Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 179 (11.6.1931)
- Date
- 1931-06-11
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Mf, 179 li. Juni 1931 DIE STIMME Sette 11 Literatur /Kunst / Theater Gibt es eine „Jüdische Musik"? Von Obefkantor Qerson M fl r g o 1 i e s Wenn ich heute zu dieser viel umstrittenen und viel erörterten Frage neuerlich Stellung nehme, so geschieht es zunächst aus dem Gedanken heraus, daß es nach Religion und Sprache kein stärkeres Band gibt, das die Volksgenossen to innig verbindet und die Nation so eng umschließt, wie die Musik, die Sprache der Seeld und des GemÜte9. Es geschieht ferner auch deshalb, weil man den hartnäckigen Verneinern dieser Frage gegenüber nicht ermüden darf, stets neue Argumente für das Vorhandensein einer spezifisch Jüdischen Musik zu sammeln und vorzubringen. Deshalb scheint es mir durchaus notwendig, auch auf diesem Gebiete flufktäfende Propaganda zu treiben, um dadurch zu verhüten, daß Leute, die bisher Freude an der Jüdschen Musik und in ihr Erholung fanden, wirr gemacht durch die wiederholten, kategorisch aber beweblos vorgebrachten Negationen professioneller «Miesmacher», den Glauben an die jüdische Musik für Immer verlieren. Und diese Gefahr ist, wie man aus nachfolgenden Ausführungen ersehen kann, groß. Jüngst hat ein Herr Professor, der zwar noch den Namen Jude trägt, für den aber die sonstigen Lebensfragen der Juden nicht existieren, ln einer jüdischen Zeitung über das Thema «Jüdische Musiker in der allgemeinen Musik» einen Vortrag angekündigt, den ich in der Erwartung besuchte, Ich werde dort etwas Schönes über jüdische .Musik zu hören bekommen, vielleicht sogar etwas Neues zulernen. Der Herr Professor erzählte nämlich: Ein Herr H. Berl behaupte, Gustav Mahler, Schönberg und Schreiber hätten jüdische Musik gemacht. Diese Meinung sei irrig und er könne ihr nicht zustimmen, denn wenn sie richtig wäre, müßte man Richard Strauß für den allerjüdischesten Musiker erklären. Auch von Goldmark müsse man sagen, seine Musik sei durchaus nlchtjÜdisch, selbst in der «Königin von Saba» sei nicht ein Atom Jüdischer Musik zu finden. Derselbe Herr Professor zweifelt auch an dem jüdischen Charakter von öffenbachs Musik, findet aber, daß im Vergleiche zu den früher Genannten Offenbach noch ier jüdischeste $ei. ln der Verneinung des jüdischen Charakters der Mendelssohnsclien Musik stimme ich mit dem Herrn Professor überein; nicht aber, wenn er diese Meinung auch auf Meyerbeer ausdehnt, denn bei Meyerbeer finden wir nachweisbar, eine große Menge jüdischer Wendungen. Aus diesen, so sehr differierenden Anschauungen erhellt nur eines mit voller Sicherheit: nicht hier sind die Quellen der jüdischen Musik 2u suchen — diese Hegen nur in den afttraditiöneilen Tempelgesängen und in der jüdischen Volksmusik« . Dfer Herr Professor erklärte aber auch: «Ich glaube nicht an eine jüdische Volkskunst». Auf meine an ihn gerichtete Frage: <Woher stammen dann unsere alten Tempelgesänge?" ’ meinte er:.«Na ja, die sind sekundärer Natur.» Eine .etwas orakelhafte Antwort; wenn aber damit gemeint sein- Sollte, Tempelgesänge ständen in der Musik nicht an erster Stelle, so kann ich nur sagen, wir haben ja auch niemals die jüdische Musik mit der des Beethoven und des Mozart vergleichen wollen; wohl aber liegt ln ihr ein Teil der jüdischen Volkskunst, und das wäre eine traurige Nation, die nicht stolz wäre auf ihre eigenartige Volkskunst, vor allem auf ihre originalen Kirchengesänge. Noch weiter als dieser Herr Professor gehen gelegentlich die Feinde in unserem eigenen Lager, die Assimilanten. Im Tone hoher Gelehrsamkeit stellen sie sogar die These auf, unsere Thora, die Bibel, sei ein Plagiat, und berufen sich zum Beweise dieser Behauptung auf die Schriften Hamurabis. Auch die zehn Gebote seien ihrer Meinung nach nicht original jüdisch — mit einem Worte, die Juden hätten in Kunst und Wissenschaft niemals etwas Wert- und bedeutungsvolles geleistet, sie hätten immer nur von anderen Völkern entlehnt und es nachher als original jüdisch ausgegeben. Mit einer erstaunlich fchlschlüssigen Motivierung erklären nun diese Herren, es gäbe deshalb keine jüdische Musik, weil im Laufe der Jahrhunderte so viele Anktänge von Melodien derjenigen Völker, unter denen unsere Vorfahren lebten, in sie Eingang gefunden haben, daß von dem original Jüdischen schließlich nichts übrig blieb. Wie grundfalsch! Haben wir auch nicht physisch unsere Eigenart bewahrt? Erkennt man uns nicht fast Immer und überall als Juden? Haben wir auch nicht unsere Sprache und unsere Gebete bewahrt? Warum also soll gerade die jüdische Musik verloren gegangen sein? Ist es doch eine Tatsache, daß gerade die Volksmusik und das Volkslied, wenn sie auch nicht schriftlich aufgezeichnet wurden, sich bei den Nationen durch Jahrhunderte im Wege der Ueberlieferung erhalten haben. Gegenüber den vernichtenden Anschauungen von gelehrter Jüdischer Seite wirkt eine Episode geradezu beschämend, die mir von meinem Freunde, dem bekannten jüdischen Musiker und Dirigenten Leo Löw, mitgeteilt wurde und die festgehalten zu werden verdient. Eine Oruppe jüdischer Musiker, Schüler des berühmten russischen Komponisten Himsky Korsakow, baten diesen nach Beendigung ihrer Studien, er möge die Widmung neuer russischer Kompositionen annehmen, die sie ihm zu Ehren schreiben wollten. Erstaunt erwiderte darauf Korsakow: «Ihr seid es ja, die Ihr neue musikalische Elemente in die russische Musik bringet und wir Russen verarbeiten dann diese jüdischen Melodien in unseren Kompositionen. Nehmt doch endlich — man wartet schon lange genug darauf — Euere Musik in Euere eigenen Hände und bearbeitet sie dann für Euere Nation.» Welche Tragik liegt in dieser Episode! Und Wie schwer schlägt die Antwort des großen russischen Komponisten die Jüdischen ewigen Negieren Da aber die Hauptqueile der jüdischen Musik, wie schon gesagt, im Synagogengäsang liegt, richte ich an alle, die das Bestehen einer spezifisch jüdischen Musik bejahen, den dringenden Appell: Schließt Euch zusammen, alle wie ein Mann, um das teuere Erbe, das wir als heiliges Gut von unseren Vorfahren übernommen haben, zu schützen, es mit allen unseren Kräften gegen jede Unbill und jede Verunglimpfung zu verteidigen und es vor Schaden zu bewahren.. Unsere jüdische Musik hat eine einigende und reinigende Kraft, sie bildet ein nationales Bollwerk von allerhöchstem Wert, sie ist ln Ihrer Art unersetzlich und sie wird bestehen, so lange das Judentum besteht. Sie lebt in ihr und mit Ihr wird sie zugrunde gehen. Gertrud Kraus in Palästina Die Wiener Tänzerin Gertrud Kraus, die augenblicklich in Palästina weilt, erntet dort großen künstlerischen Erfolg. Die palästinensische Presse ist voll Lobes für ihre Kunst, ln der hebräischen Tageszeitung «Davar» veröffentlicht Juris eine Kritik, die Wir auszugsweise in deutscher Uebersetzung wiedergeben. . . . Das ist kein Tanz an sich. Schließlich und endlich kann man doch immer eine Musik für jeden Vortrag und eine Bewegung für jedes Mädchenbein finden. Aber bei Gertrud Kraus wird alles zur sinfonischen und dynamischen Schönheit, und wenn sie auch mit Beinen und Händen tanzt, und manchmal mehr mit Händen als mit Beinen, Ist das, was sie darbietet, nicht nur Tanz. Ihr ganzer Körper ist musikalische Lyrik, Musik jauchzt in ihm und man weiß es nicht, wer wem dient — der Tan2 der Musik oder die Musik dem Tanz. Beethoven, Tschaikowsky oder Gertrud Kraus . . . . . .Nein, sie ist keine Tänzerin. Sie ist Schauspielerin und Sängerin zugleich. Opernhaft wirkt ihre Darbietung, auch das Dekorative fehlt nicht dabei. Doch alles ohne Charge, ohne Uebertreibung, ohne nebensächliche Mittelchen ... Jeder Nerv ist ein musikalisches Motiv, und über allem herrscht die rote Erotik der verträumten Steppe. Da kommt ein Blutrausch des Tangos, und von diesem ist es nur mehr ein Sprung zuni Negersaxöphon. Hier droht schon die Gefahr der afrikanischen Primitivität, der so logischen Einfachheit einer die Ohren betäubenden Jazzband. Ihr Tanz ist manchmal wie ein Gebet zu Oott und manchmal wie vom Hölienfeuer durchloht. Doch sie ist ein «Ghettomädchen», eine jüdische Tochter in einem bescheideften jüdischen Kleidchen. Ihr reiner Körper ist ganz verhüllt, das verschämte Gesicht ist das einer Braut. Kindlich bewegt sich der Körper Im Tanz der Mizwah. Der Tanz dieses kleinen jüdischen Mädchens ist wahrhaftig ein Tanz der Mizwah und des Gebetes. Doch das kleine, schamhafte Mädchen wächst, wird größer und erreicht auf den Brettern der Bühne schwindelnde Höhen. Klein ist das Mädchen, doch groß sind ihre glänzenden Augen. In diesen Augen schlummern ungeahnte Tiefen und Abgründe; etwas sehr Zartes, Jüdisches lebt ln jeder ihrer Bewegungen, und wenn sich ihr kleines Geslchtchen ln Falten legt, dann drückt es den jahrhundertelangen Schmerz eines gehetztes Volkes aus. Gertrud Kraus ist in Ihrer Kunst eine Schwester der großen sephardischen Vortragskünstlerln Bertha Slngermann, deren jedes Wort Musik und Klang ist. Eine andere ihrer Schwestern ist auch Lla Rosen, deren Vorträge aus dem Tanach gesprochene Rhapsodien sind. Gertrud Kraus brachte den Tanz von den Niederungen des Fleischlichen in die Höhen des Geistes. Ein kleines jüdisches Mädchen hob für kurze Zeit den Vorhang und entschleierte vor unseren Augen den Reichtum an Schönheit, Helligkeit und Geheimnis, den der menschliche Körper in sich birgt, Ihr Tanz ist eine Kulturtat und vom geistigen Ernst durchdrungen. Dieses Wunder hat uns das kleine jüdische Mädhen, das «Ghettomädchen», geschenkt. Jlotixen Im Referate über den Liederabend Igor Gorin (in der letzten Nummer der «Stimme»), wurde aus Versehen die außerordentlich künstlerische Begleitung Prof. Erich Meilers, der mit besonderer Hingabe seine schwere Aufgabe gelöst hat, nicht erwähnt, was ich hiermit mit besonderer Freude und Genugtuung nachhole. 1. W. Igor Gorin verläßt, wie wir erfahren, In der nächsten Zelt Wien. Er wird anläßlich der Pariser Festwochen einen Arien- und Liederabend in Paris geben, um dann anschließend seine Amerikatournee anzutreten Ein Abend jüdischer Volkslieder, veranstaltet vom Jüdischen akademischen Philosophenverein, findet am Samstag, den 27. Juni 1931, um halb 9 Uhr abends, Im Herzl-Saal des Verbandsheimes, 11. Untere Augartenstraße 38, statt. Ausführender: Konzertsänger J. Segall-Roseftb.aeh; (Tenor). I« der letzten Nummer der «Menorah» finden wir folgende Aufsätze und Bdittägei Anita Brenner, Mexikos Ritter und Märtyrer; Afch. Joäef Hahn: Die zwölf Stämme Israels; Frantisek Kubka: Pogrom; Reg.-Rat Dr. Bernh. Wach stein: Bibliographisches zu Heinrich Heines 75. Todestag; Dr. J. Jacobsohn, Berlin: Fahrt ln die Provinz; H. Ben S h a li a r: Reisetagebuch aus Marokko; Dr. Kurt Levy: zwei jüdisch-arabische Märchen; Dr. Paula Arnold: Blinde modellieren; Dr. Otto Schneid: Moses Applebaum: Sonka: Herkunft; Alice Jacob-Loewen« sohn: L Z. Idelsofln; Dr. Bertha Badt-Sträuß* Ein Messiasbild; Dr. Emanuel Ringelblum: Ein indis-.her Freiheitskämpfer und Sein Jüdischer Bevollmächtigter; Doktor Siegfried Schmitz: Dem Andenken des Hugo Zuckermann, Umschau— Bibliographie — Kunstbeilagen. Felix Holländer gestorben. Am 30. Mai verstarb in Berlin im Alter von 63 Jahren der bekannte Romanschriftsteller, Theaterkritiker und frühere Mitdirektor der Reinhardt-Bühnen, Felix Holländer. Die gesamte deutsche Presse widmet ihm ausführliche Nachrufe und Würdigungen. Felix Holländer wurde 1867 zu Leobschütz, Oberschleslen, geboren. In dem 1911 erschienenen Buch «Unser Haus» gab er mit einer Schilderung der eigenen Jugend gleichzeitig einen Rückblick auf das Leben des jüdischen Mittelstandes der letzten Jahrzehnte des XIX. Jahrhunderts. Von seinen zahlreichen Romanen erregte der 1902 erschienene zweibändige Weltanschautmgsrortian «Der Weg des Thomas Truck» Aufsehen. In «Safofflons Schwiegertochter» behandelt Holländer das Problem der Mischehe. Mit Lothar Schmidt verfaßte er die vielgespielte Tragikomödie «Ackermann», mit Hans Land das Schauspiel «Die heilige Ehe». Synagogale Musik Im Krakauer Radio. Die Radiostation in Krakau sendet am 18. Tunt 1931, um %8 Uhr abends, synagogale Musik. Ausführende sind Oberkantor l/’O Schächter und Vereinigter Tempelchor unter Leitung von J. Lust. Aufgeführt werden unter anderem Kompositionen vom Musikdirektor Alman London. Ein Heinrich Heine-Monument in Cleveland. Am 14. Juni wird das vom Berliner Bildhauer K. Harald Isenstein geschaffene Heinrich Heine-Bronzemonument im Deutschen Dichtergarten zu Clevelnnd (Ohio) eingeweiht. Die Büste wird neben denen von Goethe, Schiller und Lessing zur Aufstellung gelangen. Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei. Herausgegeben von Hugo Gold, Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Briinn, Rennergasse 20, 1. Jahrgang, Heft 3. Das dritte Heft dieser Zeitschrift ist besonder! reichhaltig und erschien bereits in einem Umfang von 80 Seiten. Die Zeitschrift bringt diesmal u. a. folgende Beiträge: Bernhard Brllling, Breslau «Der Prager Schammes in Breslau». Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Prager Juden. — Dr. Gustav Treixler, Graßlitz: «Rechtsbräuche der alten Judenstadt». — Dr. H. Schwenger, Lundenburg: «Die jüdische Schule in Lundenburg». — Dr. A. Deutsch, Prag: «ÖOJahre Verein Afike Jehuda in Prag». — Bernhard Mandl, Budapest: «Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Holitsch». — Dr. R. Wenisch, Komotau: «Aus dem Komotauer Stadtarchiv». — Dr. Michael Holzmann und Max Portheim, Wien: «Materialien zu einer Sonnenfels-Biographie». — Bücher und Zeitschriftenschall. — Stich-Ecke. — Stammbäume. — Namensdeutung. «Flächsmann als Erzieher» in den Wiener Tonkinos. Eine amüsante kleine Sache, erheiternd und erfrischend/'71 nach Otto Emsts gleichnamiger Komödie. Alfred Braun als Lehrer Flemming macht seine Sache sehr gut, Charlotte Ander als Gisa Holm ist charmant wie immer; am besten und durchaus echt aber ist Paul Henkel als Rektor Flachsmann. Den vielen kindlichen Filmkünstlern merkt man es an, wie ungewohnt und neu ihnen die Sache ist. — Der Film ist von der Europa-Film-Gesellschaft herausgegeben. Eingesendete Bücher und Zeitschriften Statlstics öf Jews 1931. Harry S. L i n f I e 1 d, New York. Verlag The American Jewish Committee, 1931 (Englisch)« Der Antisemitismus in der deutschen Republik. Dr. Fritz Marburg, Verlag Josef Brenner, Wien 1931. Das Judenbuch. Arthur Kahane, Tiergarten-Verlag, Berlin 1931. Schächtfrage und Schächtgegner. Ne’man. Gustav Engel Verlag, Leipzig 1931. Paneuropa-ABC. Coudenhove-Calergi, Paneuropa-Verlag, Leipzig-Wien. Makkabi-Handbuch. Herausgegeben vom tschechoslowakischen Makkabikreis im Makkabi-Weltverlag. Kirjath Sefer. Jahrgang 7, Buch 3. Bibliographische Revue, herausgegeben von der jüdischen National- und Universitäts-Bibliothek Jerusalem, Jerusalem, Measchearim, P. 0. B. 36 (Hebräisch). Tarbttz l’Madaej ha-Ruach. Zweiter Jahrgang, Buch 2 (Hebräisch). Herausgegeben von The Hebrew University Press Association. Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei. 1. Jahrgang, Heft 3, Jüdischer Buch- und Kunstverlag Brünn. Antisemitismus als Völkerhysterie. Dr. Felix Weitsch. Herausgegeben von der Barissia, Prag 1931. Parteien und Strömungen 1m Zionismus in Selbstdarstellungen. Herausgegeben von der Barissia, Prag 1931. Miesiecznlk Zydowski, Jahrgang 1, Heft 7 (Polnisch). Verlag Menorah, Warschau. Die fünftägige Arbeitswoche und ihre Problematik. Teil I. Das wirtschaftliche Problem. Dr. Josef Stern, Berlin W 40, Thomasiusstraße 7. Zwischen Windmühlen. Monatsschrift. Herausgegeben von Sch. J. Imber, Krakau, Dunajewskiego 9. (Jiddisch.) Lektor M. Friedmann. Zur 100. Wiederkehr seines Geburtstages. Wien 1931, im Selbstverlag von Bankdirektor Friedmann. Jeder Zionist verlangt im Kaffeehaus sein Parteiorgan „Die Stimme'1