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Die Stimme · 1929-09-12 · Heft 91 (12.9.1929) · page 16

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 91 (12.9.1929)
Date
1929-09-12
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite!6 DIE STIMME Nr. 91 Vereinsnachrichten Das Zionistische Landeskomitee setzt am nächsten Donnerstag die Vortragsabende fort. Ort und Thema des nächsten Vortrages werden demnächst bekanntgegeben werden. Zionistische Sektion Leopoldstadt. Die Räume der Sektion werden am 16. September neu eröffnet. Zionistische Organisation, Bezirkssektion Brigittenau. Die ordentliche Generalversammlung findet am 12. d. M., um 7 Uhr abends im Sektionsheim, XX., Jägerstraße 30, statt und werden auch auf diesem Wege alle Mitglieder der Sektion zu derselben dringend eingeladen. Verband zionistischer Mittelschüler. Samstag, 14. September, 7 Uhr abends, im Festsaale des jüd. Zentrums, II., Untere Augartenstraße 35: Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Adolf Böhm: Das Schulwerk in Palästina; 2. Statutenänderung. Misrachi-Zentrale, Wien, II., Praterstraße 11. Die Misrachi-Zentrale veranstaltet für die kommenden Feiertage einen Gottesdienst in ihren neuen Vereinslokalitäten, II., Praterstraße 11, Mezzanin, Tür 5—6. Für gute Vorbeter etc. ist bestens gesorgt. Karten erhältlich im Büro der Misrachi- Zentrale (Telephon Nr. R-49-8-79) täglich von 10 bis 1 Uhr vorm, und 3 bis 7 Uhr nachm. Misrachi-Jugend-Bund, Wien, II, Praterstraße .11. Am Samstag, den 14. September, halb 9 Uhr abends, findet in unserem Heime die Eröffnung des Semesters statt. Es ist Pflicht aller Chawerim, zu erscheinen. Wochenprogramm: Schabbath, 14. September, 4 Uhr nachmittags, Sfchoth der Kwuzoth, nachher Tefilath Mr-nchah und Schalos Seudoth; ’gö Uhr abends: Semestereröffnung. Sonntag: >49 Uhr früh und 2 Uhr nachmittags: Ausflug; Treffpunkt: Stadtbahnstation Schottenrimg. Montag: Y28 bis y9 Uhr abends: Hebräisch für Anfänger, y9 bis j^lO Uhr: Hebräisch für Fortgeschrittene, y29 bis y 10 Uhr: Krzzur Scbulchan Aruch. Dienstag: J^8 bis V-10 Ühr abends: Gemarrah, 3/68 bis Vt9 Uhr: Mischnajoth. Mittwoch: 7 bis 8 Uhr abends: Jüdische Geschichte, 8 bis y 10 Uhr: T’nach. Donnerstag: Y28 bis Y29 Uhr abends: Chug Ivvri, Y28 bis y9 Uhr: Hebräisch für Anfänger, %9 bis ^10 Uhr: Hebräisch für Fortgeschrittene. Freitag: -%9 bis 10 Uhr abends: Chumisch mit Raschi. Schabbath, 21. September, 10 Uhr vormittags: Chiimisch mit Kommentaren, 4 Uhr nachmittags: Sichoth der Kwuzoth, nachher Tefilath Mlncha und Schalos Seudoth, y»9 Uhr abends: Vortrag. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgemeinschaft. Anmeldungen für die Hebräisch-, Englisch-, Arabischkurse, Bibelkurse, jüdische Geschichte, rhythm. Turnen für Frauen und Mädchen, finden täglich von 5 bis 7 Uhr im Sekretariat, II., Untere Augartenstraßc 35, statt. Dieser Tage wird eine Kinderlesestube für Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren eröffnet. Die Kinder werden täglich in der Zeit von 3 bis 6 Uhr nachm, unter pädagogischer Leitung beschäftigt, erhalten Nachhilfe für Volks- und Hauptschule und werden in Handfertigkeiten unterwiesen. Um 4 Uhr wird eine Jause verabreicht. Anmeldungen werden noch entgegengenommen. Die jüdische soziafdemokratische Arbeiterorganisation Poale Zion veranstaltet am Dienstag, den 17. d. M., um halb 8 Uhr dbenids in den Jüdischen Künstlerspielen «Reklame», II., Fraterstraße 34, eine Versammlung über die Stellung der jüdischen Arbeiter m den Ereignissen in Palästina. Kindergarten Moritessorl. Der im 8. Bezirk bestehende und unter bewährter Führung stehende jüdische Kindergarten ist wieder eröffnet worden. Einschreibungen finden täglich, VII!., Benoplatz 1 a, von 9 bis 11 Uhr vormittags, statt. Der hebräische Kindergarten im 9. Bezirk, Liechtensteinstraße 130, wird im September wieder eröffnet. Anmeldungen bei Prof. Dr. Bronner, IX., Liechtensteinstraße 130, Telephon A 19-6-27. Jüdischer Kindergarten- Der unter Leitung der geprüften Kindergärtnerin und Hell-Pädagogin Frau Berta Blankstein geführte jüdische Kindergarten, II.. Untere Augartenstraße 35, wurde wieder eröffnet. Hebräischer Spieikurs sowie auch Kurs für rhythmische Gymnastik. Bei schönem Wetter im eigenem Garten. Einschreibungen täglich von 11 bis 12 Uhr und von 3 bis 4 Uhr. Lese- und Redeballe jüdischer Hochschüler, IX., Türkenstraße 9. Der Lesesaal ist bereits wieder eröffnet und allgemein zugänglich. Lesezeiten täglich 3 bis 729 Uhr. Samstag geschlossen. Gottesdienst. Im ehemaligen israelitischen Taubstummeninstitut in Wien, III., Juchgasse 22. findet zu den Festtagen ein Gottesdienst statt. Die Durchführung des Gottesdienstes übertrug der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde den Herren Siegmund K u r i ü r s t, Lazar Perez und Benedikt Steiner. Elternverein «Tarbuth» zur Erhaltung der Hebräisch-Schule, Wien, XX./Othmargasse 46, Saal 2. Wir geben bekannt, daß der Unterricht in unserer Schule Montag, den 2. September 1929, begonnen hat und jeden Tag, bis inklusive Donnerstag, von 4—7 Uhr nachmittags, im Saal 2 stattrindet. Die Kurse leitet Frau Schwarz und können Neueinschreibungen zur angegebenen Zeit 'bei Frau Schwarz vorgenommen werden. __ « Neues Jüdisches Theater, Praterstraße 60. Gastspiel des berühmten amerikanischen Komikers Aib Karp und der berühmten jüdischen Soubrette Dina Podlubna aus Rußland. Ab Freitag, den 13. bis Sonntag, den 15. September, wird zum ersten Male in Wien Z. Libius dreiaktiges Lebensbild, Musik von A. Karp, «Der maseldige Bücher» aufgeführt. Beginn 8 Uhr 30 Min. Nachrichten aus der Provinz Gleichenberg, 8. September. Hier fand anläßlich der Ereignisse in Palästina eine imposante Kundgebung statt, an der hunderte Einheimische und Kurgäste teilnahmen. Nach der Eröffnungsrede des Grazer zionist. Kultusrates A. Berger schilderte H. Karl Schwarz, Vizepräsident der Grazer Kultusgemeinde, tn bewegten Worten die Vorfälle in Palästina. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß uns keine Macht der Welt von unserem Wege abbringen wird. Es wurde auch eine Protestresolution angenommen. Herr Oberkantor F e 1 d- Vereänsabzeichen und Plakette S. Kretschmer, I., Fischhof 3, Tel. U 26-907 für die Leser der «^Stimme» 5 Prozent Rabatt. Lebensversicherungs- QU r\ KlIV Gesellschaft I flUIXI/V GEGRÜNDET IM JAHRE 1882 Versicherungsbestand Garantiemittel Ende 1928 2 Milliarden Schilling 242 MHIonen Schilling Prämien- und Zineoneinnahmen Im Jahre 1928 97 5 Millionen Schilling Auszahlungen an die Versicherten im Jahre 1928 26.5 ,f „ Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien Türkei, Aegypten Die Gesellschaft schließt zu billigen Prämien und günstigen Bedingungen Kapitals- und Rentenversicherungen jeder Art ab Neueinpeführt: KINDER-VERSORGUNGS-VERSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienbeitrag, Rückerstattung der eingezahlten Prämiert bei Ableben des Kindes) Invalid! tätsversicherung (Zahlung einer Rente böl Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auszahlung des versicherten Kapitals nach dreijähriger Dauer der Invalidität) mann aus Czernowitz schloß die eindrucksvolle Kundgebung. Ebenfurt. Am 4. September d. J. abends veranstaltete die Kultusgemeinde Wiener-Neustadt einen Trauergottesdienst für die Gefallenen Palästinas. Seiner Ehrw. Herr Oberrabbiner Dr. Heinrich Weiß hielt die Tiauerrede. Als Seiner Ehrwürden zum Schluß mit überaus gefühlvoller, zum Herzen dringender, tränenersticktei Stimme das Kadisch-Gebet für die Gefallenen Palästinas zu sprechen anfing, da konnte die den ganzen Tempel füllende Versammlung sich auch nicht mehr der Tränen enthalten. Mit der Verrichtung des Jom-Kipu.-Koton-Gebetes schloß die Trauerfeier. Innsbruck. Anläßlich der traurigen Ereignisse in Palästina findet Dienstag, am 10. September, 7 Uhr abends, im Tempel der Kultusgemeinde für die jüdischen Opfer ein feierlicher Trauer-Gottesdienst statt. Zionistisches MittelschüJerlager Auen bei Velden. Freitag, den 31. d. M., fand im Zionistischen Mittelschülerlager eine Trauerkundgebung anläßlich der blutigen Vorfälle in Palästina statt. Nach halbtägigem Fasten versammelten sich die Chawczim zu einer schlichten T rau er ve r sa m ml u mg. Auf das Referat eines Chawers folgten Vorlesungen aus dem Buche «Träumer und Kämpfer» und Vorlesung der Zeitungsberichte. Zum Schlüsse wurde Hatikwah gdsungen. Kopel G., "Wien: Wir find mit Arbeit überlaftet und haben wahrlich keine Muße für kleinliche Dinge. Hcchaluz, R7eszow: Wurde an die kompetente Stelle wcitergolcitct. Leopold B.: Dr. L. ift bereits vom Urlaub zurückgekchrt und hat feine Amtstätigkeit in der Kultusgemeinde ausgenommen. Schriftsteller u. Journalist sucht eine tüchtige Stenotypistin (ev. Stenotypisten) für Halbtagearbeit. Vollständige Beherrschung der polnischen und deutschen Sprache erforderlich. Diesbezügliche Briefe an die «Stimme» unter «Tüchtig». lB[gj[iia[gia[äjaiaaial°l[il[ll[5IIllllf»lfg1 Congress—Zürich Jener junge Mann, der meine im vegetarischen Restaurant, Zürich, zurückgelassene Kamera dort in Gegenwart des Mittelschülers Griffel erhielt, ward gebeten, solche gegen Belohnung abzugeben an Zionist. Bureau,' T., Kämtnerstraße 28. Antworten der Redaktion lg. K., Charlottenburg: Der Auffatz berührt einen allzu gewichtigen Komplex religiöfer Fragen, den er nur einfeitig behandelt — für uns nicht verwendbar. Verein Ahawat Achim, Wien: Die jüdifche Kultusgemeinde leitet im Einvernehmen mit allen führenden Organifationen eine großzügige Sammeltätigkeit ein. Näheres in unferer nächften Nummer. Eugen H-, Jerufalem: Auffatz und Mitteilungen mit Dank erhalten. Warten mit Ungeduld auf weitere Berichte. Familie verftändigt. Julius W., Lemberg: Die Mitarbeit erwünfeht. An die jCeser der „stimme“! Wir haben in den letzten zwei Monaten unsere Auflage verdoppelt und beabsichtigen unser Blatt zu einem führenden Organ des mitteleuropäischen Judentums auszugestalten. Wir werden in der nächsten Zeit an die «Stimme» ständige Sonderbeilagen für die jüdische Frau, für das jüdische Kind und für die Jugendbewegung, anschließen und haben überdies für einen weitreichenden telephonischen und telegraphischen Nachrichtendienst in Palästina und in'den wichtigsten jüdischen Zentren vorgesorgt. Es ist Pflicht aller unserer Leser, uns in diesem Bestreben durch die Verbreitung unserer Wochenschrift durch Propaganda und Sammlung von Abonnenten zu unterstützen. Jeder erfülle diese Pflicht und frage seine Bekannten, ob sie die «Stimme» abonnieren. Bestellzettel. KAUFMANN 39 Jahre alt, schweizerischer Staatsangehöriger (früher Oesterreicher), Besitzer eines eolid fundierten und prosperierenden Geschäftes der Textilbranche, mit größerem Vermögen und hohem Einkommen, wünscht mit lebenstüchtiger Dame in Briefwechsel zu treten, behufs Heirat. In Frage kommr junge Dame aus gutem, jüdischem Hause, ca. 26-30 Jahre alt, im Hauswesen durchaus erfahren, gemäßigt religiös. Eine Barmitgabe von ca. 15-25 Mille Schilling ist erwünscht. Gefl. klarorientierendo Mitteilungen mit neuerem Photo, an Postlagerharte Nr.< 293, Zürich 2 (Schweis). Fil. Seidengasse, erbeten. V ermittlung unerwünscht. Auslandsporto! n Ri* Friedländer & Deutsch Wien, l.t Seitenstettengasse Nr. 2 Tel. U 28-1-28 XL, Zentralfriedhof, neben dem I. Tor. Tel. O 18-0-85 Sommersprossen merln, Mitesser werden bel etnm. Behandlung u. Silva S 4.— gar. beseitigt. Qeslohtahaare In 10 Min. entfeint. Vol Höste durch Hyglenla S 4.— Spezialist lllr Oesldltspilege Wien, IX., Liechtenstetnst'aße 2, Mezzanin — Wochentage 8—7, Sonntag 8—5 Bernhard Kohn WIEN, I., HIMMELPFORTGASSE 20 \ An die Jidmimistsrntion der „tfümme" Wien, /., Rauhensteingasse l. Ich bestelle hiemit die «Stimme» und ersuche um Zusendung des Blattes. Die Abonnementsgebühr per S.überweise ich zugleich. Unterschrift: Adresse: Ausschneiden und in einem offenen Briefe an lins einsenden. KLAVIERE In allen Preislagen, neu von S 1440 an Kind«« weaxten vom elnfa.hstan b. zum feinsten Genre v, 824.— aufwärts erzeugt M- ENGELBERG. XX., Wallenetelnplatz 3 (Eingang Bäuerlegasse fl Fllala: XX., KloaterneuburgerstraBe9t, Telephon A 41.400 und A 47.497. Kataloge gratis. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Für das Zionistische Laiwteakomitee, Wien, I., Kämtnerstraße 28, Dr. Desider Friedimann, Wien, I., Kärntnerstraße 28. — Verantwortlicher Redakteur: Dr. Sigmund Finkeistein, Wien, I., Rauiiensteingasse 1. — Druck: «Inva», Wien, VII., Lerchenfelderstraße 1. 143774

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