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Die Stimme · 1930-12-18 · Heft 156 (18.12.1930) · page 12

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 156 (18.12.1930)
Date
1930-12-18
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12 DIE STIMME Nt. 156 — 18. Dezember 1930 inan könne von den Faschisten nicht verlangen, daß man solche Leute den eigenen Parteiangehörigen vorziehe. Nun wurde kürzlich der jüdische Professor Tullio Levi- Ciyita.als erster Jude Mitglied der von Papst Pius IX. gegründeten päpstlichen Akademie der Wissenschaften (Accademia Pontificia delle Scienze). Mussolini war also päpstlicher äfs der Papst. Der Bibliothekar des Papstes soll einem Prälaten über Levi-Civita gesagt haben: «Er ist wohl Jude, aber er ist auch ein großer Mathematiker, und das hat den Ausschlag gegeben.^ Zacharias de Guirolfi Im fünfzehnten Jahrhundert war der Jude Zacharias de Liuiroifi der Herrscher der Halbinsel Taman an der Ostküste des Schwarzen Meeres. Er war ein Nachkomme des genuesischen Juden Simeoni de Guirolfi, der durtMi Unterstützung der Republik von Genua und durch seine Verheiratung mit der Prinzessin B’khakhanim im Jahre 1419 Herrscher der Halbinsel Taman wurde. Nach einer Niederlage in einem Kriege mit den Türken beabsichtigte Zacharias de Guirolfi, nach Rußland zu riehen. AJs Zar Iwan HL Wassiliwitsch davon hörte, richtete er an den Juden Zacharias in Kaffa am 14. März 1484 folgendes Schreiben, gesiegelt mit dem goldenen Siegel: «Der Großherzog Iwan Wassiliwitsch, durch die Gnade Gottes Großfürst des russischen Landes,‘fcar*aller Reussen ... an Zacharias den Juden. Du hast Uns duren Unseren Gast Gabriel Petrow einen Brief übersandt, worin Du Deinen Wunsch ausdrückst, nach Rußland zu kommen. Es ist Unser Wunsch, daß Du es tun sollst. Wenn Du Unser Bundesgenosse sein willst, werden Wir Dir Beweise Unserer Gunst geben.- Wenn Du uns diene« willst, wird es Unser Bestreben sein, Ehren über Dich zu häufen. Solltest Du aber nicht bei Unsn bleiben, sondern in Dein eigenes Land zurückkehren wollen, so sollst Du auch das tun dürfen.» Man weiß nicht, warum Zacharias de Guirolfi nicht nach Rußland zog, obwohl der Zar;hn wiederholt einlud. Vielleicht war sein jüdischer Glaube ein Hindernis oder sein •hohes Altfer, vielleicht auch die Gefahren der Reise in den damaligen-unruhigen. Zeiten. Es ist auch möglich, daß es ^Zacharias Vorzug, dem Khan Mengli Girei als Vasall zu dienen, denn eine Urkunde aus dem Jahre 1500 spricht von 'ihm als;dem-italienischen Juden, der in Zfrkassien lebte und itferaäls Rußland erreichte. Die Türkei als jüdisches Immigrationsland «Sunday Observer» befaßt sich in einejn Artikel mit der .Frage der Bevölkerungsabnahme in der .Türkei und den!Mätteln zur Bekämpfung dieser Erscheinung. In der Türkei jleben auf eifern Territorium, das anderthalpmal so groß ist Frankreich, 13% Millionen Menschen. Sogar in Stambul; beträgt die Bevölkerungsdichte nur 380 Seelenpro Quddratjmeile. In den übrigen Teilen des Landes schwankt sie zwii sehen 5 und 163, der Durchschnitt beträgt‘ 46 Seelen pro; Quadratmeile.- Diese Verhältnisse bringen es mit sich, daß 'alle Bemühungen um kulturellen und zivilisatorischen Fort-! schritt infolge der großen Entfernungen schwer beeinträchtigt werden. Oeffentliche Arbeiten haben pur selten Aussicht i auf Rentabilität. Die Eisenbahnen vor alle« sind durchwegs passiv, und eine Aenderung dieser Verhältnisse ist nicht zu j erwarten, so lange die Züge durch weite Unbewohnte Landstriche geführt werden müssen. «Djumhuriet», eine der angesehensten türkischen Zeitungen, hat im Zusammenhang mit einer Besprechung von! Maßnahmen zur Hebung der Bevölkerungsdichte die Forderung aüfgestellt, es solle der Auswanderung türkischer | Staatsbürger jüdischen Glaubens, die sich durch schöpfe- | rische Intelligenz und produktive Aktivität besonders aus- | zeichnen; ein Ende gesetzt werden, eine Forderung, die von; «Sunday Observer» auf gegriffen und dabin erweitert wird,; daß eine großzügige geregelte Einwanderung von Juden in f die Türkei ermöglicht werden soll. Alle'rdirigs müßten im Hinblick auf die neuen türldsch-griechischeft Beziehungen alle für die Juden in Aussicht genommenen Erleichterungen auch den Griechen gewährt werden. Lion Feuchtwanger über das Judentum «The New York Herald Tribüne» bringt einen Artikel Lion Feuchtwangers über das Judentum. Feuchtwanger stellt fest, daß die Juden ihrer größeren Agilität'wegen und auch, weil sie jahrhundertelang von Grund und Bod^n ferngehalten wurden, an den Fortschritten der Technik, in unserem Zeitalter der Maschinen großen Anteil haben; er oegründet dies folgendermaßen: «Was diie Antisemiten^ den Juden früher immer vorwarfen, womit sie sie verachtungsvoll brandmarkten, ihre Vaterlandslosigkeit, die Tatsache, das sie nie im Boden wurzelten, verleiht ihnen plötzlich eine ungeheure Ueberlegenheit. Die Tatsache, daß die Juden, die jahrhundertelang bekämpft wurden, gezwungen waren, slcn immer neuen Lebensbedingungen und immer anderen Menschen anzupassen, macht sie jetzt denjenigen überlegen, die stets nur gewohnt waren, sich auf ihrem eigenen Boden zu bewegen; dies gilt namentlich In unserer raschlebigen Zeit. Es ist daher eine historische Mission des Judentums, eine führende Rolle im Aufbau der Welt der Gegenwart einzunehmen, die sich aus einer Welt der Bauern in eine WeTt der Maschinen verwandelt.» Der Sabbath müßte wandern... Die Kalenderreform nach dem Eastman-Plau Der Professor an der Staatsuniversität in Jowa, Moses Jung, hat in Chicago im Rahmen der amerikanischen Astronomischen Gesellschaft einen Vortrag über die Kalenderreform nach dem Eastman-Plan, der bekanntlich in religiösen und. wirtschaftlichen Kreisen auf heftigen Widerspruch gestoßen ist, gehalten. Professor Jung führte ungefähr folgendes aus: Es ist mir die Ehre zuteil geworden, die Aufmerksamkeit der Mitglieder der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft auf die augenblicklich betriebene Propaganda zur Einführung eines 13. Kalendermonats zu lenken, ein Projekt, das als Cotsworth- oder Eastman-Plan bekannt ist. Seine Verfechter behaupten, daß seine Durchführung dem Handel, der Industrie und der Wissenschaft durch Beseitigung der bekannten Inkongruitäten des gregorianischen Kafenders (ungleiche Monate, geteilte Wochen, Nichtübereinstimmung von Wochentagen und Monatsdaten usw.) und Festsetzung eines ewigen Kalenders (eines einheitlichen Kalenders für jeden Monat) bedeutende Vorteile bringen würde. Mein heutiger Vortrag soll zeigen, daß die Annahme des Projektes aus verschiedenen Gründen nicht wünschenswert erscheint. Es dürfte Ihnen bekannt sein, daß Eastman an. die Stelle des jetzt geltenden Sonnenjahres vön ungefähr 365 Tagen oder 12 ungleichen Monaten ein in 13 gleiche Monate von 28 Tagen eingeteiltes Eastman- oder Cotsworth-Jahr setzen will. Es wird vor geschlagen, den neuen Kalender vom Jahre 1933 an, in dem der 1. lainner mit dem Wochenbeginn zusammenfallen wird, in Kraft treten zu lassen. Es würden dann der erste Tag des Jahres, jedes Monats und jeder Woche auf Sonntag fallen, während Woche, Monat und Jahr an einem Sonnabend endigen würden. Wäre es möglich, den Lauf der Sonne zu beschleunigen und den des Mondes zu verlangsamen, so besäßen wir im Eastman-System tatsächlich einen idealen Kalender. Da aber das Sonnenjahr .aus 365 Tagen besteht, während, Eastman mit 364 Tagen operiert, muß der übrig ’ bleibende Tag irgendwie untergebracht werden. Eastman sucht über diese Schwierigkeit dadurch hinwegzukommen, daß er den 365. Tag als «Blankotag» gelten lassen will, der. in keine Woche und keinen Monat eingereiht werden soll; in einem Schaltjahr soll es dann zwei solche «Blankotage» geben. In dem neuen Kalender erscheint die Bezeichnung «Woche» ihrer-historischen Bedeutung entkleidet und in einem neuen künstlichen Sinn bloß als Bezeichnung eines Viertels des 28 Tage-Monats gebraucht. Der. gläubige Mensch müßte sich entscheiden, ob er die Feiertage, deren Beobachtung mit einer historischen Zeitrechnung untrennbar verknüpft ist, weiterhin nach dieser Zeitrechnung oder ob er mechanisch festgesetzte. Feiertage einhalten soll. Eastman hat versucht; diesen auf religiösen Gründen basierenden Einwand als bedeutungslos hinzustellen, indem er erklärte, er -.werde nur von einer k'einen Sekte den Sabbathariern, erhoben. Tatsächlich aber haben Vertreter aller Richtungen.des Judentums sowie Führer der Siebenten-Tägs-Adventisten und Siebenten-Tags- Baptisten vor dem Kongreßkomifee für Kalenderreform ihr Veto eingelegt Sie erklärten: Würde die/Fünftagewoche angenommen werden, so würden die Gewerkschaften eine Sonnabend- und Sonntagsruhe festsetzen und jenen Juden oder Christen, die ihren Sabbath auch dann zu beobachten wünschen, wenn er nach dem neuen Kalender auf einen Dienstag oder Mittwoch fallen sollte, blieben bloß 3,! ä oder 4 Tage in der Woche übrig, an denen sie ihrem Erwerb nachgehen könnten. Auch hervorragende Vertreter der römisch-katholischen Kirche, der rumänischen orthodoxen Kirche sowie der holländischen Regierung haben sich aus religiösen Gründen gegen den Eastman-Plan ausgesprochen. Die Proponenten des Eastman-Kalenders berufen sich weiters auf ein Referendum der amerikanischen Handelskammer, das die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Vorteile des 13-Monaie-Kalenders hervorhebt. Nun stieß aber dieses Referendum. bei den lokalen Handelskammern der amerikanischen Städte auf heftige Opposition, und die vorgeschlagene Resolution zur Einberufung einer Kalenderreformkonferenz fand nicht die zu ihrer Annahme notwendige Zweidrittelmehrheit Die gleiche Ablehnung erfuhr Eastmans Vorschlag seitens, des Internationalen Kongresses der Buchsachverständigen. Nach gründlicher Beratung hat dieser Kongreß es abgelehnt, die Einführung eines «Blankotages» zu empfehlen. Er erklärte, es sei zweifelhaft, ob ein häufigerer Buchabschluß im Laufe eines Jahres von Vorteil wäre. Jedenfalls würden die Kosten der Buchführung dadurch bedeutend gesteigert werden. Im Repräsentantenhaus hat Mr. Bloom auf die Nachteile hingewiesen, die die Einführung des neueu Kalenders für öffentliche Unternehmungen mit sich brächte. Die 13malige Abrechnung im Jahre würde die Betriebskosten um *8 Prozent erhöhen. Ebenso würden die Kosten-der Herausgabe von Zeitschriften und die Kosten von Ankündigungen in den Zeitschriften erheblich steigen. Die Mieter wären genötigt, 13 mal im Jahre Miete zu bezahlen. Die Anhänger des Eastmän-Planes wenden freilich ein, daß auch die Löhne den neuen Verhältnissen angepaßt werden würden. Die Erfahrung lehrt aber, daß einer Erhöhung der Lebenskosten Lohnerhöhungen nur sehr langsam folgen. Auch bei der Miete kämen übrigens die erhöhten Kosten des häufigeren Inkassos in Betracht Nun zu den Wissenschaftlern: Die französische Regierung hat dem Völkerbund zwei Erklärungen hervorragender Astronomen übermittelt Emile Picard, Sekretär der französischen Akademie der Wissenschaften, erklärt: «Ein wesentlicher Punkt ist die Kontinuität der Woche. Die Mehrheit der Mitglieder der astronomischen Sektion ist der Ansicht, daß die Kalenderreform nicht auf .einer Unterbrechung dieser Kontinuität basieren, soll.» Der Direktor des Pariser Observatoriums Edouard Baülaud schreibt: «Ich habe stets gezögert, eine Unterbrechung der Kontinuität der Woche, welche zweifellos die älteste wissenschaftliche Zeiteinheit ist, die aus dem Altertum übernommen wurde, anzuempfehlen.» Aehnliche Gutachten gaben der Direktor des Astronomischen Observatoriums in Lissabon Frederico Oom sowie der Direktor des Observatoriums in Athen, Professor D. Eginitis, der Mitglied des Kalenderkomitees des Völkerbundes war, ab. Die deutsche Regierung hat dem Völkerbund eine einfachere Methode der Kalenderreform vorgeschlagen. Es solle der August um einen Tag verkürzt und der Februar um einen Tag verlängert werden. Die indische Regierung erklärte, die Woche sei die ,einzige der indischen und europäischen Zeitrechnung gemeinsame Einheit Uebrigens bestehen Möglichkeiten, ein J3monatiges Jahr ohne «Blankotage» und ohne wandernden Sabbath einzitführen. Es könnte z. B, ein Jahr von 13 Monaten zu 28 Tagen festgesetzt werden, wobei nur der 13. Monat 29 Tage und in einem Schaltjahr 30 Tage haben sollte. Nach einem anderen Plan würde jeder Monat und jedes Jahr Sonntags beginnen und Sonnabends endigen, wobei das Jahr aus 364 Tagen, also genau 52 Wochen, bestünde. Jedes fünfte oder sechste Jahr könnte dann eine 53. Woche angeschlossen werden. Nach einem dritten Plan könnte nach je 22 oder 23 Jahren ein Schaltmonat von 28 Tagen eingeführt werden. Alle Projekte bieten denselben Vorteif wie das vorgeschlagene Eastnian-Jahr, sehen aber von der Einführung des vielumstrittenen «Blankotages» ab. Lord Lloyds Bolschewikenfurcht ln der «limes» spricht sich Lord Lloyd für eine Ueberprüfung der durch das Mandat geschaffenen Rechtslage durch den Haager Schiedsgerichtshof aus und meint: «Es ist unmöglich, daß wir die uns von allen Enden der Welt entgegengeschleuderten Beschuldigungen des Treubruches ruhig hinnehmen könnten.» Ueber Palästina sagt Lord Lloyd: «Seine Bedeutung liegt nicht allein in seiner geographischen Lage am Mittelmeer als Hinterland des Suezkanals und darin, daß es in der Linie der Luftschiffahrt England—Indien liegt, sondern noch mehr in der Tatsache, daß es die Basis der Wühlereien der Sowjets gegen England ist. Es ist der Urquell des Bolschewismus im Osten. Die Einwanderung von Juden aus allen Teilen der Welt mußte natürlich die Folge zeitigen, daß Sowjetrußland den Versuch macht, revolutionäre Zellen in Palästina zu errichten, deren Aufgabe es ist, nicht nur in Palästina, sondern auch in Aegypten, Arabien und überhaupt im Osten die Unzufriedenheit zu schüren.» Diese Auslassungen Lord Lloyds sind falsch, vielleicht aber auch eine Folge der Stellungnahme des Weißbuches bezw. der sozialistischen Regierung Englands gegen die sozialistischen Siedlungen. Warum hat es der edle Lord unterlassen, darauf hinzuweisen, daß der Mufti nach den eigenen, allerdings offiziell nicht zugegebenen Feststellungen der Regierung mit den Sowjets in Verbindung stand und daß er in den geheimen Listen der Palästinaverwaltung sogar als Kommunist geführt wurde? Natürlich, davon will die englische Regierung heute picht sprechen, aber die Politik des «divide et impera» wird es noch mitsich bringen, daß eine englische Regierung seine Helligkeit, den Mufti, rücksichtslos abschütteln wird. Amerikanischer Antisemitismus Wir waren wiederholt in der Lage, darüber zu berichten, daß sich auch in Amerika der Antisemitismus breit macht und daß es insbesondere an den amerikanischen Universitäten eine Nunierus-clausus-Bewegung gibt, die viele jüdische Studenten Amerikas dazu zwingt, in England und Schottland zu inskribieren. Im Februar 1931 soll nun in Amerika die dritte Wintersport-Olympiade stattfinden, und der Staat New York widmete für Zwecke der Olympiade 150.000 Dollar, wovon 60.000 Dollar für die Errichtung einer Bobsleighbahn bestimmt sind. Diese 60.000 Dollar soll der Lake Placid Club bekommen, auf dessen Gebiet die Bahn errichtet werden soll. Dieser Lake Placid Club ist ein bekannter antisemitischer Klub, dessen Haus inmitten von Hotels liegt, in denen Juden keine Aufnahme finden. Er ist eine Gründung des ehemaligen Bibliothekars des Staates New York Dr. Melville Deway, der im Jahre 1905 wegen seiner antisemitischen Agitationstätigkeit auf Grund des Protestes der New Yorker .Juden amoviert wurde. Der Sohn dieses Klubgründers, Dr. Godfrey Dewäy, ist Vizepräsident des olympischen Komitees, in welchem der Lake Placid Club die Majorität haben soll. In den Klubregeln heißt es: «Es ist seit Gründung des Klubs ein unabänderliches Gesetz, keine Juden als Mitglieder aufzunehmen.» «The Jewish Tribüne» hat nun an den Gouverneur Roosevelt einen flammenden Protest dagegen gerichtet, daß jüdische Steuergelder einem antisemitischen Klub zugutekommen sollen, und «The New York Times», «New York Herald Tribüne» und andere Blätter haben sich diesem Proteste angeschlossen. Der Gouverneur hat eine Ueberprüfung zugesagt und im Jänner soll darüber eine Konferenz stättünden. Dr* Deway meint nach altem antisemitischen Rezept, die Bobbahn würde allen Bewerbern offenstehen und dig Regeln des Lake Placid Club hätten mit der Olymr piade nichts zu tun — mit anderen Worten: es ist zwar viel jüdisches Geld in der staatlichen Subvention enthalten, aber non ölet. Wir hoffen, daß die amerikanischen Juden in die* ser Frage standhaft bleiben werden. Zionisten, helfet deni Jischuw durch Ankauf seiner Produktei Die ersten Jaffa-Orangen sind bereits ein gelangt. Um es jedem einzelnen zu ermöglichen, die Jaffa-Orangen aus erster Hand zu beziehen, wird die Firma S. Halpern, Wien, II., Förstergasse 6 (Tel. R 40-4-12), wie inr Vorjahre die Orangen, eventuell in kleinen Originalpaketen ä S 6.80 direkt ins Haus liefern. Wer bis zum 31. Dezember 1930 den ScheSceB nftefol gelcuufi bol, verlier! das Wahlrecht zum Kon&rcft

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