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Die Stimme · 1930-03-06 · Heft 116 (6.3.1930) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 116 (6.3.1930)
Date
1930-03-06
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seit« 8 DIE STIMME Nf. 116 Oberst Alexander Ritter von £iss — Offizier und Zionist Von Df. T. Nussenblatt Er starb als k. u. k. Generalmajor, doch für uns bleibt er der Oberst Eiß; als solcher war er der Mitarbeiter Theodor Herzls. Jüngst, an einem grauen Wintertage, wurde die Witwe Alexander von Eiß’ zu Grabe getragen. Ohne großes Aufsehen, in aller Stille, der Familientradition treu, wurde eine tapfere jüdische Frau, die Gattin eines tapferen jüdischen Mannes, von ihnem einzigen, die Familie überlebenden Sohne, Karl Ritter von Eiß, zu Grabe geleitet. ■ Eine große Dulderin, fand ihre letzte Ruhe. Nun ruht sie bereint in aller Ewigkeit mit ihrem Gatten Alexander und den beiden im Weltkriege, ihren Pflichten gemäß, gefallenen Söhnen: k. u. k. Sappeurhauptmann Hermann und k. u. k. Pionierleutnant * Otto Ritter von Eiß. Das der berühmten Familie von der Kultusgemeinde gewidmete Ehrengrab nahm die irdischen Ueberreste der vornehmen und gütigen Frau auf. Oberst Alexander von Eiß gehörte zu den markanten Soldatengestalten der Monarchie. Eine jener Charakterfiguren, die beispielgebend durchs Leben schritt. Freunde und Feinde zollten ihm Anerkennung und mitten in einer Zeit, die sich im Schlagworte von der sogenannten «jüdischen Feigheit» gut tat, wollte dieser jüdische Offizier als Voljude gewertet werden. Und er erzwang sich die höchste Wertschätzung. Bei seinen jüngsten Untergebenen auch hinauf, bis zu seinem obersten Vorgesetzten — zum Kaiser! Seine . vorzüglichen Charaktereigenschaften, seine glänzenden Geistesgaben waren bekannt. Sie machten ihn beliebt im Kreise seines Wirkungskreises, im Regiment Nr. 14, das er als erster jüdischer Offizier kommandierte, wie auch außerhalb desselben. Doch konnte dieser herzensgute Mensch auch von einer beißenden Ironie sein, unter der so mancher zu leiden hatte. Alexander von Eiß begann seine militärische Laufbahn vom «Kadett-Gemeinen» an und rückte unter schwersten Kämpfen bis zum Regimentskommandanten hinauf. Der heldenmütige jüdische Offizier, der erste nichtgetaufte Offzier der k. u. k. Armee mußte und wußte dem Vorurteil seiner Kameraden zu begegnen. Unzählige Duelle — man zählte diese beinahe fünfzig — hatte er wegen antisemitischer Anpöbelung auszutragen. Von dem tapferen Soldaten, der in Anerkennung seiner Taten geadelt wurde, und mit mehreren Auszeichnungen seltener Art ausgezeichnet wurde, wissen die Geschichtsblätter der alten Österreichischen Armee so manches Interessante zu berichten. Aber sie berichten auch von der Tatsache, daß man Alexander Eiß die ihm gebührende Verleihung des Maria-Theresien-Ordens verweigerte, wie auch die Verleihung der Generalswürde im aktiven Dienste verhinderte, weil sich Alexander von Eiß weigerte, sein Bekenntnis zum Judentum durch die Taufe aufzugeben. Oberst Eiß tat noch mehr, zeitlebens vermied er einen jeden Verkehr mit getauften Offizieren. Eiß blieb dem Judentum treu und jede erdenkliche Mühe, ihn zur Taufe zu bewegen, blieb erfolglos. Ein spezieller Abgesandte des Erzherzogs Albrecht, der die Fähigkeiten Eiß’ hoch einschätzte, stellte ihm die Generalscharge um den Preis der Taufe in Aussicht, allein Oberst von Biß blieb bei seinem Nein. Und so kam es, daß er bald darauf pensioniert wurde, unter gleichzeitiger Verleihung des Leopold-Ordens. Viel später wurde ihm im Ruhestände die Generalscharge verliehen. Als Theodor Herzl die zionistische Bewegung ins Leben rief, stellte sich ihm Oberst Alexander Ritter von Eiß*zur Verfügung. Er wurde ein begeisterter und ergebener Verfechter des zionistischen Gedankens, für den er arbeitete und kämpfte. Ein besonderes Gebiet fiel dem aufrichtigen Obersten zu. Er, der seine Vaterlandsliebe auf so vielen Schlachtfeldern bewiesen hatte, kämpfte durch seine Mitarbeit am Werke Herzls gegen jene uns wohlbekannte Phrase, die verleumderisch den Zionisten vor die Füße geworfen wurde. Diese Phrase hieß: Patriotismus. Was Patriotismus ist, hat Oberst Eiß in seinem Leben zur Genüge bewiesen und es fand im Bekenntnis zum Zionismus kein Hindernis für seine Liebe zu Oesterreich. Der stolze, charakterfeste Militär fand logischerweise den Weg zuin Zionismus. Und noch eines bewies Oberst von Eiß. Er bewies auch in seiner Arbeit für den Zionismus Disziplin. Er versah das ihm übertragene Amt in der Administration «Der Welt», sodann im Bureau des Keren Kajemeth mit einer beispiellosen Gewissenhaftigkeit und verstand, was, mit einigen rühmlichen Ausnahmen, die Mitarbeiter Herzls nicht verstehen wollten, daß eine jede Arbeit in der Bewegung oder für die Bewegung, mag sie noch so klein sein, wichtige zionistische Arbeit sei. Theodor Herzl schätzte Oberst Eiß hoch; er brar hm großes Vertrauen entgegen, was sehr leicht au« den Stellen, die er ihm in den Tagebüchern wie auch in zahlreichen schriftlichen Aufzeichnungen widmete, festzustellen ist. Nun starb vor einigen Tagen die greise Generalswitwe, Frau Marie von Eiß. Ihre beiden Söhne, aktive Offiziere, fielen im Weltkriege; auch der letzte in Wien lebende Sohn, ehemals in leitender Stellung im Bankhaus Rothschild, Karl von Eiß, zog als Einjährig-Freiwilliger in den Krieg. Er ist der einzige Angehörige der österreichischen Armee, der die seltenen Auszeichnungen: die goldene Tapferkeitsmedaille für Mannschaft und die für Offiziere erhalten hat. Karl von Eiß ist stolz auf sein Judentum, genau wie sein Vater es war. Eine kleine Episode möge hier erzählt sein. Als er kurze Zeit während des Krieges in einer Munitionsfabrik tätig war, tat er sein Bestes, um die jüdischen Arbeiter vor Anfeindungen und Benachteiligung zu schützen. Mit Liebe dachte er an jede Angelegenheit und mitten in antisemitischer Umgebung sorgte er, daß die jüdischen Arbeiter einen rituellen Pesach feiern konnten. Ein charakteristischer Zug für diesen gütigen Menschen. Jetzt blieb er der letzte derer von Eiß. Ein wahrhaft edler Sproß einer edlen jüdischen Familie. Für ewige Zeiten bleibt der Name Eiß eingetragen in den Annalen der jüdischen Geschichte und in der Geschichte der Wiederbelebung des jüdischen Volkes. Kleine Nachrichten ausPalästina Sechzehn Araber aus Saffed, die besohoiklirt waren, während der Unruhen das Haus von Selirn Cohen atisge raubt zu haben, wurden zu Gefängnisstrafen in verschiedener Höhe verurteilt. — Ein arabischer Hausbesitzer in Hebron, in dessen Hause im August 6 Juden getötet wurden, wurde zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Richter sprach das Bedauern aus, daß das Gesetz keine härtere Strafe zulasse. — Die Mordanklage gegen den Kolonisten Brosa aus Moza, wegen angeblicher Tötung von Arabern in den Augusttagen, wurde fallengelassen. — Zwei arabische Dörfer, die sich an den Angriffen am die jüdische Kolonie Artuff beteiligt haben, wurden Geldbußen zu 1200 und 800 Pfund auf er legt. — Einer der Rädelsführer der Boykottpropaganda in Jaffa wurde zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Richter kündigte im Wiederholungsfall härteste Strafen an. — In palästinensischen Städten zirkuliert eine Aufforderung zur Bildung einer Gesellschaft mit einem Kapital von 500.000 Pfund zwecks Stärkung der antijirdischen Boykottbewegurrg. Jeder Araber soll jährlich 1 Pfund bezahlen. — Der Redakteur des «'Dawar*, Berl Katzenelson, und der verantwortliche Redakteur des «Pälestine Bulletin», S. Schwarz, wurden wegen Übertretung der Presse vor Schriften zu 30 bezw. 10 Pfund Geldbuße verurteilt. — Bisher wurden in Palästina 17 Araber und 2 Juden zum Tode verurteilt. Die Urteile wurden vom Berufungsgericht bestätigt, vom High Cormnissioner dagegen wurde bis heute kein einziges dieser Urteile bestätigt oder fn Gefängnisstrafen umgewandelt. — Im Jänner kamen nach Palästina 812 Toristen; im Februar kam aus Schweden eine Gruppe von 30 Touristen an. — General Kreß von Kressenstein, der im Kriege die deutschen Heeresteile ln Palästina kommandiert hat, ist zu Besuch in Palästina ringe troffen. — Eine arabische Zeitung klagt darüber, daß der Jaffaer Magistrat seinen Beschluß, das Ruthenbergwerk zu boykottieren und LuxJampen eänzuftihren, nicht durchführt. Die «Jta» erfährt dazu, daß der Magistrat in Jaffa sich entschlossen hat, die Straßen und Aemter auch weiterhin von den Ruthenberg-El-ektrizitätswerken beleuchten zu lassen. Die arabische Delegation soll am 11, März endgültig ihre Reise nach London antreten. — Das Hauptbureau des Keren Hajessod in Jerusalem hat einen neuen Kurzfilm «'Ein Tag aus dem Leben des Kinderdorfes Kfar Jeladim» fertiggesteJJt. — Der Jerusalemer Großmufti zeigt sich seit einiger Zeit in der Oeffentlichkeit nicht anders, als in«, Begleitung einer aus vier bewaffneten Männern bestehenden Leibwache. Diese Maßnahme soll beweisen, daß es notwendig sei, den Mufti gegen jüdische Anschläge zu schützen. —* Als Folge der Augustunruhen hat das Post-, Telegraphen- und Telephon wesen in Palästina einen großen Aufschwung genommen. Besonders hoch waren die Einkünfte aus den Gebühren für Presseteiegramme. Franz Werfel in Palästina Franz Werfel ist zu einem Besuche in Jerusalem eingetroffen. Der Dichter, der das Land bereits im Jahre 1924 besucht hat, hat sich mit dem ihm bekannten zionistischen Kreis in Verbindung gesetzt; er wird eine Reise durch die jüdischen Siedlungen unternehmen, um sich mit eigenen Augen von dem Fortschritt des jüdischen Aufbauwerkes zu überzeugen. Tel-Aviv wird ©in zweites London werden Die Jaffaer Zeitung «El Akdam» veröffentlicht einen Artikel unter dem Titel «Tel Aviv und der Boykott». Die Zeitung betont zu wiederholtem Male, daß die arabischen Kaufleute die Boykottparole ausgenützt haben,( um die Preise in die Höhe zu treiben. Sie kaufen nächtlicherweile bei den Juden zu billigen Preisen und verkaufen sie dann bei Tag zu hohen Preisen. «El Akdam» ist der Meinui,.,, daß die einzige Folge des Boykotts die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage Tel Avivs und der jüdischen Kolonien sein wird. Wenn auch wahr ist, daß jüdische Kaufleute in Jaffa Verluste erlitten haben, so hat Tel Aviv gar keinen Schaden gehabt. Wir sehen doch, daß Tel Aviv an Abenden voll von Arabern ist, die bei den Juden Waren einkaufen. Sollte dieser Zustand auch in Zukunft fortdauern, dann! Tel Aviv zu einem zweiten London werden. Und was J dann das Schicksal Jaffas sein? Das wissen wir alle . . . Rabbi Meir Berlin wird vom lettländischen Staatspräsidenten empfangen Riga (J. T. A.). Rabbi Meir Berlin, der Präsident de« Weltmisrachi und Mitglied der zionistischen Exekutive, der in diesen Tagen in Lettland eingetroffen ist, wurde vom lettländcschen Staatspräsidenten Setngal and dem Ministerpräsidenten Zelminsch empfangen. Rabbi Berlin* inform^rte den Staatspräsidenten und den Ministerpräsidenten ülx aktuellen Palästinafragen und die Forderungen des jüdischen Volkes. Beide Staatsmänner bekundeten ein starkes Interesse für die politischen und wirtschaftlichen Probleme Palästinas und brachten im Namen von Volk und Regierung Lettlands ihre volle Sympathie für die Idee der Wiederauflebung des jüdischen Volkes und die Schaffung des jüdischen Nationalheimes zum Ausdruck. Palästina auf der britischen Kolonialkonferenz London, 28. Februar. (J. T. A.) Offiziell wird mitgeteilt, daß in Anbetracht des guten Erfolges der ersten, im Mai 1927 in London abgehaitenen Konferenz des Kolonialamtes der Staatssekretär für die Kolonien beschlossen hat, die zweite Konferenz mit ähnlichen Zielen und Richtlinien für den 23. Juni 1930 nach London einzuberufen. Die Konferenz wird etwa drei Wochen lang tagen. Jede Kolonie, jedes Protektoratsland und jedes Mandatsterritorium, mit denen sich das Kolonialamt zu befassen hat, wird je einen Vertreter zu der Konferenz entsenden. Die erste Kolonialkonferenz vom Mai 1927 hat bekanntlich die Errichtung eines Wissenschafts¬ und Forschungsdienstes (Colonial Scientific Research Service) für die Kolonien und Mandatsterritorien, einschließlich Palästina, vorgeschlagen. Das Palästinajudentum und die Religionsverfolgung in Rußland Jerusalem. (J. T. A.) Das Oberrabbinat von Palästina hat für Dienstag, den 4. März, Vertreter de Jewish Agency, des Waad Leumi und andere Repräsentanten des Jischuw zu einer Beratung eingeladen, in der Erwägungen darüber angestellt werden sollen, welche Aktionen zugunsten der Judenheit in Rußland in Anbetracht der fortdauernden Religionsverfolgung in den Ländern der Sowjetunion und besonders der Verhaftung der Rabbiner und Gemeindeführer in Minsk und anderen Städten Rußlands zu ergreifen wären, Jabotinsky nach Südafrika abgereist London. (J. T. A.) Wladimir Jabotinsky, der Führer der Zionisten-Revisionisten, hat sich vor einigen Tagen an Bord der «Arundel Castle» auf die Reise nach Südafrika begeben und wird dort am 10. März eintreffen. Jabotinsky erklärte vor der Abreise, er werde, wenn er hierzu eingeladen werden sollte, an der Keren Hajessod-Kampagne in Südafrika teiinehmen. Die Entschlüsse der V. Reichskonferenz der ostjüdischen Organisationen Magdeburg, 28. Februar. (J. T. A.) Die 5. Reichskonferenz des Verbandes ostjüdischer Organisationen in Deutschland, die am vergangenen Sonntag in Magdeburg stattgefunden hat, faßte nach dem Referat des Hefrn Doktor Israel Taubes und einer durchgeführten Generaldebatte, eine Reihe wichtiger Beschlüsse, die auf Organisation, Kulturarbeit, soziale Aufgaben, den Palästina-Auf bau und die Gemeindepolitik bezug haben. Die Reichskonferenz fordert ferner für die gesamten ausländischen Juden in Deutschland, sowohl in den jüdischen Gemeinden, als auch in den Landesverbänden und in einem eventuell zu schaffenden Reichsverband der Judenheit in Deutschland das allgemeine, geheime, gleiche und proportioneile Wahlrecht ohne Unterschied der Geschlechter und ohne Beschränkung auf irgendwelche Karenzzeit. Kurien für ausländische Juden sind als entwürdigend energisch zurückzuweisen. Die Reichskonferenz der ostjüdischen Organisationen Deutschlands verurteilt aufs schärfste jede Bestrebung, die Einheit des Ostjudentums in Deutschland zu zerstören. Die Reichskonferenz fordert von allen Ostjuden Deutschlands die harmonische Zusammenarbeit zwischen allen ausländischen Juden ohne Unterschied der geographischen Grenzen; diese Zusammenarbeit muß der Ausdruck eines Gesamtwillens sein. Innerhalb des Ostjudentums darf es keine Unterschiede geben. Sie haben scheinbar keine anderen Sorgen Budapest, 29. Februar. (J. T. A.) In der letzten Sitzung der Ofener Kultusgemeinde beantragte ein Mitglied jüdischen Kriegsteilnehmern, die sich durch besondere Tapferkeit hervorgetan haben und auf den Ehrentitel «Vitez» (Held) Anspruch haben, zur Thora mit dem Prädikat «Hagibor» aufzurufen und diesen Titel dem Titel «Morenu» gleichzustellen. Der Entscheidung über diesen Antrag sieht mast hier mit großem Interesse entgegen. Der Gemeinde Wien zur Nachahmung Riga, 29. Februar. (J. T. A.) Die Stadtverwaltung von Riga stellte in ihr Budget für das Geschäftsjahr 1930/31 115.000 Dollars für jüdische Institutionen ein. 100.000 Dollars sind für das jüdische Schulwesen, 15.000 Dollars für Kultur- und Wohlfahrtsanstalten bestimmt. Plan einer Ansiedlung von Armeniern in Palästina? London. (J. T.-A.) Herr Ormsby-Gore, der frühere Unterstaatssekretärs für die Kolonien, richtete im Unterhaus an den gegenwärtigen Unterstaatssekretär Dr. Sheals die Frage, ob er Informationen habe bezüglich eines geplanten Ankaufes von 9000 Dunam Boden in Palästina zum Zwecke der Begründung einer Kolonie von Armeniern, die gegenwärtig in Französisch-Syrien leben; ob diese Transaktion unter der Kontrolle der Palästina-Regierung stehe; ob der Plan von der Flüchtlingskommission des Völkerbundes unterstützt werde und ob die Begründung einer solchen Kolonie in Palästina mit den Artikeln des Palästina-Mandates vereinbarlich sei. Dr. Sheals erwiderte: Der Kolonieminister habe keinerlei Information über einen geplanten Bodenkauf für eine Armeniersiedlung. . Amery für eine Eisenbahnverbindung zwischen Palästina und Indien durch Irak London. (J. T.-A.) Der frühere Kolonleminister Amery führte im Unterhaus aus, es bestehe eine große Möglichkeit, eine Eisenbahnverbindung zwischen Palästina und Indien über den Irak zu schaffen. Obwohl gegenwärtig ein solches Unternehmen nach normalen kommerziellen Richtlinien nicht begonnen werden könne, so komme doch diesem Plan eine immense Bedeutung im Zusammenhang mit den Oel-Interessen zu. Das Projekt würde natürlicherweise erst dann eine Aktualität werden, wenn es wissenschaftlich überprüft wird. Amery drückte die Hoffnung aus, daß ein solches Unternehmen zur Reife kommen werde, und forderte dringend eine baldige Prüfung desselben. Togal-Ts**’ “m sind ein rasch und ausgezeichnet wirkendes Mittel . rheumatischen, gichtischen und nervösen Schmerzen und Kopfschmerzen. Die große Beliebtheit des Togal beruht auf den vielen ausgezeichnete i Erfolgen, die zahlreiche Aerzte und Kliniken damit erzielten. Togal ist stark harnsäurelösend und geht daher direkt zur Wurzel des Uebels. Der beruhigende Effekt des Togal macht es auch wertvoll gegen Schlaflosigkeit.

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