Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 107 (2.1.1930)
- Date
- 1930-01-02
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/3053752-3053859-3053860--1473-3056827- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 107 DIE STIMME Seite 11 Der jüdische Hochschüler Gegen die Universitätskravalle Die Studenten der Vereinigten Staaten appellieren an die Studentenfchaft Europas, mit den antifemitifdien Exzeßen Schluß zu machen. Führer der chriftlkhen und jüdifchcn Studentenfchaft und der Jugendorganifationen fandten einen Aufruf an die europäifche Studentenfchaft, in dem fie aufgefordert werden, den antijüdifchen Exzeßen, die in Mittel'- und Ofteuropa Vorkommen, ein Ende zu bereiten. Diefe Exzeße waren — fpeziell in Oefterreich, Polen und in der Tfchedioflowakci — fo ernfthafter Natur, daß fie in vielen Fällen die Schließung der Univerfität zur Folge hatten. Der Aufruf wird durch ein Komitee der Studentenverbände verbreitet, welches auf Veranlaßung des Amerikanifch-Zioniftifdien Studentenverbandes „Avukah“ gebildet wurde, um in fchwierigen Religions- und Raßen-(National)-)fragen im Auslande geeignete Schritte zu unternehmen. Aa der Spitze diefes Komitees ftcht Ray H. Legate, der PrSfident der „Young Men Chriftian Aßocktion", und fein Sekretär, der Sohn von Stephen Wife, James Waternnan Wife, Prifident der „Avukah“. Das Komitee will gemeinfam mit mit dem Internationalen Studentenwerk verfuchen, zwifdien der jüdifchcn und chriftlichen Studentcnfdiaft Europas beßere Beziehungen herzuftcllcn. Diefes Komitee, welches aus Vertretern des Nationalen Studentenverbandes Amerikas, des Nationalen Rates der „Young Mcn’s Chriftian Aßocktion“, des „Wcltverbandcs chrifthcher Studenten“, der bekannten jüdifchcn Jugendorganifation „Mcnorah", der „Jugendbewegung für Frieden und Verföhnung" und der Zioniftifdien Studcntcnorganifation Amerikas beftcht, erließ folgenden Appell: «Die amerikanifchen Studenten haben mit tiefem Schmerz vernommen, daß den jüdifchen Studierenden führender mittel- und ofteuropäifdicr Univcrlitäten durch ihre nichtjüdifchcn Studetenkollegcn Mißhandlungen, Befchimpfungen und Kränkungen zugefügt wurden. Wir appellieren an Euch, es nicht zuzulaßen, daß fidi foldie Ausfchreiitungett wiederholen, damit nicht Eure Univerfitätcn und Hodifchulen zu Brutftätten des Vorurteils, der Intoleranz und des Haßcs werden. Für das Komitee: gez.: Ray H. Legate, Obmann, gcz.: James Watcrtnan Wife, Sekretär.“ Der Dclcgiertentag des Gefamtverbandes jüdifchcr Hochfchüler Oeftcrrcidis „Judäa“ ift für den 8. Februar 1930 einberufen. Die nähere Tagesordnung wird noch bekanntgegeben. Der nädifte Kongreß des Wcltftudentenwerkes (International Student Service) findet vom 13. bis 31. Juli 193° hl Oxford ftatt. An diefem Kongreß nehmen Vertreter der jüdifchen Studentenfchaft Europas und Amerikas teil. Der Gcneralfekretär des Wcltftudentenwerkes (International Student Service) Herr Dr. Walter Kotfchnig (Genf) weilte einige Wochen in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo er auch mit den jüdifchcn Studcntenorganifationcn Fühlung nahm. Es wurde ein gemeinfames Studcntenkomitcc gegründet, in dem Juden und Chriften vertreten find. Von jüdifchcr Seite gehören dem Komitee an: James Waterman Wife und — der auch in Wien bekannte — Dr. S. Liptzin. Der Verband der Zion. akad. Verbindungen und Vereine Oesterreich hart an den Delegtertentag der deutschen Zionästem in Jena folgerndes Tölieginamm geschickt: «Dar Verband der Zion. akad. Veribindlian'gen und Vereimie Oesterreichs begrüßt dien deutschten Defegierteintag unter Beiseln W-eritznjanns, protestiiert gegen die Brith-Sclialiom-Politiik und erwartet einte endigiüiltige Absage dieser Politika Diese Resolution wurde auf Antrag dies Herr Dr. Max Kiiwe mach einer längerem Debatte einstimmig angenommen. Die Juden im Geistes- und Wirtschaftsleben der Gegenwart. Der „Verein zioniftifcher Hochfchüler Z. P. Chajes“ veranftaltet zur Klarftcllung der jüdifchen Situation im europäifchcn Kultur- und Wirtfchaftslcbcn eine Reihe von Vorträgen, und zwar: Samstag, den 4. Jänner 1930: Dr. Leo GoBdhammer: „Der Anteil der Juden an der Ausbildung des kapitaliftifchen Wirtfchaftsfyftems.“ Samstag, den 18. Jänner: Dr. Wilhelm Stein; „Die Juden in der deutfdien Literatur der Gegenwart“ (Waßermann, Zweig, Werfel, Döblin). Samstag, den 1. Februar: Dr. Robert Wälder: „Die Kulturletftung Siegmund Freuds.“ Samstag, den 15. Februar: Dr. Siegfried Schmitz: „Die Juden in der Preße.“ In Ausfidit genommen find ferner Referate über den Anteil der Juden am Mufikleben, über ihr Wirken in der Politik, über ihren Beitrag zur Philosophie und Wißenfchaft u. a. m. Termin und Referenten werden in der „Stimme“ rechtzeitig bekanntgegeben werden. Alle Vorträge finden ira Verbandsheim, II., Untere Augartcnftraßc 3s, ftatt. Beginn, wenn nicht anders verhütet, um HS Uhr abends. Gäftc herzlich willkommen. Jüdischer Sport Hakoah—Sportklub 3 :9. Sonntag fanden die Schlußfpicle des Hütteldorl’cr Rundfpiclcs ftatt, in denen Hakoah eine fchwere Niederlage erlitt und dadurch auf den letzten Platz kam. Das Rcfultat kam dadurch zuftandc, daß Hakoah in der erften Halbzeit äußerft fcfawach war und cs den Sportklub-Stürmern, von denen Hanel 7 (!) Tore fchoß, ermöglichte, Treffer auf Treffer zu erzielen. Nach Umftelhing — es taufchten Heß und Pofancr und Amftcr und Stroß II die Plätze — ging cs bedeutend beßer, und bei einem bißchen mehr Schußglück hätte leicht ein günftigeres Endrefultat erzielt werden können. Hakoah erhält in der erften Halbzeit 5 Treffer, denen fie nur einen, durch Stern gefchoßen, gegcnüberftellen kann. Nach der Paufe und nach der erwähnten UmfteHung, zu der die Leitung durch das Verlagen von Pofaner und das fchwache Spiel von Stroß II gezwungen war, konnte Hakoah einen bedeutend ftärkeren Widerftand leiften und fogar eine Reihe gefährlicher Angriffe vortragen, die nur durch Schußpech keinen Erfolg zeitigten. Demnach konnte fie durch 2 Goals, von Stern und Mausner, das Endrefultat verfchöncrn. In der Mannfchaft war der Sturm noch der befte Mannfchaftsteil, obwohl von den Innenftürmcrn der Fehler begangen wurde, die ausgezeichneten Flügel Katz und Fifchcr II nur in den feltenften Fällen zu befchäftigcn. Stern nähert fich feiner Hödiftfortn. In der Halfrcihc hate Löwinger in den Gegenfpielern zu ftarke Gegner, hielt fich aber verhältnismäßig gut. Pofaner ift ein glatter Verfager. In der Verteidigung ftach Stroß I durch feine Härte und Ruhe hervor. Seine Partner Stroß II und Amfter noch zu unroutiniert. Oppenheim im Tor zeigte fich fehr unficher, und man hatte das Gefühl, daß einige von den erhaltenen Toren zu halten gewefen wären. Warum Feigl, der in den letzten Spielen Glanzleiftungcn geboten hatte, nicht aufgeftclit wurde, ift ein Rätfek Boxen. Bei den Ausfcheidungskämpfcn für die nächften Länderkämpfe konnte Makkabi wieder fchöne Erfolge erringen. Zwei Leute wurden an den Start gefchickt und beide gewannen. Wagfchal fchlug Teufel (Vienna) und Zaub-Ofner (Punching). Beide nach Punkten. Für den Länderkampf gegen Tfchechien wurde im Schwergewicht Zaub nominiert. Ab 3. Jänner beginnt bei Makkabi IX., Licchtcnftcinftraße 20, unter Leitung von Hans Weßcliitfdi ein neuer Kurs für Anfänger und Gefundhcitsboxer. Touriftik- und Ski-Klub „Hakoah“ Wien, I., Wiefingerftraße ir. Tourenprogramm für Sonntag, den j. Jänner 1930: Fußtouren: nach Vereinbarung. Skitouren: Bettelbauer, Tiroler Kogel; Wiener Wald (Uebungskurfc für Anfänger). Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr. Jugendgruppe: Fuß- und Skitouren nach Vereinbarung. Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr. Klubheim Wien, L, Wiefingerftraße 11 (Tel. R 25-0-10). Sprechsaal der Stimme (Für die Mitteilungen, die in diefer Rubrik erfcheincn, übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.) Von unferem Jcrufaleraer Berichterftatter erhalten wir folgende Zufchrüft: Ich lege Wert darauf, öffentlich feftzuftellen, daß die in Ihrem Blatt erfchienenen Artikel, deren Autor mit der Chiffre „J. G—r.“ zeichnet, weder von mir (lammen, noch von mir infpiriert oder mir vor Erfcheincn überhaupt bekannt gewefen find. Ich fehe mich gezwungen, diefe felbftverftändlkhe Tatfache zu regiftrieren, da von gewißer Seite das Gerücht verbreitet wurde, daß ich mich hinter diefer Chiffre verberge. Die ganze Sinnlofigkeit diefes Gerüchtes ausdrücklich feftzuftellen Ift notwendig, da es ja nichts anderes befagt, als daß ich „mit der rechten Hand anders fchreibe als mit der linken“. Die mit „J. G—r.“ gezeichneten Artikel find in einem Sinn verfaßt, der meiner politifchen Einftelung polar entgegengefetzt ift, einer politifchen Anficht, welche in zehnjähriger publiziftifcher Tätigkeit, jn allen meinen Büchern und in einer Unzahl von Zeitungsauflätzen in nichtjüdifdhen und jüdifchen Organen vollkommen eindeutig umrißen ift als die Anficht eines panafiatifehen, panfemitifeben Publiziftcn, der die Idee eines Judenftaates ablehnt und — wie meine Arbeiten in den letzten Monaten ohne Zweifel erkennen laßen — der auch nach den letzten Unruhen für den binatjonalen Staat in Paläftina eintritt. Es liegt alfo nicht der gefingfte Anlaß vor, mir eine Unanftändigkeit vorzuwerfen oder anzunehmen, daß ich mich auch nur der geringften Ablchwcnkung von meiner Weltanfchauung, die Ich feinerzeit in der Formulierung des Wortes und Begriffes „ein jüdifch-arabifches Paläftina“ feftgelcgt habe, fchuldig gemacht hätte. ' Ihr fehr ergebener M. Y. Ben-Gavriel. Jerufalem, 22. 12. 1929. Anmerkung der Red.: Die mit der Chiffre „J. G—r.“ gezeichneten Berichte flammen aus der Feder unferes paläftinenfifdben Berichterftatters H. J. Gal-Efcr. In der in Nr. 106 Ihmes geschs Blattes veröffentlichten Erklärung der Mtsr-achd-ZentraLe werden die Hk M. D, Groß und Viktor Bauroäntger alte aff einige Gründer des «MisraohilamdesverbamJes für Oesterneloh» genannt Ohne mich in eine Polemik einlassen zaj wollen, lege ich Wert auf die Feststdteng, daß nebst den genannten Herren auch ich im Gemeinschaft mit den Herren Rabb. Jakob Futediman/n, Riaibb. |. 1. Twersky, I. S. Retter, Abrah. Fränkel, S. Uildenfellid und anderen bewährtem alten Misrachisten zm den Gründern dieses Landesverbaaides gehören. Mit der Bitte um V eröff e.ntli Chumg meiner Zuschrift und mit bestem Danke hieflir zeichne ich hochacMumgisvoil mit Zionsgruß Isidor Austerlitz. Wiiem, 31. Desemlber 1929. Sehr geehrte Redaktion! In Ihrem gefchätzen Blatte vom 25. Rislew a. c. finde idi eine Zufchrift von der „Misrachi-Zentrale für Oefterreich“, in der gefagt wird, ich hätte ausdrücklich erklärt, daß ich dem neugegründeten „Misrachi-Verband“ völlig fcrnftche. Ich Helle nun hiemit feft, daß diefe Behauptung den Tatfachen nicht entfpricht. Ich gehöre vielmehr dem „Misradii- Landcsvcrband“ als Mitglied an und habe auch zu meiner Wahl in deßen Ausfchuß meine Zuftimmung gegeben. lOOOOOQOCOQOQCOPOOOCQOOOQOOOOOOCQOCOQOC Historisch bedeutsame Daten dieser Woche. 2. Jänner 1915; Der Komponist Karl Goldmann in Wien gestorben. 4. Jänner 1786: Moses Mendelssohn gestorben. 4. Jänner 1812: Moses Heß geboren. 6. Jänner 1850: Der bekannte sozialistische Schriftsteller Eduard Bernstein geboren. 6. Jänner 1860: Der jüdische Gelehrte und hebräische Schriftsteller Dr. Simon Bernfeld geboren. 8. Jänner 1890: Der jüdisch-böhmische Dichter Seligmann Heller in Wien gestorben. 8. Jänner 1827: Der bekannte hebräische pädagogische Schriftsteller S. L. Ben David (Davidowitsch) gestorben. Indem ich um die Veröffentlichung obiger Zeilen höflidift bitte, zeichne ich mit vorzüglichftcr Hochachtung Jacob Friedmmn. Wien, 27. Rislew 5690. Wien, den 3r. 12. 1929. An die Redaktion der „Stimm c“ Wien, I.. Unter Bezugnahme auf die in der Nummer 106 Ihres Blattes abgedruckte Erklärung der Misrachi-Zentrale, wonach meine Wahl in den Vorftand des „Misrachi-Landcsvcrbandcs für Ocfterrcidi“ ohne mein Wißen und meine Zuftimmung •erfolgt wäre, ftellc ich demgegenüber hiedurch aufs nachdrücklichftc feft, daß ich niemals eine folchc Erklärung abgegeben habe. Mit der Bitte um Abdruck zeichne idi mit Zionsgruß S. Lecmann. Wien, 31. Dezember 1929. Geehrte Redaktion! Ich bitte im Intereße der Wahrheit um Veröffentlichung folgender Richtigftellung: Unter Bezugnahme auf die in der „Stimme“ vom 27. Dezember crfchienene Notiz der Misrachi-Zentrale Helle ich feft, daß die dort enthaltene Erklärung, infoweit fie meine Perfon betrifft, nicht dem faktifchen Sachverhalt entfpricht. Obwohl ich die Wahl zum Ausfchußmitglied des Misradii-Landcsverbandes aus verfchiedencn Gründen vorläufig nicht angenommen habe, habe ich midi jedoch bereit erklärt, midi ihm bei direkter Arbeit für Erez Ifrael zur Verfügung zu ftellcn. Es kann fomit von einem „völligen Fernftchen“ nidit die Rede fein. Salomon Friedmann. Amtliche V erlautbaru ngen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Z. 8802 ex 1929. Wien, 30. Dezember 1929. Es wird hiemit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß die neueröffnete Fleischbank des Herrn I. G1 ü c k s m a n n, II., Große Mohrengasse 40, nicht unter Aufsicht des ehrwürdigen Rafotoinates der israelitischen KuMusgemeinde Wien steht und daß die in der Eröffnungsanzeige erwähnte Berufung auf Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Mayersohn den Tatsachen nicht entspricht Der Vorstand der Israel Kultusgemeiiiäe Wien. Predigten in den ifraelitifchen Gemeinde fynagogen. Freitag, den 3. Jänner 1930, werden bei dem um 4 Uhr 20 Minuten beginnenden Abendgottesdienfte in nachbenannten Gcmeindefynagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitcnftettengaße 4 (Rabbiner Dr. M. GrunwalkA; XVIII., Sdiopenhauerftraße 39 (Rabbiner Dr. D. Fcuchtwang). Ifraelitifchcr Jugcndgottcsdienft. Am Samstag, 4. Jänner 1930, findet um 3 Uhr nachmittags der Jugcndgottesdicnft für die ifraclitifche Schuljugend in den Gemeinde- und Bczirksfynagogen ftatt. Aus der Provinz Makkabäerfeier in Hohenau. Sonntag, den 29. Dezember, fand in Hohenau im Tempel eine würdige und gut bcfuchtc Chanukahfcier ftatt. Diefe erfte zionüftifdie Veranftaltung in Hohenau wurde von den Gg. Kantor Gelbard (Miftelbach) und Gg. Sonnenmark, A. H. der Lefc- und Rcdehallc, vorbereitet. Die Feftrede hielt Gg. Dr. Chaim Tartakower. Eine Reihe von Kindern trug zum Gelingen des Feiles durch Gcfang und Deklamationen in hebräifcher und deutfdier Spradic bei. Der dortige jüdifdie Frauenvercin befchcnktc die Kinder reichlich. Der Präfidcnt des Tempels und der Chcwra Kadifdu, Herr Polfak, dankte den Vcranftaltern und dem Wiener Gafte für diefe gelungene Feier, die wohl zur Stärkung des zioniftifdien Gedankens in Hohenau beitragen wird. Chanukah-Feier in Vöslau. Sonntag, dem 29. Dezember, fand ziuu ersten Male in Vöslau eine Makkabäerfeier statt. Die Feier, die im Tempel veranstaltet wurde, nahm einen glänzenden Verlauf. Herr Friedmann zündete die Chanukahlichter an, worauf Religionslehrer Lewin aus