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Die Stimme · 1930-12-04 · Heft 154 (4.12.1930) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 154 (4.12.1930)
Date
1930-12-04
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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Nr. 154 — 4. Dezember 1930 OTB STIMME Seite 9 ZhHMches Leben in Wien Zionistisches Landeslcomitee für Oesterreich Der vierte Vortragsabend des Landesliomitees findet am Donnerstag, den 11. Deacm-?>er 1930, um 8 Uhr abends, im Heim der Z. M. V. Mirjam, I., Jordangasse 7, statt. Es spricht Herr Dr. Z. F. Finkclstein über „Reisecindriicke aus Polen“. Der fünfzigste Geburtstag Dr. Desider Friedmanns Mittwoch, den 26. v. M., abends fand im Hotel ßarschak ein Festessen anläßlich des 50. Geburtstages des Herrn Dr. Desider F r i e d in a n n statt. Anwesend waren Mitglieder des Zionistischen Landeskomitees, wie auch Mitglieder des Klubs Zionistischer Mandatare mit ihren Damen. Ansprachen an den Jubilar hielten Herr Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landeskomitees, Herr Dr. Josef Löwenherz, Vizepräsident der Israelitischen Kulfusgcmeiride, und Herr Kommerzialrat A Ibers. Herr Dr. Löwenherz übergab Herrn Dr. Friedmann namens der Freunde ein kleines Geschenk und Herr Kommerzialrat Aibers überreichte der Gattin des Jubilars Blumen. Herr Doktor Friedmann war sehr erfreut über die ihm zutei(gewordene Ehre und gab in einer Ansprache seinem Danke Ausdruck. Fici dieser Gelegenheit versprach er seinen Freunden, jiach wie vor aktiv in der zionistischen Bewegung tätig zu sein. Die Anwesenden blieben dann noch längere Zeit gemütlich beisammen. * Bei der letzten Sitzung des Vertrelcrkol.lcgiums und des Kultusvorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Wien hat Präsident Prof. Dr. Alois Pick im Namen des ganzen Vorstandes Hrn. Dr. Desider Friedmann die herzlichsten Glückwünsche anläßlich seines 50. Geburtstages ausgesprochen. Alle Parteien haben sich in diesem Glückwunsch vereinigt. Schekeldrive des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich Das Zionistische Landeskomiiee hat ttert Monat Dezember für den Schekelmonat erklärt, um in diesem Monat eine große und intensive Propaganda für den Schekel zu entfalten, ln der Woche vom 7. bis 14. Dezember findet ein Schekeldrive rdrtt, zu dem alle in Wien bestehenden zionistischen Körperschaften ihre Mitarbeit zugesagt haben. Der Schekeldrive beginnt am Sonntag, den 7. d.M., präzise 9 Uhr früh, «nd dauert bis Sonntag, den 14. d. M. Die Sprechstunden der Bezirksleiter sind in den nachstehenden Lokalen wie folgt festgesetzt: Sonntag, den 7. d. M., von 9 bis 1 Uhr, Mittwoch, den 10. d. M., von 8 bis 10 Uhr abends, Sonntag, den 14. d, M., von 9 bis 1 Uhr vormittags, in den Lokalen werden sämtliche Auskünfte erteilt, auch können Gesinnungsgenossen Schekalim dortselbst -beheben. Wir ersuchen alle Gesinnungsgenossen auch auf diesem Wege, sich aktiv an dieser Arbeit zu beteiligen und sich gefl. mit den Leitern der einzelnen Bezirke in Verbindung zu setzen. Nachstehend geben wir die Lokale, Bezirksleiter, sowie die zugewiesenen Gruppen bekannt. Es sind noch eine Reihe von Gruppen keinem Bezirke zugewiesen; diese Gruppen werden aufgefordert, sich im Landeskomitee am Donnerstag, den 4. d. AL, abends 8 Uhr, zu melden. I. Bezirk: Bude der Kadimah, I., Biberstraße 26. Dr. Felix Klug, A. V. Kadimah, J. a. V. Makkabäa, Z. Ai. V. Balfoura. II. Bezirk: 1L, Zirkusgasse 33. Dr. Meir Pais, Z. P. Chajes, Erez Israel, V. Z. M. Sektion II. Prater: II., Jungstraße 8. J. A. Gerstl, Gdud Zirim, Verein Chajes-Realgymnasium. HI. Bezirk: HL, Löwengasse 36. Cafe Lovrana, Dr. Emil Schmitz, Theodor Herzl, Giskalah, V. Z. M. Sektion III. ivyv. Bezirk: V., Wiedner Hauptstraße 130. Dr. Salomo Rappaport, Jüci. Pfadfinderbund Zirenu, Verein zionistischer Hochschülerinnen. VITVII. Bezirk: Chanina Verständig, Kartell Zionistischer Technikerverbindungen. VIH. Bezirk: VIII., Bennoplatz 1 a. Mett Schreier, J. a. V. Zephira, J. a. V. Nehemia, V. Z. M. IX. Bezirk: Cafe Metropole. Meir Schreier, Z. M. V. Mirjam, Z. M. V. Massadah, V. Z. M. Sektion IX, Makkabi Hazair. X. Bezirk: X., Humboldtgasse 25. Ing. Josef Mährer, Blau-Weiß. XII. —XV. Bezirk: XII., Herklotzgasse 21. Ing. Wasservogel, Makkabi Hazair. XIII. Bezirk: Cafe Hietzingerhof, XIII., Hietzinger Hauptstraße 22, Oskar Teller, Pfadfinderbund Zirenu. XVI./XVII. Bezirk: Friedenscafß, XVI., Ottakringerstraße 37. Israel Piper, Brüh Trumpeldor, Gordonia. XVfü. Bezirk: Cate Astorfa, IX., WätiringerstraBe Nr. 12. J. a. V. Iwriah, J. a. V. Unltas. XIX. Bezirk: IX., Nußdorferstntße 6t (Souterrain Jedid&t)* Adolf Leser, Z. M, V. Hasmonäa, Z. M. V. Nehemia, Z. M. V. Jedidäa. XX. Bezirk: XX-, Jägerstraße 30. Juda Löw, Gdud Zirim und Verein Realgymnasium. Zwischenbrücken: XX., Leystraße 81. Saul Oppermann. Die Bezirksteiter werden aufgefordert, sich im Bureau des Zionistischen Landeskomitees das Listenmaterial sowie eine ausreichende Anzahl von Schekelblocks bis Freitag, den 5. d. M., abzuholen. Die Arbeit des Keren Kajemeth Versicherungen zugunsten des Keren Kajemeth. Als Reaktion auf die Haltung der englischen Regierung in ihrem letzten Weißbuch gegenüber denr Keren Kajemeth macht sich von verschiedenen Seiten das Bedürfnis stark geltend, dem Keren Kajemeth seine Arbeit nicht nur in der bisherigen Form zu ermöglichen, sondern in noch erhöhterem Alaßstabe: und zwar in der Form von Versicherungen z ug u n s t e n des Keren Kajemeth. in der letzten Zeit | sind 6 Versicherungen in der Höhe von 11.000 Schilling abgeschlossen worden. Im Erlebensfälle fällt der gesamte versicherte Betrag ausschließlich dem Keren Kajemeth zu, im Ablebensfalle zur Hälfte der Familie des Versicherten und zur anderen Hälfte dem Keren Kajemeth. Versammlung in Stockerao. Auf Grund eines Zirkulars des Keren Kajemeth im Zusammenhänge mit der Waad Leumi-Akfion fand in Stockerau am 15. November eine Versammlung der dortigen Judenheit statt, die vom Präsidenten der K'ultusgemeinde geleitet wurde und an der sich eine sehr große Anzahl der Mitglieder der jüdischen Bevölkerung, jung und alt, beteiligte. Dr. Tartakower referierte über die Bedeutung Erez Israels für das heutige Judentum. Eine Sammlung für den Keren Kajemeth ergab den Betrag von 64.50 Schilling. Darfenpfianzung. auf Namen österreichischer Juden im Jahre 5690: Wir erhalten vom Hauptbureau die Mitteilung, daß im vergangenen Jahre folgende Gärten im Chajes-Walde bereits gepflanzt worden sind: «Amalie, Dir. Siegrrrund und Dr. Egon Epler-Garten» Nr. 1557 mit 100 Bäumen; «Isak Tisch-Garten:» Nr. 1565 mit 205 Bäumen; "Egon Klinger- Garten:> Nr. 1568 mit 100 Bäumen; «Max Schrötter-G.artem Nr. 1592 mit 104 Bäumen; «Prof. Arthur Wolf-Gartens Nr. 1593 mit 100 Bäumen; «Betty Adler-GartetV' Nt. 1616 mit 100 Bäumen. . ' , Goldbuch-Emtragung Dr« Desider Friedmann: Auf diese Eintragung gingen inzwischen weiters ein: Dr. Oskar Griinbaum S 20.—; Sektion 6./7. S 50.—; Statt Gratulationen — Spenden für den Keren Kajemeth: Gg. Mair Pais hat anläßlich seiner Promotion zum- Doktor der Handelswissenschaften seine Bekannten individuell schriftlich aufgefordert, für den Fall, daß sie ihm gratulieren wollen, mittels beiliegender Erlagscheine des Keren Kajemeth diesem Spenden zuzuführen. Bisher ist der Betrag von S 60.— eingegangen. Ring des Keren Kajemeth: Simon Gewi n g. Leoben, . spendet S 2.— und ruft zu Spenden auf: Hermann Glesinger, Leopold Reitmann, Ludwig Röhr, Moritz Varady, Simon Woliner; Hans Aland ler spendet S 2.— und ruft 29 Personen zu Spenden auf, die wir schriftlith verständigen. Die Tagung des zionistischen Jugendverbandes Der Jugendverband der zionistischen Landesorgaiiisation hat seine heurige Tagung am’ 22. und 23. November im Heime des Pfadfinderbundes «Zirenu» abgehalten. Nach 'Eröffnung der Tagung durch Aaron Sternberg (Trumpeldor), begrüßte Dr. Tartakower die Teilnehmer, wobei er hervovhob, daß die Hoffnung der gesamten zionistischen Welt auf die Jugend gerichtet sei. Nach einer Begrüßung durch den Vertreter der «Misraehh-Jugend begann . Bobert Lustig («Zirenu») sein Programmreferat. Er gab einen kurzen Ueberblick über die Tätigkeit des Jugtndverbandes im abgelaufenen Arbeitsjahr. Es habe sich gezeigt, daß Zusammenarbeit in Jugend- und Propadandafragen möglich gewesen sei, in politischen Dingen jedoch eine Einigung nicht erzielt werden konnte, woran die Zersplitterung der Organisation in Oesterreich schuld sei. Er sehe es für eine Hauptaufgabe des Jugeudverbandes an, diesen, für Jugendliche unwürdigen Zustand zu beseitigen und einen einheitlichen Verband zu schaffen sowie ein tolerantes und objektives Verhältnis zwischen den einzelnen Gruppen herzustellen. Die ideellen Grundlagen zu diesem gemeinsamen Verband aller Jugendgruppen sehe er im Festhalten am zionistischen Ganzen, am Endziel, arn Judenstaat. Die zweite große Aufgabe des Jugendverbandes bestehe in der Erfassung der Provinzgruppen und in der Schaffung einer Art Territorialverband, einer Möglichkeit zunr minimalen Zusammenwirken mit den linken Gruppen. Der Referent forderte ferner, daß der Jugend die Möglichkeit gegeben werde, an der Leitung der Landesorganisation wirklichen Anteil zu nehmen. Er kam dann auf die eigentlichen jugendfragen zu sprechen. Er verlange von der Jugend vor allem unbedingte Disziplin. Es müsse jeder seinem Führer unbedingten Gehorsam leisten. Er sprach dann noch einige Worte über Chaluziuth. Chaluz sei jeder, der neue Positionen im Lande schaffe, in diesem Sinn ein Pionier sei. Chaluz sei eine Stufe zwischen dem aus der Jugendbewegung hervorgegangenen und dem ernst zionistisch strebenden Menschen. in der darauf folgenden Debatte sprachen Redner aller im Jugendverband vertretenen Gruppen. Im großen und ganzen erklärten sich die Bünde mit den Ausführungen des Refe- V eranstaltungskalender Donnerstag.i 4.«Dezember: Zionist. Sektion V111/1X, Vercinsluiift VIII., Bennoplatz la, 8 Uhr abends, Vorire« T>r. Desider Friedmann über «Zionistische Probleme . Freitag, 5. Dezember: Zionistische Sektion XX, Jägerstraße 30, halb 8 Uhr abends, Vortrag Isak Schönfeld: «Chmncsch und Raschi>. Samstag, 6. Dezember: Verein zionistischer Hoclisch iiler «Theodor Herzl ', H., Krummbaumgasse Nr. 10. 8 Uhr abends, Vortrag Galili: «Die Möglichkeiten einer palästino-zentriseben Einstellung des jüdischen Hochschülers*. — Jugendverein «Erez fsrafel», II., Zirkusgasse 33, 8 Uhr abends, Teeabeml mit reichhaltigem Programm zu Ehreu der Promotion des Herrn Dr. Meir Pais. — Histadrutli iwrith, 11., Kl. Mohrengasse 3, 8 Uhr abends, Pegischah im Awigdor Hameiri. Sonntag, 7. Dezember: Sektion XX., Jägerstraße 30, halh 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Tulo Nussenblatt: «Unbekanntes über Herzls Kämpfe;. — Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs, % 11 Uhr vormittags, Führung durch das Atelier G I a s n e r. Montag, 8. Dezember: Verein zionistischer Hochschüler Z. P. Chajes,!., Jordangasse 7, 8 Uhr abends, Hebräische Arbeitsgemeinschaft, Leitung Prof. Käsjtenbaum. Dienstag,-9. Dezember: jüdischer .Frauenbund, 1., Jordangassc 7, halh 6 Uhr, Vortrag Esther Mieses über «Immanuel Roinmi, Dantes Freund». Mittwoch, 10. Dezember: Sektion IV/V, Wiedener Hauptstraße 130, 8 Uhr abends, Vortrag Ludwig Bato: «Aus der Vergangenheit der Wiener Juden». Sektion H, Zirkusgasse 33, 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Leo Goldhamnter: «Die politische Läge der Juden in Oesterreich». — Sektion VI/VII, Cafe Mariahilf, VI., Mariahilferstraße Nr. 98, 8 Uhr abends, Vortrag Prof. Artur Freud: «Die Palästina-Politik der Arbeiterregierung». — Sektion V11I/1X, VIII., Bennoplatz la, 8 Uhr abends, Ausschußsitzung. — Sektion XX, Jäger-- I straße 30, halb 9 Uhr abend, Vortrag Naftah Frostig: «Die Propheten in historischer Beleuchtung». - renten einverstanden, nur einzelne Redner stellten eine Zusammenarbeit innerhalb des Jugendvcrbaades in. Frage* Zu Beginn der Sonntagvormittagsitzung verkündete der Vorsitzende Lustig den Ausschluß der Mädchenvereinigung «Gordoniäh» die zu der gestrigen Tagung keine Vertreterin entsandt hatte. Anschließend gaben die einzelnen Bünde ihre Tätigkeitsberichte. Dann hielt Aaron Sternberg sein Referat über Cbniuziuth. Er verlangt von jedem Chaluz eine dreifache Hachscharah: geistig, körperlich und. wehrsportlich. Für die fachliche Hachscharah wünscht er eine ausgebildetere Berufsberatung. Er glaube, daß nicht nur Hilfsarbeiter in Erez gebraucht werdem, sondern nuch und noch eher Fachleute. Als Chaijiz sehe er nicht nur den Arbeiter in einer Kwuzah an sondern auch Menschen, die in einer Privatwirtschaft arbeiten. Die Forderung nach einer wehrsportlichen Hachscharah begründet er damit, daß wir schließlich nicht verlangen können, daß der Engländer sein Leben für das jüdische Nationalheim hergeben solle. Das Korreferat des Heinrich Getter («Makkabi»). Auch Getter sieht in jedem Selbstarbeiter den Chaluz. Er entwickelt dann den Plg.n ,der Schaffung einer Chaluz-Gruppe des jugendverb,indes. Es sollen eigene Hachseharah-Gruppen gebildet werden, ‘die "mit Unterstützung des Landeskomitees bei Grundbesitzern auf Arbeit gehen sollen. Gleich nach Beginn der Nachmittagssitzung kommt es zu einem unangenehmen Zwischenfall. Die Erklärung des Vorsitzenden, daß in dieser Jugendverbandstagung über Resolutionen nicht abgestimmt werden soll, sondern, erst in den darauffolgenden Jugendvertretersitzungen, zu denen jeder Bund Vertreter zu nominieren habe, stößt bei einigen Mitgliedern der Jugendgruppe der Demokratischen Zionisten auf stürmischen Widerstand, der darin gipfelt, daß die Mitglieder dieser Gruppe, ohne auch nur eine Erklärung über dieses Vorgehen abgeben zii können, die Tagung verlassen. Dann wird die Debatte über die beiden - vorherigen Referate angeführt. Als erster spricht, als Gasi^iChawer Galili vom «Hechaluz». Chaluz ist nur der. der wirklich als Pionier für.den Aufbau des Landes unter Preisgabe jedes persönlichen . Vorteiles arbeitet. Freilich sei jeder, der etwas leistet, für das Land und den Aufbau notwendig. Aber Aufgabe der Erziehung ist es, eine Art plastisches Menschenmaterial zu schaffen, das man zu allem formen kann, was mau eben braucht. Fachliche Ausbildung ist natürlich kein Fehler, aber man muß jederzeit bereit sein, auch etwas zu machen, was nicht in das Fach schlägt. Anschließend sprach Otto Menzel vom Kartell zionistischsozialistischer Jugendbünde. Nach ihm äußerten sich die Vertreter der einzelnen Jugendbiinde. Nach dem Schlußwort der beiden Referenten bringt der Vorsitzende die, in einer Sitzung vor der Nachmiitagstagung vom Jugendrat einstimmig angenommenen Resolutionen zur Verlesung und zwar: 1. Der zionistische Jugendverband stellt fest, daß er das Baseler Programm dahin auffaßt, daß die für das jüdische Volk zu schaffende nationale Heimstätte nur auf Grundlage freier jüdischer Einwanderung und Arbeit aufgebaut werden kann und irgendwelche Beschränkungen hinsichtlich der Zahl der im Lande ansässig za machenden Juden nicht anerkannt werden können. Das Ziel des Zionismus ist daher die Schaffung eines Judenstaates. 2. Die Zionistische Jugendverbandstagung fordert das zionistische Luiuieskomitee auf, bei Fassung ‘ffmt RfrtirMirifiin-

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