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Die Stimme · 1930-04-17 · Heft 122 (17.4.1930) · page 1

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 122 (17.4.1930)
Date
1930-04-17
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Preis 35 Groschen V. b. b Zionisten treffen sioh in Kaffee Fürstenh II., Praterstr Nr. 25 Aboonemontpraise: Für Owterreieb: Mona«. 8 1.50, viertel]. 8 4.20, ganz]. 8 16.— / Deutschland: Monatl. Goldmark X—, viertelj. Goldmark 3.— I Tschechoslowakei: .Monatlich Kc 7.r-, viertel], Kc 19.— / Jugoslawien: Moneitlieh Dinar 14.—, vierteljährlich Dinar 40.—' I Jüdisdke Zeitung KrMpiteftmtf fDonnersMait ■ ■ , ifiedtatition und! Jidministratiom: ftflcip, I., iffauftcndctotf owe V — (Tefejplton 20-9-S* Polen: Monatl. Zloty 2.30, viertelj. Zitoy. 6*60 t . Ungarn: Monatl. Pengtt 1,60, viertelj. Pengil 4.20 / Rumänien: Monatl. Lei 46.—, viertel].' Lei 125.— I Bulgarien: Monatl. Lewa 30.—, viertel], Lewa 80.— Belgien: Monatl. Belga 2.—, viertelj. Belga 6.— I Uebrlgos Ausland: Monatl. Schweizer Franken 1.50 3. Jahrgang Wien, Donnerstag, 17. April 1930 (19. Nissan 5690) Nummer 122 Anläßlich des 70. Geburtstages Theodor Herzls am 2. Mai 1930 veranstaltet das Zionist!* sehe Landeskomitee Samstag, 3. Mai 1930, 8 Uhr abends im Großen Musikvereinssaal eine Die Festrede hält: LEO MOTZKIN zum Preise von 50 Groschen bis 5 Schilling in 9 Präsident des Zionistischen Aktionskomitees und des Comitd des Delägations Juives / Karten den Zionistischen Bureaus, I., Kärntnerstraße 28, erhältlich / Sonntag, den 4. Mai, vormittags zum ln der Woche vom 5. Mai GROSSE HERZL - AUSSTELLUNG tellungen in der nacJis)¥n Nu,m''ier der „Stimme“. mit, Vorträgen. Nähere Mit- DerHighCommlssionerJohff Chancellor demissioniert? , Luke und Bradford ihres Amtes enthoben? ,• Die. „Neue Freie Presse“ berichtet, aus Jerusalem : .. , . Der High Commission er von Palästina, Sir John Chancellor, überreichte dem' Colonialoffice sein Gesuch um Enthebung vom Dienste. Nachrichten aus London besagen, daß dasf Kolonialamt bereits mit mehreren Kandidaten, die als Nachfolger Chancellors in Betracht kommen, verhandelt. Der Generalsekretär des High-Commissioner, Luke, wurde bereits seines Amtes enthoben, ebenso der Chef der Geheimpolizei Bradford. ./ * . , V ■■ Wir haben uns an die Jüdische Telegraphen-Agentur in Berlin telephonisch gewendet und erhielten im Zusammenhang mit diesem aufsehenerregenden Telegramm folgende Nachricht: . ' Die Nachricht über das Demissionsgesuch des Oberkommissärs von Palästina, wie auch über die Amtsenthebung des Generalsekretärs , Luke wurde von den zuständigen Londoner Regierungsstellen weder bestätigt noch verneint. Es scheint jedoch, daß diese Nachricht trotzdem irgendeinen Hintergrund besitzt. Frau Luke sagte dem J. T. A.-Vertreter in Jerusalem, es wäre ihr nichts bekannt,'daß ihr Mann, der sioh augenblicklich außerhalb Palästinas befindet, nicht mehr auf seinen Posten zurück-. kommen sollte. * Dem Warschauer „Hajnt“ meldet sein Londoner Korrespondent, er habe aus sicherer Quelle erfahren, daß die Regierung beschlossen habe, einige palästinensische Beamte, die wegen ihrer ausgesprochenen antizionistischen Gesinnung bekannt sind, abzuberiifeu. Macdonald urid Passfleid dementieren ein arabisches Communiqu& ‘j •”;:: . j^-Loiggt^ haben Premierminister MaeJönälä^.^ fielet in jhrer -Unterredung mit-der arabischen 'Delegation . gar.- krine wie immergearteten '.Vorschläge zur Schaffung eines Legislativen Rates’in Palästina .gemacht, wie dies in einem Communique der arabischen Delegation berichtet wurde. Macdonald imd Passfield haben gewisse mögliche Äenderungen, die .durchgeführt werden könnten, besprochen. Der arabischen Delegation wurde eine Anregung unterbreitet, Vorschläge; zu stellen, die mit den Bestimmungen des Paiästi.namandates im Einklang stehen und die Fortführung der Mandatspolitik ermöglichen. Die Forderung eines Parlamentes stehe in keinem Zusammenhänge mit dem Mandat. Im-Gegenteil. Die Einführung.eines Legislativen-Rates \yürcje die Fortführung des Mandates unmöglich machen. In dieser Unterredung wurde auch kein Vorschlag zur. Schaffung einer arabischen Agenz gemacht. Es. wurde nur darauf hingewiesen, daß ein solcher Vorschlag seitens der Araber die Grundlage für weitere Verhandlungen abgeben könnte. Weizmann wendet sich an die englische öffentliche Meinung London; 15. April. Präsident Weizmann veröffentlicht im „Manchester Guardian“ einen Brief über den Bericht der 'Kommission, in dem er eine ganze Reihe von Behauptungen im Bericht richtigstel'lt. „Manchester Guardian“ widmet der Erklärung des Prof. Weizmann einen WKAtseRStR- # Alszsstr. c W -fete. Leitartikel, in dem er. sich, zur Gänze mit seiöepr Standpunkt eihverstanden erklärt. -; '.Das Nebi-Müssa-Fest ---■v Jerusalem. Die Regierung veröffentlicht eine Verordnung, in der der Verkehr bei der Klagemauer während des Nebi-Mussa-Festes und der .bevorstehenden christlichen Ostern geregelt wird. Die Verordnung bezweckt, einem etwaigen Zusammenstoß zwischen den arabischen JProzess:orien und den an der Klagemauer betenden Juden vörzubeugen. Die arabische Presse kündigt an, daß die im nationala-r^bischen jugendverband organisierte. Jugend am 11. April ihren Marsch durch das ganze Land zu. Propägändazwecken äntreten wird. Der Marsch wird in zwei Kolonnen vor sich-gehen. Beide Kolonnen sollen nach 10 Tagen in Tul Kerem Zusammenkommen, in welcher Ortschaft, sie dann den Kongreß der nationalen Jugend abhalten werden. Die Regierung hat die Marschrichtung vorgesohrieben. Felix Warburg nach Amerika abgereist London, 14. April. Felix Warburg ist nach Amerika abgereist. Vor, seiner Abreise erklärte er dem J. T. A.- Vertreter, daß er mit den Ergebnissen der letzten Tagung des Administrative Committee der Jewish Agency zufrieden sei. Er verlasse England mit dem Gefühl der Zufriedenheit, da es gelungen sei, in allen Fragen ein Einvernehmen herzustellen. Die Liga für das siebente Dominion nimmt Stellung zum Shaw-Bericht L o nd o n. (J. T. A.) Die von Colonel Wedgwood und anderen britischen Parlamentariern begründete «The Seventh Dominion League» hat die Pressevertreter zu einer Konferenz eingeladen, in der die Stellung 'der Liga zum Bericht der. britischen Untersuchumgskommission dargelegt werden soll. Aufklärungen werden geben die Parlamentsmitglieder Höre Bellsha, Sir Robert Hamilton, Colonel Kenworthy, Sir Archibald Sinclair und Colonel J. C. Wedgwöod. Zu Theodor Herzls 70. Geburtstag erscheint die «Stimme» als itl

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