Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 162 (5.2.1931)
- Date
- 1931-02-05
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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-Scue ö Dtü STIMMT! Nr. Ifi2 — 5. Februar l/jl /! Aus affet Wett Tausends Jüdische Vorläufer Der Prozeß des deutschen Goldmachers Tausend zeigt, daß die längst totgeglaubte Alchemie noch lebt. Weniger bekannt ist es, daß die Alchemie im Mittelalter als spezifisch jüdische Kunst angesehen wurde. Die Alchemisten bewiesen das auf GrunJ von Bibeltcxttn, Stellen aus den Propheten und insbesondere Stellen aus der Kabbala. Der Alchemist Zosimos, der um die Wende des zweiten Jahrhunderts lebte, stellte die Behauptung auf, die Juden hätten den Aegyptern, welche die Kunst der Herstellung des Goldes aus anderen Mineralien gekannt, diese sorgsam gehüteten Rezepte gestohlen. Der Stein der Weisen, dessen Besitz die Fälligkeit verleiht, Gold zu machen, wurde von der. Alchemisten durch einen Zionsstern dargestellt, der von einem Kreis umgeben war. Der Kreis symbolisierte die Unendlichkeit, die beiden Dreiecke des Zionssterns die beiden Elemente Feuer und Wasser. König Salomo soll den Stein der Weisen besessen haben; das leiteten die Alchemisten aus dem Satz ab: «Und der König machte das Silber und das Gold in Jerusalem den Steinen gleich.» (Chr. II, 1, 15.) Auch König David war nach Ansicht der Alchemisten im Besitze des Geheimnisses, denn es heißt, daß der König für den Tempel 10.000 Kikkar Gold und tausend mal tausend Zentner Silber verwendete. Mosis Adeptentum wurde aus der Verbrennung des goldenen Kalbes abgeleitet. Gold bleibt im Feuer unversehrt; wenn nun Moses Gold habe verbrennen können, müsse er hervorragende alchemistische Kenntnisse besessen haben. Das Buch Sohar war für die Alchemisten eine unerschöpfliche Fundgrube. Tausend behauptete und Zeugen bestätigten es, daß aus dem Schmelzprozeß ein weißes Metall, Silöer, gewonnen worden sei, das dann gelbe Farbe angenommen und sich schließlich als reines Gold erwiesen habe. Eine derartige «Transmutation» fanden die Alchemisten schon im Sohar: «Wenn sich das Silber vervollkommnet, wird es zu Gold. Wir sehen also, daß sich Silber in Gold verwandelt.» Wir kennen aus der Geschichte eine große Zahl jüdischer Alchemisten. So gab es im 1. Jahrhundert sogar eine jüdische Alchemistin, genannt Maria die Hebräerin. Sie lebte in Aegypten und war die Erfinderin eines Schmelzofens. Von ihr soll folgender Ausspruch herrühren, der Nichtjuden die Betätigung in der Goldmacherkunst verbietet: «Berühre nicht den Stein, du bist nicht von unserem Stamme, du bist nicht aus dem Schosse Abrahams.» Ein arabischer Jude, Chalid ben Jasichi, war als Alchemist hoch geschätzt; er schrieb jgn hebräisches Werk «Sodot ha Sahab» (Die Geheimnisse des Goldes), das jedoch nur in arabischen Uebersetzungen qcistiert. Im 15. Jahrhundert lebten zwei jüdische Alchemisten, Isaak und sein Sohn Johann Isaak, in Holland. Jüdische Alchemisten waren auch Artephius, Tenellus u. a. Die Alchemie fand auch einen reichen Niederschlag in der hebräischen Literatur. Die Lebensweise der Goldmacher schildert uns Bachja Ibn Pakuda. Die Berliner Staatsbibliothek besitzt eine große Sammlung alchemistischer Schriften in hebräischer Sprache. Tausend hat der alten «Kunst» ein modernes, angeblich wissenschaftliches Mäntelchen umgehängt, aber sonst scheint, wie Ben Akiba sagt, alles schon dagewe6en zu sein. Tarn. Dir Lebensretter Pilsudshls Es war während des Weltkrieges an der deutsch-russischen Front. Nach blutigem Kampfe war es dem deutschen Heer gelungen, das jüdische Städtchen Baranowicze zu besetzen. Kaum waren aber die zu Tode ermüdeten Soldaten in den Quartieren untergebracht, als ein großangelegter russischer Angriff gemeldet wurde. Die Uebermacht war erdrückend, und so mußte widerwillig und ermatteten Leibes der Rückzug angetreten werden. Rasch wurde aufgebrochen, und wenige Minuten später war das Städtchen verlassen. Nur einen Offizier der auf deutscher Seite gegen die Russen mitkämpfenden polnischen Legionen, hatte der Rückzugsbefehl nicht erreicht. Nichts ahnend, trat er, nach mehrstündigem Schlaf, aus seinem Quartier auf die Straße — um zu seinem größten Schrecken wenige Schritte weiter russische Soldaten zu erblicken. Kurz entschlossen stürzte er in das nächste Haus, riß die Tür zur ersten besten Stube auf und bat einen bärtigen Juden, der ihm entgegentrat, um Schutz. Wenn die Russen ihn fänden, so würde er unzweifelhaft erschossen werden. Der Jude — es war der R a b b i n e r des Städtchens — hatte gerade, trotz Krieg und Kriegsgeschrei, an seinem Talmud gesessen und «gelernt». Schnell zog er nun seinen Tallis aus, reichte ihn dem Offizier, drückte ihm eine große Pelzmütze, wie sie die Juden im Osten tragen, tief ins Gesicht, und hieß ihn, sich mit an den Tisch setzen. Inzwischen hatten die Russen den Offizier bemerkt und nahmen die Verfolgung auf. Sie kamen in die Stube des Rabbiners und fragten: «Habt Ihr keinen polnischen Offizier gesehen?» «N e i n», antwortete der Jude mit ruhiger Stimme. «Und wer ist d e r d a?» fragte ein besonders fürchterlich aussehender russischer Kosak und wies auf den Offizier, der je seiner Verkleidung am Tisch saß, eine Seite des Gebetbuches nach der anderen eifrig umblätterte, sich dazu, wie es betende Juden tun, hin und her bewegend, und unverständliche Gebetworte vor sich hinmurmelte, Der Rabbiner blickte dem Russen fest ins Auge und sagte: «Der? Das ist mein Schüler.» Der Offizier war gerettet. Wer war es? Kein anderer als ider heute mächtigste Mann in Polen — PilsudskL 5000 Jüdische Verbannte in Archangelsk Wie ein bekannter jüdischer Kaufmann, der soeben von einer Geschäftsreise von Archangelsk nach Riga zurückgekehrt ist, dem dortigen J. A. T.-Vertreter mitteilt, ist die Einwohnerzahl der Stadt Archangelsk, wo vor dem Kriege nur wenig mehr als 10.000 Menschen lebten, infolge der Errichtung eines Konzentrationslagers für Verbannte durch die Sowjetregierung auf über 100.000 angewachsen. Die Verbannten, unter denen sich etwa 5000 Juden befinden, leben zum Teil im Konzentrationslager, zum Teil frei in der Stadt. Während sich unter den nichtjüdischen Verbannten zahlreiche politische Verbrecher befinden, rekrutieren sich die jüdischen Verbannten durchwegs aus sogenannten «Lischenzes» (Wahlrechtslosen), ehemaligen Nepleuten, deren einziges Verbrechen darin besteht, daß sie nicht in der Lage waren, die ihnen auferlegten Steuern zu entrichten. Ein großer Teil der jüdischen Verbannten hat sich den neuen Verhältnissen gut angepaßt. Viele haben, da der Verkehr in Archangelsk ungeheuer gestiegen ist, als Kutscher ihr Fortkommen gefunden, zahlreiche Angehörige von Intelligenzberufen werden in der Lagerverwaltung, die eine ungeheure Unternehmung für sich darstellt, beschäftigt, so z. B. der Petersburger jüdische Advokat Dubnitzki, der Moskauer Ingenieur Salman u. v. a. Im Konzentrationslager lebt auch der ehemalige Leningrader Rabbiner Lazarew, dem die Aufgabe der Entgegennahme und Verteilung der Postpaket«: für die Gefangenen zugewiesen wurde. Rabbiner Lazarew ist schwer wiederzuerkennen, da das Lagerkommando ihn gezwungen hat, sich den Bart abnehmen zu lassen. Als Verbannter lebt in Archangelsk auch ein Oheim des bekannten Arbeiterführers und Schriftstellers Salman Rubaschow. Ein großer Teil der Verbannten, insbesondere die ältere Generation, leidet schwer darunter, daß die Zubereitung der Speisen im Konzentrationslager den jüdischen rituellen Vorschriften nicht entspricht. Nur wenige sind in der glücklichen Lage, ihre Kost mit Hilfe ihrer letzten Ersparnisse aufbessem zu können, während die große Mehrzahl von trockenem Brot lebt, um die Speisegesetze nicht übertreten zu müssen. Der „KompaBJude“ Alexander Humboldt wint in seinem «Kosmos» die Frage auf, wer wohl Mestre Jaime gewesen sei, den der König von Portugal, Heinrich der Seefahrer, zum Vorstand der von ihm gegründeten nautischen Akademie gemacht hatte, ln einer in Vergessenheit geratenen, 1894 bei Siegfried Cronbach in Berlin erschienenen Abhandlung von Dr. M. Kayserling «Christoph Coiumbus und der Anteil der Juden an den spanischen und portugiesischen Entdeckungen» wird festgestelit, daß dieser Mestre Jaime richtig Jehuda Cresques hieß. Seine Landsleute nannten ihn den «Kompaßjuden» und auch den «Kartenjuden». Er lebte als Landkartenzeichner in dem Städtchen Palma. Nach einem Pogrom in Palma, bei dem 300 Juden erschlagen wurden, ließ er sich taufen und nahm den Namen Jaime Ribes an; er zog nach Barcelona und zeichnete Karten für den König. Im Alter von 60 Jahren wurde er 1438 von Heinrich dem Seefahrer zum Direktor der nautischen Akademie ernannt, und so wurde Mestre Jaime der Lehrer der Portugiesen in der Schiffahrtskunde. Neben ihm waren mehrere portugiesische Marranen als Lehrer tätig. Coiumbus, der damals in Portugal Unterstützung für seine Entdeckungspläne suchte, verkehrte viel mit Jaime, dem Karten] uden. Tarn. Ein jüdischer Hofastroloje Im 16. Jaiuiiuudert wurde es Mode, daß jeder regierende Herr seinen Hofastrologen hatte; so hatte Kurfürst August von Sachsen einen jüdischen Hofastrologen, namens Rabbi Mordechai, der um 1575 am sächsischen Hofe eine wichtige Rolle spielte. Es existiert, angeblich von ihm, eine «Weissagung von der Zukunft des Hauses Wettin», zu der Kurfürst August handschriftliche Bemerkungen machte. Sie beginnt mit dem bekannten kabbalistischen Oallimathias, prophezeite Augusts baldigen Tod — er erfolgte jedoch erst 1586 —, verkündete dann das Elend des 30jährigen Krieges — «das Land wird fast verzagen wollen» — und weiter eine glänzende Erhebung zu Ende des 17, Jahrhunderts, Haus Sachsen werde die Königskrone erringen und behalten. Die Weissagung schließt mit folgenden Worten: «Ehe aber Adonai sein Reich mit dem Untergange dieser aus Feuer und Salz — aus plutonischen und neptunlschen Gebilden — bestehenden Welt ausführt, wird eine geringe, Jeooch vor Gott sehr große Person sich einstellen, welche der letzte Regent vom Kurstamme sein wird.» Man sicht also, Rabbi Mordechai hat einiges erraten. Das sächsische Königshaus existierte lange und regiert heute nicht mehr. Der letzte König hieß August. Mordechai hat richtig prophezeit, daß der letzte König von Sachsen kein Qenie war, daß er aber auch vor Gott nicht groß war, haben die Sterne unseren Mordechai offenbar nicht erkennen lassen. Tarn. per Zersmonlenmelster de* prSaldenlen Masaiyk «in 3ude Der erste Zeremonienmeister des Präsidenten der Tschechoslowakei, der u. a. durch seinen tschechischen «Knigge» bekannt gewordene Schriftsteller Dr. Georg Guth- Jarkovsky, feiert jetzt seinen 70. Geburtstag. Pr. Outh- Jarkovsky hat in trüberen Jahren aktiven Anteil an der tschecho-jüdischen Bewegung genommen, in deren Publikationen er wiederholt durch Beiträge ideologischer and belletristischer Art zu Worte kam. Er vertäute Romane, Erzählungen und Humoresken. Dr. Guth-Jarkovsky, der nach längerer Tätigkeit als Gymnasialprofcssor Ministerialrat und schließlich erster Zercmoniemneister des Präsidenten der Republik wurde, spielt auch in der tschechoslowakischen Sportwelt als Gründer und langjähriger Vorsitzender des tschechoslowakischen Olympischen Komitees eine große Rolle. Die jüdische BevS Iterung v:n Tripolis Lmü jüdische Bevölkerung von T ripolis umfaßt laut den soeben veröffentlichten Ergebnissen der letzten Voiuszählung 14.314 Seelen. Die Gcsamtcinwohncrzahl von Tripolis beträgt annähernd 70.000. Im Laufe des letzten Jahres hat sich die jüdische Bevölkerung um 471 Seelen vermehrt, während der Bevölkerungszuwachs der über 30.000 Seelen zählenden Araber von Tripolis nur 151 Personen beträgt. Im Jahre 1930 sind in Tripolis 655 Juden geboren worden und 242 gestorben. Die Auswanderung betrug 239, die Einwanderung 300 Juden. Die italienische Bevölkerung von Tripolis, die Anfang 1927 noch kleiner war als die jüdische, übersteigt diese jetzt schon um etwa 6000 Seelen. Blalik über die Quellen der Halacha Der vor kurzem aus Td Aviv in London eingetroffena hebräische Dichter Chaim Nachman Bialik hielt im Institut für orienta’ische Wissenschaften der Londoner Universität einen /ortrag über «Agada und Halacha; ihr Rang in der Taimudlorschung». Er führte ungefähr aus: Unendlich war die Verehrung der Tanalm der späteren Epoche und der noch späteren Amoraim für die Tannaim der ersten Epoche, die Schöpfer der «Thora sehe beal-pe» (mündlich überlieferte Lehre). Rabbi Akiba wurde in einem Atem mit Moses genannt. Die Interpretation der Heiligen Schrift durch die ersten Tanaiten wurden als eine von Moses herstammende Ueberiieferung (Halacha le-mosche mi-sinaj) erklärt. Oft hilft die Agada, die talmudische Sage, die Halacha erklären. Wie kamen aber die großen Lehrer auf den Weg der Ha'acha? Durch philosophische Spekulation, philologische Ana'yse und Deduktion wurde das biblische Weltbild und die in Lehrsätzen und Geboten niedergelegte Weltordnung der Bibel weiter gesponnen. Auch die geschichtlichen Ereignisse wiesen der Halacha ihren Weg. Bialik ging zur Wertung der Bedeutung der Halacha für das al gemeine Denken über und beantwortete die Frage, ob man den Talmud aus den «vier Ellen des Beth-hamidrasch» in das breite Licht der Oeffentlichkeit, in die Welt der al gemeinen menschlichen lation, hinüberführen könne, mit einem Ja. Der sagte er, ist den seiner Welt Fernstehenden ein Buch mit sieben Siegeln. Kein Buch wurde mit soviel Schmutz beworfen und so oft öffentlich verbrannt wie der Talmud. Wen« Nichtjuden sich dem Studium des Talmuds nähern, so Ist ihr erstes und meist auch ihr letztes Objekt die Agada. Aus dieser siebenfachen Verschlossenheit muß der Talmud erlöst werden. Durch Aufdeckung der Zusammenhänge zwischen Halacha jnd Agada wird das Studium der Halacha, die Erforschung ihrer Quel en, gefördert. Die Halacha ist das Resultat des tieferen Nachdenkens über die Probleme: Leben, Mensch, Gott und Schöpfung. Sicher wurden in den großen Akademie« on Schamai und Hille! zentrale mensch'iehe Fragen vom spezifisch jüdischen und vom a'lgemein menschlichen Standpunkt philosophisch-ethisch behandelt. Die Halacha ist der Niederschlag solcher Diskussionen: Weltanschauung zu Gesetz gestaltet. Bia ik führte für seine Theorie eine große Zahl :harakteristischer Beispiele aus Ha'acha und Agada an und appellierte zum Schluß an die jüdischen Gelehrten, sich Intensiver dem Talmudstudiunr zu widmen, um auf diese Weise zu einer Bereicherung des menschlichen Denkens und der menschlichen Ethik beizutragen. Spekih Talmud! Dr Frlfz Loewe Teilnehmer der deutschen Qrönlandexpediiion An der großen deutschen Grönlandexpedition, der ersten Forschungsexpedition, die das Deutsche Reich nach dem Kriege ausgesandt hat, nimmt auch Dr. Fritz Loewe, ein führendes Mitglied des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten, teil. Die Expedition, die vor dreiviertel Jahren unter Führung von Prof. Wegener aus Graz von der Notgemeinschaft deutscher Wissenschaft ausgerüstet worden ist, ist die erste, die es gewagt hat, den Polarwinter auf dem 3000 Meter hohen Inlandeis *von Grön'and zu verbringen. Wegener und Loewe hatten die besonders schwere Aufgabe, die Verproviantierung der In’andstation über die Gletscher auf 3000 Meter hinauf durchzuführen. Die Arbeit ist gelungen, aber auf dem letzten Transport trat ein Temperatursturz auf 40 Grad Kälte mit Schneestürmen ein, der die Rückkehr vom Inlandeis unmöglich machte. Das Organ des R. J, F. «Schild» hofft, daß es den beiden Männern ge'ungen ist, die Zentralstation noch zu erreichen. Loewe, der im Kriege das E. K. I. erworben und auch als Alpinist Glänzendes geleistet hat, ist Meteorologe und Leiter der Flugwetterdienststeile in Berlin-Tempehof. Wenn Jfknen unser matt äefüttt, empfehlen Sie es. bitte, bei Jeder Gelegenheit alten Ihren Freunden and Bekanntenl Geben Sie an» Adieeeen an, an dm wir Probe• nummern unterer Zeitung abeendan können* ■ 0 5 m o m o V »enden können* Jj ■ainioiPioioiaioioioioiol