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Die Stimme · 1929-10-03 · Heft 94 (3.10.1929) · page 16

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 94 (3.10.1929)
Date
1929-10-03
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 16 DIB STIMME Nr. 94. AmtlicheVerlautbarungen i der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Lehrkräfte für israelitischen Religionsunterricht Mit Schluß des Schuljahres 1928/29 haben 22 Kanuidatcn und Kandidatinnen an der «Bildungsanstalt für israelitische Religionslehrer in Wien» nach vi^jährigem Studium die Reifeprüfung mit gutem Erfolge abgelegt. Deren Heranziehung für den öffentlichen Schuldienst in Wien kommt nur jeweilig nach Maßgabe des Bedarfes in Betracht und es konnten für das Schuljahr 1929/1930 *ur 5 Kandidaten seitens der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde in Verwendung gestellt werden. Durch die Verfügbarkeit dieser sorgfältigst für das Lehramt vorbereiteten Kandidaten ergibt sich für die auswärtigen israelitischen Kultusgemeinden die Möglichkeit, wissenschaftlich und pädagogisch geschalte Kräfte für die Erteilung des Religionsunterrichtes zu gewinnen. Aber auch die Bibelschulen, die jüdischen Fürsorge- und Erziehungsinstitufe werden guttun, im Bedarfsfälle auf diese Lehrkräfte zu greifen. Schließlich empfiehlt es sich, für den Privatunterricht, der vom Besuche des öffentlichen Religionsunterrichtes dispensierten Schulkinder solche Lehramtskandidaten heranzuziehen. Nähere Auskünfte erteilt das Schulbüro der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4. Der Jugemlgottesdienst im Schuljahre 1929/1930 Wegen der kalendarischen Verhältnisse hinsichtlich der diesjährigen hohen Feiertage wird der Jugendgottesdienst in diesem Schuljahre erst am 2. November 1929 aufgenommen werden können. An die Elternschaft ergeht das dringende Ersuchen, die Kinder an den hohen Feiertagen auch ihrerseits über den Sinn der Feste zu belehren, sie zu veranlassen, die Festtage in Andacht zu begehen und, soweit dies möglich ist, auch am öffentlichen Gottesdienste teilnehmen zu lassen. Die Hilfsaktion für die Opfer der Ereignisse in Palästina Die unter der Aegide der Israelitischen Kultusgemeinde Wien vom «Zentralhilfskomitee für die Opfer der Ereignisse in Palästina» durchgeführte Zentralisierung der Sammelaktion hat sich bestens bewährt. Das bisherige Gesamterträgnis der Sammlungen beläuft sich auf rund S 82.500.—. In dieser Ziffer erscheinen einbezogen: Die Widmung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und der «Israelitischen Allianz zu Wien» per je S 10.000.—, das Erträgnis der Sammlungen der «Neuen Freien Presse» mit zirka S 15.000.—, vom «Zionistischen Landeskomitee für Oesterreich» gesammelte S 8396.— und die Widmung des «Verbandes der Israelitischen Humamtätsvereine «B’nai B'rith» für Oesterreich» von S 3000.—, sowie das Ergebnis einer Sammlung der Israelitischen Kultusgemeinde und der Zionistischen Ortsgruppe St. Pölten mit S 1060.—. Die Sammelaktion wird eitrigst fortgesetzt und es ergeht an die Gemeindemitglieder die Bitte, ihre Spenden, soferne dies noch nicht geschehen ist, ehestens an die Kasse der Israelitischen Kultusgemeinde als Zahlstelle des Zentralhilfskomitees gelangen zu lassen. Die ausgeschickten amtlichen «Sammellisten« wollen tunlichst in den nächsten Tagen, spätestens aber bis 15. Oktober d. J., zur Abrechnung gebracht werden. Statistisches über Bevölkerungsbewegung in den Monaten Juni, Juli und August d. J. Trauungen wurden vorgenommen: A) In den B) Inden Gemeinde- Vareins- Monat bethäusern bethäusern Misammen Juni 84 115 199 Juli 75 29 104 August 38 33 71 Zusammen 197 177 374 Ehescheidungen. Vor dem Rabbinate der Israelitischen Kultusgemeinde Wien wurden im Monate Juni 27, im Juli 30, im August 24, zusammen 81 rituelle Scheidungen vorgenommen. Beim Matri-kenamte der Israelitischen Kultusgemeinde wurden Gebu r t se intra gu n ge n vorgenommen wie folgt: Im Monate männlich weiblich zusammen Juni 92 80 172 Juli 63 52 115 August 39 47 86 Zusammen 194 179 373 An Sterbe fällen gelangten zur Eintragung: Im Juni 193, im Juli 210, im August 157, zusammen 560. Anzeigen von Austritten aus dem Judent u m sind eingelangt: Im Juni 42, im Juli 75, im August 78, zusammen 195. « E i n t r i 11 e, bezw. Rücktritte ins Judent'u m erfolgten: Im Juni 38, im Juli 30, im August 23, zusammen 0J. Israelitische Kultusgemeinde Wfen Medi zi ner-Stlftu ngen. (Bewerbungsausschreibung) Anzahl der Plätze: 1 im Betrage von S 135.—i für die Dauer der gesetzlichen Studienzeit und für ein weiteres Jahr nach Beendigung desselben; 4 im Betrage vort' je $ 70.— einmalig. Bewerbungsberechtigt sind: mittellose, fleißige, unterstützungswürdige, jüdische ordentliche Hörer der Medizin aa der Wiener Universität. G e sAi c h s b e i 1 a g e n: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Inscriptionsaachweis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. November 1929« Ein reich stelle: I., Seitenstettengasse 4, III. Stock (Amfsdirektion). Wien, am 1. Oktober 1929. Der Vorstand ' der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Zur Bewerbung sind Gesuchsbogen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengässe 4, III. Stock) unentgeltlich zu beziehen sind; die Gesuchsbogen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Techniker-Stiftungen. (Bewerbungsausschreibung) Anzahl der .Plätze: einer im Betrage von 5 *158.— für die Dauer der gesetzlichen Studienzeit und für ein weiteres Jahr nach Beendigung derselben; 3 im Betrage von je S 70.— einmalig. B e-w erbungsberechtigt sind: mittellose, fleißige, unterstützungswürdige, jüdische ordentliche Hörer an der Technischen Hochschule in Wien. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Inscriptionsnachweis, Studienzeugnisse. * Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. November 1929. :r[. E i n r e i c h s t e l 1 e: I., Seitenstettengasse; 4, III. Stock (Amtsdirektion). V Wien, am 1. Oktober 1929. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde . ’ Wien. /V Zur Bewerbung sind Gesuchsbogen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, III. Stock) .unentgeltlich zu beziehen sind; die Gesuchsbogen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Z. 6491 ex 1929. Wien, 25. September 1929. P, T. Kundmachung! Um den Kindern mittelloser Eltern Gelegenheit zu geben, ©ich für die Barintewah vorbereiten zu können, hät der Vorstand der ■ Israelitischen Kultusgemeinde Wien einen un entge 11 lich en Ba r mi z wah-Kur s eingerichtet. Einschreibungen und Unterrichtsbeginn: Mittwoch, deii 2. Oktober 1929 von V43 bis Uhr nachmittags im Lehrzimmer der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, IV. Stock. Dauer des Kurses ca. 3 Monate. Der Vorstand. Zur Ncutahrsfelcr besonders willkommen sind Schokolade- und Bonbons- Geschenke. OOCMOCXX>OOCX)CXXXXXXX»XXXX5C«5nOOOOOOOno Der GußtoattMub „JVftftoali» wünscht* allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern ein glückliches neues Jahr. Ißenno Jiotuifc u. Stau II.? @vanz Modfkedfingerg<a$se 9 zeigen allen Verwandten, Freunden und Bekannten hocherfreut die Geburt ihrer Tochter Ilse an. Bernhard Kohn WIEN, I., HIMMELPFORTGAS3E 20 KLAVIERE (n allen Preislagen, neu von S 1440 an Sommersprossen merln, Mitesser werden bei elnni. Behandlung u. Silva S 4.— gar, beseitigt. Qeslohtahaare In 10 Min. entfernt. 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