Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 77 (20.6.1929)
- Date
- 1929-06-20
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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Seite 12 DIE STIMME Nf. 77 Lebensversicherungs- Gesellschaft PHÖNIX GEGRÜNDET IM JAHRE 1882 Verslcherungsbeetand Garantiemittel Ende 1927 1 Milliarde und 600 Millionen Sofklllfng 192 Millionen Schilling Prämien- und Zlneeneinnahmen Im Jahre 1927 71 Millionen Schilling Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien Türkei, Aegypten Die Gesellschaft sohlleBt zu billigen Prämien und günstigen Bedingungen Kapitals- und Rentenversicherungen Jeder Art ab NeuelngefOhrt: KINDER-VERSORGUNGS-VERSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienbeitrag, Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) Invdiiditätsversioherung (Zahlung einer Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auszahlung des versicherten Kapitalsnaoh dreijähriger Dauer der Invalidität) , Das Fest des Makkabi-Weltverbandes Vom 27.—30. Jutti in Mährisch-Ostrau. Im wenigen .Tagen wird MährischrOstrau Zeuge einer großen jüdischem Manifestation seinu Die Makkabi und Makkaboth werden sich dort versammeln und vor ai<ler Weit zeigen, daß die Makkabirbewegung in ^•Uer Stille groß geworden ist. Das Fest, ursprünglich als solches des tschechoslowakischen Kreises gedaaht, ist durch den Beschluß des Makkabi-Weltverbandes als Weltverbandsfest proklamiert worden. Das Programm des Festes ist so mannigfach als nur möglich. Die Zahl der Meldungen ist überaus erfreulich. Sowohl die turnerischen als auch die sportlichen Bewerbe werden so stark beschickt sein, wie dies nach bei keiner jüdischen derartigen Veranstaltung der Fall war. Dies alles wiurde allerdings in erster Reihe durch das Era t g e g em k o<mmen der tschechoslowakischem Behörden ermöglicht. Das Außenministerium hat allen ausländischen .Teilnehmern Gratisvisen gewährt und das Eiisenbabmmiraisterium bewilligte allen Tilnehimerm eine 50prozentige Fahrpreisermäßigung auf allen tschechoslowakischem Bajhmen, und zwar für die Dauer vom 22. Juni bis 5. Juli du J. Einen besonderen Glanz erhält das Fest dadurch, daß gleichzeitig die Tagung des Makkabd- W eltverband es stattfindet. Der Kongreß dürfte diesmal überraschend gut beschickt sein, da jetzt bereits Meldungen aus Polen, Rumänien, Deutschland, Oesterreich, L i t a u e n, B u lgar i e ra, Jugoslawien, Ungarn eimgdangt sind. Erez Israel wird durch J'ekutieli und Blum aus Jerusalem vertreten sein, zum ersten Male wird auch Frankreich einen Delegiertem entsenden und auch die Teilnahme Amerikas ist wahrscheinlich. Der Kongreß (wird am 27. abends im HoteÄ National eröffnet Am Freitag, den 28. d. M., beginen: Das Turnprogramm und die leiehtathletiiscihen K omku rreozen ßowie das Te ran i sturmer. Tags darauf findet ein Festabend statt, bei dem u«. a. der Präsident des Weltverhandes Dr, Leie wer, der Präsident der jüdischen Ku&tusgemeinde Berlin DdrektorKermski, Stadtrat Doktor G-oldstein, Prag, sprechen werden. Samstag nachmittags wird ein Ju gendmeeting unter freiem Himmel abgehalten. Am Sonntag, den 30. d, M-, werden die sportlichen Wettkämpfe fortgesetzt; es .wird ein großangelegter Umzug durch die Stadt führen, e i m H o c k e y w e 11 k a m p f zwischen Mähr.- Ostrau und H ak o a h-Wien absolviert und schließlich die Endrunde um die jüdische Fußballmeister Schaft der Tschechoslowakei ausgetragen werden. Am Abend findet daran ein Festball statt. Ins-Jdiddiio^efn für die Teilnehmer am Tum- und Sportfest vom 27.—30. Juni in Mähr.-Ostjrau. Jeder gemeldete Teilnehmer (auch Gäste) ist verpflichtet, den, Festbeitrag von tsch. Kr. 12.— der Festleitung, zu, Händen Dr. Alfred Bachrach, Advokat in Mähr.-Ostraiu, einzusenden. Hiefür erhält er: Das Festabzeichen, die .Teilnehmerkarte, die Festschrift mit der Sondernummer des Hagibor-Hamakkabi' und das Programm des Festes.. Die Teilnelhmerlegitimation lautet auf Namen, ist .unübertragbar und berechtigt zur Teilnahme an den. auf der Legitimation angegebenen Veranstaltungen. — Verpflegung und Logis. Aflie aktiven .Teilnehmer werden kostenlos im Massenquartier und Privatwohnungen umtergebrachf. Auf. speziellen Wunsch werden Hotelzimmer gegen Entgelt reserviert. — Fahrpreisermäßigung. Auf Grund der Festkarte erhält jeder Teilnehmer in der Zeit vom 22. Juni bis 5. Juli eine 50priozentige Ermäßigung auf den tschechoslowakischen Bahnen. — Gratisvisen. Ailie ausländischen Teilnehmer erhalten gegen Vorweis der Teilnehmerkarte an den zuständigen Konsulaten Gratisvisen. Jeder einzelne Teilnehmer ist verpflichtet, sich unter gleichzeitiger Uefoerweisiung des .TeiJmebrnertoeitrages von tsch. Kr. 12.— an die Festileituing m Händen Dr. Alfred Bachrach, Advokat m Mähr.-Ostrau, umgehend zu melden. Zwei Siege der Wiener Hakoah in Bukarest 3:2 gegen Makkabi and 2:0 gegen Juventus. Die Reise der Blau-weißen, nach Rumänien war von Erfolg begleitet. Die zwei in Bukarest ausgetragenen Wettspiele endeten mit Siegen der GästeI Der erste Kampf, den die Wiener jüdische Mannschaft .in der Hauptstadt Rumäniens auszutragen hatte, wurde gegen den Bruderverein Makkabi ausgetragera. Das Resultat von 3:2 für die Krieauer ist zweifellos auch für den stark aufstrebenden jüdischen Verein. Bukarests sehr ehirenvdh Die lange Eisenbahnfahrt hatte die Gäste ermüdet, so daß ste nicht zur vollen Höhe ihres Könnens auffiaufen, koimten. Die erste SpieHhälfte endete torios, dann skorte Stein dreimal, wählend Makkabi zwei Treffer erzielen konnte. Beide Mannschaften wurden vom Publikum lebhaft akklamiert. Der n äc.hs te T ag brachte der Halkoah den bekannten Verein Juventus als Gegner, Der Bufcarester Verein, der seit jeher sehr spielstark ist, steht in der letzten Zeit unter der Leitung dos bekannten ungarischen Internationalen Feldmann, des ehemaligen Verteidigers der Bu'dapester Humgaria. 5 0 00 Zuschauer hatten sich eingefiunden, um dem Kampfe beizuwohmen, für den Juventus allgemein als Favorit galt. Doch wieder einmal wartete Hakoah mit einer Glanzleistung auf. Sie konnte» den Widerstand des starken Gegners brechen und durch Neu f eId, nach der Pause durch Mawsner, je einen Treffer erzielen. Das Publikum, insbesondere der überwiegende jüdische Teil der Zuschauer, spendete den Gästen reichen Beifall Deir westpolnibcbe Makkablktjeis veranstaltet in der Zeit vom 1. bis 15. Juli in B i e 1 i t z einenj Vorturne rkurs unter der Leitung des Prof. D ü c k s t e i n, Budapest, Prof, Reis s., Wien, und Frau Helle r, Prag welcher auch für Mitglieder des tschechoslowakischen Makkabikreises zugänglich ist. Nähere Auskünfte erteilt der Westpoilnisohe Makkabikreis, Bieti'tz, JaigelJanska 4. «Blau-Wetfß», die zweite der Hakoah angescfolossene. jüdische Hockeymanraschaft Wiens, spielte am Sonntag gegen den B r ü n; n e r Makkabi und siegte 7:1 (4:1). Die Tore schossen Ulilimann (2), Engel (2), Dr. Kufzmamra, Zuckermanm und Kl i mit. AmtlicheVerlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien L. D. KönigsbCfg’sche Stiftung — Leie BondJ-Keim, Wien, II,, Böcklinstraße 59. Kundmachung. Lm oben bezei ebneten Helme gelangen drei Freiplätze zur Besetzung. Aufnahme finden jüdische Mädchen aus MKittelstandfckreisera lm Alter von 10—14 Jahren; bevorzugt werden musikalisch begabte Kinder. Außerdem gelangen einige Plätze gegen Bezahlung des Selbstkostenpreises (derzeit S 150.—) ztur Besetzung. Gesuche, belegt mit Geburtsschein, Impfschein, Gesundheitszeugnis und auch mit den Nachweisen über gute Umterrichtser folge (Schutoeugnliase) sind bis 30. Jun i 1929 in der Amtsdirektion der israel. Kultusgeimeiude, Wien, IL, Seitenstefctengasse 4, 3. Stock, zu überreichen. Wien, 16. Juni 1929. XI. Friedländer & Deutsch Wien, I., Seitenstettengasse Nr. 2 Tel. U 28-1-28 Zentralfricdhof, neben dem 1. Tor, Tel. ü 18-0-85 Sommersprossen merln, Mitesser werden bei einm. Behandlung u. Silva S 4.— gar. beseitigt. Qeslohtshaare in 10 Min. entfernt. Volle Büste durch Hygienla S 4.— speziellst Iflr oeoldlfsptlege. Wien. IX., Liechtensteinstraße 2, Mezzanin. — Wochentage 8—7, Sonntag 8—5 Soeben erschienen: Ein neues Spinoza-Buch (hebräisch) (Oanicfi Spinoza und sein Zeitatter (Eine philosophisch-geschichtliche Studie) von Jtafkum foftolow Gr.- Okt. XYIII—480 Selten. Illustriert Preis 3.25 Dollar. Porto 0.25 Dollar Za beziehen per Adresse des Verfassers; 43, Compayne Gardons. Hampstead London N. W. 6 wie auch durch alle hebr. Bachhandlangen DURctt GUTE Bernhard Kohn WIEN, L HIMMELPFORTGASSE 20 KLAVIERE ln alion Prejolagon, neu von 8 1440 an mciit ausdrücklich abbestellte Abonnements selten als weiferbestehand! EiceRtüiger, Verleger und Herausgeber: Für das Zionist! sc-be Lande^comitee, Wien, I., Kämtneretraße 28, Dr. Leo Go Whamraer, Wien, IX., Roßauertätsde 23.—Venantworttacher -•»Liü*—* Redakteur: Josef Zknmer amn, Wien, I., Rauhensteingasse 1. — Druck: Jrwa, Wien, VII, Lerchöflitilderrtraöe 1.