Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 166 (5.3.1931)
- Date
- 1931-03-05
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 166 — 5. März 1931 L>ih SltMMk seile ü IfnfcrJiaifrfvigsßeifage def „fttmme“ Verschieberätsel KARMEL H A O L A M T A N A 0 R A NOViSAD VIELLEICHT REICHTUM H O R R A H OMAR N E S Z I O N A Die Wörter sind seitlich zu verschieben, so daß zwei vertikale Buchstabenreihen die Namen zweier Gestalten aus der Rolle Esther ergeben. E. H. Magisches Silbenquadrat Die Silben GE GE GE LA LA NE NE W! SIS sind in die Figur einzuordnen, so daß waagrecht und senkrecht die gleichen Wörter entstehen. Das dritte Wort ergibt eines der fünf Bücher Moses. E. H. Vor setzrätsel Euer, dressieren, rücken, Stern, und, Turm, toll, alt. Jedem der Wörter ist ein Buchstabe vorzusetzen, so daß neue Wörter entstehen. Die Anfangsbuchstaben der neuen Wörter ergeben den Namen einer großen jüdischen, Frau. E. H. Für die richtige Lösung obiger Rätsel setzen wir drei Bücher als Preise aus. Bel mehreren Einsendungen emscnetdet das Los. Den Antworten ist der Kupon 14 beizufügen, da die Einsendung sonst ungültig ist. Die Lösungen sind bis spätestens 9. März einzusenden. 8 Lösungen der Rätsel aus NtÜmtnet 164 Vertauschrätsel: Jagen, einer, Hand, Uebel, Deich, Auster, Hund, Auge, Licht, Eier, Vetter, Iris: Jehuda Halevi. Visitkartenrätsel: Talmudschueler. Silbenkreuzworträtsel: Waagrecht: Abraham, Eli, Burgfried, Halva, Richmond, Radstadt, Seder, Israel. Senkrecht: Kobra, Ali, Hamburg, Eva, Friedrich, Halberstadt, Mondphase, Esra. Richtige Lösungen sandten ein: Jakob Donner, Wien, II.; Else Kohn, Wien, 1.; Abraham Merlech, Wien, XX.; Sarah Oberländer, derzeit Gastein; Efraim Zinnemann, Wien, m. Die Gewinner sind: Jakob Donner, Wien, n.; Else Kohn, Wien, I.; Efraim Zinnemann, Wien, HI. Die Preise gehen den Gewinnern per Post zu. Die Preise für unser heutiges Preisausschreiben hat uns die Buchhandlung M. Rath, U., Taborstraße 20a, zur Verfügung gestellt Aus der Provinz St. Pölten: Am 16. Februar d. J. ist unser allgeschätzter Gg. Moritz Tieger, langjähriges Mitglied des Ausschusses der Z, 0. G. St. Pölten, nach kurzer, schwerer Krankheit im , 49. Lebensjahre verschieden. Wir verlieren in ihm einen treuen und eifrigen Mitarbeiter. Der Verblichene war sowohl im Kultusrat der Isr. Kultusgemeinde als auch im Vorstand der .Chewrah-Kadischah in St. Pölten vorbildlich tätig. Der Ausschuß der Z. O. G. St. Pölten hielt zum Gedenken an den Dahipgeschiedenen am 21. d. M. eine Trauersitzung ab, bei der, Vertreter des Kultusrates und die Angehörigen des Ver- / storbenen anwesend waren. Nach Eröffnung der Sitzung durch den Präsidenten Hr. Ing. Leo Holzer, hielt der Ehren- Bräsjdent der Z. 0. G. St. Pölten, Herr Oberrabbiner Prof, •r. Schächter, einen tiefempfundenen Nachruf. Ueber Antrag ''Jdgs,- präs. Jng. Holzer wird; die .Zionistische Ortsgruppe " an’ ihr verstorbenes Ausschußmitglied Herrn Moritz Tieger v, OeJbätime im St. Pöltner-Garten in Erez Israel pflanzen. ' St. Pölten zur Ehrung und zum immerwährenden Andenken , Salzburg. Am 21. d. J. hielt die Zionistische Ortsgruppe , iffre Generalversammlung ab, bei der der Obmann, Herr Walter Schwarz, in den einleitenden Worten über den erfreulichen Umschwung in der englischen Politik zugunsten des jüdischen Nationalheims sprach. Die Berichte der Orts- Se des Keren Kajemeth, des Keren Hajessod und der zlo- :hen Fraktion im Kultusrat wurden mit Befriedigung .zur Kenntnis genommen. Die Wahlen in den neuen Ausschuß ergaben folgendes Resultat: Frau Edith Qrnstein, Frl. Trude Pollak, und die Herren: Anninger, Fischer, Ludwig Löwy, Robert Ornstein, Eugen Rosenberger, Schönhom, Walter Schwarz. Anschließend an die Generalversammlung beantwortete Herr Max Schwarz aus Benjamina, der als Gast der Versammlung beiwohnte, die Anträgen, die Uber die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in Erez Israel gestellt wurden, in sachlicher und bestinformierender Weise. Alland. Am 7. Adar fand hier zur Verabschiedung unseres bisherigen Obmannes, des Herrn Jakob Rothmann, der hier längere Zeit zum Kuraufenthalt geweilt, ein Meeting statt, zu dem alle jüdischen Patienten und viele Nichtjuden erschienen waren. Es sprachen mehrere Redner, die Herrn Rothmann ihren^Dank für seine Bemühungen um den Zionismus ausdrückten. Herr Rothmann hielt hierauf eine eindrucksvolle Rede, in der er den Zionismus als die einzigmögliche Lösung der Judenfrage und auch seine Bedeutung für den Weltfrieden überzeugend darlegte. Ein christlicher Redner bemerkte, es , hätte sich um der vielen überzeugenden Vorträge Herrn Rothmanns willen söhon gelohnt, die Heilanstalt zu besuchen. 1 Er habe das Judentum erst durch diese Vorträge kennen und schätzen gelernt und seine früheren Vorurteile vergessen. Das Judentum solle seinen guten Willen zur Verständigung beweisen; dies sei am besten durch eine Aufklärungsarbeit möglich, wie sie Herr Rothmann hier geleistet habe. Hierauf wurde der Antrag, auf Namen des Herrn Rothmann und seiner Frau zwei Bäume im Dr. Isidor Klaber-Garten zu stiften, angenommen. Damit wurde die erhebende Feier beschlossen. AnitHcheVerlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Zahl 981 ex 1931. Stipendien für Krankenschwestern — Elevinnen. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien hat beschlossen, an jüdische, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzende Frequentantinnen der Krankenpflegeschule der Oesterreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuze zwei Stipendien im Betrage von je S 1200.— während des ersten Lehrjahres und von je S 600.— während des zweiten und dritten Lehrjahres und drei Stipendien im Betrage von je S 600.-— während des ersten Lehrjahres und von je S 300.— während des zweiten und dritten Lehrjahres zur Verleihung zu bringen. Die Frequentantinnen erhalten während der ganzen Ausbildungszeit, d. i. in den Monaten Oktober bis einschließlich Juni eines jeden der drei Lehrjahre freie Station in der Krankenpflegeschule. In den Ferialmonaten Juli, August und September müssen die Frequentantinnen für ihre Unterkunft und Verpflegung selbst sorgen. Der Bezug des Stipendiums durch die ganze Ausbil dungszeit wird von den durch die vorschriftsmäßigen Prüfungen nachzuweisenden guten Lernerfolgen abhängig gemacht. Die mit einem Stipendium Bedachten haben sich zu verpflichten, als Pflegeschwestern im Spitale oder in der Versorgungsanstalt der israelitischen Kultusgemeinde durch mindestens drei Jahre tätig zu sein. Die israelitische Kultusgemeinde Wien wird sich .unter noch näher bekanntzugebenden Bedingungen verpflichten, den mit einem Stipendium Bedachten die den Gesamtbezug des ihnen verliehenen Stipendiums übersteigenden Ausbildungskosten in der Krankenpflegeschule der österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuze in dem Falle rückzuerstatten, daß die Stipendistinnen tatsächlich eine dreijährige Dienstzeit als Pflegeschwestern int Spitale oder in. der Versorgungsanstalt ,der israelitischen Kultusgemeinde zurücklegen. . Bewerberinnen wollen‘ihre mit den Personaf^ökurnentep iihd der Bestätigung, daß sie um die Aufnahme Jtl die Krankenpflegeschule der Oesterreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuze angesucht haben, versehenen Gesuche bis spätestens 30. April 1931 in der Amtsdirektion der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 111. Stock, einbringen. Daselbst sind die Äufnahmsbedingüngen^der oberwähnten Krankenpflegeschule unentgeltlich er- Wien, 1. März 1931. . Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde . Wien. Von der Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Wie bereits aus dem Verwaltungsberichte der Israelitischen Kultusgemeinde Wien zii entnehmen war, ist im Jahr: 1930 die Bibliothek dieser Gemeinde von 9125 Lesern besucht worden, die 20.823 Werke benützten. Ueberdies wur den von 1249 Personen 1605 Werke entlehnt. Den Organen der Bibliothek oblag - nicht nur dieser sehr umfangreiche Parteienverkehr, sondern auch eine Reihe schwieriger und umständlicher wissenschaftlicher und Katalogisierungsarbeiten und die Erteilung von Auskünften und wissenschaftlichen Beratungen an Forscher und wissenschaftliche Arbeiter. Wenn nun in einem-jüdischen Wochenblatte ein Anonymus darüber Beschwerde führt, daß die Funktionäre der Bibliothek ihren Dienst nicht pflichtgemäß versehen, ja daß man ihrerseits Schikanierunoen ausgesetzt sei oder daß gar passive Resistenz gemacht werde, weil es vorkommL daß Leser oft längere Zeit warten müssen, bis sie ein Buo erhalten, so erscheinen diese Vorwürfe durchaus ungerecht und unbegründet. Es muß berücksichtigt werden, daß die Organe der Gemeindebibliothek sehr stark in Anspruch ge nommen sind und daß die Bücher aus verschiedenen Standorten herbeigeholt werden müssen. Meist wird aber auch eine Verzögerung durch die Leser selbst, u. zw. dadurch verursacht, daß sich dieselben nicht der im Lesesaale aufliegenden Kataloge bedienen und ihre .Wunschzettel oft ohne Signaturen, oft auch mit unrichti gen Angaben einreicheu Ausgeschlossen ist aber auch die Entlehnung der als unentlehnbar bezeichneten bibliographischen Nachschlagebüche-, und es müssen daher auch Empfehlungen welcher Art immer diesfalls unberücksichtigt werden. Predigten in den Israelitischen Gemeinde- und Bezirksynagogen: Freitag, den 6. März 1931 werden bei dem um 5 Uhr 45 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann); II., Tempelgasse 3 (Rabbiner Dr. 1. Taglicht); V., Siebenbrunnengasse 1 a (Rabbiner Dr. G. M. Mehrer); XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). — Samstag, den 7. März 1931, halb 4 Uhr nachmittags, II., Pazmanitengasse 6, Religiös-populärer Vortrags-Zyklus: «Die Lehrer und Uhren der Mischnah und der Gemarah» (Rabbiner Dr. Z. Taubes), — Samstag, den 7. März 1931, 4 Uhr nachmittags, XIX., Doliinergasse 3, Exegetischer Vortrag (Rabbiner Dr. A. Frankfurter). Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 7. März 1931, findet um 3 Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. WMfUMMmmmUfmUMmMMmmM Soeben neu erschienen: Prachtausgabe mit deutscher Übersetzung und 14 herrlichen Bildern Geleitwort: Prof. Dr« Jakob Bronner Großformat, feinste Ausstattung, schön gebunden S 5.— IGroßHeischiiauerei I SIEGM. KORNMEHL | Zentrale IX, Berggasse 19, Tei. Ä 17-3-9» u. A 16-9-34 Lieferant für Heilanstalten Abteilungen für irn-Flelsch unter Aufsicht des Ehrwürdigen Nabbinats der Israelitischen Kultusgemeinde Wien tutocuntellung kostenlos |X, Beregasse i XVHl. WShringerstraße 97 Alle oriemtalisctkem fpexieMlitiiten am (Rast um. fpiefl (MmvEaizevw, JMuiscftft uxswv.y Re^urantJJIhabey 1. &$ex.,3iag*sSbiMU!i£ev&asse 0 3F£Hcftencftcf Srünöerd tfwlifte* Kotei OnCntinnnty Dienstag, 10. März, halb 9 Uhr abends, Cafe Excelsior, L Kotenturmstraße Nr. 22. Vortrag Dr. GEORG WEINER AKTUELLE FRAGEN DES ZIONISMUS Gäste willkommen! J. üdisdker Urtudent sucht Hofmeisterstelle zu Kindern, auch Einzelstunden. „Kinderfreund“ Anläßlich der Verlobung unseres lieben Freundes Schimeon SCHEUERMANN mit Fräulein Salcia TUNIS beglückwünschen herzlichst und wünschen innigst Masal Tow: BLUM, G1TTELMANN, HOCHBERGER, MKRMELSTEIN, TÜRKL, WALZER. Unserem verdienstvollen Präsidenten und langjährigen Mitarbeiter Chawer Schimeon SCHEUERMANN wünschen wir anläßlich seiner Verlobung mit Früulein Salcia TUNIS herzlichst Masal Tow MISRACHI-JUGENDZENTRMjE WIEN ]□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□[ Jüdistfier Malender März 1931 | Adar 5691 6 Freitag 17. 7 Samstag 18. 8 Sonntag 1». 9 Montag 20. 10 Dienstag 21. ti Mittwoch 22. - 12 Donnerstag 28. C^^6..^++/:././.:..5^:/.:/:.^^::^^