Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 161 (29.1.1931)
- Date
- 1931-01-29
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 VIC wiTRMB 1fr. 161 — 29. Jänner 1931 Grabsteine Friedländer & Deutsch Wien, I., Selteostettaagasse Nr. 2 Tel. II 28.1-28 X!., Zentralfriedhof, neben dem I. Tot. Tel. 0 lWWfö Der jüdische Hochschüler Der diesjährige Repräsentationsbau der Vereinigung jüdischer Hörer an der Hochschu.e für Welthandel findet unter dem Ehrenscluitze des Bundcsministers für Handel und Verkehr, Eduard Heini, Sonntag, den 8. Februar a. c., im Kursalon der Stadt Wien statt. Jazz: H. R. Korngold. Karten erhältlich: IX., Scrvitcngasse 4 A (von 17--21 Uhr), IX., Zimmermannp atz 8 (von 1—17 Uhr). Tel. A 25-2-28. Die Zusammenkünfte der Alten Herren finden regelmäßig jeden Donnerstag um 8 Uhr abends im Cafd Hcrrenhof statt. Der Verein zion. Hochschüler «Theodor Herzb veranstaltet Samstag, den 31. Jänner, um %8 Uhr abends in seinem Hein, Wien, II., Krummbaumgasse 10 (beim Karmelitermarkt) das 4. Referat seines Seminares über die außenpolitische Entwicklung des Zionismus. Thema: Entwicklung der arabischen Kultur, Religion, Sitten und Geschichte. Referent: Heinrich Kaufmann. Jüdische Hochschüler und Hochschiilcrinnen als Gäste willkommen! Verein zionistischer Hochschüler «Z. P. Chajes». Der nächste Abend der hebräischen Arbeitsgemeinschaft findet Montag, den 2. Februar, pünktlich 8 Uhr im Heime (I., Jordangasse 7), unter Leitung des Herrn Prof. Kästenbaum statt. Neuhebräische Lektüre (Schoffmann). — Samstag, den 7. Februar, pünktlich 5*8 Uhr, hält Dr. Richard Preßburger bei uns einen Vortrag über «Allgemeine Fragen des Rechtes». Gäste willkommen. An die jüdische Bevölkerung Wiens Unter der gegenwärtigen Wirtschaftskrise leiden besonders die jüdischen Arbeitslosen. Viele von ihnen sind durch die Macht der Verhältnisse ohne jegliche Unterstützung. Die Erlangung einer Stellung ist ihnen durch den i» manchen Kreisen geübten antijüdischen Boykott erschwert. Diese Menschen befinden sich daher unverschuldet in größter Notlage. Der Unterzeichnete nichtpolitische Verband kann leider nicht allen an ihn gestellten Ansuchen um Hilfe entsprechen und wendet sich daher an die jüdische Oetfentlichkeit mit der dringenden Bitte, nach Kräften mitzuwirken, um die herrschende Not wenigstens teilweise zu lindern. Zu diesem Behufe bitten wir, den von uns tugewiesenen Arbeitslosen ein- oder zweimal in der Woche einen Freitisch zu gewähren oder Spenden für unsere Ausspeiseaktion zu überweisen (Postsparkassenkonto Nr. D 81.3 8 9). Ebenso bitten wir, freie Stellen zwecks kostenloser Vermittlung bei uns anzumelden. Jede Zuwendung ist herzlich willkommen und sagen wir Im -voraus vielen Dank für Ihre geleistete Hilfe. jüdischer Angestelltenverband «Emanuh», W ien, 3 6, Postfach 72. Telephonische Anmeldungen oder Anfragen werden zwischen 1 bis 3 Uhr durch den Obmann, Herrn M. Weiner, entgegengenommen (Telephon Nr. A 14-4-08). Arbeitslose wollen sich nur schriftlich an oberwähnte Postadresse wenden. Ernste Warnungszeichen gibt die Natur durch Schwindel- §efühl, Atemnot, vorzeitiger Ermüdung, Benommenheit, chlaflosigkeit, Ohrensausen usw. Diese Beschwerden zeigen zumeist den Beginn der gefährlichen Adernverkalkung an. Bekämpfen Sie diese, ehe es zu spät wird, durch Radioslderin, die seit Jahren ärztlich empfohlenen, frei verkäuf'ichen Tabletten, welche die Blutzirkulation in den Schlag- und Pulsadern fördern, geistige und körperliche Arbeitsfähigkeit erhöhen. Radiumgehalt amtlich geprüft. Depot Apotheke Bayer, Wien, 1., Wollzeile 13. Prospekte gratis und franko. Jüdischer J£alendet Jänner-Februar 1931 Schebalh 5691 30 Freitag 12. 31 Samstag 13. 1 Sonntag 14. 2 Montag . s Hasch IS. Haaehaaah fal'anaOt 3 Diensag 16. 1 4 Mittwoch 17, fj 5 Donnerstag 18, 1 Antworten der Redaktion Wir ersuchen aile Einsender, ihre Beiträge, Artikel, Notizen usw., womöglich mit Schreibmaschine geschrieben, jedenfalls aber unbedingt leserlich mit Tinte und nur auf einer Seite des Bogens beschrieben, uns einzusendsn. Einsendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, können keinesfalls berücksichtigt werden. Redaktionsschluß Dienstag, 12 Uhr mittags. Jüd. Akad. Philosophenverein, «Z. P. Chajcs», Club jüd. Frauen: Zu spät einlangt. Einsendungen, die uns bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, nicht erreichen, können unter keinen Umständen berücksichtigt werden. Oscar L., Lemberg: Wir haben folgende ständige Beilagen: «Die Stimme der jüdischen Frau», «Die Stimme der Jugend», «Technik und Wirtschaft». Jede von diesen Beilagen erscheint einmal im Monat. Beiträge erwünscht. Dr. Jakob S., Berlin: Die «Assefath Haniwcharim» ist die autonome Körperschaft des palästinensischen Judentums und mit der projektierten gesetzgebenden Körperschaft (Legislatory Council) der gesamten paläst Bevölkerung nicht zu verwechseln. Leopold R., Graz: Wir danken Ihnen bestens für Ihre Worte der Sympathie. Joachim W., Wien, II.: Sprechstunden der Redaktion sind täg'ich von halb 1—1, mit Ausnahme von Mittwoch. Hermann R., Wien, XX., Anna S., Wie«, III., Josef Sch., Wien, XIX.: Besten Dank. Vielleicht bei Gelegenheit. Hillel B., Lemberg: Ihren Brief haben wir an Herrn A. weitergeleitet. Hermann B., Wien, VI.: Wir werden Ihrem- Wunsche entsprechen. Radioprogramm der Woche Donnerstag, 29. Jänner. 19.35 Wiener Lieder. 20 15 Vorlesung Paul Pranger. 20.45 Ein Winterabend in einer Öberösterreichischen Bauernstube. 22;00 Jazzmusik auf Scharplatten. Freitag, 30. Janncr. 19.30 Vom Klang der Musikinstrumente. 20.00 Arien- und Liederabend Umberto Urbano (Uebertragung aus dem großen Musikvereinssaal). 22.10 Abendkonzert Samstag, 31. Jänner. 19.30 Ungarische Musik. [iraia»ii»igiisiigi ninianaoOiDnD'noaiaoomaaiGiaaiDOiniEiooiE] Lebensversicherungs- PHON X Gesellschaft GEGRÜNDET IM JAHRE 188? Vernicheruugsbestand uc “ ide jer Ende Juni 1930 2500 Millionen Schilling Garantiemittel per Ende 1929 ... ............ 8ü0 Millionen Schilling Prämienand Zinseneinnahmen im Jahre 1929 123 Millionen Schilling Auszahlungen an die Versicherten im Jahre 1929 28'/, MUlionen Schilling Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft * PP Oesterreich. Deutsches Reich. Tschechoslowakische Republik, Belgien. Holland. Frankreich. Spanien. Italien. Ungarn. Polen. Jugoslawien. Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten. Die Gesellschaft schließt za bUligen Prämien and günstigen Bedingungen Kapital«- und Rentenversicherungen jeder Art ab Neuelngeffihrt: KINDER-VERSORGUNGS-VERSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung. Studienbeitrag. Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) Inraliditätarersieherong (Zahlung einer Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auszahlung des versicherten Kapitals nach dreijähriger Dauer der Invalidität) £ k t t c; $ » C: ei e ( *> t t 4 m t K < r. c *! 20 20 «Pater Jakob.» 22.40 Abendkonzert. Sonntag, 1. Februar. 19.40 Szenen aus französisch-lyrischen Opern 22.20 Abendkonzert. Montag, 2. Februar. 19.35 Barmusik. 20.30 Uebertragung aus der Komödie «Meine Schwester und ich». 22.45 Schallplattenkonzert. Dienstag, 3. Februar. 19.30 Vom Klang der Musikinstrumente III. 20.00 Liederabend Kammersängerin Lotte Lehmann. 21.10 Abendkonzert. Mittwoch, 4. Februar. 19.30 Liederabend Franz Feiler. 20.15 Bunte halbe Stunde. 20.45 Wer da? 21.05 Unser Preisausschreiben «Ueberfall . . .1» 21.35 Abendkonzert. AmtlicheVerlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Z. 55 ex 1931. Wien, 26. Jänner 1931. Kundmachung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemcinde Wien gibt hiermit bekannt, daß die Privatistenprüfungen aus israelitischer Religion für Mitteischüler(inncn) unu Präparandinnen im I. Halbjahr des Schuljahres 1930/31 Mittwoch, den 4. Februar 1931, von 4 bi3 5 Uhr nachmittags, L, Seitenstettengasse 2, 11. Stock (Rabbinatskanzlei) durch Herrn Studienrat Inspektor Prof. Dr. Heinrich Redisch vorgenommen werden. Die Piüfungstaxe beträgt S 5.— pro Halbjahr und ist im vorhine’n an der Kasse der israe itischen Kultusgenreinde Wien, L, Seitenstettengasse 4, I. Stock, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu entrichten. Die Quittung ist dem Examinator vorzulegen. Der Vorstand der israel. Kultusgemcinde Wien. Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 31. Jänner a. c. findet um 3 Uhr nachmittags der Jugehdgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. Predigten in den israelit. Gemeinde- und Bezirksynagogen. Freitag, den 30. Jänner 1931, werden bei dem um 4 Uhr 50 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgelialten, und zwar: VI., Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner Dr. J. Drobirisky). VIII., Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer). IX., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz). XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. I. Taglicht). XVI., Hubergasse .'8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach). XV11L, Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang). XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). Samstag, 31. Jänner 1931: K10 Uhr vormittags: Exegetischer Vortrag, XXL, Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. Rosenman); Va4 Uhr nachmittags: Religiös-populärer Vortrag (Zyklus «Die Lehrer und Lehren der Mischnrh und der Gemarah»), H., Pazmanitengasse ö (Rabbiner Dr. Z. Taubes); 4 Uhr nachmittag: Exegetischer Vortrag, XIX., Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A, Frankfurter). Austritte aus dem Judentum Kellner Norbert, 4. Juni 1916, XIX., Grinzinger Allee 7. Goldner Dr. Franz, 9. Oktober 1913, XIX., Gymnnsiumstraße Nr. 23. Meinhard Ernestine geb. Flschel, 16. Jänner 1850, II., Große Mohrengasse 23. Jsr. Privatlefkrer erteilt Unterricht in allen TVhtlelschulgegensländen. Honorar l Schilling pro Stunde, Zuschriften an R. 'Rosen, Wien, XX, f)enisg. 37, 11(21 Bernhard Kohn WIEN, I.. HIMMELPFORTGASSE 20 KLAVIERE in alian Fraiaiagon, neu von S1440 an lilllllilllllllllUUliiliUUIIilIHllHiiitiimMiKu»....«iiiiiiiiniiit. Mimuiiiimii:' uw'iiiinimiinn emwitwl KINDERWAGEN von S.J 9. El aufwärts dlrokt beim SritUQOf XX, W«l’tnit«inp'ali 3 . <11, Banch •. 4 (Ecke Hauptstr 101) UMtfijMMU ^uMiaiHuiiJxX,XIO*torn««bur8«f»tr 91 wuemmnimniinutimiimimmm.iiiniiiuiinfl mmiinnmittmntiitiMinmHiiHi' iiiiiihhiiiiiiiiuiii<iiiiihiiiii* I. ..... ... Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Oesterreich, Wien, I., Kärntnerstraße Nr. 28, Verantwortlicher Redakteur; Dr. Sigmund Finkeistein, Wien, l, Kürtnerstraße Nr. 28. — Druck; «Inva», Wien, VII., Lerchenfelderstraße Nr. 1. ... pl>