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Die Stimme · 1931-01-29 · Heft 161 (29.1.1931) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 161 (29.1.1931)
Date
1931-01-29
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 OIE STIMME Nr. 161 — 29. Jänner 1931 Der Sokolow-Monat der Zionistischen Organisation geht dem 17. Zionistenkongreß unmittelbar voraus. An die Zionisten aller Länder ergeht der Ruf, diesen Monat zu einer gewaltigen Manifestation der zionistischen Ideale auszugestalten. Wir können dem Lebenswerk Nahum Sokolows keine größere Ehre erweisen. Schauspieler, die für ihr Theater litten Der hervorragende englische Theaterkritiker C. B. Cochran schreibt anläßlich der Habima- Auffiihrungen in London. Starkes Nationalgefühl ist fast immer von einem plötzlichen Aufschäumen dramatischer Kunst und Begeisterung begleitet gewesen. Wir können dies in der Geschichte Griechenlands und Roms, im England der Königin Elisabeth und des 18. Jahrhunderts und in geringerem Ausmaß auch in Deutschland, Skandinavien und Spanien sehen. Gewiß ist der Krieg, der so viel starkes Nationalgefühl auslöste, in direkter Weise verantwortlich gewesen für die Entwicklung der Bühne, die ich für eine der bewunderungswürdigsten Bühnenorganisationen unserer Zeit halte — des Habima-Theaters. Dieses jüdische Nationaltheater — denn daß ist die Habima tatsächlich — begann sein Wirken, bald nachdem die russische Revolution 1917 die russischen Juden von ihrer jahrhundertelangen Knechtschaft befreit hatte. — In den Tagen des Schreckens und der Not, welche auf die russische Revolution in Moskau 1917 folgten, arbeiteten die Mitglieder der Habima bei Tag hart und schwer, um ihr Leben fristen zu können, und weihten ihre Nächte künstlerischer Arbeit, den Proben, Aufführungen, Malen der Kulissen usw. Die Geschichte der Verwirklichung ihres Ehrgeizes ist voll tragischer Romantik. Oft waren die Schauspieler jämmerlich hungrig, wenn sie spielten. Oft teilten sie ihre kärgliche Nahrung miteinander. Aber sie kämpften zäh für ihr Ideal weiter und als sie im Jahre 1925 Polen besuchten, begann die Welt außerhalb Rußlands von den bewundernswerten Eigenschaften dieser dramatischen Bewegung Kenntnis zu nehmen. Seit damals hat die Habima in vielen europäischen Hauptstädten und auch in New York das höchste Lob strenger Kritiker und den Beifall der Theaterbesucher ihrer eigenen Rasse und solcher anderen Glaubens errungen. Sie spielen in hebräischer Sprache. Zum Unterschied von tnderen-jüdischen Bühnen, welche sich der jiddischen Sprache bedienen,'spielen die Habimale'ute Stücke in klassischem Hebräisch. : Dieser Umstand erschwert jedoch das Verständnis keineswegs. So stark ist ihre Gabe der Charakterisierung, für den Ausdruck tragischer Stimmung wie lärmendster Lustigkeit, daß jedermann ihre Botschaft verstehen muß. Darin gleichen sie den sizilianischen Schauspielern, die vor dem Kriege das Londoner Publikum im Sturm eroberten. Meine Bemühungen, die führenden Vertreter der Schau- *f/ielkunst der gesamten Welt nach London zu bringen, haben nie eine interessantere Truppe nach dem West-End gebracht, als die Habima. Denn obwohl ihr Ziel ist «ein lebendes Bindeglied zwischen den über die ganze Welt zerstreuten Juden und ihrer Vergangenheit und Gegenwart zu sein» und ein Nationaltheater mit dem Hauptsitz in Palästina zu begründen, geben uns die Habima-Schauspieler mit ihrem ausgezeichneten Repertoire unzweifelhaft einen einzigartigen Einblick in den Genius eines Volkes, dessen Talente und verständnisvolle Förderung so viel zur Hebung des Niveaus der internationalen Bühne beigetragen haben. „Mafteach ha-Hespedim“ Zur Bibliographie der Gedächtnis- und Trauervorträge in der hebräischen Literatur. Dritte Folge. Von Dr. Bernhard Wachstein. (Veröffentlichungen der Bibliothek der Israelitischen Kultusgcmeinde Wien V.) Wien 1930. Selbstverlag der Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde. (XXXIV, 115 Seiten.) Eine Neuerscheinung eines Werkes des rühmlichst bekannten Forschers Bernhard Wachstein, des Bibiiotheksdirektors der Wiener israelitischen Kultusgemeinde, erregt immer in den Kreisen der Gelehrten und Wissenschaftler größtes Interesse. Die uns nun vorliegende Schrift aus seiner Feder enthält die dritte Folge des von ihm seit vielen Jahren mit außergewöhnlicher Energie und unvergleichlicher, tiefer Sachkenntnis systematisch durchgeführten Verzeichnisses der in der gesamten hebräischen Literatur vorkommenden und angedeuteten Nekrologe, die in der hebräischen Terminologie unter dem Worte «Hespedim» verstanden werden. Auch Elegien, die als selbständige Schriften erschienen sind, wurden mitverzeichnet. Im Vorworte zum ersten Teile dieser Bücherfolge, der unter den schwierigsten Umständen, zu einer Zeit der größten wirtschaftlichen Not, vom Vorstande der Wiener israelitischen Kultusgemeinde herausgegeben wurde, macht der Verfasser die Fortsetzung weiterer Veröffentlichungen von dem Erfolge jener Arbeit abhängig. War auch vom moralischen Gesichtspunkte aus diese Arbeit mi: Erfolg gekrönt, der finan- Däs Präsidium der israelitischen Knltnsgemcinde gratuliert Sokolow Das Präsidium der israelitischen Kultusgemeinde Wien hat an Nahum Sokolow anläßlich seines 70. Geburtstages ein herzliches Gratulationsschreiben gerichtet. zielle jcdtcii, den die Fortse-Miig der Veröffentlichung hätte Iervoglich n st.iicn, b':co aas. Wenn es dennoch gelungen ist, eine?-veile una nun auch eine oritte Folge dieser Schrift he. auszugett n, »o «st d!s nur der unermüdlichen Arbeit des Verfassers zu danken, sowie der tatkräftigen Unterstützung des Vorstanocs der Wiener israelitischen Kultusgemeinde. Die vorliegende Schrift gleicht in formaler Ainsicht den früheren zwei Talen. Das in seinem Haupttteile in hebräischer Sprache verfaßte Verzeichnis ist nach den Vornamen der Betrauerten alphabetisch geordnet. Hierauf folgt ein Verzeichnis vor. Trauerreden und selbständigen Elegien anläßlich verschiedener Ereignisse, die nach den näclistiicgenden Schlagwörtern geordnet sind. Es schließt sich ein "bibliographisches Verzeichnis der Quellen an. Ein ausführliches Personen- und Ortsregister in deutscher Sprache ermöglicht eine leichte und rasche Orientierung. Vor den früheren zeichnet sich der vo;*'!**genae Teil besonders dadurch aus, daß ein ürtsregisfer au«T. in der Weise angelegt wurde, daß sämtliche Namen in der hebräischen Schreibung, wie sie in den benützten Quellen Vorkommen, alphabetisch verzeichnet wurden. Wer sich tn.-t wissenschaftlicher Forschung beschäftigt, versteht den Wert eines solchen Verzeichnisses richtig einzuschätzen. Die gegenwärtige Schrift behandelt im Gegensatz zu den ihr voraasgegingenen trotz des nicht ganz entsprechenden hebräischen Titels, der wohl nur gewählt wurde, um die Einheitlichkeit der Werktolge zu wahren, nicht nur solche Werke, die s«ch in der Wiener jüdischen Gemeindebibliothek befinden. Es wurden auch die Bestände anderer Bibliotheken ausgenützt. Die großen Bibliotheken von Amsterdam, Berlin, Breslau, Budapest, Cincinnati, New York, Warschau usw. stellten ihre seltenen Bücher, die den behandelten Stoff beinhalten, zur Verfügung. Die Bestände der Bibliothek der Wiener israelitisch-theologischen Lehranstalt wurden fast zur Gänze verwertet. Auch Privatbüchereien wurden herangezogen. Wenn man auch sehr vorsichtig sein muß mit der Behauptung, daß diese Bibliographie die ganze hebräische Literatur erfaßt habe, so kann man doch ruhig annehmen, daß der größte Teil der gesamten Literatur aus allen Weltteilen ausgenützt wurde, eine Leistung, die in ihrer Art einzig ist. Trotzdem der Autor diese Veröffentlichung als einen «Abschluß» der Bibliographie der Hespedim bezeichnet, möchte ich mir doch die Anregung erlauben, er möge alle bis nun erschienenen drei Bände in ein Ganzes zusammenfassen, mit Einschluß der von Jellinek in seinem «Kunteras ha-Maspid» erwähnten Hespedim (die allerdings entsprechend bearbeitet und revidiert werden müßten) und mit einem Gesamtregister der Betrauerten, der erwähnten Orte und benützten Quellen neu erscheinen lassen. Durch eine solche Zusammenfassung würde der wissenschaftlichen Welt ein umfassendes, einheitliches, bio-bibliographisches Werk gegeben werden, das die vom Verfasser gesammelten biographischen, genealogischen und historischen Daten von mehr als viertausend jüdischen Persönlichkeiten in allen Weltteilen aus zirka 1200 verläßlichen Quellen in übersichtlicher Weise enthalten würde. Saul Chajes. IV. Hebräisches Konzert Kommenden Sonntag, den 1. Februar 1931, um J/68 Uhr abends, findet — wie bereits mitgeteilt — das IV. Hebräische Konzert des Jugendvereines «Erez Israel» statt, bei dem nachstehende Künstler und Künstlerinnen ihre Mitwirkung zugesagt haben: Hanna S c h w a rz, Hugo Gott es mann, Prof. Juliusz W o 1 f s o h n, Kammersänger Hans Duhan, sowie der Jüdische Gesangsverein und das Wiener Symphonieorchester unter Leitung des Prof. Martin S p ö r r, sowie des Komponisten Israel B r a n d m a n n. Die Klavierbegleitung besorgen Prof. Erich Meller und Franz Mittler. Die restlichen Karten für diese einzigartige Veranstaltung sind noch bei nachstehenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Zionistische Bureaus, I., Kämtnerstraße 28, Tel. R 27-3-20; Bücherstube Rath, II., Taborstraße 20 a; Kartenbureau «Aida», II., Taborstraße 1; Konzerthaus, UI., Lothringerstraße 20; Hermann Greif, VI., Gumpendorferstraße 91; Kammerrat Moritz Kohn, VI., Mariahilferstraße 101; Sporthaus Fischmann, X., Viktor Adlerplatz 1; ferner täglich ab 6 Uhr abends im Heime des veranstaltenden Vereines, II., Zirkusgasse 33, Tel. R 49-8-98. Grillparzer und die Juden Vor wenigen Tagen feierte Oesterreich die 140. Wiederkehr des Geburtstages Franz Grillparzers. Es ist daher angebracht, einiges über Grillparzers Verhältnisse zu den Juden zu sagen. Grillparzer hat, wie er selbst sagt, sich von der Politik femgehalten; er scheint nur einmal von einem größeren Kreis eine politische Rede, und zwar im liberalen Sinne, gehalten zu haben (siehe Ludwig August Frankl zur Biographie Franz Grillparzers). Als Herrenhausmitglied hat er seine liberale Gesinnung bei der Abstimmung gegen das Konkordat bekundet, er hat aber nie öffentlich gesprochen. Im Jahre 1848 gab er einmal seine Meinung über die Juden kund: «Ich war und bin für die Emanzipation der Juden; aber jetzt ist nicht die Zelt dazu. Sie müssen sich erst rehabilitieren.» Aus noch früherer Zeit stammt ein Epigramm Grillparzers, das als Antwort auf einen heftigen und frechen Angriff Saphirs geschrieben wurde. Dieses Epigramm, das übrigens nicht von Grillparzer, sondern von Frankl veröffentlicht wurde, lautet: «Der Teufel wollte einen Mörder schaffen Und nahm dazu den Stoff von manchem Tier: Wolf, Fuchs und Schakal gaben her das ihre. Nur ein’s vergaß der Ehrenmann: den Mut, Da drückt er ihm die Nase ein voll Wut Und rief: Lump, werd’ ein Jud und rezensiere.* Es kann nicht angenommen werden, daß dieses Epigramm auf eine antisemitische Grundeinstelhmg Grillparzers zurückzuführen ist. Grillparzer war sehr empfindsam und reizbar, einer derartigen Stimmung, ausgelöst durch einen Angriff Saphirs, dürfte das Epigramm entsprungen sein; denn dte von Grillparzer in «Esther» und «Die Jüdin von Toledo» geschaffenen jüdischen Gestalten lassen eine antisemitische Einstellung Grillparzers nicht erkennen. VicTeicht aber spricht Gril'parzer selbst aus den Worten des Königs in «Die Jüdin von Toledo»: «Ich selber lieb’ es nicht dies Volk, doch weiß ich, Was sie verunziert, es ist unser Werk: Wir lähmen sie und grollen, wenn sie hinken. Wir kreuz’gen täglich zehnmal den Herrn Durch unsere Sünden, unsere Missetaten, Und jene haben’s einmal nur getan.» Kurt Engel In einem Konzert junger Künstler, das am 24. Jänner im großen Festsaal des Industriehauses in Wien stattfand, lernte man unter anderen den jungen Klaviervirtuosen Kurt Engel kennen, dessen Können weit über das normale Maß hinausreicht. Kurt Engel ist ein Künstler von seltener Begabung, der trotz seiner Jugend volle Reife der Auffassung und der Technik zeigte. Sein Spiel ist virtuos, sein musikalisches Empfinden teilt sicli dem Zuhörer unwillkürlich mit und hält ihn vom ersten bis zum letzten Ton gefangen. Engel meistert das Instrument im Fortissimo ebenso leicht wie im feinsten Piano, er erlebt die Musik und läßt sie miterieben. Die begeisterten Zuhörer dankten mit stürmischem Applaus dem bescheidenen jungen Manne, dein eine große Zukunft vor. ,'esagt werden kann. st. Der New Yorker «Vorwärts» stellt seine englische Beilage ein. Die New Yorker sozialistische Tageszeitung «Vorwärts», die größte Tageszeitung in jiddischer Sprache, hat die Herausgabe ihrer großen Sonntagsbeilage in englischer Sprache eingestellt. Die Zeitung erscheint nunmehr ausschließlich jiddisch. Samuel Schewach Kantorowitz gestorben. Im Alter von 62 Jahren verstarb in Warschau der bekannte jüdische Gelehrte, Schriftsteller und Pädagoge Samuel Schewach Kantorowitz. Der Verstorbene war einer der besten Kenner der talmudischen und hebräischen Literatur und eine Autorität auf dem Gebiete der hebräischen Grammatik und Sprachforschung. Emil Ludwig 50 Jahre. Am 25. Jänner feiert der bekannte Historiker und Schriftsteller Emil Ludwig seinen 50. Geburtstag. Er wurde in Breslau als Sohn des berühmten Augenarztes Prof. Hermann Cohn geboren. Noch sehr jung, veröffentlichte er eine Reihe dramatischer Dichtungen in Buchform, aber erst mit seiner Bismarck-Trilogie eroberte er das Theater. Seine Bücher «Goethe», «Napoleon», «Wilhelm II.», «Bismarck», «Der Menschensohn» (Jesus-Biographie), ferner Portraitsammlungen von Männern der Tat und der Kunst wurden in Deutschland in zelintausenden Exemplaren verkauft und in alle Kultursprachen übersetzt. Emil Ludwig, der bald nach seiner Geburt auf diesen Namen getauft wurde, ist vor 10 Jahren aus dem Christentum ausgetreten und hat sich der zionistischen Bewegung genähert. Die Mitarbeiter des «Hazeflrah». Am 1. Februar beginnt in Warschau die hebräische Tageszeitung «Hazefirah» neu zu erscheinen. Mitarbeiter der Zeitung werden sein: Nahum Sokolow, Dr. 0. Thon, J. Heftmann, Ben Elieser, Dr. Simon Bernfeld, Dr. J. Gottlieb, Saul Tschernichowski, Jacob Cahen, Lachower, Nissenbaum, Agnon, Jacob Fichman, Moses Kleinmann, Prof. Dr. Joseph Klausner, Dr. Jakob Klatzkin, J. H. Rawinicki u. a. m. Peter Ujvari gestorben. In Budapest verstarb im Alter von 62 Jahren der Schriftsteller und Publizist Peter Ujvari. Er erzielte mit seinen Romanen große literarische Erfolge. Später war er Mitarbeiter zahlreicher ungarischer Tagesblätter und Zeitschriften, 1915 war er geschäftsführender Sekretär des Ungarischen Journalistenvereines und siedelte dann nach Kolozsvar über, wo er lange Zeit Redakteur der zionistischen Tageszeitung «Uj Kelet» war. Vor zwei Jahren kehrte er nach Budapest zurück. Seine letzte große Arbeit war die Herausgabe des großen Jüdischen Lexikons in ungarischer Sprache. Lieder-, Volkslieder* und Arlenabend I. Segall-Rosenbach (Tenor). Samstag, den 14. Februar 1931, um Vi8 Uhr abends, findet im Konzertsaale des Industriehauses, Wien, I., Schwarzenbergplatz 4, der diesjäiirige Liederabend des Konzertsängers Segall-Rosenbach statt. Mitwirkend Cello-Virtuose Theo Salzmann, Rezitator Sam. Schwager. Es gelangen zum Vortrage hebräische und jiddische Lieder, populäre jiddische Volkslieder, Opernarien, italienische Lieder, Cellovorträge und jiddische humoristische Vorlesungen. Karten im Vorverkauf: Zionistisches Landeskomitee, Wien, I., Kärntnerstraße 28, Buchhandlung Rath, II., Taborstraße 20 a. Theodor Herzl, der Bannerträger des jüdischen Volkes, mit Rudolf Schildkraut in der Hauptrolle, sowie drei Lustspiele mit Tonfilmeinlage», gelangen am Sonntag, den I. Februar 1931, Y^U Uhr vormittags, im Augartenkino, II., Untere Augartenstraße 28, zur Aufführung. Karten zum Einheitspreis von 1 S, für Jugendliche 50 g, sind im Heime des H^- schomer Hadati, II., Praterstraße 11, Bügelanstalt Walzer, II. Taborstraßc 43, zu haben. Uferotur/Kunst / f Keuler AKADEMIE der gesamten zionistischen Jugend Wiens Montag, den 16. Februar, halb 8 Uhr abends Im Hotel Post, I., Fleischmarkt 24 Kenten mm Preise von S 3»-. L-. sind auch im JCeren-Kajemeth-Büro erhältlich. Reinertrag dem Keren Kajemeth gewidmet.

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