Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 88 (22.8.1929)
- Date
- 1929-08-22
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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SUMME Vortrag Ab# Goldbergs Aber den Kon* greß in Zürich lieber Einladung des Zionistischen Landes- Komitees hielt der bekannte Zionistenföhrer aus Amerika, Ab. Goldberg, der auf der Durchreise nach Palästina sich in Wien einige Tage aufhielt, einen Vortrag Über den Kongreß in Zürich, an dem er bekanntlich als Vizepräsident des Permanenzausschusses einen bedeutenden Anteil nahm. Goldberg sprach in Worten der Begeisterung über die Ergebnisse des Kongresses, wobei er die wichtigsten Probleme hervorhob, die in tage- und nächtelanger Arbeit der Kommissionen und des Plenums durchberaten und zur Lösung gebracht wurden. Es ist das erstemal, meint der Vortragende, daß über alle Parteischattierungen das gemeinsame Interesse um die Organisation den Sieg davontrug, welcher sich sowohl in den politischen Resolutionen wie auch in der Aufstellung des Budgets und der Bildung der neuen Exekutive äußerte. In geistreichen Worten entwarf dann Goldberg ein Bild der amerikanischen Führer, die in die Agency eingetreten sind und meinte, daß die mißverständliche Meinung vieler Zionisten nur aus der Unkenntnis der Verhältnisse und der Personen zu erklären ist. Die Agency wird nach seiner Meinung auch die Arbeitsmethoden der Zionistischen Organisation wesentlich ändern, da die bisherige Art des Aufbauwerkes mehr den Zufälligkeiten überlassen wurde. Die glänzenden Ausführungen des Redners, der es verstanden hat, die überaus zahlreichen Zuhörer eine Stunde lang in seinen Bann zu ziehen, wurden mit stürmischen Beifallskundgebungen aufgenommen. Buch und Kunst Die polnische Regierung gibt Geld für ein hebräisches Buch. Die polnische Regierung hat beschlossen, die Herausgabe eines hebräischen Buches zu subventionieren. Das Bruch wurde vom jungen Schriftsteller Jehu-da Warszaw i a k verfaßt, heißt «An den Ufern der Weichsel» und enthält Abhandlungen über Mickiewioz, Slowacki, Krasinski, Zeromskt, Reymont .& a. wie auch eine Abhandlung über die Rolle der Juden in der polnischen Literatur. Eine jüdische Zeitschrift ln Lemberg. Unter der Redaktion des bekannten jüdischen Dichters D. Königsberg wird demnächst in Lemberg eine Dretmonatsschrrft «Zusteier» (für jüdische Literatur und Kultur) erscheinen. Eine Miniaturzeltschrift. bi Gzemowitz erscheint unter «der Redaktion von Izchaik Manger ein neues Jüdisches Journal «Gezählte Wörter», Mäniaturzeitschriift für Literatur, Kunst und Theater. Ein neuer hebräischer Verlag. Redakteur der «Kluwim», ElieseT Steinmamn und der bekannte palästinensische Dichter Abraham Sohlionski halben einen neuen hebräischen Verlag in Tel-Awiiw gegründet unter dem Titel «Schern we-Jezeth» In diesem Verlag weiden hebräische Uebersetzungen hervorragender europäischer Werke erscheinen. Die Wflnaer Truppe wird ln Belgien reorganisiert In Antwerpen weilen gegenwärtig die Schauspieler der Wilnaer Truppe Asra iund Frau AJumis sowie andere Mitglieder dieser Truppe, die in den letzten Jahren in Amerika gastier! hat, nachdem sie in den ersten Nachikriegsjahren auf ihrer Europa-Tour große künstlerische Erfolge erzielt hatte. Die Truppe wird mit einem neuen Repertoire jetzt wieder europäische Länder besuchen. Ein Museum der «Habitnah». Die Leitung des hebräischen Theaters «Haibimah» wendet sich an die jüdische Oeffentlichkeit mit einem Aufruf wegen den Gründung einer zentralen TheatenbibtKothek und eines Museums bei der «Habimah». Die Bibliothek soll das dramatische Schaffen m aüen Sprachen, insbesondere in der hebräischen und jidicuschen, umfassen. Gesamtausgabe von Frischmanns Werken. In New York weiden demnächst alle Werke vön Dawid Frischmann, herausgegeben von seiner Frau, erscheinen. Bisher erschienen sechs Bände.. «Haischah», Monatsschrift gewidmet den Problemen der jüdischen Frau. Jerusalem, Juli 1929. In dieser Nummer finden wir folgende Aufsätze: Lotte Hanemann: Der Council und die palästinensischen Frauen; J- Bar-Schira: Frauenarbeit urid ihr gesetzlicher Schutz; Dr. Kiseiius-Smilanskl; Der erste Kinderhort in Tel-Aviv; Bora* Karolio: Die musikalische Erziehung zu Hause etc. «Revue der Jugendpresse». Als eine Sondernummer läßt idie Redaktion der von der Exekutive herausgegebenen Jugendrevue eine interessante Enquete erscheinen, die die zionistischen Jugendverbände und ihre Zeitschriften betrifft. Neben der Angabe der Mitgliederzahl, der Landes- und Ortsgruppen der Verbände und der Verteilung auf die Jeweiligen Altersstufen sind die zionistischen Jugendverbäncie durch konzentrierte programmatische Aeußerungen vertreten. So zieht ein buntes Bild aller Schattierungen der zionistischen Jugend der Gegenwart an uns vorüber, was durch die interessanten Daten über die Jugendzeitschriften und deren inncrzioniatische. Richtung noch vervollkommnet wird. Die «Jüdische Welt» wird eine Wochenschrift. Die in Hamburg erscheinende Monatsschrift «Jüdische Welt», Zentralorgan des Verbandes ostjüdischer Organisationen in Deutschland, konnte am 1. August auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Um allen Schichten des Ostjudentunifc gerecht zu werden, erscheint die Zeitschrift seit einigen Monaten mit einer jiddisch-hebräischen Beilage. Dem Wunsche des Leserkreises entsprechend, wird die Zeitung ab 1. Oktober d. J. als Wochenschrift erscheinen. Das Jahrbuch «Jüdisches Theater». Im Oktober d. J. wird kn Kleckin-Verlag (Warschau) das Jahrbuch «Jüdisches Theater», redigiert von Dr. M. Weichert, erscheinen. «Flschke der Krumme» — englisch. «Fischke der Krumme» von Mendel Macher Szorim ist in englischer Uebersetzung erschienen. L Deutsch In Argentinien. Der Schauspieler Izchuk Deutsch («Jüdische Künstle rapide». Wien) fährt nach Argentinien, wo er für das dortige jüdische Theater verpflichtet wurde. Ein» mm Onstein-Büate, Die ln der Kongreßzeitung abgebtldete Einstein-Büste stammt vom bekannten jvngen Bildhauer Moses Ziffer, Eiageaeodite Bacher. (Die Redaktion behält sich die Besprechung vor.) Hickls Illustrierter jüdlsoher Volkskaleoder für das Jahr 5690 —- 1939/30, heraofitfegdbea von Hugo Gold, 1929, Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Brünn. Mendel Singer: Der Weg des jüdischen Arbeiters xm Sozialismus, Verlag Zukunft, Wien. Oskar Neumann: Flacht aus der Zelt, Neue Verse, Bratislava, 1929, C. F. Wigand-Verlag. Sz. Dubnor: «Tun Szargon zu Jlddtez», .Wihtaer Verlag KJeokin, 1929. Sch. Gorelick: Her2l In seinen Tagebüchern (Berlin, Z. V. Z. D., 19»). Mosche Smllanskl: Zicbronotb, Tel-Aviv, 1929. 3 Teile. Samu Halpern: Die jüdische Jugend auf dem Wege zum Sozialismus. Bitöiungsstelle der jüdisch-sozialistischen Organisationen, Wien, II. Einsteins Familie Aus einer Unterredung der Frau des Professors Albert Einstein mit einem amerikanisch-jiddischen Journalisten erfahren wir die folgenden Einzelheiten die das Vorleben und die Familie des berühmten Gelehrten und seiner Frau betreffen: Frau Einstein entstammt einer kaufmännischen jüdischen Familie in Süddeutschland. Sie ist eine doppelte Kusine ihres Mannes: Ihr Vater, ein Bruder des Vaters Prof. Einsteins, hatte nämlich eine Schwester der Mutter Prof. Einsteins zur Frau. Professor Einstein hatte das Unglück, schon frühzeitig seine beiden Eltern zu verlieren und ‘ wurde, ebenso wie seine Schwester Maja, gegenwärtig Professorin an der Universität Florenz, im Hause der Eltern seiner gegenwärtigen Frau auferzogen. Alis achtzehnjähriges Mädchen heiratete Frau Einstein einen Kaufmann ihrer Vaterstadt. Dieser Ehe sind dann ihre beiden Töchter, Ilse und Margit, entsprossen. Ihr Kusin Albert verließ indessen ebenfalls das Haus seines Onkels um «ein Studium fortzusetzen und zu beenden. Später heiratete auch er, aber seine erste Ehe gestaltete sich, ebenso wie die seiner Kusine, nicht besonders glücklich. Nach Jahren verschied der erste Gatte der Frau Einstein, während Prof. Einstein seine erste Frau geschieden hat. Vor zehn Jahren heiratete Prof. Einstein seine verwitwete Kusine und adoptierte ihre zwei Töchter, von denen die ältere mit dem Redakteur der «Deutschen Rundschau» verheiratet ist, während ihre Schwester sich der Bildhauerei widmet. Das Programm der Moses-Mendelssohn-Feier in Dessau Dessau, 13. August. (J. T. A.) Das Programm zur Dessauer zweihundertjährigen Gedenkfeier für Moses Mendelssohn wird jetzt bekanntgegeben. Am 6. September findet im Dessauer Friedrichs-Theater eine Festaufführung von Lessings «Nathan der Weise» statt. Am 7. September folgen die religiösen Feiern in der Dessauer Synagoge und die Eröffnung der Mo ses-Men de Iss oho-Au ss tellimg in der an haitischen Gemäldegalerie. Die Ausstellung wandert nach acht Tagen nach Berlin. Ein Felix^MendelssohnwBa-rtholdy- Konzert im Friedrichs-Theater beschließt den zweiten Tag. Am 8. September folgt die anhaitische Staatstitel Stadtfeier im Theater, auf der Bürgermeister Hesse (Dessasu), Staatsminister Dr. Müller und Professor Dr. Eibogen (Berlin) sprechen werden. Die Keren Haje&sod-Eingängo im Juli Jerusalem, 15. August. (J# T. A.) Im Monat Juli 1929 sind beim Hauptbureau des Keren Hajeesod in Jerusalem an Spenden 39.212 Pfund eingegangen. Im Juni d. J. betrugen die F'rein Hajeesod-Eingänge 31.765 Pfund. Fast 16.000 jüdische Einwanderer in die Vereinigten Staaten im letzten Einwanderungs- Jahr New York, 13. August. (J, T. A.) Wie die Einwanderer - Schutz- und Hilfegesellschaft HIAS mitteilt, sind im Verlauf des Ende Juni d. J. zu Ende gegangenen Einwanderungsjahres in die Vereinigten Staaten 15.886 Juden eingewandert; unter ihnen waren 12.479 Einwanderer auf Grund der Einwanderungsquote. Jüdischer Sport Der Verlauf des internationalen jüdischen Sportfestes in Bereit (Eigenbericht der „Stimme“.) Berlin, im August. Das aus Anlaß der Verfassungsfeier am Sonntag nachmittags im Poststadion unter dem Protektorat der Berliner jüdischen Gemeinde stattgefundene internationale jüdische Sportfest nahm einen sehr interessanten Verlauf. Etwa 6000 Zuschauer, unter ihnen zahlreiche führende Persönlichkeiten des jüdischen Lebens, batten sich eingefunden, die mit gespanntem Interesse den leichtathletischen Klubk&mpfen Hakoah-Wien und Hagibor-Prag gegen Ban Kochba-Berlin um den Preis des Makkabi-Weft-- verbandee und dem Fußballkampf Makkabi-Paris gegen Hakoah-Berlin folgten. Sehr interessant verliefen die Rahmenkämpfe, unter denen Staffeln des R. j. F.-Berlin und Bar Kochba-Leipzig Sich hervorragend beteiligten. Nach dem Aufmarsch sämtlicher Teilnehmer würdigte namens der Reichs- und Staatsbehörden sowie der Stadt Berlin M?nisterialrat Doktor Mallwitz die Bedeutung der Reichsverfassung. Er erklärte, er fühle sich unter den ausgezeichneten jüdischen Sportlern wohl und schloß mit einem Hoch auf die deutsche Republik, in da« alle Anwesenden einstimmten, woraufhin das Deutschlandlied von der mehr tausendköpfigen Menge stehend gesungen wurde. Der Vorsitzende des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde, Direktor Georg Kare3kb würdigte den freiheitlichen Geist von Weimar und die Verfassung, die allen Deutschen Gleichberechtigung gebe, und auch die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft sichere, und erklärte, daß das Judentum nach wie vor zur Weltgeltung Deutschlands und zur internationalen Völkerverständigung beitragen werde. Er begrüßte die jüdischen Sportler aus Deutschland und dem Auslande und versicherte, daß sich die jüdische Gemeinde stets für die körperliche Ertüchtigung der Juden einsetzen werde. — Die Kämpfe selbst nahmen den folgenden Verlauf: Der zwischen Hakoah-Wien und Hägibor- Prag gegen Bar Kochba-Berlin ausgetragene Klubkampf endete mit einem Siege der Berliner, von 46 gegen 36 Punkten. Die genauen Ergebnisse lauten: 100-Meter-Lauf.\l. Kurz I, 11.3 Sekunden; 2. Kurz II, 11.4 Sek., beide Berlin- 3. Karl; 4. Pollack, Wien-Prag. — 400-Meter- Lauf: 1. Rosenthal, 52.5 Sek.; 2. Gerber, 53.5 Sekunden, beide Berlin; 3. Metzl, 4. Dr. Hübsch, Wien-Prag. — 1000-Meter-Lauf: 1. Bergmann, 2:40.6, Berlin; 2. Spielmann, Wien-Prag; 3. Jänklowitz, Berlin; 4. Tischler III, Wien-Prag. — 3000-Meter-Lauf: 1. Katz, 9:16.2, Berlin; 2. Co-* hen, Berliiy 3. Weiß; 4. Bäck, beide Wien-Prag. — Hochsprung: 1. Simmenauer, Berlin; Dr. Zander und Reach, beide Wien-Prag, alle 1.61 Meter;] 4. Zimring, Berlin. — Weitsprung: 1. Zander, 6.72 Meter, Wien-Prag; 2. Kurz II, 6.62, Berlin; 3. Reaoh, 6.50, Wien-Prag; 4. Gerber, Berlin. — Kugelstoßen: 1. Klempfner, 11.13 Meter, Wien- Prag; 2. Friedmann, 10.98, Wien-Prag; 3. Koffler, 10.31, Berl'n; 4. Kurz I, Berlin. — 4 mal 100- Meter-Staffel: 1. Bar Kochba, Berlin; 2. Wien- Prag. — 3 mal 1000-Meter-Staffe 1:1. Bar Kochba,; Berlin; 2. Wien-Prag. Das Fußballspiel zwischen Makkabi-Paris und Hakoah-Berlin wurde von den Berlinern, die hei Halbzeit 1:0 in Führung lagen, 2:0 gewonnen. Sprechsaal der „Stimme“ An die Redaktion der «Stimmet: Zu dem in Ihrem Blatte erschienenen Aufsafe «Spinn* holz und Totentanz»» erlaube ich mir zu bemeiScen, daß der Ausdruck «Spinn'holiz» als Bezeichnung für die am Freitagaoend vor der Hochzeit stattfinidende Feier auch in der rabbin Ischen Literatur des Mitteia&teiis vorkommt So heißt. es im Buche «iM a h a r i l», ed. Cremona, S. 42 a: «Maharil (R. Jakcb Möhr, Rabbiner in Mainz, starb 1427) veranstaltete für seinen Sohn R. Simons, als dieser noch ein Jüngling war, Spinn holz am Sabbath den 6. Ab. Der Vater trug zu Ehren seines Sohnes bloß das Säbbat-Oberg-ewan-d, der Sohn aber alte seine Saibtoatgewämder. Die ganze- Gemeinde ging zu ihm, man unterhielt sich, indem man Wein trank und Früchte aß, genuin so wie es aim Freitagabend vor der Hochzeit Üiblnch ist.» Ueber «Spinnholz» hat A. B e r l i n e r in seinem Wenk «Aus dem Leben der deutschen Juden im Mittelalter» (Berlin .1900), S. 44, geschrieben, wo er noch auf die Rechtsgutachten des R. I. Bruna N. 15 und Lek et Jos eher v«rv/eist. Auch Berliner a. a. O. meint, daß «Spinnhofz» mit Spinnrocken zusammenhänigt, während Z-unz in seinen «'.Gottesdienstlichen Vorträgen», S. 456, dem übrigens Berliner in der ersten Ausgabe seines Buches «Aus dem Leben usw.» (Berlin 187), S. 20, folgt, «Spinnholz» vom italienischen spinalzare, d. h. spielen, sich unterhalten, aibleitet. Dr. H, J. Zimmels. «Nur Arier!» Ein Leser unseres Blattes teilt uns mit: «Der Einkehrgasthof Karl Reithotfers in Birkfeld (Steiermark) beantwortete mein Schreiben, in dom ich bei ihm ein Zimmer bestellte, mit einer Karte, an deren Rand in kaligraphischer Schrift der Vermenk .Nur. Arier!’ sich befand.» Der Dorftrottel-Antiseiratismus hört also noch immer nicht and. Den Ort Biriofcdd weiden sich die Juden merken, Antworten der Redaktion Prof. B, In Bialita; Wir danken verbindlichst und werden auf die Angelegenheit demnächst zurilckkommen. Weitere Mitarbeit sehr willkommen. — K. L., Hamburg: Ueber den sogenannten Weltkongreß der jüdischen Kaufmannschaft in Wien sind die Meinungen sehr geteilt. Vorsicht ist jedenfalls geboten. — Frau M, H. In Zürich: Wird vpimschgemäß erledigt. — J. U Wien: Dankend abgel eh-nt. Vermiete 2 Zimmor an 2 jüdisohe Mädohen, samt Kost und Quartier. Amkaatt II., Karmeliterplat* 1, 3. Stock, Tür ly