Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 154 (4.12.1930)
- Date
- 1930-12-04
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3053752-3053859-3053907--2061-3057462- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Sette!2 DIB STIMME Nf. 154 — 4. Dezember 1930 Hilfe für die russischen Juden Z.H. Wachsmannin Wien. In Wien weilt zurzeit wieder Herr Z. H. W a c h sin a n n, der bekannte jüdische Journalist, der in Belgien und Holland tätig ist. Im Aufträge der Federation ■ »f Jewish Relief Organisations, London, hat Herr Wachsmann seinerzeit im vergangenen Mai eine verzweigte Propagandatätigkeit für eine Aktion im Rahmen der Federation zugunsten der deklassierten Juden in Rußland eingeleitet. Aus gewissen technischen Gründen mußte diese dringende Aktion bis heute verschoben werden. Inzwischen hat der Präsident der Federation, der bekannte Dr. Jocheimann, Chairman der Federation, eine Studienreise in Rußland gemacht. Fr hat von dort eine genaue Schilderung des Elends der russischen Juden mitgebracht. Wir werden in unserer nächsten Nummer Auszüge davon bringen. Die jetzige Aktion, die in Anbetracht der schweren Lage der Wiener jüdischen Bevölkerung sich nur in engem Kreise bewegen wird, wird durch den Hilfsverein der russischen Juden in den nächsten Tagen durchgeführt werden. Es erübrigt sich, die besondere Wichtigkeit dieser Aktion zu betonen, die zum Zwecke hat, das russische Judentum vor dem Untergange zu bewahren. Aus der Provinz Massenmeeting in Graz Die zionistische Ortsgruppe Graz veranstaltete Samstag, den 22. v. M., ein von allen Kreisen der jüdischen Bevölkerung gut besuchtes Massenmeeting. Als Hauptredner referierte der Präsident des Landeskomitees, Herr Dr. Oskar G r ü nha um, über die politische Situation im Zionismus. «Immer, wenn unser Werk von kurzen Krisen befallen wird', sagte der Redner, «melden sich schon stürmisch die Totengräber, um das Grab zu schaufeln. Doch wir leben, kräftiger und stärker denn je, und das laute Echo, das die letzten Ereignisse in den Reihen des jüdischen Volkes hervorgerufen hat, beweist unsere starke Lebenskraft. Der Zionismus als weltbewegende Idee hat seine alle Stürme überdauernde Unerschütterlichkeit bewiesen. Doch nicht nur gegen äußere Feinde unserer Bewegung haben wir den Kampf zu führen, auch in unseren eigenen Reihen haben wir Gegner, die in talmudischer Pilpulistik über allem Debattieren über Judenstaat, binationalen Staat u. a. m. das große Ziel aus den Augen verlieren. Die Erklärungen, die die englische Regierung als Schlußpunkt durch Veröffentlichung des neuen.Weißbuches unter den Shaw-Bericht imd den Simpson-Bericht ge: setzt, hat einen starken Entrüstungssturm in der ganzen zivilisierten Welt hervorgerufen, so stark, daß selbst die Mandatskommission den Schrei des gesamten jüdischen Volkes, »das aus der Zerstreuung zur Einheit strebt, gehört hat und Jihn nicht übergehen konnte. Schon hat die englische Regierung eingelenkt — nun gilt aber erst recht für uns die Parole: Uns fest und standhaft hinter unsere Exekutive zu stellen. Der Angriff gegen unsere Fonds muß durch unsere verstärkte Arbeit für eben diese Fonds pariert werden.» Mit einem Appell an alle, in dieser heroischen Zeit des Judentums mitzuafbeiten an dem geeinten Neubau des jüdischen Volkes, schloß der Redner seine Ausführungen. Herr Dr. S o n n e n w a Id, Präsident der Kultusgemeinde, betonte, daß es heute gelte, eine Politik ohne Sentimentalität za führen. Die Araber hätten die Machtfrage aufgeworfen, wir müßten ihrer Macht durch Quantität unsere Macht durch Qualität entgegenstellen. Wir seien uns der Pflichten,, die unser harren, bewußt Herr Karl Schwarz, der Vorsitzende der Ortsgruppe, führte aus, daß wir heute ganz anders dastünden, daß unsere Positionen stärker wären, wenn nicht 90 Prozent der ludep-;heit ungläubig und abseits gestanden wäre, als wir die Grundlagen unseres Wirkens in Palästina schufen. Nur etwa ein :Zehntel der Judenheit hätte diese Arbeit unterstützt. Heute .müsse das anders werden. Heute müßten wir alle uns die Hände reichen zu gemeinsamer aufbauender Arbeit. Leider aber gebe es noch heute Andersdenkende. Erst heute hälfe uns ein Führer der konservativen Gruppe unserer Gemeinde davor gewarnt, in der heutigen Versammlung im Namen der Grazer Judenheit irgendwelche Protestresolutionen zu fassen, da er sonst genötigt wäre, preßgesetzlich zu erklären, daß sich große Teile der heimattreuen österreichischen Juden diesem Protest nicht anschließen würden. (Die Versammlung quittierte diese Mitteilung mit lebhaften Entrüstungsrufen). Wir würden uns aber dennoch in unserer Arbeit für Palästina und für die Gesamtheit des jüdischen Volkes nicht beirren lassen. Hierauf sprach Herr Lehrer Hermann als Vertreter des Keren Kajemeth; er betonte, daß alle Angriffe uns von einer Verwurzelung mit unserem Heimatboden in Erez Israel flieht abbringen könnten. Im Anschluß an das Meeting fand in Anwesenheit des Herrn Präsidenten die Generalversammlung der Ortsgruppe statt. Der Rechenschaftsbericht des abtretenden Ausschusses, die Berichte der Keren Hajessod- und der Keren Kajemeth- Kommissäre gaben ein Bild ersprießlicher Tätigkeit der Ortsgruppe im abgelaufenen Geschäftsjahre. Infolge vorgerückter Stunde konnte die Neuwahl des Ausschusses nicht mehr vorgenotmrren werden; die Generalversammlung wurde zu diesem Zwecke vertagt. Zionistische Ortsgruppe St. Pölten. Am 25. November 1930 fand ein Vortragsabend statt. Frau Dr. A. Kantor aus Wien sprach über das Thema: Die jüdische Frau, ihre Leistungen in der Galuth und in Erez Israel. Ueber Wunsch des Vorsitzenden besprach die Referentin die jetzige Lage im Zionismus. Lebhafter Beifall der sehr gut besuchten Versammlung lohnte die Vortragende für ihre Ausführungen. Im Anschluß an den Vortrag fanden sich die anwesenden Damen, über Ersuchen der Frau Dr. Kantor und des Vorsitzenden Herrn Ing. Holzer, zur Gründung einer Wizo-Ortsgfüppe bereit. Frau Dr. Kantor instruierte die Damen über die wesentlichsten Arbeiten und Leistungen der Wizo und besprach auch die Wizo-Versicherungsaktion des Phönix. Frau Jella Hahn, St. Pölten, erklärte sich in liebenswürdigster Weise bereit, die provisorische Leitung der in Gründung begriffenen Wizo-Ortsgruppe zu übernehmen. Die Zionistische Ortsgruppe St. Pölten dankt auf diesem Wege Frau Dr. Kantor für ihre Mühe und hofft, daß durch die Gründung der Wizo-Ortsgruppe St Pölten auch die jüdischen Frauen St. Pöltens für unsere Ideen gewonnen werden. Ach, wer da mitreisen könnte . . . Zur Kultur des Menschen gehört Bildung. Was bildet wohl mehr als Reisen? Fremde Länder, fremde Völker mit ihren Sitten und Gebräuchen auf sich wirken lassen, Kunst und Kultur belauschen, sich an Naturschönheiten freuen, Flora und Fauna bewundern, Berge, Täler, Flüsse, das Meer .... ach, wer da mitreisen könnte ..... Früher war das Reisen eine beschwerliche: Sache, der man sich nur unterzog, wenn man es nicht vermeiden konnte. Heute allerdings ist das ganz anders. Heute haben sich Schiffahrtsgesellschaften, Eisenbahnen, große Hotels in den Reisedienst gestellt und machen das Reisen erst zu einem Vergnügen. Der Winter treibt den Strom der Reisenden nach Süden, und eine immer wachsende Zahl von Fremden, wendet sich nach Aegypten, dem alten Land der Phäraonen, der Wiege der Kultur. Das Reich Kleopatras und Tutajichainons übt eine magische Anziehungskraft aus. Die Wunder des Nils, die Geheimnisse des Orients, Natur und Kunst faszinieren den staunenden Fremden in gleicher Weise. Der Lloyd Triestino gibt jetzt wohlfeile Touristenbillette nach dem Fabelland Aegypten aus. Mit seinen modernsten Luxusdarapfern «Viermal und «Helouan» versieht er ab Triest seinen Dienst und sorgt mit peinlicher Genauigkeit für jede Kleinigkeit, die der Bequemlichkeiten des Reisenden sowohl auf der Meerreise, als auch während des Aufenthaltes in Aegypten dient, ln der kombinierten ermäßigten Fahrkarte ist die Seereise von Triest nach Alexandrien mit der bekannt erstklassigen Verpflegung, die Bahnfahrt erster Klasse von Alexandrien nach Assuan mit Schlafwagen, Unterkunft und Verpflegung in Hotels ersteh Ranges enthalten. Was ein über dreiwöchiger Aufenthalt in Aegypten bedeutet, muß wohl nicht besonders erwähnt werden. Die Sphinx, die Pyramiden, die Memmonskolosse, der Orient, d:e Wüste, kurz ein traumhaft schönes Fabelland entsteht vor dem geistigen Auge eines jeden. Auch die Palästinareisen des Lloyd Triestino erfreuen sich in letzter Zeit eines so regen Zuspruches, daß der Dienst im Dezember bedeutend verstärkt wird und durch die Salonschiffe «Adria», «Carnaro» und «Celio» ab Triest über Brindisi, Larnaca nach Jaffa wöchentlich versehen wird. Kein noch so intensives Studium der Kulturgeschichte und der Kunst dieser Völker gibt so genauen Aufschluß wie der Augenschein selbst. Mit . einer solchen Reise tut man aber nicht nur seiner Bildung und seiner Reiselust einen Dienst, aueji der Körper und die Nerven werden durch die Fülle des neuen und unbekannten entspannt und geheilt und man kommt als neuer Mensch zurück, bringt in seinem Gedächtnis die schönsten Erinnerungen mit. Und leben wir nicht ausschließlich in unseren Erinnerungen? 1 Lebensversicherungs- Gesellschaft GEGRÜNDET IM JAHRE 1881? 1 Ü =5rf C.Ü.QÜiUÜÜiUll Veraicherungsbestand per Ende Juni 1930 ......... 2500 Millionen Schilling Garantiemittel per Ende 1929 j .... . . ....... k 300 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmon iin Jahre 1929 .. . 125 Millionen Schilling Auszahlungen an die Versicherten im Jahre 1929 . 28‘/a Millionen Schilling s S Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft: Oesterreich, Deutsches Reich. Tschechoslowakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen, .Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten. Die Gesellschaft schließt zu billigen Prämien uud günstigen Bedingungen Kapitals- und Rentenversicherungen jeder Art ab Neneingeführt: KINDER-VERSORGUNGS-VERSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung* Studienbeltrag, Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) & luvalirlitätsversicherung (Zahlung einer Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auszahlung des versicherten Kapitals nach dreijähriger Dauer der Invalidität) nwnoom i Nach den Wahlen erinnert man sich wieder an schöne Stunden, die uns nur durch Musik und Gesang, insbesondere, jüdischer, geschenkt wurden. Die Zeit ist nicht stillgestanden und es ist sehr erfreulich, zu vernehmen, daß in allerletzter Zeit viele Aufnahmen der bedeutendsten und bekanntesten jüdischen Sänger unserer Zeit, nach dem neuesten elektrischen Verfahren geschaffen wurden. Das Musikhaus Excelsior, Wien, I, Adlergasse 5, Telephon R 23-4-90, versendet an unsere geehrten Leser gratis die neuesten Kataloge 1931, welche soeben aus dem Druck erschienen sind. Auch Radiogeräte mit direktem Netzanschluß, modernste Sprechmaschinen und Sshallplatten zu den günstigsten Zahlungsbedingungen. All“, lagernd. Amtliche V erlautbaru ngen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Berufung in das Wiener Rabbinatskollegium. Samstag, den 29. November d. J. abends fand eine Plenarsitzung des Vorstandes der Israel. Kultusgemeinde Wien statt, in welcher nach ausführlichen Referaten beschlössen wurde, den derzeit als Gemeinderabbiner in Kalusz wirkenden Rabbiner Josef Babad mit 1. Jänner 1931 zum Mitgliede des Rabbinatskollegiums, bezw. Rosch Beth Din, zu ernennen. Bekanntlich tritt Rabbiner Mayer Mayersohn, welcher bisher dem Rabbinatskollegium in gleicher Eigenschaft angehört, über sein eigenes Ansuchen mit 31. Dezember d. J. in den dauernden Ruhestand. Rabbiner Josef Babad entstammt einer berühmten und bekannten Gelehrtenfamilie. Schon als Kind zog er durch seinen Wissensdrang und seinen Scharfsinn die Aufmerksamkeit auf sich. Derzeit zählt Rabbiner Babad zu den bedeutendsten talmudischen Gelehrten der Gegenwart und er erfreut sich infolge seiner hervorragenden Gelehrsamkeit und seiner ausgezeichneten Charaktereigenschaften des größten Ansehens. Zahlreiche Werke und Publikationen, die in der Gelehrtenwelt höchste Anerkennung gefunden haben, entstammen seiner Feder, so die Veröffentlichungen in der Zeitschrift «Haschiloach>: «Rambam als Mann der Halacha»; «Die geistige Gestalt Raschis»; «Der Pilpul und sein Wesen»; «Einführung in die Philosophie des jüdischen Rechtes»; «Der Minhag im jüdischen Recht» u. a. Die Berufung des Rabbiners Josef Babad ins Wiener Rabbinatskollegium läßt eine neue Aera segensreicher und alle Teile der jüdischen Bevölkerung befriedigender Wirksamkeit erwarten. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 5. Dezember 1930, werden bei dem um 4 Uhr 10 Minuten beginnenden 'Abendgottesdienste, in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: II., Tempelgasse 5 (Rabbiner Doktor M. Grunwald); VI., Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner Doktor l. Drobinsky); IX., Müliriergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dir. D. Feuchtwatig). Exegetischer Vortrag am: Samstag, den 6. Dezember 1930, 4 Uhr nachmittags, XIX., Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter). — Religiös-populärer Vortrag (Zyklus): «Die Lehrer und Lehren der Mischna und Gemara», Samstag, den 6. Dezember 1930, %'4 Uhr nachmittags, II., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr, Z. Taubes). Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 6. Dezember d. J. findet um 3 Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend! in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. .......... Austritte aus dem Judentum Paul Kovacs, 2t5. Februar 1898, IV., Margaretenstr. 32» — Rudner Paul, 12. August 1890, JX., Michelbeuerngasse 4. — Leipen Hildegard, 2. Dezember 1906, XVII., Taubergasse 56. — Leipen Else, 19. August 1910, XV1L, Taubergasse 56. — Hirschkron Margarethe. 20. August 1898, XVII., Geblergasse 8. — Grünwald Robert, 25. Jänner 1903, XVII, Wichtelgasse 63. — Nissels Walter, 25*. April 1904, XV, Ullmannstraße 54. — Nagy geb. Ida Mendl, 2. Juli 1873,; X., l.axenburgerstraße 79. — Kudelka Richard, 12. Juni j 1899, Laxenburg. — Finkeistein Robert, 1. Dezember 1902,; XVIIL, Messerschmidtgasse 23. — Graner geb. Olga Panetli, 9. Dezember 1894, IV., Goldeggasse 2., — Rainer Moritz, 19. März 1869. — Geiringer Karl, 26. April 1899. HL, Un-1 gargasse 9. — Mannaberg Emaiiuel, 9. Jänner 1859, HI, Hauptstraße 173. —- Mannaberg Leop.oldine geb. Minkas, i 22. November 1870, III, Hauptstraße 173. — Friedmann Susanne, 23. Dezember 1902, III., Stammgasse 10. — Kraus Moric Erich, 21. Juli 1911, IX., Porzellangasse ,10. — Kornthal geb. Grete Zeisel, 13. August 1904, IX, Gusagasse &. — Wak geb. Felka Renier, 13. November 1882, IX, Nordberggasse 13. — Mendelbaum Udyl, 21. Jänner 1896, XIII,1 Mitigasse 34. — Lederer Annle, 10. Juli 1901, XIII, Einwanggasse 4. — Bloch geb. Flora Bollay, 4. Juli 1894, XHI, C;'tgasse 19. Tüchtiger isr. " ' erteilt Lektionen gegen mäßiges Honorar Zuschriften an R. Rosen, XX, Denisgasse Nr. 37, 11/21 Bernhard Kohn WIEN, I., H1MMELPFORTGASSE 20 KLAVIERE In allen Preislagen, neu von S1440 en Kinderwagen vom einfachsten Mb zum (ernsten Genre erzeugt ENGELBERG XX., Wallensteinplatz 3 FUleie. XX. KlMtemeuburgorttraS« H Btltlgete EtnfceufaqueU* Ste ek* . - -, ■ " -— 1 ■■ - 1 ■■ — — ■ 1 -" * .. ' —■ -..i... ■■■'— ... I.II--H— i.ii ■■■—■ ii i — Eigentümer, Verleger und Herausgeber; Zionistischer. Landesverband für Oesterreich, Wien, I, Kärntnerstraße Nr. 28. — Verantwortlicher Redakteur: Dr. Sigmund Finkeistein, Wien. I, Kärtnerstraße Nr. 28. — Druck; «Inva>, Wien, VII, Lerchenfelderstraßc Nr. 1. 0409^1