Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 66 (4.4.1929)
- Date
- 1929-04-04
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 6) PfE STIMME Softe tl auch aUe näheren Auskünfte erteilt werden» octorifflkft bekam ntzorgefeen. Die freie Auswahl unter den sich meödenden Firmen zwecks Heranziehung zur Offertsteflung für die einzelnen Arbeiten behält der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde seinem alleinigen Ermessen vor. Schiedsspruch Das Schiedsgericht der Israelitischen Kultusgemeinide in Wiem hat unter dem Vorsitze des Herrn Geheimen Justizrates, Rogierungsrates, Dr. Adolf Baohrach und im Beisein der Herren Moriz Figdor, Dr. Rudolf Grünfeld, Dr. Ernst Löw und Dr. Josef Menkes als Schiedsrichter, über d/ie Beschwerde, welche von Her^i Markus Pidk, städtischer Lehrer, in Wien II., Remhrandtstraße 35, als Vertrauensmann der «Partei der nicihtzionistischen werktätigen Juden», vertreten durch Dr. S. R. Landau, Rechtsanwalt, Wien I., Oppolzergasse 4, und von Herrn Dr. Saul Rafael Landau, Rechtsanwalt, in Wien I., Oppofeergasse 4, als Listenführer der «Partei der nichtzionistischen werktätigen Juden» eingebradht wurde und die dahin ging, das Schiedsgericht wolle den Beschluß de« Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Wien vom 16. Dezember 1928, Z. 8760/28, aüfiheben und dem Proteste der Beschwerdeführer wider die Gültigkeit der am 2. Dezember 1928 stattgehabten Wahlen in den Kultusvorstand und der Vertrauensmänner Folge geben, nach duTchgefühirter mündlicher Verhandlung zu Recht erkannt: Die Beschwerde wird als unbegründet'ahgewiesen. E n t s c Öi e i d u n g s ,g r ü n d e : Das Schiedsgericht hatte zunächst die Frage zu prüfen, ob die Deschwerüeniiiirer zur Beschwerde- Dünnung aktiv legitimiert erscheinen. Die Frage wurde bejaint, denn das Beschwerde recht von Wälrnei gruppen wäre sonst musorusch. Da überdies das Schiedsgericht nicht formalistisch, sondern nach der Absicht der Parteien zu entscheiden hat, so mußte auch beachtet werden, daß die Herren Dr. S. R. Landau und Markus Pick nicht nur als Repräsentanten der Partei, sondern auch als physische Personen Beschwerde zu erheben beabsichtigt und erhoben haben. Das Schiedsgericht hatte sich weiter mit der Frage zu befassen, ob eine Verwechsiungsfälligkeit der Kennzeichnungen 1 und 6 gegeben war. Es kam zu der Rechtsüberzeugung, daß diese Frage der Walilleiter, das ist der Präsident der Kultusgemeinde, souverän zu entscheiden habe. Selbstverständlich nicht nach Willkür, sondern nach Recht und Billigkeit. Seime Entscheidung aber ist bindend. Nachdem der Wahlleiter die Möglichkeit einer Verwechslung erkannt und insbesondere gefunden hatte, daß der Wahl Vorschlag der Beschwerdeführer nicht «1 eicht» unterscheidbar sei von dem ersten Wahlvorschlage, erachtete sich das Schiedsgericht an diesen Ausspruch desto mehr gebunden, als in ihm eine Rechtsverletzung in keiner Weise zu erblicken ist. Der Waliliieiter erteilte den Beschwerdeführern ordnungsmäßig Frist zur Aenderung der gewählten Bezeichnung. Diese haben die Weisung unbeachtet gelassen. Sie wandten sich an eine außenstehende Behörde, den Magistrat, ohne hievon die autonome Kultusgemeinde verständigt zu haben. AI« die Verfügung des Magistrates dem Wahlleiter zugestellt wurde, blieb diesem nichts übrig, als sie zu intimieren und auszuführen. Der Wahlleiter hat in diesem Falle nicht proprio iuro, nicht kraft eigenen Rechte« gehandelt. Seine Verfügung vom 14. November 1928 ist lediglich als eine Intlmatiom zu werten, wie sie etwa auch ein Bezirksgericht vornimmt, wenn die höhere Instanz eine Abänderung seines Beschlusses vorgenommen hat. Als später die ministerielle Aufhebung des magistratischen Beschlusses erfolgte, war damit der Druck beseitigt, der auf den Wahlleiter geübt worden war. Die magistratische Verfügung war außer Kraft und damit die maßgebende Entscheidung des Wahlleiters wieder in Kraft getreten. Der Präsident als Wahlleiter war daher vollständig berechtigt, ja verpflichtet, nachdem der gesetzwidrige Beschluß der politischen Behörde erster Instanz beseitigt war, seine ursprüngliche Entscheidung vom 7. November 1928 aufrecht' zu erhalten und sie am 23. November- 1928 in Wirksamkeit zu setzen. Das Vorgehen des Wahlleiters entspricht daher vollständig den Statuten und d*er Wahlordnung der Kultusgemeinde. Die Beschwerde (Wahlprotest) war somit als unbegründet afozuweisen. Wien, am 22. März 1929. Der Obmann: Dr. Bachrach m. p. Dr. Hein-z Wohlmann m. p. Dr. Rudolf Grünfeld m. p. Schriftführer. Schiedsrichter. Karmel-Weine an Bord des «Graf Zeppelin». Die Tageszeitungen berichten, daß während der Rundfahrt des «Graf Zeppelin» über Palästina Karmel-Weine an Bord serviert wurden. Diese sinnige Aufmerksamkeit hat bei den Passagieren lebhaften Anklang gefunden. Die Qualität der Weine, speziell der natursüßen alten Ausbrüche, wurde außerordentlich gelobt. — Wie wir nunmehr erfahren, haben die Grofikellereien in Rischon le Zion die Weine im Wege des deutschen Keren-Hajessod-Bureaus der Flugleitung in Friedrichshafen zur Verfügung gestellt. Oie Pessachaktlon Wir erhalten folgenden Aufruf mit der Bitte um Veröffentlichung: ... Nach einem fchweren und harten Winter gehen wir dem Peffach entgegen. Ift es nicht eine heilige Pflicht, insbefondere jener frommen, armen Brüder zu gedenken, für die Mazzoth und fonftige rituelle Lebensmittel eine Lebensnotwendigkeit, eine Angelegenheit ihres rcligiöfen GewifTens find? Ift es niert ein jüdifÄes Gebot, gerade dielen armen, gläubigen und zumeift gelehrten Brüdern zu ermöglichen, Peffach zu feiern? Eine Spende für diefe Aktion ift eine gute und fromme Tat im heften jüdifchen Sinne. t * Der gefertigte Verein veranftaltet eine Peflaai« Aktion für die armen und ftrenggläubigen Mitglieder unferer Gemeinde. Zur Verteilung gelangen nach Maßgabe der zufließenden Mittel Mazzoth, Kartoffeln, Kunerol ufw. Spenden find zu richten an die Adreffe des Vereines: Wien, II., Praterftraße 9 (Poftfparkaffcnkonto 70.819). Chawuras Charedim, Verband der Gemeindeorthodoxie. Vereinsnachrichten Einftein-Feier des Jüd. Akad. Philofophenvereines, Wien. Anläßlich des 30. Geburtstages des Herrn Froh Albert Einitein (Berlin) findet am 4. April 1. J. um halb 8 Uhr abends im Hörfaale 34 der Phil. Fakultät der Univcrfität eine vom Jüd. Akad. Pfuiolophenverein, Wien veranftaltete Feier ftatt. Sprechen werden die Herren Prof. Dr. Philipp Frank (Deutiche Univerfität, Prag): „Die Stellung der Einfteinlchen Relativitätstheorie in der Entwicklung unlerer Naturerkenntnis“ und Dr. Guido Beck (Inftitut für theoretifche Chemie, Leipzig): „Einftein und die neue Quantentheorie“. Krems a. d. D. Sonntag, den 17. März, Iprach im Heim der zioniftifchen Ortsgruppe Frau Dr.. Martha Hof mann über „Aufgaben und Leiftungen der jüdifchen Frau“. Nach der Begrüßung durch den Obmann Herrn Norbert Sadis gab die Vortragende einen Ucbcrblick über die bisherigen Leiftungen der „W i z o“ und der Aufgaben, die ihr noch geftellt lind. Der Vortrag, der viele Anregungen bot, wurde lebhaft akklamiert. Vereinigung jüdifchcr Hörer an der Hoch Ich ule für Welthandel. Sonntag, den 24. März, fand die ordentl. Generalverfammlung für das Sommerlemefter 1929 ftatt. Folgende Herren wurden in den Ausfchuß gewählt: Stern Hermann, Obmann; Gordin, Förfter, Korn, Spindel, Brettfchncider, Streicher, Singer, ßrenes, Katz, Goldberger, Kleiner, Frau Rofowa, Friedmann, Alexandrowitz, Griffel. Purlmfeicr im Verlorgimgsheim. Den vereinten Bemühungen verlchiedener Wohltäter hatten es die 340 Pfleglinge der Ilr. Verlorgungsanftalt zu danken, daß das heurige Purimfeft befonders gefeiert werden konnte. Der jüdifche Frauenverein Landftraße überbrachte für jeden der Pfleglinge Orangen und Bonbons, Herr Siegmund Kornmehl fpendete Fleifch und Herr B. Münz eine gute Jaufe. Nach der Jaufe fand unter Mitwirkung des Herrn Oberkantor Funke, Kapellmeifters Kurt Kronfeld und eines Streichquartetts der Oraiefterlcktion der Hakoah ein Konzert mit Vorträgen ftatt, das von den anwefenden Pfleglingen begeiftert aufgenommen wurde. Dr.-Kruger-Heim. Am 23. März fand im Hotel Continental die diesjährige offizielle Vcranftaltung des „Dr.-Kruger-Heim“, früher Elifabeth-Heim für Lehrmädchen und jugendliche Arbeiterinnen, ftatt. Hervorragende Künftler .ermöglichten in uneigennnütziger Weile das gute Gelingen. Großes Intereffe rief die Vorführung von noch nie w Wien gezeigten Modellen aus der Werkftatt der Heimfdiützlinge, die, in einer Arbeitsgemcinfchaft vereint, moderne Damenkleider billigft erzeugen. Jüdifche Toynbeehalle, XX., Denisgaffe 33. Mittwoch, den 3. April, 19 Uhr: Vortrag Dr. Hugo Knöpfmacher: Die Dichtung der Bibel. Mittwoch, den 10. April: Vortrag Profeffor Julius Wolffohn : Jüdifche Volksmufik. (Mit Beilpielen auf dem Klavier.) . Purimfeier in Alland. Am 25. d. wurde in der Lungenheilftätte in Alland i. Geb. eine Purimfeier abgehaltcn, zu welcher die gefamten jüdifchen Patienten und der jüdifche Hausarzt erfchienen waren. Nach traditioneller Vorlefung der Megiliah wurde das Programm mit einem alten jüdifchen Lied begonnen. Es folgten humofiftifche Lieder fowie Vorlegungen aus Schalom Alejchems Werken, die von zwei Mitgliedern glänzend vorgetragen und mit reichem Beifall belohnt wurden. Die Feier, geleitet von Herrn Norbert Mayer, nahm einen fchönen,. erhebenden Verlauf und wird noch lange in froher Erinnerung bleiben. Jugendgottesdienft. Samstag, den 6. April, um 3 Uhr nachmittags findet der Jugendgottesdienft für die ifraelitilche Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirksfynagogen ftatt. Diftriktstag der niederöfterr. zion. Ortsgruppen. Am 13. und 14. April findet in St. Pölten der Diftriktstag der niederöfterr.- zion. Ortsgruppen ftatt. Am 13. um halb 9 Uhr abends Vortrag des Präfidenten des Z. -L. K. Dr. Leo Goldhammer über:' „23 Jahre politifcher Zionismus“, hierauf fpridit Herr Oberrabbiner Dr. Adolf S dh ä ch t e r, St. Pölten, über: „Religiöfer Liberalismus und Nationalismus“. Für 10 Uhr abends ift der Beginn des eigentlichen Diftriktstages feftgefetzt. Die Referate werden am 14. um halb 10 Uhr vormittags fortgefetzt. Die Zioniftifche Ortsgruppe St. Pölten lädt auch auf dieferai Wege alle zum Diftrikt Niederöfterreich gehörigen Ortsgruppen und Freunde herzlichft zur Tagung ein. Zufchriften betreffs Teilnahme, Auskünfte ufw. bitten wir an die Adreffe des Herrn Ing. Leo Holzer, Unter-Radlbcrg. zu richten. Rahmenverband der zioniftifchen Mittclfdiul-Verbindungen und -Vereine Oeftcrreichs. Samstag, den 6. April, um 4 Uhr nadimittags findet auf der Bude der I. A. V. „Unitas“, VIII., Auerfpergftraßc 21, ein Vortrag des Herrn Dr. Paul Diamant ftatt. Thema: „Die Juden im Mittelalter“. Jßdifdies Zentrum. Der Turnkurs für Frauen und Mädchen (Leitung Ing. Patlafchcnko) hat Donnerstag, den 4. April, begonnen und findet regelmäßig jeden Montag und Donnerstag von halb 3 bis 9 Uhr abends ftatt. Anmeldungen im Sekretariat täglich von 6 bis 8 Uhr. - Dcmnächft beginnt ein arabifcher Sprachkurs (Leitung Dr. Benedikt Berger). Anmeldungen täglich. Jüdifchcr Angeftelltenverband „Emunah“, Wien. Die konftituicrcndc Hauptverfammlung diefcs neugegründeten Verbandes findet Montag, den 8. April 1. J., im Klublaale des Caf6 „Produktenbörse“, IL, Taborftraße 10, ftatt. Tagesordnung: 1. Bericht des vorbereitenden Komitees, 2. Vortrag des Herrn Dr. Leo Goldhammer, Präfident des Zioniftifchen Landeskomitees, über „Die gegenwärtige Wirtfchaftslage und die jüdifchen Angcftcllten“, 3. Wahl der Verbandsleitung, 4. Allfälliges. Beginn präzife 8 Uhr abends. Gälte willkommen. Zioniftifche Frauengruppe Favoriten (X., Humboldcg. 25). Donnerstag, den u. April, um 8 Uhr abends IV. Vortrag: Dr. Amalie Kantor aus ihrem Zyklus „Jüdifche Gefchichte und Literatur“. Klaffenkampf der jüdifchen Arbeiter in PalSftioa. Doktor Walter P r e u ß, der Leiter des Statiftifchen Bureaus der Paläftlnenfifchen Gewerkfchaftszentrale, fpridit Freitag, den 3. d., halb 8 Uhr abends im Rahmen des Verbandes der Jüd.- Soz. Arbeiterjugend, II., Blumabergaffe 1, über das Thema: „Der Klaffenkampf der jüdifchen Arbeiterfchaft in Palästina“. Gifte wüiKommenJ ,, Zeire und Noar Hamisracfai, Wien, II., Praterftraße 45. Jeden oonniag, haio 6 Unr auends, Gemarahkurs lraktat Bcradioth. Mittwoch, 8 bis 9 Unr abends, Tenachkurs. Dienstag und Donnerstag, 8 bis 9 Uhr, Hebräiichkurs. bamstag, den 6. d., 4 Uhr nauinutcags, Kelerat des Gh. liaak Aeitelbaum über „Unferc zukünftige Arbeit“, anfchließcnd Schalos Seudoth. oonntag, den 7. d., Ausflug. Trcttpunkt Stadtbahnltation Schottenring, viertel 9 Uhr. Abmarlch präzife halb 9 Uhr. Die Ghewarim haben in der Tracnt zu ericheinen. Hafchomer Hadati. Samstag, 3 Uhr nachmittags, Tenadi kurs. Sonntag, viertel 9 Uhr, Anstlug. Treffpunkt Stadtbahnftation Schottenring. Abmarfch präzife halb 9 Uhr. Zeiroth Hamisrachi, Wien, II., Unt. Augartenftraße 35. Donnerstag, den 11. d„ 8 Uhr abends, im Misrachilokal, II., Praterftraße 43, Vortarg des Herrn Dr. S. Knopfmacher. Thema „Jüdifche Ideologie“ Verein für jüdifche Gefchichtc und Literatur in Wien. Montag, den 8. April 1929, findet im Klubfaale der „Hakoah , I„ Wipplingerftraßc 24—26 (Caf6 Altes Rathaus, Eingang durdii Haustor), ein Vortarg des Herrn Finanzrat D. James Herbert über „Die Juden Prags“ ftatt. Zioniftifche Bezirksfektion Wieden-Margareten. Donnerstag, den 11. April, im Terraffenkaffce, V., Margarctenplatz 4, von 7 bis 11 Uhr abends, Wahlen zum Delegiertentag. — Um 8 Uhr abends Vortrag Arthur Holzer: „O r g a n i f a t i o n“ (in Privatwirtfchaft, im Staat, im Volksleben). Sonntag, den 14. April um 11 Uhr vormittags im Wiedner Bürgerkino, IV„ Favoritenftraßc 32 (Ecke Möllwaldplatz) Filmvorführung „Frühling in Paläftina“. Karten von 80 g bis S 1.30 bei unferen Ausfchußmitglicdern und den Mitgliedern des Pfadfinderbundes Zirenu, für deffen Sommerlager das Reinerträgnis verwendet wiru. . . Zioniftifche Bezirksfektion Jofefftadt-Alfergrund. Mittwoch, den 10. April 1. J., 8 Uhr abends, Vortrag des Herrn Ifidor Sadgcr über „Schwierigkeiten der jüdifchen Jugenderziehung“ in unterem Vereinsheimc, Wien, VIII., Bennoplatz 1. Gälte herzlichft willkommen. Verein zionistischer Hochschüter «Theodor Herzl». Samstag, den 6. April, 8 Uhr abends, im Heim, IX.( Glasergasse 4, Vortrag des A. H. Dr. Tartakower: «Die Aulgaben der zionistischen Organisation nach Gründung der Jewish Agency.» Jiddische Hochschüler als Gäste willkommen. Schach n. Dr. Z. Mack. Weiß: K g3, D dz, T f8, S g5 (4 Steine). Schwarz: Ke 3, Sdi, B b 6, e 4, e 7 (Steine). Weiß zieht und fetzt im dritten Zuge matt. Lösung der Probleme in Nummer 61* Zweizüger: K g 3 X f 3- Dreizüger: 1. D dz — c 1, e3 2. D C7 -f, S —: 2. D c 3 + K — 2. T d 8 -p 96 2. S f; Jüdischer Sport Makkabi - Weltverbandgenerai - Versammlung und Kongreß- Sportfest Das Präsidium des Makkabi-Weltverbandes hat beschlossen, die Hauptversammlung des Makkabi-Weltverbandes auf den 2 6. Juli d.J. nach Zürich einzuberufen. Am Sonntag, den 28. Juli, am Tage der Eröffnung des Z i 0nistenkongresses, wird in Zürich ein großes Sportfest veranstaltet werden. Es ist ln Aussicht genommen: ein Fußballkampf zwischen Hakoah, Wien, Hagibor, Prag, Maccabi, Antwerpen, und Sporting Club Maccabi, Paris. Außerdem werden gymnastische und leichtathletische Vorführungen veranstaltet werden. 17 Spiele — 34 Punkte Der Siegeszug der Hakoah Sonntag und Montag trug, die jüdische Mannschaft zwei Meisterschaftskämpfe aus, die sie wieder in sicherstem Stil gewan n. Neubau, der Zweitplacierte in der Tabelle, wurde 1:7 (0:3) abgefertigt, Frera 0:5 (0:4) geschlagen. In ausgezeichneter form befindet sich N e u f e 1 d, der gegen Neubau eine Glanzleistung bot, die ihm sogar für die österreichische Auswahlmannschaft in Betracht kommen ließ. Auch Pollak, der wieder mitwirkte, hielt sich sehr gut und auch Heß wartete wieder einmäl mit gutem Spiel auf. Am Sonntag gab es nach dem Kampf einen Skandal den Anhänger Neubaus provozierten. Das Match gegen Frem endete ohne Mißton. Ueber 7 000 Zuschauer wohnten den zwei Spielen bei. Hakoah hat jetzt 34 Punkte aus 17 Spielen gegen 18 Punkte Neubaus anz 15 Spielen.