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Die Stimme · 1929-06-20 · Heft 77 (20.6.1929) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 77 (20.6.1929)
Date
1929-06-20
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 DIE STIMME Nr. 77 Instruktionen für die Wahlen zum XVI. Zionistenkongreß!. Jedes Mitglied der Zionistischen Weltorganisation, welches durch die österreichische Landesschekefkommission den Schekel abgeführt hat, erlangt mit erreichtem 18. Lebensjahre das aktive, mit erreichtem 24. Lebensjahr das passive Wahlrecht zum Kongreß. Das passive Wahlrecht ist außerdem noch an den Nachweis der Erfüllung der Verpflichtung gegenüber dem Keren Hajessod gebunden. 2. Der Zionistische Landesverband für Oesterreich, die österreichischen Landesverbände der Misrachi, Poale Zion und Hitachduth bilden einen Wahlkreis. Die Wahlen finden auf Grund des Proporti an a Iw ah Jsy s tem s in der für die Wahl zum Vorstand der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde geltenden Art statt. Sollte nur ein Mandat zur Besetzung gelangen, erfolgt die Wahl mit relativer'Majorität. 3. Die Hauptwahlkommission bestimmt nach Anhörung der in § 2 genannten Verbände, respektive deren Unterteilungen, die Wahlorte. Sie bestellt die verantwortlichen Wahlleiter, die den analog den Bestimmungen für die Zusammensetzung der Hauptwahlkommission gebildeten Orts-, respektive BezirkswahJkommissionen Vorsitzen. Der Wahlleiter hat die Stimmzettel und alle sonstigen auf die Wahl bezughabenden Dokumente in Ordnung zu verwahren und zur Verfügung der WahÜbehörden zu halten. 4. Die Wahlen finden Dienstag! den 25. Juni 1929, in der Zeit von 5 bis 10 Uhr abends statt. Für die Provinz können andere Wahltermine über motiviertes Einschreiten der Ortswahlkommissionen von der Hauptwahlkommission, jedoch nur vor dem 25. Juni, bewilligt werden. .5. Die Wahlvorschläge sind zwischen dem 16. Juni, 9 Uhr früh, und dem 20. Juni, 7 Uhr abends, im Bureani der Hauptwahlkommission, I., Kärntnerstraße 28 (zuhanden des Herrn Zahler) einzureichen und schriftliche Erklärungen der in dem WahlvorschJag gennannten Kandidaten vorzulegen, daß diese bereit sind, eine auf Grund dieses Wahlvorschlages erfolgende Wahl anzunehmen. Für jeden Kandidaten muß ein Ersatzdelegierter angeführt werden, der an Stelle des Delegierten tritt, falls dieser ausscheidet. Die Kandidaten und ihre Ersatzleute sind mit Vor- und Zunamen, Beruf und genauer Adresse anzuführen. Ob die Bedingungen der Wählbarkeit varliege«, nimmt die Hauptwahlkommission von Amts wegen wahr. 6. Der Wahlvorschlag muß von mindestens 50 Wahlberechtigten bei zwei Delegierten, von mindestens 100 Wahlberechtigten, bei mehr als zwei Delegierten, die ihre Vor- und Zunamen und Adresse deutlich anzugeben haben., unterzeichnet werden. Ais Bevollmächtigter der Liste gilt, wer eigens hiefür nominiert, bezw. der auf dem Wahlvorschtag an erster Steife genannte Kandidat Kommt ein Kandidat auf mehreren Listen vor, so hat die Hauptwahlkommission ihn auf allen Listen zu streichen, falls er seine schriftliche Zustimmung an die Hauptwahlkommission zur Kandidatur auf mehreren Listen erteilt 7. Die rechtzeitig eingegangenen Wahlvorsdhläge werden nach der Reihenfolge ihres Einganges mit Ordnungsmimmem versehen und mit der allenfalls angeführten Gruppenbezeichnung, sonst mit dem Namen des an erster Steile stehenden Kandidaten bezeichnet. Sie werden alphabetisch in der «Stimme» bekanntgegeben. Die Zurückziehung eines Wablvorschiages ist jederzeit zulässig. 8. Die Wahl ist geheim. Sie findet auf Grund von Wählerlisten statt, welche von der Hauptwahlkommission amgieiegt werden. In diese werden sämtliche Schekelzahler, die für das Jahr 5689 ihren Schekel entrichtet haben, und gemäß den Bestimmungen des Statuts der Zionistischen Weltorganisation das aktive Wahlrecht besitzen, ausgenommen, sofern der Schekelbetrag für sie zeitgerecht an die Zionistische Exekutive nach London überwiesen wurde. Diese Wählerlisten werdqi im Bureau der Hauptwahlkommission (U Kämtoerstraße 28) und an weiteren, von der Hauptwahlkommission zu bestimmenden Stellen in der Zeit vom 13. bis 21. Juni zur öSfentliehen Einsichtnahme aufgelegt werden. Innerhalb dieser Frist können von den Wahlberechtigten Proteste gegen die Aufnahme oder Nichtaufnahme von Wählern bei der Hauptwahlkommission erhoben werden. 9. Jeder Wähler muß persönlich in dem nach seiner Adresse für ihn zuständigen Wahllokal erscheinen. Für jene Wähler, die ohne genaue Adresse in der Wählerliste verzeichnet sind, wird ein separates Wahllokal bestimmt Er nennt der Wahlkommission seinen Namen und seine Adresse, gibt seinen Stimmzettel in das ihm vom Wahßeiter eingehändigte Wahlkuvert, überreicht sodann dieses dem Wahlleiter, .der es in die Wahlurne wirft. Die Wahlkommissionen haben nur solche Wähler zur Abstimmung zuzulassen, die in der Wählerliste enthalten sind und ihre Identität mit einem Personaldokument und der Schekelquittung ausztrweisen vermögen. Sollte der Wähler nicht im Besitze de* Schekelquittung. sein, so genügt es, wenn er von einem Mitglied der Wahlkommission agnosziert .wird oder sich mit einer mit einem Lichtbild versehenen Legitimation ausweist. Bestehen Zweifel darübeS, ob ein Wähler das 18. Lebensjahr voHendet hat, ist die Wahlkommission berechtigt, die Zulassung zur Wahl von der Vorlegung eines Dokumentes, aus dem das Alter des Wählers, ersichtlich ist, abhängig zu machen. Diese Legitimierung kann ausnahmsweise entfallen, wenn der Wähler von einem Mitglied der Wahlkommission als ihm persönlich bekannt, agnosziert wird. In einem solchen Fädle muß jedoch über Verlangen eines Mitgliedes der Wahäkommission.ein Protokoll .verfaßt werden. 10. Auf dem Stimmzettel muß der Wähler den Namen des Listenführers oder der Gruppenbezeichnoing eines kundgemachten Wahlvorschlages angeben. Aenderungen in der Liste’sind unzulässig. Stimmzettel, die diesen Bedingungen nicht entsprechen, sind ungültig. Streichungen einzelner Kandidatennamen gelten als nicht vorgenommen. Befinden sich in einem WahJkuvert mehrere Stimmzettel der gleichen Liste, so ist nur einer hievon gültig, befinden sich jedoch in einem Wahlkuvert Stimmzettel verschiedener Listen, so sind’sie sämtlich ungültig. 11. Nach der Beendigung der Wahl wird die Wahlurne geödlihet und von der Wahlkornmisskwi das Ergebnis de« Wahl festgestellt. Die Wahlhandlung und die Ermittlung des Ergebnisses sind Öffentlich. 12. Ueber das Ergebnis der Wahl ist ein Protokoll in vier Exemplaren aufzunehmen, in welchem die Anzahl der abgegebenem, der gültigen, der ungültigen und der auf jeden Wahlvorschlag entfallenden Stimmen anzuführen ist. Das WahJprotokoll samt Stimmzettel und allen andere«, auf die Wahl bezughabenden Akten sind unverzüglich an die Hauptwahlkommission. zuhanden des Vorsitzenden, Herrn ‘Moses Weiner, I., Kämtnerstraße 28, zu übermitteln. Nach Eingängen der Wiener Wahlprotokolle findet ein Teilskrufinium und nach Einlange.n der Wahlprotokolle aus der Provinz das endgültige .Skrutinruin bei der Hauptwahlkommission in Wien statt. 13. Bei Einreichen einer einzigen Liste oder Zurückziehung aller Listen bis auf eine entfällt jeglicher Wahlakt. 14. Ein Delegierter darr nur ein Mandat übernehmen .ausüben. 15. Wahlprofeste müssen von mindestens 20 WäWfeat mit Vortmd Zunamen, Beruf und Adresse deutlich unterzeichnet sein. Sie haben folgende Bestimmungen zu beobachten : Die Proteste müssen schriftlich in zwei Exemplaren einigebraeht werden, wovon eines an die HauptwaliHcommässron, eines an die Exekutive zu richten ist. Die Proteste müssen spätestens bis 10. Juli am Orte ihrer Bestimmung eintreffen. Jeder Protest muß enthalten: a) Genaue Bezeichnung des WahJorfes, bezw. Wahlkreises. b) Angaben der Tatsachen, die angestochten werden. c) . Angabe von Beweismitteln und wenn möglich auch Vortagen von Zeugenaussagen, die eigenhändig gezeichnet sein müssen. 16. Die vorliegende Wahlmstmiktion stellt eine Ergänzung der auf die Wahl bezughabenden Bestimmungen i des Statutes sowie des Wahlreglements der Zionistischen'Weltorganisation dar. Die Hauptwahlkommission des Landesschekelverbandes für Oesterreich. .. Die Wahllokale Die Wahlen finden am Dienstag, den 25. Juni 1929, in dec Zeit von 5 bis 10 Uhr abends statt. Es wird in den nachfolgenden Lokalen gewählt: I. Bezirk: Klubheim der Hakoah, I., Wipplingerstraße 24. II. Bezirk: II. Zirflousgasse 33: Am Tabor, Bttraiauer* gasse, CasteHezgasse, Darwingasse, Eberlgasse, Fugbachgasse, Franzensbrüdeenstraße, FreiAagergasse, Gabelsberger* gasse, Große Stadtgutgasse, Glookengasse, Große Mohrengassq Große Pfarigasse, Heinestraße, Hochstettengasse, Holzhaorsergasse, Josefinengasse, Kleine Stadtgutgasse, Konradgasse, Kleine Mohrengasse, Kleine Ptarrgasse, Lampigasse, Lessinggasse, Marinelligasse, Mühifetdgasse, Nord-»' poistraße, Nordbahnstraße, Novaragasse, Pazmanitengasse, Piüersdorfgasse, Rueppgasse, Rote Stemgasse, ■ Schmelzgasse, Schweidlgasse, Springergasse, Taborstraße, Tninnerstraße, Tandelmarktgasse, Vereinsgasse, VoBkertstraße, Weintraubengasse, Zirkusgasse. II., Untere Augärtenstraße35: Alliiertenstraße, Afamsbergengasse, Förstergasse, Floßgasse, Fr. Hocbedlingergasse, Große Schiffgasse, Große Sperlgasse, Haasgasse, Hermmengasse,' Hardgasse, hn Werd, Kraftgasse, Klaniggasse, Krumibaumgasse, Karmelitergasse, Leopoldsgasse, Malzgasse, Miesbachgasse, Nickelgasse, Obere Donaustraße, Unser Schlager zu Reehend der lautstarke Koffergrammophon Kassapreis S 65*— oder Anzahlung S und 12 Raten ä S 5*80 mit eingebautem Platt^nbehälter für 8 bis 10 Schallplatten u. einer doppelseitigen Schlagerplätte. — Große Auswahl in jüdischen und hebräischen Aufnahmen. Musikhaus Exzelsior Inhaber: Richard Herzog Wien, L, Adlergasse 5. Telephon R 23-4-90 Wien, II., Kl. Pfarrgasee 28. Telephon A 41-0-24 >bere Augartenstraße, Perinetgasse, Pfeffergasse, Rote ireuzgasse, Rembrandtstraße, Raimundgasse, v Schiff am ts-;asse, Schreigasse, Scholzgassev Scberzergasse, Schwaringergasse, Zwerggas^e. II., Pr ater Straße 11 (Misrachi): Afrikanerfasse, Aspernbrückengasse, Gzemingasse, Emiliegasse, Fer- (inandsstraße, Fruchtgasse, Fischergasse, Hafnergasse, iredlerstraße, Große Sperlgasse, Hedwiggasse, Helenengasse, lofenedergasse, Hammerpurgstallgassd Holla-ndstraße, Kleine Iperlgasse, Körnergasse, Komödiengasse, Lassing-Leitnerlatz, Lilienbmmingasse, Uchtenauergasse, Negerlegasse, lepomukgasse, Odeongasse, Piliersdorfgasse, Praterstraße, lobertgasse, Schrottgießergasse, Schöllerhofgasse,*’Tempelfasse, Ulrichgasse, Waschhausgasse, Untere Donaustraße. Prater: Sektionsheim, II, Jungstraße & IlL/XI. Bezirk und Schüttet: Cafö Lovrana, IR., ö wengasse 36. IVyV. Bezirk: Terrassen-Catfe, V., Margaretenplatz. Vl/VIL Bezirk: Ca-fö Mariahifl?, VI^ Manahilfertraße 89. VIII. Bezirk: Sektionsheim, VIII., Bennoplatz 1 a. IX. Bezirk: Cafe Metropol, IX., Berggasse 33. X. Bezirk: Sektionsheim, X, HuirtboWgasse 25. XH./XiV./XV. Bezirk: Veretnsheim, XIV., Heridotzasse 21. XIII. Bezirk: Caf6 Hietzuvgerbof, X1M., Hietzuvger laoptstraße 22. XVI./XVII. Bezirk: Friedens-Cafe, XVI., Ottakrmgertraße 37. XVttl. Bezirk: Cafe Währingerbof, XVHI„ Währingerhraße 162. XIX. Bezirk: Cafe Döbtingerhof, XIX., Billrothstraße (fl. 49. XX. Bezirk: Sektronsfrelm, XX., Jägerstraße Btt Zwdschenb rücken und XXL Bezirk: XX, Leytraße 81. Jene Wähler, welche die Schefoelquittimg verloren haben der irgendwie nicht mehr 5m Besitze einer solchen sind, doch in der Wählerliste verkommen, erhalten im Zionisfichen Bureau, I., Kämtnerstraße 28, bis inklusive 24. d. M., Ine Legitimation, welche zur Wahl berechtigt. jene Wähler, die ohne Adresse in der Wählerliste entaüen sind, wählen im Wahllokal für den L Beziric. Die Hauptwahlkommission des XsiriUlenkon I ftivUcQfiKftlafthlwKälwlM.' Versammlungskalender der „Liste der Allgemeinen Zionisten" Doroi^stag, den 20. Juni: 8 Uhr: Vereinstheim, VIII., Bemnoplatz 1 a; Rediner: Dr. Desider Friedlmatun, Ludiwig Bato, Bruno Rabimoiwitz, ■■ ■11 ■" * iti"*i|i|> '■■■■■ »■■■hi— .-.... Sonntag, rd[en 23w Juni: 8 Uhr: S^kitftonsbeim, XX., Jäigerstr. 3Ö: Redner: Dr. Desider Friedmann, Doktor Josef Löwetnherz, Dr. Z. F. Frnikelistem. Montag, den 24. Juni: 8 Uhr abend: Cafe Bürger, II-, Praterstraöe 11: Rediner: Dr, Desider Friedrnianm, Dr. Josef Löwenherz, Ludwig Bato. Zusammenschluß zwischen Hitachduth und Poale Zion Aus Palästina wird gemeldet: Am 23. Juli 1929 wind ln Zürich'eine . Weltberatung der Zionistischen Arbeitspartei Hitachduth stattfinden. Auf dieser Tagung wird unter anderem auch zu den durch die Vereinigung der beiden.Ayeltvenbänide (Hitachduth und Poale Zion) Stellung genommen werden. Die beiden palästinensischen Parteien «Ach'duth Haawoda» (Poale Zion) und «Hapoel Hazair» (Hitachduth) haben als Grundlage der Einigung ein Programm aufgestellt, das unter anderem besagt: Die vereinigte Partei betrachtet sich als Trägerin der chaiuzisehen Verwirklichung in der zionistischen Bewegung der Welt. Die vereinigte Partei beteiligt sich an der Zionistischen Organisation und ihren Institutionen, an dier sozialistischen Internationale, an der Knesseth Israel, an den Organen der Selbstverwaltung und an der Mission des jüdischen Arbeiters in Palästina. Die vereinigte Partei führt den politischen Kampf der Nation und des Arbeiters im Lande. Sie knüpft kollegiale Beziehungen zu arabischen Arbeitern an und strebt ein friedliches und verständnisvolles Verhältnis zwischen dem jüdischen und arabischen Volke an. Sie führt eine breite Aufklärungstätigkeit in der jüdischen Arbeiterschaft der Welt, um sie an dem Aufbauwerke in Palästina zu beteiligen und die gemeinsamen Aufgaben des jüdischen Arbeiterstandes in der ganzen Welt zu erfüllen. Sie strebt naoh einer Konzentrierung aller Arbeiterparteien und Arbeiterorganisationen im Zionismus im zionistisch-sozialistischen Weltbund, der Schulter an Schulter mit der Zionistischen Organisation und der internationalen jüdischen Arbeiterbewegung arbeitet Das Programm ist von I. Aharonowitz, D. Ben-Gurion, B. Katzenelson, I. Luftbahn, A. Kaplan, S. Rubaschoff, D. Remes und J. Spnimzak unterzeichnet. Das Wahlprogramm der „Hitachduth^ Die zionistische Arbeitspartei Hitachduth versendet anläßlich der Wahlen der Delegierten zum XVI. Zionistenkongreß nachstehenden Wahlaufruf: Die Hitachduth tritt ein: 1. für die Schaffung eines arbeitenden jüdischen Volkes in Erez Israel auf Basis der hebräischen Kultur und des Sozialismus; 2. für die Erneuerung der hebräischen Sprache in der ■ Galuth; 3. für die Erziehung der jüdischen Jugend im Geiste der Chaluziuth und der hebräischen Kultur; 4. für die Berufsumschichtung und Produktivierung der jüdischen Massen auch in der Galuth; 5. für die Verwirklichung der unveräußerlichen zionistischen Grundforderungen innerhalb der Jewish Agency, u. zw.: a) Nationalisierung des Bodens in Erez Israel; b) jüdische Arbeit, c) hebräische Kultur, d) Wahrung der freien Wahl der Siedlungsform durch den Siedler in Erez Israel, e) stetig wachsende Alijah; 6. Zionisierung und Demokratisierung der Jewish Agency. 7. Verständigung mit dem arabischen Volke; 8. Stärkung der zionistischen Organisation durch Zusammenfassung aller Kräfte; 9. Erneuerung des Geistes der Verantwortlichkeit für die historische Aufgabe des Zionismus innerhalb aller Glieder der zionistischen Organisation; 10. Hebung im Standard des Lohnarbeiters. Wer für diese integralen Forderungen des sotzialistisclien arbeitenden Palästina eintiritt,, der wähle die Liste der Zionistischen Arbeitspartei Hitachduth! Liste der Zionistischen Arbeitspartei Hitachduth (Arbeitendes Palästina): J. Dr. Martha Hofmann, Lehrerin am Chajes-Realgymnasium in Wien; 2. Pinkas Silberherz, Beamter; 3. Jehuda Meilen, hebräischer Lehrer; 4. Riwka Birnbaum, Kindergärtnerin. Wählerversammlungen der Hitachduth Jehuda Meilen, Dr. Martha Hofmann, Sand 'Wehweb. •— Sonntag, 23. Juni, f29 Uhr abends/ Jägerstraße 2a Redner: Sonntag, 23. Juni, 8 Uhr abends, Innstraße 8. Redner; . Pinkas Silberherz, Dr. Martha Hofmann, Jehuda Meilen, Dr. Tartakower. — Montag, 24. Juni, 8 Uhr abends, Zirkus- : Sasse 33. Redner: Dr. Ariel Birnbaum, Dr. Tartakower, »r. Josef GeSbard, Dr. Martha Hofmann. — Montag,.24. Jünlr, %9 Uhr, Jüdische Lese- und Redehalle, IX. Türkenstraße 11. Redner: Dr, Franz KobJer, Dr. Martha Hofmann, Dr. Josef Gelbard, Eine neue Synagoge in Berlin Der Rohbau der neuen Berliner. Synagoge au der. Pjriazregentenstraße in Wilmersdorf ist jetzt fertiggestellt uid die Innen- und Außenarbeiten wenden mit Hochdruck betrieben, damit der Bau noch in diesem Jahre seiner Bestimmung übergeben werden kann. Der InnenraAim bietet Platz für 2300 Personen, so daß auch ln ihren GröBenverhäHnlssen die neue Synagoge zu den größten Europas zählt. aooaflfteeeoatteettaeeoitfioeooooooeoeiKiQeea» Redaktlousschluß und Schluß der Inseraten« annahme Dienstag um 12 Uhr mittags. Später einlangende Einsendungen körnten keine Aufnahme In die laufende Nummer finden.

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