Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 151 (13.11.1930)
- Date
- 1930-11-13
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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emdiaii Atoumatynini Für OMterrekb: Monatl. 8 ijo, vlertalj. 8 4.30 g&oej. 8 l*.— / Doaischlaml: limil. O* hi mark 1.—, rlertelj Gold mark k— » Taeboohoalowakei t Monatlich Kc T.—, riertclj Ke!t.— > Jugoslawien: Monatlieb Dinar 14.—. viertetjährlieb Dinar 40.— 3. fahrgang Jüdisdke Zeitung Cracaus**»* fcsaBca» Donnerstfafl _ A«daMi«n nmd /fdniinisteofton: Wimn, 1„ Jjfdyn naiilwiicij - ölelepfton j? 2r>%*S0 Wien* Donnerstag, 13. November 1930 (^2. Marcheschwan Polen: Monatl. Zloty 8.30, viortcij. Zloty 0.50 / Ungarn: Monatl. Pengö 1.00, viertel]. Peqgö 4.SO j Rumänien: Monatl. Lei, 45.—, viertel]. DM ISO.1— I Bulgarien: Monatl. Lewa 30.—. viertel]. Lewa 80.— Belgien: Monatl. Belga 3.—, vlertelj. Bclga 0.— I Uebriges Ausland: Monatl. Schweizer Franken 1.00 Nummer 151 I—! Cj I O 3 , p. t »UAfiSfiUftG« anruferv* Die jüdisch - akademische Verbindung „Maccabaea , Wien, gibt bfemft allen ihren A. H. A. H., Bb., Bb., Freunden und Gesinnungsgenossen Kenntnis von dem Ableben ihres TEL* S23-5-20 sm£ X, ^xxFx, xxFx Er ist am 8. November 1930 in Kaftowitz verschieden^ woselbst: die Beisetzung erfolgte. Der Trauerkonvent findet am 14. November. 1930,. um* 8 Uhr abends auf der Bude, Wien, UL, Rechte Bahngasse 22, statt* Wien, I., Herreng. 2 (Ecke Michaeler platz) en gros Fabrikspreise en detail Autobus Ilt 4, '6,!9 Für die Aktivitas: Dr. Robert Hehler X Für den Alt-Herren-Verband: Alexander firemenetzkF Präses des A. H. V, /// KAI5ER5TR.123 /V. ÄLSE&5T&: 6 Passfield erklärt: Keine Ein- Stellung der" , kein Bodenkautsverbot in Palästina Lord Passfield hat den Vertretern des New Yorker „JCwish Daily Forward“, Hillel Rogoff und J. L. Fine, ein Interview gewährt, in dem er u. a. ausführte: Die Rerierung beabsichtigt nicht, den Bodenkauf in F stina zu verbieten oder irgend welche Aenderungen der bisherigen Grundsätze bezüglich der Einwanderung nach Palästina vorzunelunen. Nur aus wirtschaftlichen Gründen ist die Einwanderung im ver* gangenen Mai suspendiert worden. Die jetzt erfolgende Freigabe von Arbeitereinwanderungszertifikaten ist ein Beweis für die Absicht der Regierung, ihre Einwanderungspolitik nicht zu ändern.; Die Juden werden auch weiterhin Land kaufen können wie bisher, nur will die Regierung Sicherheiten dafür schaffen, daß die auf den gekauften Böden lebenden Araber durch diese Käufe nicht. landlos gemacht werden. Die Regierung wird nur in jenen Fällen eingreif ei», in denen Bodentransaktionen die Entfernung arabischer Siedler von dem bisher inuegehabteu Land zur Folge haben könnten. Die Juden haben genug Boden, um füuf Jahre hindurch kolonisieren zu können. Sie mögen ihre Arbeit fortsetzen. Lord Passfield gab seinem Erstaunen darüber Ausdruck, daß von manchen Seiten die Meinung geäußert wurde, die Regierungserklä* rung sei vor ihrer Veröffentlichung dem Ministerrät nicht zur Genehmigung yorgelegt worden (wie z. B. in der vorigen Woche „News Chronicle“ schrieb). Das Weißbuch, für das er nur in technischem Sinn verantwortlich sei, sei nicht ein von ihm, sondern ein vom Kabinett heraasgegebenes Dokument. Im weiteren Verlauf des Gesprächs gab Lord Passfield zu, daß die Juden m den Fällen, in denen Araber infolge von jüdischen Bodenkäufen Grundstücke räumen mußten, für diese Araber entsprechend Vorsorge getroffen haben. In vielen Fällen hätten es die Juden den Arabern ermöglicht, auf einer kleineren Bodenfläche auskömmlicher zu leben als bisher, und jene Araber, die ihren Bodenbesitz vollständig aufgeben müßten, seien reichlich entschädigt worden. Die Regierung beabsichtigt, die Landentc Wicklung in großem Maßstabe durchzuführen. Ueber die Art der Pläne zu dieser Landentwicklung und ihre Finanzierung könne er allerdings keine Mitteilungen machen. Nach Durchführung der Landentwicklung werden in erster Reihe die depossedierten Araber bei der Bodenverteilung berücksichtigt werden, doch sei dies kein Grund . für Besorgnisse seitens der Juden, da die Zahl « der in Betracht kommenden Araber vermutlich geringer als 80.000 sein werde. Nach Befriedigung dieser Kategorie landloser Araber werden Juden und Araber in gleicher Weise berücksichtigt werden. Auf die Frage, ob der Boden unter Juden und Arabern im Verhältnis der Bevölkerungszalil aufgeteilt werden würde, antwortete Lord. Passfield, dies würde di© Juden vermutlich nicht zufriedenstellen. Er ließ dureh- Jicken, daß die Juden ©in verhältnismäßig größeres Bodenausmaß erhalten würden. Die Sperre der Arbeiterein- Wanderung aufgehoben Wie das Ifclonialanit in London der Jüdischen Telegraphen-Agentur mitteilt, hat die britische Regierung den High Commissioner für Palästina, Sir John Chancellor, ermächtigt, 1500 Einwanderung*? Zertifikate für jüdische Arbeiter freizugeben. * > Damit ist die im Mai dieses Jahres verhängte Sperre der Einwanderung für jüdische Arbeiter noch Palästina durchbrochen. Die damals vom High Commissioner bewilligte und gleich darauf vom Kolonial* amt suspendierte Arbeiterschedule betraf 23QQ Zerft-i flkate. Von diesen waren zur Zeit der Suspendierung 900 bereits ausgenützt, * •versitätsbiblic.. Universität 09873556 8579416^