Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 67 (11.4.1929)
- Date
- 1929-04-11
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Kleine Nachrichten Arefeftologisciie Funde für die UatversHSt in Jerusalem. Die archäologischen Funde, die vor einigen Jahren im Atiftrage vor Baron Edmortd de Rothschild bei den Ausgrabungen in der Davidsstadt und in Gezer gesammelt wurden, wurden nunmehr als Stiftung des Barons in die hebräische Universität überfahrt. Ehe Sammlung enthält Tongefäße verschiedener Perioden, Schmuckstücke, Glaswaren, Alabaster, Bronzen. * Der englische Dichter Rudyard Kipling ist in Jerusalem eingetroffen. Sein Besuch im Lande gilt in erster Linie der Inspektion der englischen Kriegsfriedhöfe, da Kipling Mitglied der englischen Kommission für die Friedhöfe der Kriegsgefatfenen ist. * Aus Hornel wird gemeldet, daß dort der Raw und berühmte Chassidim-Rabbi Schneeur Salman Schneeurs o h n im Alter von 68 Jahren verstorben ist. Er gehörte der beriftmten Rabbinerfamilie Schneeursohn an, der auch der «Lubawitscher Rebbe» entstammt * Die ungarische Regierung hat auf den Posten eines Richters in der ungarischen Gruppe des Haager Schiedsgerichtshofes auf die Dauer von sechs Jahren den pensionierten Riditer des Verwaltungsgerichtes, Universitätsprofessor Dr. Ferdinand Banmgarten, einen Juden, designiert. * Prof. Samoilowitsch, der jüdische Führer der Krassin- Rettungsexpedition, erhielt von der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft die Meteor-Medaille, die anläßlich der erfolgreichen Forschungsfahrt des deutschen Vermessungsschiffes «Meteor» gestiftet worden ist. Es ist das erstemal, daß einem ausländischen Gelehrten diese Auszeichnung zuteil wird. * Gegenüber Gerüchten, daß in Palästina und Transjordanien Pest- und Pockenfälle, zum Teil mit tödlichem Ausgang, vorgekommen waren, teilt das Gesundheitsamt der Palästina- Regierung mit, daß diese Gerüchte grundlos seien. * Der Präsident der zionistischen Organisation in Kanada ittr. A. Freeman hat anläßlich seiner silbernen Hochzeit 25.000 Dollar für den Keren Hajessod gespendet. ft Die palästinensische Regierung hat in den letzten Tagen einige jüdische Beamte neu in den Dienst des Landdepartements berufen. wundem, — immer ist es Max Ltebermawa selbst, den wir da sehen, immer seht kluger, scharfer Könsßer* köpf, der unseren Blick fesselt « bt Emo. Die Wiener Liebermann- Ausstellung In beispielloser Schöpferfrische hat Max Liebermann im Jaiire 1927 seinen achtzigsten Geburtstag gefeiert Diese Gelegenheit, die Wien unbeachtet vorübergehen ließ, hat des Meisters Heimatstadt Berlin durch eine imposante Kollektiv-Ausstellung seiner Werke geehrt Wien folgt jetzt nachträglich dem Berliner Beispiel, es hat ebenfalls eine überaus imponierende Zahl und Auswahl Liebermannscher Arbeiten trotz größter Schwierigkeiten zusaamnengetragen, und man kann die Entwicklung des deutschen Großmeisters des Impressionisimus, die Wandlungen, denen er unterworfen war, und sein schrittweises Aufrücken zum Klassiker der Moderne mit Muße und Genuß in der Ausstellung studieren. Liebermann, reinrassiger Berliner — soweit dieses Wort im ostdeutsöh-slav/isch-jüdischen Gemisch noch einen Sinn hat — begann in Berlin bei Steffeck zu lernen. Am Deutsch-Französischen Krieg nimmt er als freiwilliger Sanitätsmann teil. Kommt später nach Paris und Holland, wo ihn die farblos-grauen Realitätsschilderungen seines älteren Zeitgenossen Israels immer wieder anzogen. Nach ein paar JaJhren Aufenthalt in München iibersiedelte er nach Berlin, das ihn nun dauernd festhielt. In ruhiger Sicherheit wächst er hier, reifen immer mehr die Werke dieses größten deutschen Impressionisten. Dieser jüdische Kaufmannissohn rang sich innerlich zu einer imponierenden künstlerischen Zucht und •trengen Selbstdisziplin durch, die, auf alles artistische Beiwerk verzichtend, immer mitten in das Wesen der Dinge drang. Er war es, der die Wahrheit der bewegten, dahinhuschenden, im Lichte zitternden Dinge der Erde zu entdecken begann. Und er lernte es, den farbigen Abglanz der Welt mit kühnen Pinselstrichen so überzeugend, so zwingend wiederzugeben, daß wir seitdem in dieses zitternde, unruhige, bewegte Farblichtgewoge der Außenwelt verliebt geworden sind. In diesem Sinn ist die Wahl Max Liebermanns als des Mittelpunktes der Jubiläums-Ausstellung des Künstlerhauses glücklichst getroffen. Man kann es der Genossenschaft nachfühlen, wie gern sie gerade einen solchen Künstler zur Zierde ihres Jubiläums auswählte, der sozusagen ein klassischer Moderner, der der Impressionist kat’exochen ist, und der gesagt hat, der Fluch unserer Zeit und ihr Armutszeugnis sei die Sucht nach dem Neuen, während der wahre Künstler nach nichts anderem strebe, als zu werden, der er sei . . . Diese Kunsterkenntnis tritt uns in fast allen Werken des greisen Künstlers bildhaft entgegen. Ob wir um die prachtvollen Bildnisse Richard Dehmels, Alfred Bergers und Rathenaus oder seine «Schusterwerkstatt», «Restaurationsgarten» und die zahlreichen anderen Radierungen, Zeichnungen, Lithographien usw. be- In metnoriam Adolf Sonnenthal «... ich habe als Jude gelebt und will als solcher begraben werden . . .» Am 4. April 1909 verbreitete sich in der ganzen Monarchie die Hiobsbotschaft, Adolf Sonnenthal, der Stolz des Burgtheaters, sei in Prag plötzlich einem Schlaganfafl erlegen. Sein letzter Ausspruch soll gelautet haben: «Ich glaube, ich werde einen sehr langen Schlaf antreten.» Bel seinem Begräbnis war ganz Wien auf den Beinen. Vor dem Leichenbegängnis wurde sein Testament eröffnet, das er eigenhändig sieben Jahre vorher verfat hatte. «Mein Leichenbegängnis soll natürlich nach jüdischem Ritus vollzogen werden; ich habe als J u d e gelebt und will als solcher begraben werden», hieß es wörtlich in dem Testament. Aus der damaligen Zeit ist die Abschrift eines Dokumentes aufbewahrt, das aus den Jünglingsjahren Sonnenthals stammt Es ist der Lehrbrief des Budapester Schneidermeisters namens Wilhelm Prager, bei dem er die Schneiderei erlernte, und der inseiner komischen Stilisierung wörtlich lautet: «Endesgefertigter bezeugt hiemit zur Steuer der Wahrheit, daß der Adolf Sonnenthal, von hier gebürtig, bei mir vom 1. November 1848 bis 1. November 1850 das Schneiderhandwerk erlernte und während dieser Zeit ehrlich, treu, geschickt, arbeitsam und überhaupt sehr musterhaft war» usw. Sonnenthal kam nach Wien und schneiderte da zunächst weiter. Das bezeugt sein «GeselleneinbringungsbUchel», das «Für den Gesellen Adolf Sonnenthal, gebürtig von Pest, 17 Jahre alt, ledig, zugereist November 1850, freigesprochen in Pest» usw. ausgestellt war. Im Jahre 1852 stand bereits Sonnenthals Name auf der Liste der Burgtheaterstatisten und am 1. Juni 1859 trat er ins Burgtheater ein. Jüdische Volkslieder Isaak Deimtsch sang wieder jüdische Volkslieder. Es waren zumeist bekannte Motive, vertraut durch die ewige Wiederkehr ihrer eigenartigen seelischen Thematik, ihrer Schwermut, ihres tränenfeuchten Humors, der wie goldenes Sonnenlicht 'hinter schweren, nassen Wolken zaghaft hervorlugt ... Es sind fast immer die gleichen elementaren Unerlebnisse — Liebe, Sehnsucht, Tod —, die im jüdischen Volkslied mit anmutiger Hilflosigkeit nach Form ringen, es 9ind die ewigen großen GefüMserechUtt-er ungen, die in diesem engen Raum einer winzigen, voiksliedhaften Miniaturreaiität Platz finden wollen. Darum geschieht es oft, daß sie den schmalen Rahmen sprengen, daß hier nicht mehr die Melodie allein waltet, daß da nicht nur gesungen, sondern auch g e s a g t wird . . . Was auch an Isaak Deutsch’ reifer GesangsJctinst immer von neuem freudig übenrasoht, ist, daß er sich mit seiner souveränen Beherrschung des Artistisch-Gesanglichen nicht begnügt, daß er diesen armselig-primitiven Melodienwesen nicht seine Sängervirtuosität aufzwingt, durch die sie beschämt in den Hintergrund zurücktreten müßten. Er läßt sie ihre Eintönigkeit nicht fühlen, hebt aus ihrer tonalen Armut üppige Schätze an Nuancen, Stirnmungslichtern und Klangfarben, die in ihrer Unscheinbarkeit beschlossen Hegen, sagt ihnen die Dinge ein, <iie in ihrem Dunkel schlummern und erweckt sie so zu jenen großen Wirkungen, die sie sich zumeist gar nicht träumen lassen. So gestaltet Deutsch die jüdischen Volkslieder. Es sind so winzige, melodische MiniaHirwesen, daß sie nur ein großer Sänger restlos ans Licht heben kann . . . mg. „Der jüdische Matros“ Max Zelniker, der neuengagierte Komiker der «Jüdischen Künstlerspiele» (Theater Reklame), spielt, singt, tanzt pnd schwimt als «Der jüdische Matros» — so betitelt sioh die jüngste Sensationskomödie — auf den Brettern der genannten Bühne. Er ist ein Charakterdarsteller von Format, der es versteht, mit den einfachsten Mitteln das Publikum zum Lachen und in manchen Szenen auch zum Weinen zu bringen. — Sehr wirkungsvoll trug er die Münchhausiade von seinem Selbstmord vor,, und ein Trinklied, mit Frau Weintrauib-Graf gemeinsam gesungen, wurde zum künstlerischen Erlebnis. — Ausgezeichnet wieder Frau Perelman. Diesmal in einer tragischen Rolle, welche sie ebenso leicht meistert wie ihre bekannten Soubrettentypen. Herr Sigall verstand es, durch gelungene lustige Extempores das Publikum für sich ei nzu nehmen. Das übrige Ensemble, bestehend aus den Damen Graf, Iris und Meiseis und den Herren Breitmann und Deutsch, konnte — gleich den Vorerwähnten — für lebhaften Beifall danken. a. s. Biblische Tänze auf der Chikagoer Weltausstellung. Die Leitung der im Jahre 1929 in Chikago stattfindenden Weltausstellung, die die bisher größte Weltausstellung zu werden verspricht, hat den Schöpfer des hebräischen Theaters «H ab 1 m ah», Herrn Gemach, eingeladen, die Abteilung «Biblische Tänze», die in einer Festaufführung der Ausstellung zu sehen sein werden, einzurichten. Englisch und alle anderen Sprachen fabelhaft seicht zu erlerne kann jeder glückliche Besitzer einer Sprechmaschine. Das Musikhaus «Exzelsior», Wien, I., Adlergasse 5 (Tel. R 23-4-90), und II., Kleine Pfarrgasse 28 (Tel. A 41-5*24), hat eine Reihe Unterrichtsplatten schon längere Zelt auf Lager (auch Turnunterricht) und hat somit jedermann Gelegenheit, sich zu jeder Zeit selbst durch die ersten Autoritäten zu unterrichten. Leser unserer Zeitung können so eine Wundermaschine auch zu besonders günstigen Zahlungsbedingungen erwerben. E Profeiler PaveL George Pavel, Profeffor am königlich ratnänifchen StaatskoAfervatoriura in Czernowitz, wird Donnerstag, den ifL April, das Symphoniekonzert des Wiener Symphonie-Orchefters dirigieren. Wiewohl Profellor Pavel felbft kein Jade ill, hat er fich in Neurutnänicn durch fein Wirken um das Judentum die größten Verdienfte erworben. Profeffor Pavel ift Dirigent des jüdifchen Gefangvereincs „Hazarmr" in Czernowitz, deffen Bibliothek ihm auch eine Fülle wertvoller mufikalifcher Werke verdankt. In uneigennützigiler Weife erteilt Profellor Pavel begabten mittellofen jüdifchen Schülern unentgeltlich Unterricht. Voll Stolz nennt Profeffor Pavel einen Ring und eine Zigarettendofc mit einer Widmung und den Initialen Wcitzmanns fein eigen. Das Wiener jüdifche Publikum wird auf diefes Konzert befonders aufmerkfam gemacht. Für den Einstein-Wal# Die bei den Mitgliedern des Herzl-Kltibs für den Einstein-Wald eimgeleitete Sammlung batte bisher du Ergebnis von S 4 I 0.—, welcher Betrag dem «Jüdischen Nationalfonds» ‘bereits überwiesen wurde. Die Sammlung wird fortgesetzt. Hilfe für die armen jüdischen Studenten Wir erhalten den nachstehenden, von hervorragenden jüdischen Persönlichkeiten Unterzeichneten Aufruf des Jüdischen Hochschulausschusses, der das traurige Los der armen jüdischen Studenten schildert: Der jüdische Hochschulausschuß, die Exekutive des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs «Judäa», dem die Aufgabe der Linderung der großen Not der jüdischen Studenten zufällt, ist ohne Geldmittel. Da es sich um das Schicksal der jüdischen Studenten handelt, muß der jüdische Hochschulausschuß, im Bewußtsein seiner Verantwortung, an die breite jüdische Oeffentlichkeit mit der Bitte herantreten, den Institutionen der jüdischen Studentenschaft zu Hilfe zu eilen. Für den jüdischen Studenten ist die Lage durch die ökonomische Krisis und den Mangel jeder Verdienstmöglichkeit eine sehr traurige geworden. Hunderten Von Studenten droht die Gefahr, daß sie ihr Studium knapp vor der Absölvierung werden aulgeben müssen und so um die Früchte ihrer Arbeit gebracht werden. Auch die lebenswichtigen Institutionen der jüdischen Studentenschaft, wie: Krankenfürsorge, Studentenheim, Mensafreitische, Lehrbehelfsaktion usw. stehen wegen des Geldmangels vor dem Zusammenbruche. Der jüdische Hochschulausschuß sieht sich deshalb gezwungen, die gesamtjüdische Oeffentlichkeit auf den Ernst der Lage aufmerksam zu machen und zur raschen und ausgiebigen Hilfe aufzurufen, um den Zusammenbruch aller lebenswichtigen und unter großen Opfern geschaffenen Institutionen der jüdischen Studentenschaft zu verhindern. Es handelt sich um die Zukunft des jüdischen Nachwuchses, der von den Quellen der Bildung nicht abgeschnürt werden darf. Adressen für Geldsendungen: Jüdischer Hochschulausschuß, IX., Zimmermannplatz 8, Postsparkassenkonto: Gesamtverband Jüd. Hochschüler Oesterreichs Judäa» Nr. 68.763. Wechselstube Alserstraße 31 der Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, Konto: «Jüdischer Hochschulausschuß». Vereinsnachrichten Zehnjähriges Jubiläum des Bundes jüdischer Jung* wanderer in St. Pölten. Sonntag, den 31. März, fand in St. Pölten das zehnjährige Jubiläum des Bundes jüdischer Jungwanderer statt, der einen sehr aktiven Anteil an der gesamten zionistischen Arbeit der Ortsgruppe nimmt. Zu dieser Feier kamen auch Gäste, Vertreter von Jugendgruppen aus Wien, Linz usw. Die offizielle Feier fand am Nachmittag um 4 Uhr statt, an der im Aufträge des Zionistischen Landeskomitees, Keren Kajemeth und Keren Hajessod Herr Dr. Tartakower, namens der Ortsgruppe Krems Herr N. Saohs und Herr Rebhahn, weiters der Präsident und Vizepräsident der Kultusgemeinde teiilnahmen, Herr Alfred Körner erstattete den Rechenschaftsbericht, worauf de* Oberrabbiner von St. Pölten, Herr Dr. Sohäöhter, die Jubilare begrüßte. Die Grüße der zentralen Institutionen überbnchte Herr Dr. Tartakower. Zionistischer Provinz-Distriktstag. Der für den 13. und angesetzte^Distriktstag wurde verschoben. Anläßlich des Wiener Delegiertentages werden die Delogierten der Provinz den endgültigen Termin des Distriktstages in St. Pölten festsetzen. Purim-Kostümfest für Kinder. Sonntag, den 24. März, fand in den Olympiasälen die von der «Wizo» und dem Keren Kajemeth veranstaltete Purimfeier für Kinder statt. Der jüdische Kindergarten unter Leitung der Frau Ester. Schwarz führte mit größtem Erfolg ein hebräisches Kinderspiej auf. Sodann folgte die Aufführung «Am Hofe der Königin Esther», an der sich eine große Anzahl von Kindern beteiligte. Das Arrangement der Feier lag in den Händen der Damen Sophie Löwenherz und Ajataih Tartakower. Der beträchtliche Reinertrag wurde dem Keren Kajemeth und dem Keren Hanaschim zugeführt. ' . . Zkmtetische Frauengruppe Favoriten (X., FTumboldtgasse 25). Donnerstag, den 11. April, 8 Uhr abends, IV. Vortrag Dr. Amalie Kantor aus ihrem Zyklus «Jüdische Geschichte und Literatur». Jüd. Akademischer Philosophenverein. Die infolge der Jubilauimsveranstaltung unterbrochenen Orchesterproben werden am Donnerstag, den 11. April, um Uhr abends wieder angenommen. Kollegen und Kolleginnen, die irgendein Instrument spielen, mögeu sich schriftlich oder mündlich bei Herrn P1 c k h o 1 z, A r m i n s k y oder Mann täglich zwischen Hl und >/23 Uhr, IX., Zimmermannpfatz 8, melden. Tel. A 25-2-28. Es sind Aufführungen dieses Orchesters in der nächsten Zeit vorgesehen. Ktader-Purlmfest, Sonntag, den 31. März 1929, fand im Saale des Veibandaheimes, Wien, VI., Königseggasse 10, das Kinder-Purimfest der Zionistischen Frauengniooe «u» Sektion VI—VII statt. Das Purimspiel «Esther», welches von den Sebrfem des Chajes-Gymnasiums aufgeführt wurde« fand