Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 117 (13.3.1930)
- Date
- 1930-03-13
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3053752-3053859-3053870--1613-3056977- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 117 0l£ STIMME Seite 17 Der Boden kann nicht warten — Spenden Sie daher für die Außerordentliche Aktion des Keren Kajemeth Purim-Scherze und Purim-Spiele AAAAAAAAAAAAAAAAAAA Von S. Meiseis. Die in hebräischer Sprache vorhandenen Purimscherze stellen insofern eine eigene merkwürdige Literaturgattung dar, als zu deren Verständnis so mancherlei Kenntnisse erforderlich sind. Man muß schon nicht allein das Hebräische beherrschen, sondern auch in dem talmudischen Schrifttum bewandert, mit seiner Lehr- und Lernmethode, ja sogar mit den dreizehn Deutungsregeln des Rabbi Ishiael genügend vertraut sein und obendrein von der liturgischen Poesie und ähnlichen Gelehrten Sachen etwas wissen, um Geist und Witz der hebräischen Purimscherze in Heiterkeit genießen und richtig würdigen zu können. Eine köstliche Purimschnurre bildet die aus dem ersten Viertel des 14. Jahrhunderts stammende «Massecheth Purim» (Traktat für das Purimfest), eine Parodie, die in dem hebräisch-aramäischen Idiom und in der Diskussionsweise des babylonischen Talmud von dem «Gebot» handelt, sich am Purimfeste gütlich zu tun und ein wenig über den Durst zu trinken. Dieser Purimtraktat, nach der Form der Talmudtraktate mit einem Doppeikommentar versehen, ist zum ersten Male in Venedig 1552 erschienen. Sein Verfasser ist Kalonymos ben Kalonymos, auch Maestro Calo genannt (1287—1340), ein bedeutender Gelehrter und Dichter, der mehrere philosophische und medizinische Arbeiten aus dem Arabischen ins Hebräische übersetzte und außerdem das zeitsatirische Buch «Eben Bochan» (Prüfstein) schrieb, das zu den besten Werken juvenalischer Gatturg in der neuhebräischen Literatur gehört. Den Traktat des Kalonymos hat später der bekannte hebräische Gelehrte und Grammatiker Jehuda Löb Ben-Seeb in einer Sammlung von Parodien «Melizah le-Purim» (Wien 1800) neu herausgegeben. Von Ben-Seeb selbst besitzen wir «Selichoth», travestierte liturgische Lieder und Bußgesänge zur Belustigung am Purimfeste.. Sehr interessant ist eine Purim-Hagada, nach dem Muster der Pessach-Hagada, von Hirsch Somerhausen (erschienen zuerst in Brüssel 1842, seither wiederholt neu aufgelegt)., Ferner gibt es eine kleine Sammlung von Scherzgedichten, Festgesängen und Weinliedern, die der hebräische Schriftsteller Abraham Mendel Mohr unter dem Titel «Kol-bo le-Purifn» herausgab (Lemberg 1855). Ueberdies sind noch mehrere derartige Parodien, Travestien, Traktate und sonstige Purimscherze aus älterer Zeit erhalten geblieben, und von den hebräischen Dichtern der Haskalah hat fast ein jeder irgendein Purimlied heiteren Inhalts gedichtet. Doch alle diese Purim- Scherze wären im Grunde nur literarische Spielereien, die ihren; Zweck zur Erheiterung und Belustigung am Purimfeste beizutragen, nie- und "nirgen^s^^VfülIfeiir’ Sie Wurden 'tfotr-äfff'ef Harmlosigkeit von den Ueberfrommen als gottlose Spöttereien verworfen, und von den «Aufgeklärten» wohl an jedem anderen Tag im Jahre, nur nicht am Purim, gelesen. Merkwürdigerweise fehlt bis zum Ausgang des neunzehnten Jahrhunderts ein Purimfestspiel für die Jugend in hebräischer Sprache. Erst die jüngste Zeit hat hierin Wandel geschaffen. Wir besitzen jetzt eine ganze Reihe hebräischer Purimspiele, die sich insbesondere für Kindervorstellungen eignen, wie: «Ta’atiith Esther», «Misschak Purim», «B’lel Purim», «Hamelech Achaschwerosch», «Achaschwerosch Melech Tipesch» und andere. Die meisten dieser Spiele sind Einakter in Versen, mehrere darunter sind im Volkston gehalten, ähnlich wie die deutschen Fastnachtsspiele nach der Art Hans Sachsens. Im Gegensatz zu den hebräischen Purimscherze n, die doch nur Literatur blieben, wurden die jiddischen Purimspiele wirklich am Purim gespielt Und trugen das ihre zur Steigerung der Festesfreude bei. Diese Spiele erschienen anfangs des achzehnten Jahrhunderts und wurden damals in mehreren Großstädten Deutschlands, namentlich in Frankfurt a. M. und in Hamburg, am Purimfeste aufgeführt. Von den als Purimspifele bekannten Stücken sind uns erhalten geblieben: ein «Achaschwerosch-Spiel», ein Scherzspiel «Hamans Testament», ein ziemlich rührseliges Stück «Die Verkaufung Josefs» und ein «Goliath-Spiel», das den Kampf des kleinen David gegen den Riesen Goliath behandelt. Es ist interessant, daß ein «Achaschwero'sch-Spiel» sogar einer strengen «Theaterzensur» zum Opfer fiel. Diese Theaterzensur übte kein geringerer als der Vorstand der Frankfurter jüdischen Gemeinde; er untersagte nämlich—- man weiß nicht, ob aus religiösen oder politischen Gründen — die Aufführung des Stückes und ließ die gedruckten Exemplare verbrennen. Das «Achaschwerosch-Spiel» ist in mehreren Bearbeitungen vorhanden und wurde auch als Beitrag zur jüdischen Volkskunde oder als literarische Seltenheit in deutscher Schrift gedruckt. Das Stück «Die Verkaufung Josefs» ist im Jahre 1710 in Frankfurt a. M. erschienen; es sind indes noch andere Bearbeitungen dieses biblischen Stoffes in der jiddischen Literatur vorhanden. Bei den Juden des Osten war das «Josef-Spiel» viel beliebter und volkstümlicher als das «Achaschwerosch-Spiel», ungeachtet seiner Aktualität am Purimfeste. Das «Josef-Spiel» war sozusagen das Kassenstück; das sahen und hörten sie gerne. Der alte Vater Jakob und der keusche Josef, die waffengewaltigen Brüder Simon und Levi und der kleine Benjamin sfanden offenbar ihrem Herzen näher als der Tölpel auf dem Throne Achaschwerosch und der am Galgen baumelnde Haman, ja selbst als Mardochäi und die anmutige Esther. Das «Josef-Spiel» sagte ihnen vielleicht deshalb mehr zu, weil es im Grunde ein belehrendes Stück war, während das «Achaschwerosch-Spiel» mit seinen fpden Witzen doch eigentlich nichts bot, was aufheiternd und zugleich belehrend hätte wirken können. Das «Josef-Spiel» enthält in der Tat einige Szenen und Bilder, die recht eindrucksvoll sind» Der unbe- 3>ie Wocfte Präg. Die Gesamtjudenheit in der Tschechoslowakei beging ih festlicher Weise den 80. Geburtstag des Präsidenten Masafyk. Der oberste Rat der Israelitischen Kultusgemeinden und. die einzelnen Gemeinden haben beträchtliche Summen für die Errichtung von, mit dem Namen Masaryks verbundenen Stiftungen gespendet. Das Zionistische Distriktskomitee veranstaltete einen Festabend im Prunksaal des Volkshauses, bei dem ein Schreiben Prof. Weizmanns verlesen Wurde. Abgeordneter Dr. Singer hielt die Festrede. Riga. Hier wurde eine Bank des Weltverbandes der Schomrei-Schabbos eröffnet. Mannheim. Die völlig umgebaute Claus-Synagoge wurde feierlich ihrer Bestimmung zurückgegeben. Riga. Abgeordneter Prof. Lazarsohn wurde vom Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrechte an der Berliner Universität zur Abhaltung eines Vortrages über «StaätssoUveränität und nationale Minderheit» eingeladen. London. Der hervorragende Shakespeare-Forscher, Sir Israel Gollancz, seit 1903 Professor für englische Literatur an der Londoner Universität, legte seine Professur nieder. — Miß Gladys Cohen, eine junge, bekannte, englisch-jüdische Komponistin wurde preisgekrönt. — Der englische Teil der JewiSh Agency erließ einen Aufruf, in dem die englische Judenheit aüfgefotaert wird, den auf sie entfallenden Teil zur Deckung der Ausgaben des Palästinaaufbaues aufzubringen. Berlin. Der deutschnationale Landtagsabgeordnete Gieseler unterbreitete einen Vorschlag auf Beschlagnahme jüdischer. Vermögen an Stelle des von sozialdemokratischer Seite vorgeschlagenen Notopfers der Festbesoldeten. — Im Realgymnasium der Adas Jisroel fand zum erstenmal die Staatsreifeprüfung statt. — Die Redaktion der Zeitschrift «Der Morgen» hat Rabbiner Dr. Dienemann an Stelle des verstorbenen Leiters Prof. Julius Goldstein übernommen. — Am 2. März fand hier die Konstituierung des Provinzialverbandes der Brandenburgisciien Synagogengemeinden statt. New York. Von den jüdischen Kindern der großen New Yorker Schulen genießen 69 Prozent der Knaben und 37 Prozent der Mädchen eine jüdisch-religiöse Erziehung. — Die führenden Persönlichkeiten-, der Jewish Agency sowie der jüdischen Organisationen übermittelten Präsidenten Masaryk . anläßlich seines 80. Geburtstages telegraphische Glückwünsche. Magdeburg. Der Erfinder des absturzsicheren Flugzeuges, Rudolf Schul, ist Jude. Madrid. Die spanische Regierung hat allen Konsulaten im Auslande eine Zirkularnöte übermittelt, in der die Konsulate ersucht werden, die Rückwanderung der spaniolischen Juden nach Spanien zu begünstigen. Bratislava. Die Zeirei-Misrachi-Organisation hat in der Slowakei eine umfassende Propaganda für den Weltverband Schpmrei Schabbos eingeleitet... Bukarest. Zum Präsidenten d.ersoäürerf -gewählten Repräsentanz der Jüdischen Gemeinde wurde Dr. Eli Berkovici und zum Viizepfäsiderfte'tflDr. Wilhelm Fildermann gewählt. ■ HWiriSitf kannte Verfasser verrät ein gewisses dramatisches Talent, nur kümmert er sich den Teufel um dramatische Regeln und einen geordneten Szenenbau. In einer Beziehung zeigt er sich kühner als Goethe. Der deutsche Dichterfürst, der in Weimar auch Theaterdiirektor war, hat bekanntlich gegen das Auftreten eines Hundes auf der Bühne in schärfster Weise Stellung genommen. Der «Dichter» des «Josef-Spiels» dagegen, läßt einen leibhaftigen Wolf vor dem Erzvater Jakob erscheinen. Die Sache trägt sich nämlich folgendermaßen zu: Nachdem man dem alten Jakob das blutgetränkte Aermelkleid Josefs überbringt mit den Worten: «Häker no, hak’thoneth bincha hi iifi'Iö» («Sieh* nach, ob es der Rock deines Sohnes ist oder nicht?») — merkwürdigerweise wird dieser Satz im «Josef- Spiel» nicht jiddisch, sondern hebräisch gesprochen — jammert und wehklagt Jakob: «Ein böses Tier hat ihn gefressen, ein reißend Tier hat Josef zerrissen». Er befiehlt darauf seinen Söhnen, dieses reißende Tier zu fangen und vor ihn zu bringen, welcher Auftrag denn auch prompt ausgeführt wird. Der böse Wolf erscheint und Vater Jakob schleudert ihm alle geschriebenen und ungeschriebenen Flüche an den Kopf. Das böse Tier steht voll Ehrfurcht und voll Mitleid vor dem schmerzdurchwühiten Vater; er nimmt se\ir demütig die Flüche in Empfang und tritt zerknirscht ab, wie ein reuiger Sünder. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß das Scherzspiel «Hamans Testament» und das «Goliath-Spiel» nur eine Art Zugabestücke waren. Wenn eines der größeren Spiele aufgeführt worden war und Beifall gefunden hatte, so gaben die Darsteller aus Dankbarkeit für den gespendeten Beifall und zur Erhöhung der heiteren Stimmung auch noch das «Haman-Scherzspie!» oder den Einakter «Goliath» zum besten. iniiiiuiNBiBHiiiniiiiiiigiiiiiiii Revisionsverhandlung im Prozeß Hinkis Jerusalem, 9. März. (J. T. A.) Am Freitag, den 7. März, begann vor dem Jerusalemer Berufungsgericht die Verhandlung über die von den Verteidigern des Tel-Aviver jüdischen Polizisten Simcha Hinkis, der vom Jaffaer Kreißgericht »um Tode verurteilt Würde, angemeldete Revision» Den Vorsitz iin Revisionsgericbt führt Oberriohter Mac DonÜell, Beisitzer sind die Richter Baker und Kerihack, die Anklage wird vom Staatsanwalt Sherwell vertreten. Der Verteidiger von Hinkis, Advokat Eliasli, focht in’einer-vierstündigen Rede das Todesurteil des Jaffaer Kreisgerichtes an und wies darauf hin, daß das Urteil der I. Instanz sich einzig und allein auf Erklärungen von Experten stützt. Die Bekundungen arabischer Zeugen waren durch keinerlei Tatsachen gestützt worden und wäre dies auch der Fall gewesen, so ist noch immer nicht bewiesen, daß der Beschuldigte vorsätzlich gehandelt hat, was allein ein Todesurteil gerechtfertigt hätte. Der Verteidiger appellierte für Anullierung des erstinstanzlichen Urteils. Das Gericht forderte nun den öffentlichen Ankläger auf, darzulegen, ob und warum er glaubt, daß Hinkis vorsätzlich getötet hat. Staatsanwalt Sherwell führte als Beweise für die Vorsätzlichkeit der Tat an, daß Hinkis es war, der die Tür zur Wohnung der ermordeten fünfköpfigen arabischen Familie erbrochen hat und daß er das Haus, mit einem Gewehr bewaffnet, betreten hat. Dies hätten arabische Zeugen bekundet. Nach der Rede des Staatsanwaltes, die im ganzen 15. Minuten gedauert hat, erklärte der Vorsitzende, Richter Mac Doimell, die Gerichtsverhandlungen für beendet und teilte mit, daß das Urteil in einigen Tagen bekanntgegeben werden wird. Während der Gerichtsverhandlungen war der Russische Platz, auf 'welchem sich das Gerichtsgebäude befindet, von einer ungeheuren Menge Juden', die auf die Verkündung des Urteils warteten, belagert. Englische Polizisten sorgten für die Äufrechterhaltung der Ordnung. Das Todesurteil in eine fünfzehnjährige Gefängnisstrafe irnigew arnlel fc Jerusalem, 11. März. (J. T. A.) Das Jerusalemer Appellationsgericht hat am Dienstag, den 11. März, . das Urteil in dem Revisionsprozeß Hinkis verkündet. Das Appcllationsgericht hob das vom Jaffaer Distriktsgericht gegen den Tcl-Aviver jüdischen Polizisten Siincha Hinkis gefällte Todesurteil auf und verurteilte Hinkis zu fünfzehn Jahren Gefängnis. Das Jaffaer Gericht nahm auf Grund von Aussagen^äTabischer Ze,ugen und von Sachverständigengutachten an, daß Hinkis während der Unruhen im August 1929, bei welchen eine Anzahl Juden aus Tel-Aviv von Arabern getötet wurde, in das Haus einer arabischen Familie zwischen Jaffa und Tel-Aviv eingedrungen war und fünf Glieder dieser Familie vorsätzlich niederschoß. Das Appellation&gericlii hat sich der Annahme einer vorsätzlichen Handlung nicht angeschlossen, glaubte aber, daß die Beweise für die Täterschaft Hinkis' hinreichend seien, um ihn zu einer Gefängnisstrafe zu verurteilen. Die jüdischen Kreise Palästinas halten Hinkis für vollkommen unschuldig. «Hazman» hat sein Erscheinen eingestellt. Jerusalem, 10. März (J. T. A.). Die neue Jerusalemer Hebräische Tageszeitung «Hazman» hat nach dem Erscheinen von 38 Nummern ihr weiteres Erscheinen eingestellt. Einiges über die Pathologie des Hühnerauges Wenn sich, die Zehen durch eine Senkung des vorderen .Quer in unnatürlicher Lage befinden, kommt es durch die Reizwirkung des Schuhwerks auf die Zehenhaut und das gesamte, darunter liegende Gewebe, zu einer Wucherung der Epidemis und im weiteren Verlaufe zu einer krankhaften Umwandlung der tieferliegenden Gewebsteile. Die Natur schützt sich durch Bildung einer solchen Gewebsverstärkung gegen die chronische Reizeinwirkung. Solange der Druck noch nicht andauernd und heftig genug gewirkt hat und die tieferen Gewebspartien vom Reiz im wesentlichen noch ur.bctrolfen sind, ist das Hühnerauge erst im Werden begriffen, noch nicht schmerzhaft und einer oberflächlichen Behandlung mittels geeigneter Pflaster und des Messers wirksam zugänglich. Anders aber ist es bei dem behandlungsbedürftigen Hühnerauge. Ein solches bestellt in seinem Wesen, in einer Dauerschädigung jener Nervenfasern, welche — der Zehenspitze zustrebend — im Bereiche der Druckwirkung liegen und sich bei mikroskopischer Untersuchung nicht mehr als normales, sondern als entzündetes und entartetes Nervengewebe präsentiert. In solchen Fällen, und dies sind etwa 80 Prozent, nützt kein Pflaster und kein Messer zur Erzielung eines befriedigenden Behandlungserfolges. Um einen solchen zu erreichen, muß die Schmerzursache, somit der erkrankte Zehennerv, therapeutisch beeinflußt werden, eine einleuchtende Forderung, ohne deren Erfüllung der ungeheuren Verbreitung des Hülmeraugen-Leidens niemals rationell gesteuert werden kann. Hier setzt die ärztliche Kunst ein. Es ist durch lange, gewissenhaft durchgeführte Versuche gelungen, eine rein medikamentöse Behandlung ausfindig zu machen, durch welche die in Mitleidenschaft gezogenen Zehennerven zur gründlichen Abheilung gelangen, so daß die oft unerträglichen Schmerzen verschwinden, und was das Wichtigste Ist, auch nicht mehr zum Vorschein kommen. Es ist wohl als snlbstverständlich anzunehinen, daß jedermann, der sich durch lange Jahre von den lästigen «Parasiten» quälen ließ, diesen Fortschritt der Behandlungsmethode mit Freuden begrüßen wird. Dr. Karl Poell.