Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 153 (27.11.1930)
- Date
- 1930-11-27
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. *53 — 27. November 1930 nn? cttmmij LJIC 91IIWIWC Seite IT Grabsteine Friedländer & Deutsch Wien, (.«SeltenttetteiiftsM SM Tel. Ü 38*1 -1» XI.« Zentralfrlfldhof« neben dem i. Tor, Tel. 0 l$*ft.85 Sprechsaal der „Stimme“ (Für die Mitteilungen, die In dieser Rubrik erscheine*, übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.) Sehr geehrter Herr Redakteur! Da ich mich für längere Zeit in Europa aufhalte, habe ich «Die Stimme* abonniert, um die zionistischen Nachrichten der ganzen Welt verfolgen zu können. Sie berichten sehr sorgfältig über die Ereignis«* in London, Berlin, Wien und Jerusalem, aber es tut mir außerordentlich leid, daß Ihr Blatt kein einziges Wort über die nationale Versammlung der amerikanischen zionistischen Fräufenorganisation, die am 26. Oktober In Buffalo, New York, stattgefunden hat, enthält. Finden Sie nicht, daß eine 40.000 Frauen umfassende, neunzehn Jahre alte Organisation, die für das zionistische Gesundheltsprögräffim bereits 500.000 Dollar nach Palästina geschickt hat, etwas mehr Aufmerksamkeit verdiene? Ich bin davon überzeugt, daß die europäischen zionistischen Frauen und vielleicht auch die Männer sich für die Resolutionen und Leistungen der «Hadassah» in gleichem Maße interessieren, wie die «Hadassah» Interesse an den Bestrebungen der «Wlzo» nimmt. Wir in Amerika können uns aus dem «The Jewish Daily-Bulletin» über den Welt2ionismus orientieren; ebenso muß eine Zeitung, die, wie die Ihrige, mit der Jüdischen Telegraphön-Agentur verbunden ist. Ihren Lesern auch die amerikanischen Nachrichten übermitteln. In der Stunde, In der das Aktionskomitee das jüdische Volk zu «stärkeren und größeren Teten» auffordert, wird der feste Entschluß unserer Frauen, ihre Arbeit tortzusetzen, sicherlich ebenso begeisternd und anfeuernd wirken, wie die grandiose Versammlung der protestierenden Juden in New York, von der Sie berichtet haben. Hoffentlich werden Sie die Aufforderung zur Einigkeit, die kürzlich in Ihrem bemerkenswerten Leitartikel stand, wahrnehmen, und das Streben unseres Volkes nach Zion, diesseits sowohl wie jenseits des Atlantik, anerkennen. Mit zionistischen Grüßen Marian G. Greenberg (ehemalige nationale Schatzmeisterin von «Hadassah*). * Ich ersuche um Aufnahme folgender Zeilen in Ihrem geschätzten Blatt: ln der «Stimme* vom 13. November t. J. findet sich ln der Rubrik «Austritte aus dem Judentum* der Name Erna Teller, Wien, VII., Schottenfeldgasse Nr. 80, und ersuche Ich. um bereits aufkeimenden Gerüchten ein Ende zu machen, testzustellen, daß ich mit dieser Erna Teller weder identisch noch verwandt bin. Hochachtungsvoll Erna Teller, Graz, dzt. Wien, XIX., Ruthgasse 21. Aus der Provinz Salzburg. Ein Mensch, der ln tiefster Seele die Renaissance des Judentums erfaßte, Prof. Wilhelm Stein aus Wien, stellte sich Samstag, den 15. November d. J, als Auftakt zur beginnenden Wintersaison der zionistischen Ortsgruppe Salzburg zur Verfügung. Der Genannte, den Mitgliedern der Ortsgruppe nicht mehr unbekannt, wirkt durch seine persönliche sympathische Art überzeugend und half auch seinerzeit bei Gründung der Ortsgruppe mit, welche seither in zufriedenstellender Weise ihre Arbeit leistet. Um so mehr war es zu begrüßen, daß Professor Stein unserem Rufe Folge leistete, nachdem doch der Zionismus zufolge der schwierigen Probleme durch die englische Politik feine äußerst exponierte Stellung einnimmt und Prof. Stein hierzu besonders aufklärend und überzeugend wirkte. Seine Rede ist nicht nur von jener Art der rasch vorübergehenden Beredsamkeit, sondern zu tiefst aus der eigenen Seele dringend und daher wahrhafbig und von bleibendem Eindruck. Ein reifer Beurteiler und tiefer Kenner unserer Bewegung sprach zu uns und zeigte uns die hervorragenden ideellen Werte geistigen Wissens um eine Idee. Unter den sahlrelch erschienenen Zuhörern befanden sich auch viele außerhalb unserer zionistischen Bewegung Stehende, welche dem Vortragenden sichtbar Beifall zollten. — Dem einstündlgen Referat folgte eine Diskussion, bei welcher Stimmen seitens der Anwesenden eine Hintansetzung der Religion erkennen wollten. Der Vortragende bemerkte hierauf ganz richtig, daß es unsere Bewegung mnt realen Werten zu tun habe, über welche man diskutieren könne, daß es aber selbstverständlich sei, daß Religion und Glaube so tief in das Herz jedes Juden gesenkt sei, daß der Gedanke einer Reihung Überhaupt nicht ins Bewußtsein vördringe. —* Der Vortragende erntete reichen Beifall und wir konnten mit Befriedigung feststellen, daß die Probleme des Zionismus in vielen Seelen Wurzel fassen und Menschen, weiche bis heute indifferent der Bewegung gegenüberstanden, zum Nachdenken Anregern Ru. 0. Radioprogramm der Woche Donnerstag, 27. November: 1930: Uebertragung aus der Staatsoper: «SchwandA, der Dudelsackpfeifer*. 22.26: Abendkonzert Freitag, 28. November: 19.35: Unterhaltungskonzert 20.30: Sören Kierkegaard. 21.00: Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal H. Teil: Konzert Leo Slezak. 22.15: Abendkonzeri Samstag, 29. November. 1930: Uebertragung aus der Staatsoper: «Ein Maskenball». 22.25: Abendkonzert. Sonntag, 3Ü. November: 13.05: Opemaufführung auf Schallplatten: «Madame Butterfly*. 15.05: Nachmittagskonzert 16.45: Unterhtütungsfunk. 17.00; Ale Oaet bei amerikanischen Berufsfrauen. 17.90; Kammermusik. 18.30: Negerleben in Belgisch- Kongo. 10.00: Sinclair Lewis. 19.40: Unterhaltungskonzert. 20.30: «Man nehme...» 22.40: Abendkonzert. ao60a«.«n»■ ’ -> D1 AN ABAD& Montag, 1. Dezember: 19.35: Unterhaltungskonzert 20.30: Mitteleuropäischer Rundfunk (Uebertragung aus Belgrad). 22.30: Konzert (Uebertragung aus dem Lehar-Saale, Krantz). Dienstag, 2. Dezember: 19.35: Gitarre-Solovorträge, 20.00: Konzert Gregor Piatlgorsky (Uebertragung a. d. Großen Konzerthaussaale). 21.50: Schallplattenkonzert. Mittwoch, 3. Dezember; 19.35: Opemaufführung: «Die rote Gred». ca. 22.40: Abendkonzeri Schlaganfälle, ihr Wesen und ihre Verhütung In dem ewigen Kreislauf der physikalischen Kräfte der Natur ist der Mensch wie ein Astronomisches System eingeschaltet Der Organismus ist einem steten Wechsel an Luft, Temperatur, Luftdruck, elektrischen und magnetischen Spannungen unterworfen. Es Ist statistisch erwiesen, daß gerade diie uebergangszeit vom Winter zum Frühling vielen, namentlich jenen zuni Verhängnis wird, die an Verkalkung der Arterien leiden. Der Schlaganfaii tritt entweder ohne Jedes vorherige Anzeichen oder auch nach gewissen störenden Beschwerden ein. In fast allen Fällen ist es indes keine urplötzlich hereingebrochene Katastrophe. Seit Jahren waren die Dahingerafften, selbst wenn ihre Wangen in hellem oder dunklem Hof erblühten, nicht mehr gesund oder gar blühend. Seit langem hatten die Blutgefäße ihre Geschmeidigkeit und Elastizität verloren •— sie warfen entartet von bestehender Schlagaderverkfllkung, jener modernen Erkrankung, die keinen Beruf verschönt — Der körperlich schwer schaffende Handwerker, der stark Sporttreibende, der geistig arbeitende Beamte, aber auch der lukullische Schlemmer — sie alle werden ein Opfer der Arterienverkalkung. Arterienverkalkung heißt diese Erkrankung, weil sie sich fast nur in den Arterien entwickelt. Hauptsächlich sind es die Herzschlagader (Aorta), die Schenkel- und Armarterien, Herzmuskel und Gehlrnarlerien, welch? von der Arteriosklerose ergriffen werden. Die sonst glatte Innenfläche der Arterien überzieht sich mit gallertartigen oder derb bindegewebigen Unebenheiten, die allmählich verkalken. Durch den meist bestehenden erhöhten Blutdruck erweitern sich die Gefäßwände, und nach upd nach verlieren sie ihre Geschmeidigkeit und Elastizität, so daß sie der Blutdruckerhöliung immer weniger Widerstand leisten können. Durch die Vermehrung der Widerstände und die dadurch bewirkte Erhöhung des Blutdruckes kommt fe3 allmählich zu einer Vergrößerung des linken Herzens (Herzliypertrophie). Infolge dieser linksseitigen Vergrößerung bilden sich bindegewebeartige Schwielen im Herzmuskel, die meist zum Herzbruch (Ruptur) führen. Bei verkalkten Armarferien ward der Radialpuls gespannt, hart und träge. Der Puls ist ziemlich hoch, meist unregelmäßig und gegen den Herzstoß verspätet. Im Gehirn führt die leichtere Brüchigkeit der größeren Kranz- und der kleineren Gehirnschlagader zu Blutungen ins Großhirn — zum Schlaganfaii. Für die Behandlung der Arteriosklerose ist es wichtig, daß man sofort gegen die ersten Warnungssignale, wie: frühzeitige Ermüdung, Unlust zu körperlicher und geistiger Arbeit, Atemnot auch bei geringster körperlicher Bewegung, Unregelmäßigkeit des Pulses, Herzerkrankungen, Härte der fühlbaren Arterien, Gicht, Rheuma, Ischias, energisch ankämpft. Eine strenge Diät, insbesondere Vermeiden aller veranlassenden Schädlichkeiten werden zwar lindernd, aber niemals heilend wirken. Früher wurde Jod als Heilmittel angewandt. Die moderne Medizin hat eich die unerschöpfliche Kraftquelle des «Radium» für die Heilkunde nutzbar gemacht. Die Heilkraft des Radiums ist heute schon rast jedem Laien bekannt Nach einem neuen, wissenschaftlich kontrollierten Verfahren werden seit Jahren radiumsalzhaltige Tabletten unter den Namen «Radiösklerin» in den Handel gfebraeht, die eine außerordentlich praktische Methode innerer Radiumböhand- Jung ermöglichen, weil das Radiumsalz in diesen Tabletten in Sinnreicher Weise mit Verschiedenen physiologischen Nähr* dzen verbunden ist, welche die Strahlenwirkung des Raum im Organismus beschleunigen. D|e Radiosklerin-Tabletten werden in etwas Wasser, Milch oder dergl. aufgelöst. Die Lösung wird sofort getrunken. Die Radiumsalze werden als feste Körper an bestimmten Depotstellfen des Organismus verankert, und zwar hauptsächlich ln den Nieren, der Milz und Im Knochenmark. Vpn hier aus gibt das Radium lange Zeit hindurch Straiileu und Emanation an die Zellen und das Drüsensystem ab und bildet dadurch ein lange Zelt den Körper durchdringendes Heilmittel. Abgesehen von der medizinischen Bedeutung ist der soziale Wert eines solchen Heilverfahrens besonders zu schätzen, da es auch mäßig begüterten Volksschichten möglich ist, in bequemer und nicht kostspieliger Welse, ohne Unterbrechung der Berufsarbeit, eine Radium-Trinkkur im eigenen Heim zu machen, die sonst nur in den teuren Badeorten unter Einhaltung strengster Diät möglich war. Die Radtosklerin-Trinkkur ist das probate Mittel zur Verlängerung des Lebens, zum Schutze gegen Erkrankungen, Speziell in der Bekämpfung der Arterienverkalkung, der Gicht, Nervenentzündungen sowie der verschiedenen rheumatischen Leiden, Dr. K Ostler. Jüdischer Sport Internationales Schwimmfest der Hakoah. Der Schwimmklüb Hakoah veranstaltet am 29. und 30. November d. J. im Dianabad ein internationales Schwimmfest, das äullerst interessant zu werden verspricht Bei diesem Fest kommt der dem Andenken des verstorbenen Hakoah-Funktionärs Otto Hollub gewidmete Wanderpreis zum erstenmal 2ur Austragung. Am Kampf um diesen Preis wird sich außer den Wiener Vereinen auch der Ujpesti Terna Egyesület mit seiner hervorragenden Schwimmermannschaft, der u. a. die ungarischen Meister, Halasy, Nagy und Szabados angehören, beteiligen. Außer der Schwimmermannschait kommt auch die komplette Wasserballmannschaft des Ujpesti T. C., die in hervorragendem Stil die ungarische Wasserballmeisterschait gewann. In der Mannschaft sind folgende Spieler in der ungarischen Auswahlmannschaft tätig: Barta, der Standardtormann des ungarischen Teams, Braun, Laszlo, HataSy und Nemcth, die bei dem Europaturnier in Nürnberg die besten Stürmer des ganzen Turniers waren. Nemeth hat im Laute des letzten Jahres für das ungarische Team nicht weniger als 69 Tore erzielt. Die Hakoah hat für dieses Fest äußerst niedrige Eintrittspreise angesetzt, und zwar Parterresitrc S 3.50, Balkonsitze 2.50, Stehplatz I. Stock 2.— lind Stehplatz 2. Stock 1.50, so daß es jedermann möglich sein wird, diesem interessanten Fest beizuwohnen. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen; Karten sind im Dianabad und im Sekretariat der Hakoah, I., Wiesingerstraße II, zu haben. Die Generalversammlung des Sportklubs Hakoah findet am Samstag, den 13. Dezember 1930, um 18 Uhr im Kiubheim des Sportklubs Hakoah, I., Wiesingerstraße 11, statt. Falls diese Versammlung nicht beschlußfähig sein sollte, so findet eine Stunde später —■ um 10 Uhr — e;ne auf alle Fälle beschlußfähige Generalversammlung statt. Zutritt zur Generalversammlung haben nur jene Mitglieder, die ihren Zahlungsverpflichtungen für das zweite und dritte Quartal 1930 nacTigekommen sind. Diese Mitglieder erhalten Stimmkarten. Zöglingen, die den gleichen Zahlungsverpflichtungen naehge- Kommen sind, ist der Eintritt gleichfalls gestattet, doch haben diese keinerlei Stimmrecht und erhalten auch keine Stimmkarten. Die Tagesordnung lautet: 1. Referate: a) der Leitung, b) der Sektionen, c) des Kassiers, d) der Revisoren. 2. Generaldebatte. 3. Bericht des PermancfiLausschusses, 4. Neuwahlen. 5. Allftilugts. Anträge zur Generalversammlung müssen statutenmäßig spätestens acht Tage vor der Generalversammlung, das ts* bis zum 5. Dezember 1930, 13 Uhr, schriftlich dem Sekretariat übergeben worden. Einsicht in die abgeschlossene Bilanz kann vom 9. bis 13. Dezember (täglich von 9 bis 13 Uhr) im Sekretariat genommen werden. Hakoah-SchachSektion. Am 29. d. M. wird Im Rahmen der diesjährigen Klubmeisterschaftskämpfe zwischen der Schaclisektion der Hakoah, welche im letzten Jahre die Klubmeisterschaft von Wien erringen konnte, und dem spielstarken Hietzinger Schachklub ein Spiel auf acht Brettern ausgetragen. Für die Hakoah werden folgende Spieler antreten: Meister Liechtenstein, Meister Glaß, Meister Beutum» Eisenberg, Rosenbaum, Gottlieb, Podhorzer und Schlesinger. Das Spiel findet im Klublokal der Schachsektion der Hakoah, Wien, I.. WaUnerstraße 2 (Cafe Rabel) um 19 Uhr statt Gäste sind willkommen. Jüdischer Sport- und Schützenvefeln Menorah, IX., Liechtensteinstraße 30. Sonntag, den 30. November 1930, findet ein Pflichtausflug für alle Mitglieder statt. Treffpunkt der in anderen Vereinen organisierten Mitglieder ühi 12.30 Uhr an der Abzweigung der Straße nach Klosterneuburg-Weidling voti der Straße Sievering—Weidlingbach—Steinriegl. Alle anderen Mitglieder treffen sich um 9.30 Uhr bei der Endstation Sievering der Straßenbahnlinie 39. Entschuldigungen Sind mittels Postkarte an unser Heim zu senden. Robert Kronfe!d erhält die Internationale Flifegfertrophäfe. Der Präsident der Internationalen Liga für Aviatik, der bekannte amerikanische Millionär Ciifiort B. Harmöfl, ist ih Wien eingetroffen, um dem berühmten jüdischen Segelflieger Robert Kronfeld die internarijnale Fliegertrophäe für 1929 £u überreichen. Die feierliche Ueberreichung der Trophäe wird in der Bundespräsidialkanzlei anläßlich eines Empfanges Mr. Harmons durch Bundespräsidenten Miklas erfolgen. Die Internationale FMegertropliäe ist die höchste Fliegerauszeichnung. Sie wurde in den letzten Jahren dem Amerikaner Lindbergh und den deutschen Fliegern Köhl und Hünefeld verliehen. ßahmenverband polnischer Landsmannschaften in Wien Bei der am 22. d. M. abends im Lokal der Stanlslauer, II., Praterstraßfe 11, stattgfefundenen vorbereitenden Versammlung der jüdisch-polnischen Landsmannschaften, Wohltätigkeits- und Bethausvereine in Wien, wurde von allen Anwesenden die Idee der Gründung eines Rahmenverbandes für diese Vereine mit größer Begeisterung aufgenommen. Es wurde ein vorbereitendes Komitee gewählt, dem folgende Herren angehören; Redakteur Sigmund Haber, Adolf Hecht (Verein Nordest), Redakteur Ch. Harendorf, E. Hauser (Verband Jüdischer Hochschüler polnischer Staatsbürgerschaft), D. KäSsern (Verein der Lemberger), Dr. D. Rybaczewski (Verein der Brodyer), Dr. A. Schmerler (Verein der Stanislauer) und Redakteur Dr. S. Wolf. 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