Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 177 (28.5.1931)
- Date
- 1931-05-28
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 DIE STIMME Nr. 177 — 28. Mai 1931 Histadruth Iwrith, II., Kleine Mohrengasse 3. Samstag, 30. d. M., 8 Uhr abends, findet die Brenner-Gedächtnisfeier mit folgendem Programm statt: Eröffnung: Professor Gelernter: Die Pogrome in Palästina: Dr. Dawid Rothblum; J. Ch. Brenner, der Mensch und der Dichter: Schloime Auerbach; Vorlesungen aus den Werken Brenners: Jehuda Ehrenkranz. Der Verein «Ferienheim für arme, erholungsbedürftige Kinder», IN., Fasangasse 36, der seit Jahren arme Kinder vollkommen unentgeltlich aufs Land schickt, ersucht uns, Dekant zu geben, daß Gesuche um die Aufnahme bis Ende Juni einzureichen sind. . Tozereth Haarez Es ist nicht lange her, daß die «ShemenölAVerke» unter der Leitung ihres Vertreters, S. Rabinowitsch, II., Zirkusgasse 10, ein Lager ihrer Produkte in Wien errichtet haben. Dank der guten Qualität und der billigen Preise haben sie den österreichischen Markt bereits erobert. Hierfür gebührt insbesondere großer Dank den Freunden und Verehrern von «Tozereth Haarez-, wie GG. P. Sorokin, der als Musterzionist bezeichnet werden darf. Er hält es für ein heiliges Gebot, nicht nur Palästina-Produkte (Olivenöl, Honig) bei jeder Mahlzeit zu verwenden, sondern sie auch zu Chanukkah und Purim, sowie sonstigen Anlässen als Geschenke zu gebrauchen. Auch zu Weihnachten und Neujahr verteilt er anstatt Neujahrskalender Palästina-Toiletteseife. Großen Dank verdient die treue und unermüdliche Referentin des K. K. L. in der Sektion IV/V, Frau Stella Hochstim, die allein, ohne jedwede Hilfe, es als Pflicht und'Ehre betrachtet,, hei Besuchen von Vereinen und auch in Gesellschaft stets Palästina-Produkte mit sich zu tragen und dieselben anzubieten, — ihre schön und geschmackvoll adjustierten Tischchen von Tozereth Haarez bei jeder Feier und Veranstaltung sind begrüßenswert. Diese edle und gute Tat hat nicht nur dem Palästina-Aufbau auch in seinem Produktenabsatz Theodor Herzte Botschaft aus dem Jenseits Eine Seance südafrikanischer Zionisten. Das «Neue Wiener Journal» berichtet: Dem Spiritismus ergebene Zionisten in Südafrika haben sich entschlossen, den Geist Herzls anzurufen, um von ihm Ratschläge und Weisungen für die nächsten Aufgaben des Zionismus einzuholen. Dieser erste Versuch, Herzls Geist in einem spiritualistischen Cercle erscheinen zu lassen, hat der Londoner «Zeit» zufolge in jungzionistischen Kreisen in Cape Tovvn, Südafrika, stattgefunden, worüber ein aufsehenerregender Bericht vorliegt. Die Teilnehmer der Seance berichten, daß das okkulte Erlebnis ungemein aufregend und interessant gewesen sei und daß sie vom Geiste Herzls sehr wertvolle und wichtige Mitteilungen erhalten hätten. Vorläufig veröffentlichen sie in hebräischer Sprache eine Botschaft Theodor Herzls an das jüdische Volk, die auf die letzten Geschehnisse im zionistischen Leben Bezug nimmt. Die Botschaft Theodor Herzls aus dem Jenseits hat folgenden Wortlaut: «Ich fühle den Schmerz des ganzen jüdischen Volkes und höre dessen Aufschrei. Ueberall in der Welt vernimmt man das Stöhnen des jüdischen Volkes; meine Brüder werden bedrängt und gepeinigt. Schaffet rasche Hilfe, bereitet euch vor, denn es ist kein kostbareres Gut vorhanden als der Zionismus, der einem Wandervolk eine Sichere Heimstätte schaffen will. Rufet ein das Volk zu einem großen Kongreß, dessen Gleichen bisher noch nicht war, versammelt dorthin meine Kinder aus allen Weltteilen, die Beleidigten und Erniedrigten, die Vertriebenen und Glücklichen und Jammernden, aber auch die Lachenden und Glücklichen, die vom Unheil verschont geblieben sind. Redet zu ihnen, erleuchtet ihren Sinn und erwärmet ihre Seelen!» Die portugiesischen Marranen Im Jahre 1926 wurde über Anregung des vor einigen Monaten verstorbenen Lucien Wolf in England das «Portugiesische Marranenkomitee» gegründet, das sich die Förderung der portugiesischen Marraner4 zur Aufgabe machte. Kürzlich erschien nun der 4. Jahresbericht dieses Komitees. Dem Bericht ist zu entnehmen, daß die Bestrebungen fortgesetzt werden, die portugiesischen Scheinchristen, die seit der Inquisition insgesamt eine Art jüdischer Religion pflegen, wieder dem Judentum zuzuführen. Es sei hier insbesondere auf das ausgezeichnete Buch des Stockholmer Rabbiners Doktor M. Ehrenpreis: «Das Land zwischen Orient und Okzident» verwiesen, das über das Leben und den Kultus der portugiesischen Marranen sehr interessante Mitteilungen enthält. Der Führer dieser Scheinchristen ist der portugiesische Hauptmann Carlos de Banos Basto,, der im Weltkriege auf Seiten der Entente mitkämpfte. Das Zentrum der portugiesischen Marranen ist die Stadt Oporto. Mit Unterstützung des Maxranenkomitees ist in Oporto der Bau einer Synagoge im Gange, die den Namen «Mekor Chaim» führen wird. Das Marranenkomitee hat bisher für die Zwecke der Marranen 1600 Pfund Sterling aufgewendet, 1700 Pfund Sterling fehlen noch, um den Tempel «Mekor Chairrr» fertigzustellen. In Oporto erscheint auch eine Monatsschrift «Ha-Lapid» (Die Fackel), die in den verschiedenen Marranengemeinden Portugals verbreitet ist. Auch die Herausgabe eines hebräischen Gebetbuches mit portugiesischer Uebersetzung ist im Zuge und wird vom Großrabbiner Brasiliens, J. Raffalovics, gefördert. Unter der Führung von Hauptmann Basto wird energisch an der Wiederherstellung des reinen jüdischen Glaugeholfen, sondern auch eine bestimmte Summe dem K. K. L. zugeführt. Auch Frau Kretschmer von Sektion VI/VII hat sich große Verdienste für Tozereth Haarez erworben und dem K. K. L. eine Summe zugeführt. Nach dieser fruchtbaren Arbeit hat die Bienenfarm Blum «Jaffa Hederah» unter derselben Leitung von S. Rabinowitsch echten, naturreinen Bienenhonig auf den österreichischen Markt gebracht. «Jaffa-Honig» ist von vielen Gesundheitsämtern Europas als Medizinalhonig anerkannt und besonders empfehlenswert für Jung und Alt wegen seines reichen Gehaltes an Vitaminen und Eisen, da "die Bienen sich von Jaffa-Orangen und Eukalyptusbäumen nähren. Der jüdische Hochschüler Akademischer Verein jüdischer Mediziner. In der am 6. d. M. stattgefundenen Generalversammlung wurden in den Ausschuß gewählt: Obmann: Kornmehl (Sport und Vergnügungen, Kulturreferat), Vizeobmänner: Lerner, Jakubovvitsch (Organisation), Schriftführer: Mühlrad, Kassner, Haberfeld; Mikroskop: Groß; Fürsorge: Leser; Oberbibliothekar: Deutsch; Bibliothekare; Löw, Heller, Herz, Mühlrad, Sonnenschein, Haber, Schwarz. Der Jüdisch-akademische Philosophen verein veranstaltet unter fachmännischer Führung am 6. und 7. Juni einen zwei- und eintägigen Ausflug in das Rax-Semmeringgebiet in drei Gruppen. 1. Gruppe, Abfahrt: Samstag, den 6. Juni um 6 Uhr früh vom Südbahnhof; 2. Gruppe, Abfahrt: Samstag, den 6. Juni um 5 Uhr 40 Min. nachmittags ab Siidbahnhof; 3. Gruppe, Abfahrt: Sonntag, den 7. Juni um 6 Uhr früh ab Südbahnhof. Rückfahrt für Gruppe 1 und 2 Sonntag um 9 Uhr abends ab Payerbach. Rückfahrt für Gruppe 3 Sonntag um- 8 Uhr abends ab Semmering. Anmeldungen nur bis zum 2.'Juni täglich in der Zeit von 1 "bis 2 Uhr im Sekretariat des J. A. Philosophenvereines. bens gearbeitet. In Oporto besteht bereits ein theologisches Seminar «Rosch Pinah», in welchem derzeit fünf Studenten zu Rabbinern ausgebildef werden. Trotz Folter, Scheiterhaufen und Kerker zur Zeit der Inquisition, trotz des Druckes der in Spanien und Portugal allmächtigen Kirche haben sich Reste des Judentums erhalten, ein Beweis für die Unzerstörbarkeit des jüdischen Gedankens. J. b. A. Antisemiten wollen einen judensfaat Die «Deutsche Zeitung» und andere völkische und nationalsozialistische Zeitungen empfehlen das Buch eines Niederländers Egon van Winghene, das vor kurzem unter dem Titel «Arische Rasse, christliche Kultur und das Judenproblem» in deutscher Sprache erschienen ist. Zur Abwehr der Judengefahr fordert der Verfasser den Voll-Zionismus, d. h. die Errichtung eines eigenen Judenstaates, nach dem alle Juden zwangsweise überführt werden müssen. Die Lösung der Judenfrage sei nur übernational möglich. «So wenig wie die Bekämpfung einer ansteckenden Krankheit nicht vor der Landesgrenze Halt machen darf, ebensowenig dürfe es die Abwehr des jüdischen Wesens und Imperialismus.» Eine solche übernationale Zusammenarbeit stelle keinen Verrat am Nationalismus dar, sondern sei vielmehr das einzige und letzte Mittel, die Eigenart und das Eigenleben jedes einzelnen, der von jüdischen Kulturformen und vom jüdischen Machtwillen gefährdeten Völker zu schützen. Im einzelnen wendet sich der Verfasser gegen den Radau- Antisemitismus oder die Erzeugung einer Pogromstimmung. An einem solchen Antisemitismus habe der Jude seine besondere Freude, denn er mache ihn doch meist zum schuldlosen Märtyrer. Der einzige Weg, der zum Ziele führen könne, sei die reinliche Ausscheidung des Judenvolkes aus der arischen Welt, der Zwang der Seßhaftwerdung der Juden und Judenstämmlinge in einem für sie zu bestimmenden und unter gesamtarische Aufsicht zu stellenden Lande, bei gleichzeitiger voller Entziehung der bürgerlichen Rechte in allen arischen Ländern. Die «Deutsche Zeitung» nennt die Schrift einen «wertvollen Beitrag zum völkischen Gedankengut». prof. Samollowifsch will an der Zeppeiin-poiar-Expedition teilnehmen Wie «Daily Express» meldet, beabsichtigt Professor Samoilowitsch, der Leiter der Expedition auf dem sowjetrussischen Eisbrecher «Krassin» zur Rettung der Mitglieder der verunglückten Nobile-Expedition, in diesem Sommer gemeinsam mit Dr. Eckener an Bord des Luftschiffes Graf Zeppelin einen Flug zum Nordpol zu unternehmen. Zweck des Fluges ist es, den Versuch der Herstellung eines Kontaktes mit der Untersee-Expedition Sir Hubert Wilkins zu machen. Womöglich soll auf dem Nordpol oder in seiner Nähe eine Begegnung mit dem Unterseeboot Nautilus II. erfolgen. Sollte die Begegnung zwischen Zeppelin und Nautilus auf dem Nordpol gelingen, so wird eine Landung vom Luftschiff auf das Unterseeboot versucht werden. Professor Samoilowitsch hat nach der Auffindung der Mitglieder der Italia-Expedition im Jahre 1928 in einem Gespräch mit dem Moskauer JTA-Vertreter erklärt, er sei stolz darauf, ein Jude zu sein und habe seine jüdische Abstammung niemals verheimlicht. Er betrachtete es als Ehre, einem so hervorragendem Volke anzugehören. Während des Pogroms in Odessa im Jahre 1905 sei er Führer einer aus 38 Mitgliedern bestehenden jüdischen Selbstwehrgruppe gewesen, von der nur sieben Mann den Kugeln der zaristischen Soldaten entrannen. Im Jahre 1909 war Prof. Samoilowitsch von der zaristischen Regierung aufgefordert worden, an einer von ihr ausgerüsteten Nordpolexpedition teilzunehmen. Prof. Samoilowitsch antwortete telegraphisch, er könne nicht kommen, da es Juden verboten sei, Petersburg zu betreten. Schließfieti fuhr;t auf eine besondere Einladung hin doch nach Peters* bürg, erklärte aber in der ersten Sitzung der Kommission! fch bin Jude und wenn ich als Jude hier nicht erwünscht bin, ziehe , ich mich zurück. Nur durch die dringenden Bitten sämtlicher Kommissionsmitglieder ließ sich Prof. Samoilovvitsch dazu bewegen, an den Arbeiten der Kommission teilzunehmen. Am Schlüße seines Gespräches mit dem JTA-Vertretef erklärte Prof. Samoilowitsch, daß er auch weiterhin am jüdischen Zukunftsschicksal lebhaft interessiert sei. Das Elisa*Rachel*Denkmal auf dar fraueninsel wieder autjestelli Die Statuette aus karrarischem Marmor der franzQsl» sehen Tragödin Elisa Rachel, die der begeisterte Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. zur Erinnerung an ihre Athalie- Rezitation vor dem Schloß auf der Pfaueninsel aufstellen ließ, war jahrelang im Keller des Schlosses aufbewahrt, nachdem vor sieben Jahren jugendliche Rechtsradikale mit einer Eisenstange das Diadem des Denkmals zertrümmert hatten. Jetzt hat man die Marmorsäule wieder hergestellt und sie wieder völlig in Ordnung gebracht. Es ist übrigens das einzige Denkmal, das in Mitteleuropa einer Schauspielerin geweiht wurde. Die Rachel, die in Berlin gastierte, war beim Besuch des Zaren Nikolaus am 15. Juli 1852 auf Anregung de6 in sin verliebten Literatenprinzen Georg von Preußen, der ihr sogar später einen Heiratsantrag gemacht hatte, zu einem Besuch auf die Pfaueninsel gebeten worden. Sie erschien dort mit - ihrem Bruder Raphael und zitierte auf dem Rasen vor dem Schloß aus «Athalie». Der Erfolg übertraf alle Erwartungen, Der Zar forderte sie auf, so bald wie möglich nach Petersburg zu kommen. Der König ließ ihr die Marmorstatuette errichten. Fontane hat diesen Abend ausführlich geschildert. Der spanische Außenminister über die jüdischen Fragen Der Außenminister der spanischen Republik, Herr Lerroux, der gegenwärtig in Genf zur Teilnahme an den Verhandlungen des Völkerbundrates weilt, empfing den Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur und äußerte sich ihm gegenüber über die Stellung der Regierung der spanischen Republik zu den jüdischen Fragen. Minister Lerroux gab zunächst seiner Zufriedenheit Ausdruck, daß ihm Gelegenheit geboten ist, mit einem Vertreter der jüdischen Presse über seine Stellung zur Judenfrage zu sprechen, und führte dann aus, das neue Spanien, das mit allen Spanisch Redenden sympathisiert, hege eine besondere Sympathie für die spaniolischen Juden, die, obwohl fern von Spanien lebend, durch Jahrhunderte sich ihre spanische Muttersprache bewahrt haben. Der Fall der spaniolischen Juden erinnere die heutigen Spanier an das große Unrecht; welches das einstige Spanien an einem arbeitsamen Volle begangen hat, einem Volk, das viele Jahrhunderte ln Spanien gelebt, zum Ruhme Spaniens im Mittelalter und zur spanischen Zivilisation beigetragen hat. Die spanische republikanische Regierung, sagte Minister Lerroux weiter, hat sich bereits mit der Frage der Naturalisierung der in großer Zahl in Marokko lebenden Juden befaßt. Die Sache steht jetzt so, daß irgendwelche Hindernisse gegen die Naturalisierung dieser Juden nicht bestehen, da die Edikte der katholischen Könige nicht mehr als gültig angesehen werden können. Minister Lerroux gab seiner persönlichen Meinung dahin Ausdruck, daß die spanische Regierung schon in naher Zeit die Frage der Naturalisierung der spaniolischen Juden erledigen müsse. Diese Juden sollten bald vollberechtigte spanische Bürger werden. Auf die Frage des JTA-Vertreters, ob die spanische Regierung nicht das Edikt von 1492 über die Austreibung der Juden aus Spanien formell annullieren wolle, eine Maßnahme, die einen großen moralischen Wert haben würdet erwiderte Minister Lerroux, die Regierung habe noch nicht Gelegenheit gehabt, sich mit der Frage zu befassen. Er, als Chef der radikal-republikanischen Partei, sei aber der Meinung, daß Spanien einen radikalen Schritt nach dieser Richtung hin tun und vor der ganzen Welt erklären müsse, daß das Gesetz von 1492 abgeschafft ist. Durch eine solche Erklärung würde die wirkliche Gleichberechtigung aller Bürger dargetan sein. Auf die Frage des JTA-Vertreters, vyie sich die Regierung zu der Frage einer jüdischen Einwanderung nach Spanien stellt, erwidert Minister Lerroux, irgendwelche gesetzlichen Hindernisse gegen eine jüdische Einwanderung bestehen nicht; die Frage hängt davon ab, wie weit die neuen Einwanderer Aussicht haben, sich im Ljgnde einzurichten. Zum Schuß der Unterredung erklärte Minister Lerroux, er hege großes Interesse für die zionistischen Ziele und stehe der zionistischen Bewegung mit Sympathie gegenüber. Das Palästina-Problem, welches den Völkerbund und England so viel beschäftigt, stelle eine delikate politische Frage dar. Ef aber wolle seine uneingeschränkte Sympathie aussprechen für die Bemühungen der Juden, ihre alte Heimat In Palästina wieder aufzubauen, um einen Zufluchtsort für das in allen Ländern zerstreut lebende jüdische Volk zu schaffen. Er habe Mitgefühl mit allen Unterdrückten, und das jüdische Volk sei stärker ui^M’drUckt als alle. Funde in Jericho In seinem jüngsten Bericht über seine Ausgrabungen in Jericho berichtet Prof. Garstang, daß er ln Ibony gut er» haltene Gegenstände ausgegraben habe, die zur mittleren Bronzezeit, also zur Zeit Abrahams, hergestellt worden sind* Hinter einem Wall ist der älteste Teil der Stadt zutage ge» treten, und die ersten Befestigungen sind nunmehr sieht^A^ Jius aller Wett r