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Die Stimme · 1930-12-11 · Heft 155 (11.12.1930) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 155 (11.12.1930)
Date
1930-12-11
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Nr. 155 — 11. Dezember 1930 Seite 8 Führung 2» unterstehen. Uns stärkte das^Be^'ußtsein, fortab auf verläßliche Informationen bauen zu können und Teil einer weltumfassenden Organisation geworden zu sein,..die m* meinten Kräften nur sorgfältig Durchdachtes beginnen ttud dies auch zu Ende würde führen können. ln den verstrichenen zehn Jahren haben sich all diese Empfindungen um s»o mehr vertieft, als die Vorbildlichkeit der ins Leben gerufenen Wizo-Institutionei) von allen Seiten gerühmt wird und das gemeinsam Schritt für Schritt Durcbkämpfte und Erreichte ein immer enger werdendes Band der Zusammengehörigkeit um uns alle schlang. Dankbar haben wir bei aller Neigung zur Eigenbrötelei den heilsamen Zwang empfunden, der die auseinanderstrebenden Kräfte immer wieder zu einer Einheit bannt. Organisation Zionistischer Frauen («Wiro») Döbling. Mittwoch, den 17. Dezember 1930, halb 9 Uhr abends, findet im Cafe Döblingerhof, XIX., BillrothstraBe 49, eine Makkabäerfeier statt. Programm: Anzünden der Chanukkajllchter: Herr Oberkantor David Bohomilny. Violinsolo des Jagendlichei) Geigenvirtuosen Oskar Reiß: Mendelssohn: Auf Flügeln des Gesanges; Achron; Sarasate: Zigeuner- »wefeeu. Festrede: Herr Dr. Josef Löwenherz, Vizepräsident der Israel. Kultusgemeinde. Vorträge der Schauspielerin Ert. Elisabeth Lanzi: «Die Makkabäer» von Hugo Zuckerraaim; «Das Soldaten grab» von Hugo Zuckermann; «Das Hobe Lied» m der Uebersetzung von Hjigo Zuckermann. Herr Oberkantor David Bohomilny: Hebräische und jüdische Volkslieder. Am Klavier: Frau Rosl Rubin-Lanzi. Zionistische Fraäengruppe Favoriten. Donnerstag, den 11. Dezember, halb 8 Uhr abends, findet im Heim, X., Humboldtgasse 25, die diesjährige Generalversammlung statt. Anschließend Vortrag des FH. Jochewet Hollinger über die Erziehung des jüdischen Kindes und Bericht des Herrn Josef Münzer über die hebräische Schule. Gäste herzlich jriBcomment Oenerahrersanimhing der Frauen Organisation, Gruppe XX. Am 2. Dezember fand unter Vorsitz der Präsidentin, [Wen Josefine Modlinger, die ordentliche Generalversamm-;hmg statt ln Vertretung der Wizo war Frau Paßweg, in Vertretung der Sektion XX Herr Weintraub anwesend. Die Präsidentin erstattete den Tätigkeitsbericht und dankte aSen Ausschußmitgliedern für ihre Arbeit, insbesondere dem PH. Grünfeld, die das Referat über Keren Hanaschim innethatte and fast das ganze von der Gruppe übernommene [Kontingent aufgebracht hat. Nach Ansprachen der Frau iPhßweg und des Herrn Weintraub wurden Neuwahlen voraeoommen. Es wurde ein Präsidium, bestehend aus den Domen. Regina Glaser, Josefine Modlinger und Regina Maier gewählt ferner zur Schriftführerin FH. Weiß, zur Kassierin Frl. Singer, zu Referentinnen für den K. K. L. Frau Glaser, Mr den Keren Hanaschim Frau Jamm und Frau Koppel: mann, für das Chaluzwesen Frau Waldmann und Frau Lcbenschuß und noch acht Damen in den Ausschuß. Frau Regina Gtaeer übernahm als neugewählte Präsidentin den vofsitz und gab der Hoffnung Ausdruck! daß der neugewiblfe Ausschuß bestimmt für die große Sache, für die wir sm arbeiten haben, mit allen Kräften dazu beitragen werde, da$ yoljer Erfolg unserer gemeinsamen Sache sicher sei. 23onfetischeFratiengnippelX. Am 21. Dezember 1930, mm fiälb 11 Uhr vorm., findet im Flieger-Kino, IX., Liechte niteinstraße 37, eine große Chanukkah-Kinderfeier mit isribf reichhaltigem Programm statt Karten sind erhältlich hei Frau Gisela Blauer, IX., Pfluggasse 9/8, bei Frau Klara MStet0 IX^ Wasagaase 21, Tel. A 14-7,24, und bei Frau Paßweg, IX., Schlickgasse 5, Tel. A .l 1-1-34. Zkritüscbe Fraaengrappe Prater. Sonntag, den 14. De- Btwilur, 8 Uhr abends, findet im Heim, IL, Jungstraße 8, j«h»e große Chanukahfeier mit reichhaltigem Programm Organisation Zion. Frauen Oesterreichs, IX., Nußdorferstfraßa 42/8. Montag, den 15. Dezember, 5 Uhr nachmittags, Vortrag der Frau Dir. Marie Poüak: «Jüdische Mädchenerztehutig!». Ort: I., Jordangas9e 7. jmaäaeae.. ,v 1 '■'?!•ssssssssssssss^sss^ — 1 ■■i"*!1. , reicheria und nur nebenbei Jüdin“, sagte Elly, wenn ich versuchte, sie für den Zionismus zu gewinnen. Es ist mir das auch nicht gelungen. Spater aber, als. ich es schon aufgegeben hatte, hörte sie einmal einen Vortrag: über den Zionismus. Auch das war ein Zufall. Sie hatte einen kunsthistorischen Vortrag hören wollen und sich im Datum geirrt Wie ich später erfuhr, war sie nach dem Vortrag noch ein, zwei Stunden mit dem; der ihn gehalten, einem Mitglied des Zionistischen Landesr komitees, beisammen, um sich nähere Aufschlüsse geben zu lassen. Ich schlief bereits, als sie heimkam, aber sie stürzte in mein Zimmer, riß mich aus dem Bett und verlangte die Bücher Herzls, die ich in meinem Schreibtisch aufbewahrte. Ich glaube, sie hat die ganze Nacht gelesen. Ein Jahr darauf war sie in Palästina. Und nun werden Sie noch wissen wollen, wie es mit meiner jüngsten Schwester war. Es gibt so viele Wege, die zum'Zionismus führen; bei den meisten von uns ist es ja eine blitzartige Erkenntnis; andere aber gelangen durch kluges und reifes Nachdenken zum selben Ziel. So war es auch mit Gretl. Sie hat immer Augen und Ohren offengehalten und ist so von selbst zu der Einsicht gelangt, daß der Zionismus d i e Lebensnotwendigkeit für uns Juden ist Sie war die Klügste von uns Dreien.» «Nun sagen Sie mir noch das eine: Wie haben : Sie-Ihre Kinder für den Zionismus erzogen?» «Das habe ich gar nicht getan. Ich habe sie zu aufrechten Juden erzogen — zum Zionismus aber haben sie von selbst gefunden, als sie reif dazu waren. Wenn wir, die wir gezwungen sind, in der Diaspora zu leben, untere Kinder zu freien, aufrechten Juden machen, so bilden wir Kämpfer für die nächste Generation heran, und das ist etwas, das den Leistungen unserer Pioniere ’ in Erez Israel gleichkommt. Unser Werk liegt in den Händen unserer Jugend. Und unsere Jugend wird weiterkämpfen für Erez Israel!» DIE STIMME Literatur/Kunst / Theater Hamelri in Wien Nach einer längeren, einige Monate dauernden Reise über Ungarn, Siebenbürgen und Karpathorußland kam er wieder nach Wien, dieser ewig junge, immer geistsprühende, vielfach umstrittene, . aber von alten als große Begabung anerkannte palästinensische Dichter. Seine jüngste Reise war, wie wir den ungarischen und tschechischen Blättern entnehmen können, ein wahrer Triumphzug. Er hielt nicht mehr und nicht weniger als 112 Vorträge, in denen er folgende Themen behandelte: «Der neue palästinensische Bürger oder Was geschieht eigentlich in Palästina»; «Das palästinensische Kulturleben»; «Der ewige Krieg zwischen Rom und Jerusalem»; «Wieviele Jahrtausende ist die hebräische Sprache aK». Diese Vorträge — Hameiri ist ein hervorragender, packender Redner— übten überall, wo er sie hielt, eine sehr große Wirkung auf die Zuhörer aus. Es gelang dem Dichter, in viele« Städten und Städtchen, in denen bis dahin der zionistische Gedanke kaum vegetierte, ein aktives Interesse für Palästina zu erwecken. Auch die nichtjüdische Bevölkerung, insbesondere in der engeren Heimat Hameiris, in Karpathorußland,! ehrte den Dichter auf jede mögliche Weise. Wie dankbar ihm die jüdische Bevölkerung Karpathorußlands Ist, beweist folgende Tatsache: Die Judenheit dieses Landes beschloß, Hameiris sämtliche Werke in hebräischer Sprache herauszugeben und ihm ein Haus in Tel Aviv zu bauen. Die Zionisten in Munkacs, mit Martern Berger, dem Gründer des hebräischen Munkacser Gymnasiums an der Spitze, leiten diese Aktion. In. Budapest war Hameiri Gegenstand größer Ehrungen sowohl seitens der jüdischen, als auch, und dies ist besonders zu betonen, der nichtjüdischen Bevölkerung. Sogar die offiziellen ungarischen Steden machten sich aus dem Besuch des Uebersetzers ungarischer Klassiker ins Hebräische eine Das jüdische Buch für Chanukkah von M. Stengel Hebräisch« Sdiulfibel mich neuester und bester Methode, mH 40 farbigen Bildern, schön gebunden S 3A0 . Durch Welt und Zeit von Siegfried Aböles Jüdisches Jugendbuch für 8-14 Jahre geb. S 5.- Leinen S 7,— Bo ch h a nd leng loael Belf, Wien I« Rebensleig 5 große Ehre. Die. Presse würdigte ihn und seine literarischen Leistungen in langen Artikeln. Ein ungarisches Blatt schreibt über einen Vortrag Hanreiris: «Ein akademischer Vortrag eines Propheten im Smoking». Hameiri bleibt einige Tage in Wien. Samstag, den 13. d. M. wird er im Rahmen der Histadruth iwrith sprechen, am 16. d. M. wird er sich nach Palästina begeben. Wir benützen gerne diese Gelegenheit, wenigstens in einigen kurzen Strichen seine interessante Persönlichkeit vom literarische!) Standpunkt aus zu skizzieren. Hameiri ist ein schriftstellerisches Universaltalent: Von der Journalistik bis zora Roman beherrscht er alle Zweige des literarischen Schaffens! Er begann als Lyriker, noch lange ehe er nach Palästina ging, noch bevor er Hameiri hieß. Im Jahre 1912 erschien in Ungarn sein erster Gedichtband. Seine in Palästina erschienenen Werke tragen die Titel «Muttermilch» (Gedichte), «Unter rotehr Himmel», «Jakobs Bogen», «Im Namen des Rabbi Jesu von Nazareth», «Zwischen Mehschenzähnen». Diese letzten vier Bände beinhalten Novellen. Ueber seinen Kriegsroman «Der große Wahnsinn» haben wir seinerzeit ausführlich berichtet. Wie wir erfahren, soll demnächst dieser Roman in einige europäische Sprachen, u. a. auch in die deutsche, übertragen werden. Viele von Hameiris Gedichten und Novellen wurden in eine Reihe anderer Sprachen übersetzt, und immer haben sie die richtige Würdigung gefunden. Hameiri selbst ist auch als Uebersetzer tätig. . Er hat das hebräische Schriftum mit Uebersetzungen von Emerich Madach (Die Tragödie des Menschen) wie auch Gedichten und Novellen von Petöfi, Ady Andre, Molnär und Karinthy bereichert und auch Stefan Zweigs Drama «Jeremias», das seinerzeit in Palästina aufgeführt wurde, übersetzt. Hameiri ist außerdem der bedeutendste Satiriker des heutigen Palästina. Seine Zeitschrift «Der Morgen» geißelt alle Entgleisungen des jüdischen nationalen Willens, wie auch die perfide Taktik der Regierung. Auf Grund der in dieser Zeitschrift veröffentlichten Aufsätze war Hahreiri einigemal ang^klagt. Das von ihm geleitete satirische Theater «Kumkum» war wohl, so paradox es klingen mag, das größte Kabarett der Welt. Manchen Vorstellungen dieser auf hohem Niveau stehenden Kleinkunstbühne wohnten 3000 und sogar 4000 Personen bei. , w. /Mosnaim», die hebräische literarische Wochenschrift aus Palästina, ist erhältlich: Tabaktrafik II., Praterstraße II, Zeitungskiosk Schottentor beim Wiener Bankverein sowie bei der Histadruth iwrith. Einzelnummer 85 Groschen. — «K e t u w i m », das hebräische literarische Wochenblatt, ist erhältlich: Zeitungskiosk Taborstraße beim Caf£ National sowie bei der Histadruth iwrith. Einzelnummer 70 Groschen. * Jüdische Komponisten und Musiker in Italien Die Juden hatten schon im Mittelalter in Italien große Musiker aufzuweisen. So war Salomon Rossi, der unter den Herzogen Vincenzo 11. und Vincenzo III. von Gonzaga Hofkapelhneister in Mantua war, einer der größten Komponisten der Renaissance. Seine Schwester Rachel war eine berühmte Sängerin und brauchte das gelbe Judenabzeichen nicht zu tragen. Salomon Rossi war auch Chormeister im Tempel von Mantua und Komponist des «Adon Olam». Auch heute gibt es in Italien berühmte Komponisten, die Juden sind, so in Rom Thomasio Montefiore. Er hat zwei in Italien oft aufgeführte Opern, einige Symphonien und viele Lieder geschrieben und beschäftigt sich mit der Erforschung alter jüdischer Synagogenfnusik. In Turin lebt Dr. Guido M. Gatti als Opemdirektor. Er ist Herausgeber der besten italienischen Musikzeitschrift «La Rassegna Musicale.» Zur jüngeren Generation gehören Vittorio Rieti und Mario Castelnuovo Tedesco. Rieti, ein Anhänger Strawinskys, erregte Aufmerksamkeit durch seine Ballette «Baraban» und «Le Bai». Diese Werke und verschiedene Kammer- und Orchesterwerke zeichnen sich durch Einfachheit und Klarheit aus und knüpfen an Scarlatti und Rossini an. Castelnuovo Tedesco wurde durch seine Klavierdichtung «König Davids Tanz» bekannt, die von Gieseking bei den Frankfurter Festspielen brillant gespielt wurde. Ein verheißungsvolles Talent ist der junge Renzo Massarani aus Mantua. Sein «Chad Gadja» wurde bei den Internationalen Festspielen zeitgenössicher Musik, die heuer in Venedig stattfanden, beifällig aufgenommen. Er schrieb auch einige Opern. Von Debussy und Ravel ist Guido Bianchini, ein Jude aus Venedig, beeinflußt. Seine symphonischen Dichtungen «Les Pierrots» und «Chymere», ein Streichquartett, und seine Oper «Der Prinz von Nuredda» sind melodienreich. I« seinen späteren Werken tritt die italienische Note mehr hervor. Die jüdischen Komponisten und Musiker Italiens erfuhren reiche Förderung durch hervorragende Juden Italiens, so Professor Dante Lates,. Dr. Paolo Milano, den Musikprofessor Cavaliere Arnaldo Bonaventura und durch Professor FeHce Bogher von der Akademie in Florenz, der sich durch bemerkenswerte Transkriptionen italienischer Klassiker rühmlichst bekannt machte. Wflnaer-Trappe (Praterstraße 60). Am Freitag, den 12. Dezember, findet die . Erstaufführung der in einer Bar spielenden Komödie in 3 Akten «Sintflut» von H. Berger, statt. Das Stück hat Direktor Stein seinerzeit am «Ungarischen Theater» in Budapest in ungarischer Sprache inszeniert. In derselben Inszenierung wird es auch in .Wien zur Aufführung gelangen. Chanuka-Festkonzert Das Chanuka-Festkonzert der Zionistischen Organisation, Sektion XX, findet D i e n stag, den 16. Dezember 1930, präzise 8 Uhr abends, im Konzeftsaal «Post», I., Fleischinarkt 24, statt. Das Abendprogramm beinhaltet außer Begrüßung und Festrede: Gesang, Solotanz und Rezitation. Mitwirkende Margarete Bach, Gertrud Kraus, J. Segal-Rosenb a c h, Sam. Schwager, Dr. Zdenko Schwarz. Die künstlerische Leitung hat Konzertsänger J. Segal-Rosenbach. Kartenverkauf: Zionistisches Landeskomitee, I., Kärntnerstraße 28, Tel. R 27-4-86, Zion. Bezirkssektion Brigittenau, XX., Jägerstraße 30. Hilda Dulitzkaja in Berlin. Wie man uns aus Berlin mitteilt, absolvierte die bekannte Künstlerin eine Konzerttournee über Deutschland und wurde überall vielfach gefeiert. Gegenwärtig gastiert Frau Dulitzkaja mit einem sehr großen Erfolg in einer jüdischen Kleinkunstbühne in Berlin. Der jiddische Pen-Club ln Polen hat die letzte Dekade Dezember als Jubiläumsdekade zu Ehren von Schalom Asch proklamiert Zu dieser Zeit werden in ganz Polen Jubiläumsfeiern, Festvorstellungen in den Theatern, Vorlesungen aus den Werken Schalom Asch’ und andere Veranstaltungen stattfinden. Eine jüdische Kunstgalerie in London^ Im Gebäude des jüdischen Asyls in Whitechapel wurde durch Herrn Ernst Schiff eine Ausstellung der Vereinigung für jüdische Kunst «Ben Uri» feierlich eröffnet Julius Bab 50 Jahre. Am 11. Dezember 1930 vollendet Julius Bab, der bekannte Schriftsteller und Theaterkritiker, sein 50. Lebensjahr. Er trat 1902 mit einem Buch über Richard Dehmel hervor, schrieb dann «Wege zum Drama», «Kritik der Bühne», «Der Wille zum Drama», «Chronik des deutschen Dramas», veröffentlichte Monographien über Kainz, Matkowsky und Kayssler, ferner «Das Leben Goethes. Eine Botschaft», «Shakespeare», «Faust. Das Werk des Goetheschen Lebens», «Goethe und die Juden», «Fortinbras», «Schauspieler und Schauspielkunst» u. a. ni. , Von seinen eigenen Drathen seien genannt «Der Andere» und «Das Blute. Bab übt eine umfassende Tätigkeit an der Berliner Humboldt-Hochschule und als Vortragsredner im Reich aus. Als Hauptvorstandsmitglied des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens steht er in der Front der Abwehr des Antisemitismus. Der Dichter Ernst i Lissauer widmet ihm in der «C. V.-Zeitung» eine eingehende Würdigung. Ernste Warnungszeichen gibt die Natur durch Schwindeigefühl, Atemnot, vorzeitiger Ermüdung, Benommenheit, Schlaflosigkeit, Ohrensausen u?w. Diese Beschwerden zeigen zumeist den Beginn der gefährlichen Adernverkalkung an. Bekämpfen Sie diese, ehe es zu spät wird, durch Radiosklerin, die seit Jahren ärztlich empfohlenen, frei verkäuflichen Tabletten, welche die Blutzirkulatiou in den Schlag» und Pulsadern fördern, geistige und körperliche Arbeitsfähigkeit erhöhen. Radiumgehalt amtlich gnriift. Depot Apotheke Bayer, Wien, I., Wollzcile 13. Prospekte gratis und franko. Werbet für den Zionismus, verbreitet den Sctiekel!

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