Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 97 (24.10.1929)
- Date
- 1929-10-24
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Af» tsTTMIlC ule 51 IW Ult Nf. •T r!Wte 12 Spenden fQr die Opfer in Erez Israel Hilfe für den Aufbau. Nr. 3. Thorasp. Zohler Abraham S 50.—; Fr. Dr. Abeies Mina S 10.—; Sammlung Finkei u. Siißmann: Alligator, Ing. Freund, F*-, Hochhäuser, Max Man-dl je S 10.—, Raiidolf Goldstein, Plitz Weiß, Siegmund Baar, Otto Erber, Reisz u. Kohn, SSgm. Zolschau, A. Reininger je S 5.—, zusammen S 75.—, Summe S 135.—. Bisher ausgewiesen S 3668.60. VII. Ausweis für die Opfer in Erez Israel. S. Berger S 350.—, Prontkowska Masza Sammlung div. KX—, SeLiger 2.—, Sammlung Isidor Trief: Isidor Trief, Salo Trief, M. Trief, Emil Tuchbaum je S 10.—, Otto Menczer 5,—, Hohenberg 5.—, div. 11.— : S 61.—. Bleiweiß Mendel 10.—, Rabbiner Moses Horowitz 5.—, Lazar Kleinfeld 10.—, N. Teppermann, Brasilien 30.—. Franziska Teppermann, Brasil., 20.—, Garten, Berggasse 10.—, Stimme S 161.50. Bisher S 18.326.—. Literatur und Kunst Musikbrief aus Palästina Von OHa Silbertnann (Tel-Aviv). Das Schul- und Konzertwesen bAeiiben in diesem Aufsatz unberührt. Darüber bringen wir einen separaten Bericht. — Red. Was in Erez Israel in den letzten Wochen geschah, "war furchtbar. Die ganze Weite und Tragik des Erlebten aber kann man nur dann, wenn man an Ort und Stelle war, übersehen. Enorm die materiellen Schäden, enorm die seelischen Leiden, die der Jisc'hitw auszu- Btehen hatte. Und trotz alledem ist alles allmählich ins Geleise gekommen. Besonders in Tel-Aviv, wo sich jeder Jude so unglaublich sicher fühlt (nicht umsonst haben die kleinen Kinder von Tel-Aviv während der Unruhen jedermann versichert «anachnu Giborlm»), ist das normale Leben verhältnismäßig bald auf seine Rechnung gekommen. Das Interesse, das die weitesten Schichten der Tel-Aviver Bevölkerung für kulturelles Beginnen jeder Art bekunden, ist staunenswert: denn geradezu gierig ist hier der Wunsch nach Selibstbitoung. Pläne und Ideen hängen hier sozusagen in der Luft, um oft genug ihr Luftdasein im engsten «Erdeverbundensein» zu enden. Sogar eine so «luxuriöse» geistige Disziplin wie Musikwissenschaft, die natürlich jetzt nach den letzten Ereignissen im Lande der allgemeinen Stimmung ferner steht, findet einen geeigneten Boden in Palästina. Es wurde heuer an der Jerusalemer Universität ein Lehrstuhl für Musikwissenschaft gegründet, an den Professor Schor berufen wurde. In Kürze werden .Vorlesungen mit Lichtbildern und musikalischer Illustration in Jerusalem, Haifa, Tel-Aviv und, wenn die Ruhe im Lande ganz sichergesteilt ist, auch in Kolonien abgehalten werden. Professor Schor, weicher Professor am Moskauer Konservatorium war, verließ Rußland freiwillig vor drei Jahren, um nach Palästina zu gehen. Ein Mann von universeller Erudition, vom echten Feuer der Kunst beseelt, ist Professor Schor eine führende Persönlichkeit des palästinensischen Musiklebens. Seine Bemühungen, in einer Reihe von Konzerten und Vorträgen das Verständnis für Musik den Anbeiterkreisen näher za bringen, hat ihm wohlverdient den Namen «Freund des Volkes» eingetragen. Die von ihm ins Leben gerufenen Instrukteurkurse bereiten eine Anzahl theoretisch vorgebildeter Chordirigenten für Kolonien vor. Den Chor der Kolonien Rechobot und Nesziona z. B. leitet auch mit großem Eifer an der Sache der aus diesen Kursen hervorgegangene Chordirigent Chitrek. Ein Netz wohlorganlsierter Chöre in den Kolonien und Städten wäre die Aufgabe, die man sich hier stellt, und als fernen Traum sieht man «olympische Chorwettspiele» auf dem Berge Skopus. Die Arbeit an der Universität (einen willigen und begabten Helfer Ln seiner musiktheoretischen Arbeit fand Professor Schor in dem Musikkritiker Rabinowitsch) soll auch au.ßer musikpsychologischen und geschichtlichen Vorträgen eine Heranbildung eines Universitätschors und Gründung einer Musihbücher- und Notenbi'bliothek*) — Fundament eines künftigen musikwissenschaftlichen Seminars — in sich einschließen. Eine ernste Aufgabe der jüdischen musikalischen Forschung wurde durch die Unruhen vorläufig ins Stocken gebracht: Projekt einer musikalischen Folikforekommission, m deren Dienst unter anderen auch der seit einigen Jahren in Palästina lobende und wirkende, allerorts bekannte Komponist Rosowski seine wertvollen Erfahrungen auf dem Gebiete des jüdischen Melos stellt. Auch am praktischen musikalischen Leben beteiligt sich Rosowslki, indem er die Tel-Aviver Chöre «Oneg-Sabath» und «Tanacft» dirigiert. Mit dem letzteren wind eine ungekürzte Aufführung des Mendelesohnschen Ora'orTrns «Elias» vorbereitet. Und schließlich wäre noch übeT ein Ereignis von größter Wichtigkeit zu berichten: über die kürzlich gegründete allweltllche Gesellschaft zur Förderung jüdischer Musik «Hanigun» unter Vorsitz Professor Schor». Hoffen wir, daß es der «Hanigun» kl Veribijjdung jftty wen in der Diaspora zerstreuten «Vereinen' zur F'.U*ferung jüdischer Musik» gelingen wird, eine erraixe und erfolgreiche Arbeit für die Entwicklung unc* *) ftücher und Noten werden mit herzlichem Dank ««frgegengenommeti. Adresse: Prof, Schor. TefrAuwc Verbreitung nationaler Musik in- und außerhalb Palästinas durchzuführen. Konferenz des Jüdischen wissenschaftlichen Instituts tot Wilna. Vom 23. bis 27. Oktober d. J. wird in Wilna die erste Konferenz des vor vier Jahren unter Mitwirkung von Prof. Duibnow, Dr. E Tscherikower, Dr. Weinst««, M. Stiif, Dr. J. Lestschinsky und anderen begründeten Jüdische« wissenschaftlichen Instituts abgehalten. Dieses Institut, das ln der kurzen Zeit seines Bestehens große Popularität gewann und ungeheure Schätze an Dokumenten zur jüdische« Kultur und Geschichte gesammelt hat, hat bereits fünf große Bände Schriften philologischen, wirtschaftsstatistische« und historischen Inhaltes hernusgegeben. Gruppen von Freunden des Institutes existieren in zahlreichen Ländern. Die Konferenz wird zur Aufgabe haben, Rechenschaft über die bisherige Arbeit zu geben und den Plan der zukünftige« Arbeit festzusetzen. Außer den Berichten des Organisationskomitees, der wissenschaftlichen Sektionen und der Landesorganisationen werden mehrere wissenschaftliche Referate gehalten werden. Jakob Pleßners Mendelssohn-Büsten. Anläßlich des Mendelssohn-J-wbiläums erhielt der bekannte Berliner Bildhauer Jakob Pleßner seitens der Kunstdeputation der Stadt Berlin den Auftrag, eine Mendelssohn-Büste in Bronze auszuführen. Sie wunde im Lessing-Museum aufgestellt. Eine kleinere Bronze-Ausführung wurde anläßlich der Mendelssohn-Feier in der Knaben-MittelschuLe der Jüdische« Gemeinde in der großen Hanrbuirgerstraße aufgestellt. Pleßner hat auch eine Mendelssohn-Büste toi Bronze für das Hebrew Union College rn Cincinnati ausgeführt. Deutsche Schauspieler rezitieren hebräisch. Inetne T r i e s c h und Manfred Q e i $ geben im Rahmen einer Veranstaltung der Berliner Zionistischen Vereinigung am 10. November im Großen Saal des Logenhauses einen gemeinsamen Rezitationsabend ln liebräischer und deutscher Sprache. Die Bibel das meist gekaufte Buch der Welt. Einem vor kurzem herausgegebene« Bericht der englischen Bibelgesellschaft ist zu entnehmen, daß im letzten Jahre 11 Millionen Exemplare der Bibel verkauft wiurden. Hiezu kommen 4 Millionen der schottischen, 9 Millionen der amerikanischen und 2 Millionen von anderen Gesellschaften; insgesamt wurden in diesem einen Jahre 26 Millionen Exemplare der Bibel verkauft. Seit der Gründung der Gesellschaft bis zum Schlüsse des vorigen Jahres wurde« insgesamt 385,838.255 Bibeln abgesetzt. Es liegen bisher Bibelüibersetzungen in 630 Sprachen vor. Ein neuer Gedichtsband von Ludwig Szabolcsi. Vor kurzem ist ein neuer Band Gedichte von Dr. Ludwig Szabolcsi, Chefredakteur des «Egyenlöseg», unter dem Titel «Szol a kakas mar» (Schon kräht der Hahn) erschienen, der die Aufmerksamkeit der Kritik erregt hat. «Fester Lloyd» schreibt hierüber u. a.: «Wenige wissen, daß Szabolcsi vor Jahren Vertreter einer Altersgemeinschaft war, die den romantisch angehauchten Spätimpressionismus nach Ungar« verpflanzt hat’. Doch galt es damals, die blaue Sorglosigkeit einer Jugend westlich zu überglänzen und zu tiberduften, so geht es heute um schwierigere und schwerere Dinge, um Existenz, Erschütterungen, Leid des ungarischen Judentums. Szabolcsi ist heute Dichter dieses Judentums, der Form nach dem Alten verwandt, im Gehalt aber brennende Gegenwart.» Bibliographie Delmont, Joseph: Juden in Ketten. Roman. 7. bis 15. Tausend. Fr. Wilh. Grunow, Leipzig 1929. Encyclopacdia judaica. (Chefred.: Jakob Kl atz k in, Stellvertreter Chefredakteur Ismar E i b o g e n. Wissenschaftliche Mitarbeit der Zentralredaktion.) Band 4. Beer-Bing— Cagliari, Eschkol-Verlag, Berlin 1929. Fcuchtwanger, Lion: Jud Süß. Roman. 68. bis 80. Tausend. Drei-Masken-Verlag, München 1929. Gedenkbuch für Moses Mendelssohn. (1729 bis 1929.) Herausgegeben vom Verbände der Vereine für jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland. Mit Beiträgen von Julius Bergmann, Simon Bernfeld, Ismar El bogen u. a. M. Poppelauer, Berlin 1929. Harford, John Battersby: Altars and sanctuaries in tbe Old Testament A. Töpelmann, Gießen 1929. Mendelssohn, Moses: Phädon oder Ueber die Unsterblichkeit der Seele. Reclam, Leipzig 1929. Moses Mendelssohn. Zur 200jährigen Wiederkehr seines Geburtstages. Herausgegeben von der Encyclopaedia judaica. Verlag Lambert Schneider, Berlin 1929. Seifensieder, Jakob: Moses Mendelssohn. Das Märchen seines Lebens. Erzählung. Philo-Verlag, Berlin 1929. Dr. M. Poppelauers Volkskalender für Israeliten. (Mit literarischen Notizen und einem Gedenkblatt versehen.) Jahrgang 70. 5690 (1930). M. Poppelauer. Berlin 1929. Turnzelten des I. W. J. T, V, Makkabl, IX., Liechtensteinstraße 20. Kleinkinder (3 bis 6 Jahre, Leitung: Trude Bloch, staatl. gepr. Kindergärtnerin): Mittwoch und Samstag von halb 4 bis halb 5 Uhr. — Kinder (6 bis 14 Jahre, Leitung: M. U. Dr. Emmi Reich:) Mittwoch und Samstag von halb 5 bis 6 Uhr. — Knaben (14 bis 18 Jahre, Leitung: Walter Brückner): Mittwoch und Samstag von 8 bis halb 10 Uhr. — Mädchen (14 bis 18 Jahre, Leitung: Lilli Brust): Mittwoch und Samstag von halb 7 bis 8 Uhr. — Herren (bis 35 Jahren, Leitung: Felix Taussig): Montag und Donnerstag von halb 9 bis 10 Uhr. — Alte Herren (Leitung: Viktor Löbl): Montag und Donnerstag von 7 bis halb 9 Uhr. — Damen, Geräteturnen (Leitung: Ing. Weiß): Dienstag und Freitag von 8 bis halb 10 Uhr. — Modernes Frauenturnen (Leitung: M. U. Dr. Emmi Reich): Dienstag und Freitag von 7 bis 8 Uhr. — Boxen (Leitung: Boxmeister Wesselitsch): Montag und Donnerstag von 7 bis 9 Uhr. — Turnen für den V. Z. M.: Montag und Donnerstag von 5 bis 7 Uhr. Leitung: Leo Getter, gleichzeitig Jiu Jitsu unter Leitung Dr. Jerusalems. Theater und Film An die jüdischen Vereine Wiens! Die «Jüdischen Künstlersipiele» beginnen zum drittenmale eine neue Spielzeit, Zwei Jahre schwerer, verantwortungsvoller ArbeH Hegen hinter uns. Zwei Jahre hindurch haben wir versucht, das Interesse der jüdischen Bevölkerung Wiens für unsere Bestrebungen zu gewinnen und festzuhalten, Ee galt, die Werke der ernsten und heiteren jüdischen 'Ateratur einem Kreise vorzuführen, der Herz und Sinn bat ftit dag Gefühls- und Geistesleben des Jadeotoma, wie es in den Bühnenwerken der jüdischen Literator zum Ausdruck kommt. Mit Genugtuung können wir feste teilen, daß breite Kreise des jüdischen Wien mit unserem Wirken sympathisieren. Die Aufführungen der Bühnenstücke von Schalom Alejchem, J. L. Peretz, A. Kazisne, Schalom Asch, David Pinski, Jakob Gordin und die zahlreichen heiteren Bühnenwerke fanden ein Publikum, das sich bei uns heimisch fühlte und uns ermunterte, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Um aber unser Repertoire ausbauen zu können, bedürfen wir des regen Interesses geschlossener jüdischer Gruppen, wie sie in den zahlreichen gesellschaftlichen, philantropischen und Bildungsvereinen zum Ausdruck kommen. Diese allein vermögen, nicht nur unsere administrative, sondern auch unsere künstlerische Existenz im jüdischen Wien sicherzustellen. In diesem Sinne richten wir an die jüdischen Vereine Wiens die Aufforderung und «las Ersuchen, sich an uns wegen Abschlusses von Verei.nsvo rstel 1 ungen ziu wenden und uns ihre Vorschläge zu unterbreiten. Wir sind überzeugt, daß derart beide Teile, die Vereine und wir, ihren beiderseitigen Interessen und der Förderung des jüdischen Theaterwesens am besten dienen werden. Jüdische Künstlerspiele, Wien, II., Praterstraße 34. Warum sehen wir keine jüdischen Filme mehr? Betrachtet man das Repertoire unserer Kinotheater, oder die Nachrichten der Produktionsfirmen aus aller Welt, so sieht man leider, daß eine Kategorie von Filmen fast ganz aus dem Programm verschwunden sind: Jene Filme, die im jüdischen Milieu spielen. In der vergangenen Saison hat man im ganzen nur zwei bis drei Filme vorgeführt, die mehr oder weniger jüdische Sujets zum Inhalt hatten, von denen der hervorragendste der amerikanische Film «Der Jazzsänger» mit AI Jolson in der Hauptrolle, war. In der neuen Kinospielzeit 1929/30 ist gar nur ein solcher Film angekündigt, und zwar der große Tonfilm «Die Arche Noah», dessen erster Teil, wie der Titel schon sagt, im altbiblischem Zeitalter spielt. Diese Nichtverfilmung von Filmen mit jüdischen Sujets Ist um so erstaunlicher, als solche Filme bisher sowohl geschäft-1 lieh, wie auch künstlerisch volle Erfolgsfilme waren. Der vor Jahren hergestellte Film «Ost und West» mit Maly Picon und. Jakob Kalisch in den Hauptrollen wird auch heute noch von den Kinobesitzern gerne zur Vorführung gebracht. Als Beispiel gelten noch der Film «Der Jazzsänger», der einige Wochen lang in Alleinaufführung in einem Lichtspieltheater vor ausverkauften Plätzen lief und auch bei seiner AUgemeinvorführung in den Wiener Kinos sehr gut besucht war. Aber auch die Schauspieler spielen gerne in Milieufilmen, weil ihnen eine solche Rolle viel mehr Raum zur künstlerischen Entfaltung, zur Verinnerlichung der Rolle gibt, als die hergebrachten seichten Spielfilme. Aus Amerika kommt die Nachricht, daß dort zurzeit ein Sprechfilm hergestellt wird, dessen Dialogszenvm sowohl m jiddischer als auch in hebräischer Sprache (der Film wird m zwei Fassungen hergestellt) in das Mikrophon gesprochen worden. Ueberhaupt wird der ganze Film nur von jüdischen Schauspielern gespielt In Amerika macht sich für diesen Film ein ungeheures Interesse bemerkbar und es ist sicher, daß dieses Werk überall, wo es zur Vorführung gelangen wird, Anerkennung and Beifall finden wird. Es wäre wünschenswert, daß dieser Film auch in Wien zur Aufführung gelange. Man ersieht aus dem Gesagten, daß also absolut kein Hindernis besteht, jüdische Milieufilme herzustellen und in das Verleihprogramm der Wiener Kinotheater aufzunehmen. Solche Filme werden immer sehr begehrt sein und ambitionierten Schauspielern Gelegenheit geben, große Rollen zu schaffen. Max Haspel Hebräisch im Film Der erste hebräische Tonfilm wird gegenwärtig in Amerika gedreht, und zwar mit Mitgliedern der «Habfrmah». Das Sujet des Films ist dem palästinensischen Leben entnommen. Wie wir hören, bereitet die Pinsdiewer Film A. G. Berlin einen Tonfilm «C h a d G a d j o» nach dem be* kannten Lied der Hagadiah vor. In Australien läuft zurzeit ein Tonfilm, der vo« einer australisch-evangelischen Gesellschaft in Palästina aufgenomtnen wurde und das Leben an den der Christenheit heiligen Stätten zeigt. Arabische und hebräische Gespräche smd deutlich vernehmbar. Jüdischer Sport Hakoah konnte vergangenen Sonntag gegen Wacker mit 1K) (1:0) ihren ersten Sieg in der diesjährigen Fußballmeisterschaft buchen. Wegen Platzmangel können wir den genauen Kampfbericht in dieser Nummer leider nielit bringen. Touristik* und Sklklub «Hakoah», Wien, I., Wiesingerstraße 11. Tourenprogramm für Sonntag, 27. Oktober 1920: Fußtouren: a) Wolfsgraben, 8 Uhr 30 Min., Stadtbahnende Hütteldorf; b) Schneeberg (Voranmeldung). Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr. Jugendgruppe: a) Wassergspreng; b) Asperieiten. Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr, Klub^im, Wien, I., Wiesiögerstraßa 11» Telephon R 254-10,