den Ball, Stroß ist nicht zu sehen und die Brigittenauer führen 2:1. In der 28, Minute drückt den Schiedsrichter sein Gewissen und er diktiert einen Elfer gegen Bac, der von Feldmann dem gegnerischen Tormann in die Hände geschossen Wird. Ein zweiter Elfer wegen Foul wird fünf Minuten vor Schluß von Fischer II. sicher verwandelt. Aufstellung: Oppenheim; Fcldmann, Amster; Placzek, Drucker, Stroß; Fischer I, Heß, Mermelstein, Donnenfeld, Fischer II. Eisenhoffer wird am großen Hütteldorfer Turnier, das am 28. und 29. Juni unter Beteiligung von Hakoah, Rapid, Slaviä und Legia abgehalten wird, noch nicht teilnehmen, da er erst am 3. Juli hier eintrifft. Er wird die große POlenreise der Hakoah, die am 2. Juli beginnt, mitmachen. „Die Stimme11 gratuliert ihrem Mitarbeiter Herrn Dp. Manfred Reifer zu seiner Wahl zum Abgeordnt ten in das rumänisch© Parlament Das zionistische Landeskomitee übermittelt Heim Hermann Hanner anläßlich seiner Vermählung mit Fräulein Grete Beres seine besten Wünsche ScHskin’s Familien-Pension lestanratloD, Kafleehi« täglich 5-UIir-Tee SEMMERING TELEPHON 11 Hochstraße 43 neben Hotel Panhans. Mäßige Preise, vorzügliche Küche, Zimmer m. Pension S 12.— aufwärts. Zentralheizung, fließendes Warm- und Kaltwasser in jedem Zimmer. Auskunft unter Telephon U-27-6-24 moi MWS & ■Ä FHr 13 jährige Gymnasiastin wird Wohnung mit Verpflegung für nächstes Schuljahr Ju orihod. Familie womöglich wo Gymnasiastin Im Haus, gesucht« Gefällige Antwort mit PrslsSütgabe unter „Chaies-Raalgymna* slum“ an die Adm. dieses Blattes oeben neu erschienen j9v. JCavoslctv SUk: Jüdisefte Merzte in Jugoslawien <5 5.- Buckhandlung Josef Self Wien, 1. Bezirk, Rabensleig 2Vp, 5 \ pflaiaioioiOBoioaoiaioic Wenn 3ihnen unser {fttatt 6ef4Utt, empfehlen Sie es, bitte, bei jeder Gelegenheit allen Ihren Freunden und Bekannten l Geben Sie uns Adressen an, an die vHr Probsnummern unserer Zeitung absenden können. blOIOlOlOlOiaiOMOMOlOlpl 1 0 ■ 0 ri Jeder Zionist verlangt im Kaffeehaus sein Parteiorgan „Die Stimme“ wm. pppi mm