Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 144 (22.9.1930)
- Date
- 1930-09-22
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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12 DIE STIMME Nr. 144 vundiiedenef kommunaler Einrichtungen die Summe von 38-500 Pfand erfordern. Von diesem Betrag übernimmt die Hypothekenbank 20.000 Pfund, der Hilfsfonds 7500 Pfund and der Keren Hajessod 2000 Pfund und die Siedler 700ü Pfand; da das Eigenkapital der Gesellschaft «Schunath Owdim Haifa> 1000 Pfund beträgt, soll die Beschaffung der noch fehlenden 2000 Pfund eventuell durch eine Versfchenmgsgesellsehaft erfolgen. Protest des Emek gegen die passive Haltung der Regierung gegenüber der Mäuseplage In einer Zusammenkunft von Vertretern der jüdischen Siedlungen des Emek, die am 16. September in Afuleh stattfand, wurde nach einem Bericht des Agronom Zwi von der Versuchstation über den Verlauf der Mäuseplage und die Abwehrmaßnahmen der jüdischen Siedlungen eine Reihe von Resolutionen gefaßt, ln einer Entschließung wird gegen die Gleichgültigkeit der Regierung gegenüber der schweren Lage der von der Mäuseplage betroffenen Landwirte protestiert and eine scharfe Kritik daran geübt, daß die Regierung bisher nichts unternommen habe, um den geschädigten Landwirten zu Hilfe zu kommen. Ein Sabbatartikel in der Verfassung von Tei- Aviv In einer Unterhaltung des Legal Adviser, Mr. Bentwich, mit einer Delegation der jüdischen Gemeinde von Tel-Aviv, an der auch Rabbiner Usiel teilnahm, regte Herr Bentwich an, in die künftige Verfassung von Tel-Aviv eine Bestimmung aufzunehmen, nach der der Sabbath für den Bereich der Stadt Tel-Aviv für jüdische Einwohner der Stadt zum gesetzlichen Ruhetag erhoben wird. Erweiterung der Kolonie B'nei Brak In der Kolonie B’nei Brak wurde in der vergangenen Woche der Grundstein für das neue Viertel «Giwath Rokach» gelegt Ein amerikansischer Jude, Israel Rokach, dessen Name das Viertel trägt, hat zu seiner Errichtung eine große Summe zur Verfügung gestellt. Ein neues Handelszentrum in Tel-Aviv Eine Gruppe von Kaufleuten aus Te^-Aviv und Jaffa haben in der Aflenby Straße in Tel-Aviv ein großes Grundstück erworben, um darauf ein größeres Geschäftshaus, das der Mittelpunkt eines neuen Geschäftsviertels werden soll, tu errichten. , Beginn der Bauten am Toten Meer Die Palestine Potas-Company hat soeben mit der Errichtung einer chemischen Fabrik am Ufer des Toten Meeres begonnen. In der Fabrik sollen die Mineralien, die im Toten Meere gefunden werden, verarbeitet werden. Zunächst soll ein Flügel des projektierten Gebäudes erbaut werden. Ein jüdischer Richter für das Bezirksgericht in Haifa Die jüdische Handelskammer in Haifa hat sich an den Distriktsgouvemeur von Haifa mit der Bitte gewandt, im Bezirksgericht von Haifa einen jüdischen Richter zu ernennen, nachdem seit zwei Jahren in diesem Gericht kein jüdischer Richter vorhanden ist, obwohl das Gericht in sehr hohem Maße durch Jüdische Parteien in Anspruch genommen wird. Der amerikanische Generalkonsul verläßt Jerusalem Der Generalkonsul der Vereinigten Staaten in Jerusalem Mr. Knabenshue wird demnächst seinen Posten verlassen und nach Beiruth übersiedeln, wo er nach einer Pressemeldung die Leitung der syrisch-amerikanischen Bank übernehmen soll Am Kapital dieser Bank seien sowohl Amerikaner als auch Emigranten aus Syrien, die in Amerika lebten, beteiligt. (Zlko.) Die Arbeit des Keren Kajemeth Selbetkontingente 5690. Bisher haben 186 Selbefckontingentlsr S 26.000.— aufgebracht. Ergänzung der Selbstkontingente und Selbetkontingentierung des Jahres 5690. Iler Best des Monats September möge zur Komplettierung verwendet werden. Selbstkontingentierung für das neue Jahr. Für das neue Jahr 5691 wurden bereits von einer Reihe von Gg. Selbstkontingente im Gesamtbeträge von S 18.000.— übernommen. Ethrogim aus Palästina. Der Keren Kajezneth Oesterreich hat eine Probesendung von Erez Israel-Ethrogim bestellt, die bereits herabgelangt sind. Es sind sehr schöne Exemplare und beweisen, daß der Name „Hadar“ für die Frucht sehr passend ist. Auskünfte im Keren Kajemeth-Bureau, I., Kärntnerstraße 28. Septemberleerung. Die Septomberbüchsenleerung ist kn Gange, sie wird bis zum 38. September dauern. Die Büchseninhaber werden gebeten, nur solchen Personen die Leerung durchführen zu lassen, die eine für die September Leerung gültige Legitimation vor- Rabattsektien. Gg. Dr. Richard Basch, IV., Argentiniexstxaß« %2, Tel. U 41-2-87 and U 46-403, ist seit mehreren Jahren Mitglied unserer Babattsektion (Kohle, Koks und Anthrazit). Er hat recht ansehnliche Beträge an den Keren Kajemeth aus dem Titel des Rabattes an uns abgeführt und die Kunden prompt und zu ihrer Zufriedenheit bedient. Wir ersuchen die Gg. und Mitglieder unserer Rabattsektioa bei dtaesm 6g. ihren in Neueintritt der Feinwaschanstalt „Habsburg“ G. m. b. H. Diese Firma mit allen ihren Filialen hat sich unserer Rabattsektion angeschlossen. Wir ersuchen alle unsere Freunde, nur diese Waschanstalt zu benützen. Die Verrechnung des Rabattes geschieht nur in der Form, daß unsere Mitglieder an uns die bezahlten Fakturen übersenden und wir diese bei der Firma zugleich mit allen übrigen bei uns einlaufenden überreichen. Eine langjährige Freundin des Keren Kajemeth wird 80 Jahre alt! Frau Johanna Hirschberger, I., Fleisohmarkt 16 wohnhaft, die seit 20 Jahren im Besitze der Keren Kajemeth- Büchse ist und sie mit außerordentlicher Hingabe pflegt, wurde dieser Tage 80 Jahre alt. Der Keren Kajemeth wünscht ihr noch eine lange Reihe von Jahren in voller Gesundheit. Der Tempelbau der „Bene Berith“ Dem Bethaus und Unterstützungsverein «Bene Berith» XX., ist es nach mühevollen Vorbereitungen gelungen, die Grundlage für den seit langem projektierten Tempel sowie für die damit im Zusammenhang stehenden zwei Häuser zu schaffen. Der Verein, dessen gegenwärtiger Vorstand hauptsächlich aus Zionisten und Misrachisten besteht, hat schon vor zirka 10 Jahren einen Bauplatz kl der Brigittenau erworben mit der Absicht, ein Bethaus zu bauen. Dieser Plan konnte erst jetzt mit Hilfe der Wohnbauförderung seiner Verwirklichung zugeführt werden. Sonntag, den 14. d. fand unter großer Beteiligung der Wiener Judenschaft die feierliche Grundsteinlegung satt. Die Eingänge zum Bauplatz und das Podium waren blau-weiß geschmückt. Der Obmann des Vereines, Herr Arak, eröffnete um 11 Uhr mit einer Begrüßung der Festgäste die Feier. Die sehr eindrucksvolle Festrede hielt hierauf Herr Oberrabbiner Dr. Feuchtwang. Der Text der Grundsteinlegung wurde von Herrn Seidmann in hebräischer und deutscher Sprache verlesen, worauf dann der erste Hammerschlag erfolgte. Den Schluß der Feier bildete ein Psalmvortrag, ausgeführt von Vereinskantor Rosenberg mit Unterstützung des Pazmanitentempelchors. Unter den zur Feier erschienenen Festgästen sah man unter anderen: Minister a. D. Dr. Pesta, Präs, der Interessenvereinigung für bundesstaatliche Bauhilfe, Vertreter des Stadtbauamtes, Oberbaurat Fürst, Senatsrat Ing. Katiein, Dr. Ing. Mautner, Ing. Thiel, Polizeirat Dr. Fuchs, sämtliche Rabbiner des Bezirkes, vom Präsidium der Kultusgemeinde die Herren Vizepräsidenten Dr. Löwenherz und Dr. Omstein, das Rabbinat, die Kultusvorsteher Dr. Friednrann und Viktor Bauminger, Vertreter der Bezirksbehörden, sowie der Bethaus- und Wohltätigkeitsvereine. Für das Zionistische Landeskomitee und die Bezirkssektion XX sprach Herr Nimhäuser. Der Bethaus- und Unterstützungsverein «Bene Berith» besteht seit zirka 33 Jahren; er gewährt an arme Mitglieder fortlaufend Unterstützungen, insbesondere wird alljährlich eine Pessach-Aktion durchgeführt und werden die armen Juden des Bezirkes mit Geld und Naturalien unterstützt. Der Verein hat eine Gemilath-Chesed Kassa, welche zinsenlose Darlehen bis zu S 200.— an Mitglieder gegen minimale Wochenrückzahlung gewährt Kleine Kunst- und Literafurnachrichten Der erste Tonfilm in jiddischer Sprache In den New Yorker Liohtepielbübnen wird im September der erste Tonfilm in jiddischer Sprache zu sehen sein. Der Film, dessen Hauptrolle die jüdische Schauspielerin Bella Gudinsky innehat, wurde unter der Leitung von Sidney M. Goldin von der Judäa-Film-Company gedreht. Gastspiel der Habima in Berlin Mit Shakespeares „Was ihr wollt*4 (übersetzt von Saul Teohemichowski) begann die Habima am 15. d. M. im Nollendorf-Theater ihr diesmaliges Berliner Gastspiel. Regie (Michael Techachow), Musik (Ernst Toch), Bühnenbilder (W. Masjutin), Kostüme (ausgeführt von Leopold Veroh) sowie Temperament und Können des Ensembles ergaben, summiert, einen großen Erfolg. „Hazefirah“ soll wieder erscheinen Die hebräische Tageszeitung «Hazefirah», die vor dem Kriege Jahrzehnte hindurch von Nahum Sokolow redigiert worden war, und die unter anderer Redaktion nach dem Kriege in Warschau längere Zeit wieder herausgegeben, aber wegen Mangels an einer finanziellen Grundlage wieder eingestellt werden mußte, wird demnächst wieder als Tageszeitung ln Warschau zu erscheinen beginnen. Die finanzielle Sicherung hat Herr S. Schaiit übernommen. In einer vor kurzem in Berlin stattgefundenen Beratung, der Nahum Sokolow, die hebräischen Dichter Chaim Bialik und Jakob Fichman, S. Schaiit, Dr. Weinberg u. a. beiwohnten, wurden die redaktionellen Richtlinien für «Hazefirah» festgesetzt Mittwoch, des 24. Elul fand die Instalfieruag des an Stelle des Rabbiners Dr. S. Funk s. t bestellten Rabbiners Dr. Zwi Taubes im Pazmanitentempel statt bn Sitzung» saale des Tempelgebäudes, wo der Gesamtvorstand versammelt war, begrüßte ihn Obmann 0. Schramek. Hierauf wurde der neugewählte Rabbiner im festlich geschmückten Gotteshause mit einem «Boruoh Habo» feierlich empfangen. Rabbiner Dr. Feuchtwang übergab de» neugewählten Rabbiner nach einer formvollendeten Ansprache im Aufträge des Vorstandes den ihm gebührenden Platz. Nach dem Absingen des Psalmes 150, welches vom Chor des Tempels meisterhaft besorgt wurde, hielt Rabbiner Dr. Taubes seine Antrittsrede, welche die tausendköpfige Zuhörerschaft begeisterte, ln Vertretung der Kidtusgemeinae erschienen die beiden Vizepräsidenten Dr. Löwennerz nnd Dr. Ornstein, in Vertretung des Rabbinates and des Rabbinerverbandes Rabbiner Dr. M. Rosenmann, wie auch mehrere Honoratioren. Ausführlicher Bericht folgt io der nächsten Nanunes. Drei neue Bücher Im Hehte-Bund. In der zielbewußt fortgesetzten Bibliothek des Heine-Bundes werden drei bemerkenswerte Bände angekündigt: ein neues Werk von Marcus Ehrenpreis «Propheten und Gottesmänner», dessen Spanienreise seinerzeit ein literarisches Ereignis war; «Juden in der deutschen Wirtschaft» von Kurt Zieienziger (Fortsetzung der bekannten Serie) und die höchst kuriosen «Denkwürdigkeiten des Aron tsak», eines jüdischen Petschaftstechers aus Treuenbritzen in der Mark. Alle Bände illustriert und tadellos ausgestattet. — Wer noch nicht Mitglied des Heine-Bundes ist — aber jeder geistig interessierte Jude sollte es werden —, denn der billige Mitgliedspreis von RM. 12.— jährlich im Inland, RM. 13.— mt Ausland, für drei Bücher nach eigener Wahl gestattet es allen, lasse sich den neuen Prospekt kommen. (Adresse: Der Heine-Bund, BerKn W. 57, Pallaßtstraße 10/11). ♦ Das erstgenannte Buch liegt bereits vor. Ein fundiertes Buch. Der Forscher Ehrenpreis kennt affe Quellen. Er ist mit der Bibel aufgewachsen. Die Ergebnisse der historischen Wissenschaft sind ihm nicht fremd. Aber des Künstlers gestaltete Visionen stehen nicht in den Urkunden. Arnos hat seine Rede so nicht gehalten, die darum nicht minder wahr ist, als die Lebensbeichte Jeremias, oder des greisen Moses Abschied von seinem Jünger. Es ist die höhere, die künstlerische Wahrheit, die aus diesen Reden und Berichten spricht, die die Worte und Taten der vom Ethos des Unbedingten getragenen Führer erfüllt. Diese Visionen sind ein Bekenntnis zum Glauben an die Rolle der großen Menschen in der Geschichte. — Groß ist Ehrenpreis’ Fähigkeit, weltgeschichtliche Zusammenhänge zu erfassen: Rituellen Formalismus und Religiosität, individuelles Gemeinschaftshell, Macht und Geist, soziale Gesinnung, Internationalismus, Pazifismus. Die vor drei Jahrtausenden entstandenen, noch nicht ausgetragenen Kämpfe bilden die Atmosphäre, die das schwungvolle Buch so lebendig, ja aktuell machen. kn Theseus-Tempel ist derzeit eine interessante Ausstellung des Malers karl Schneider zu sehen, deren Mittelpunkt das großangelegte Werk «Vor der Klagemauer» bildet. Die Reproduktion des überaus interessanten Gemäldes ist im Verlag Arthur Wolf, Wien, erschienen. Bestellungen für diese Reproduktion sind an die Administration der «Stimme» zu richten. Goldmark-Ehrung in Ungarn. In der Königl. Ungarischen Musikhochschule fand die Eröffnung der dem Andenken Kar! Gofdnrarks geweihten, aus handschriftlichen und sonstigen Nachlaßgegenständen des großen Komponisten zusammengestellten Sammlung statt. Die Gegenstände wutder. in einem Saale der Musikakademie untergebracht, der den Namen «Goldmark-Zimmer» erhielt. Das Pessachlied «Chad Gadjo» als Tonfilmmotiv. Dieser Tage wurde im Rahmen einiger Kurztonfilme, die Julius Pinschewer im Berliner Marmorhaus vorführte, unter anderem ein Tonfilm gezeigt, der das alte Motiv des Pessach-Liedes «Chad Gadjo» benutzt. Die Schicksale des Lämmchens und seiner Vernichter werden in Zeichnungen gezeigt. Die Begleitmusik ist nach jüdischen Motiven zusammengestellt. Den Text des Liedes spricht dazu Irene Triesch. Der Film ist von der zuständigen staatlichen Prüfstelle als «künstlerisch wertvoll und für die Vorführung in Schulen geeignet» bezeichnet worden. Musik-Album für jüdische Kinder. Professor Jüliusz Wolf so hn hat ein pädagogisches Werk vollendet. Es ist somit das erste pädagogische Werk jüdischer Musik für kleine Kinder. Prof. Wolfsohn hat sich bereit erklärt, einer Anregung aus Freundeskreisen Folge zu leisten und wird diese 20 Stücke mit einleitenden und verbindenden Worten in der nächsten Zeit an einem für jüdische Kinder bestimmten Abend selbst vortragen. Eine neue jiddische Tageszeitung in Belgien. Bisher gab es in Belgien nur zwei jüdische Wochenblätter. Nunmehr gibt es auch eine Tageszeitung in jiddischer Sprache mit dem Titel «Der Belgische Tog». Die «Jüdische Wochenpost». Ab 1. November 1930 beginnt in Wien ein Wochenblatt in jiddischer Sprache zu erscheinen, das den Interessen der Judenschaft Oesterreichs, Ungarns und der Tschechoslowakei gewidmet sein wird. Die «Jüdische Wochenpost» wird in jeder Nummer aktuelle politische Artikel aus der Feder hervorragender Publizisten, interessante Feuilletons und Schilderungen vom jüdischen Leben sowie Literatur- und Kunstnachrichten zur Veröffentlichung bringen. Abonnements für die «Jüdische Wochenpost» (vierteljährlich S 3.50) werden bereits jetzt entgegengenommen. Redaktion und Administration: Die «Jüdische Wochenpost», Wien, fl., Taborstraße 20 a, Telephon R 41-0-38. Die Sonntagsauminer des «Wiener Tag» brachte unter dem Titel «England, Indien und Palästina» ein Interview unseres Mitarbeiters, Herrn Dr. J. Roeenthal, mit A. Goldberg. New York. Kleine Vereinsnachrichten Hebräische Sprachnid Bibelschale VW/IX. Die Schule, die sich wachsenden Zuspruchs erfreut, tritt in ihr 7. Schuljahr. Die Kurse für Jugendliche und Erwachsene beginnen in der ersten Oktoberhälfte. Einschreibungen Montag, Mjtwoch und Donnerstag von 6 bis 8 Uhr (außer an den Feiertagen) im jüdischen Vereinsheim, VIII,, Bennoplau 1, Tel. A 26-2-69. ""«w, miaruvui-jugcnu Wiens. ...__ vom 27. bis 28. ds. findet in den Räumen der MJZ., JL, Praterstraße 11, die zweite Weida hderMisrachijugend Wiens statt Tagesordnung: (1. Sitzung) Samstag, 27. ds., 8 Uhr abends: 1. Eröffnung: Ch, Sch. Scheuermann. 2. Begrüßungen. 3. Wahl des Präsidiums und der Permanenzkommission. 4, Allgemeiner Bericht: Ch. Scheuerman«. 5. Referat: Rabbi J. L. Fiahmann, Mitglied der Misrachi-Weltzentrale (Jerusa- , m2‘ Sitzung) Sonntag, 28. ds., 9 Uhr vormittags: l. Bericht der Referenten: a) Chaluz: Ch. J. Walzer; M- Pr>edler; c) Finanzen und Kupath Milweh: Ch. J. Mermelstein; d) Presse: Ch. M. T ü r k 1; e) KKL-Arbeit; Ch. J. Deriesiewitz; f) Organisation: Ch. Sch. Scheuermann. 2. Generaldebatte. 3. Referat: «Unsere zukünftige Arbeit»: Ch. K. Bl am. 4. Debatte. — <3. Sitzung) Sonntag, 28. ds., 7 Uhr abends: 1. Bericht der Permanenzkommission. 2. Referat: «Unsere Stellungnahme zur Weidah Olamith»: Ch. M. Tür kl. 3. Debatte. 4. Statutenänderung. 5. Resolutionen. 6. Wahlen. — Einlaß nur gegen Vorweisung der Einladung oder der G&stk&fte w Jüdische Ktnderfeunde, Sekretariat, II., Obere Donau- Straße 91« Anläßlich der hohen Feiertage, gestatten wir uns, an unsere Olaubensbrüder mit der höflichen Bitte heranzutreten, unserer armen Schützlinge bei Thoraaufruf zu