Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 64 (21.3.1929)
- Date
- 1929-03-21
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 12 DIE STIMME Nr. 64 Lebensversicherungs- DLJfl MIY Gesellschaft I M UIX l#V GEGRÜNDET IM JAHRE 1882 Versioherungsbeatand •Garantlsmlttel Ende 1927 1 Milliarde und 600 Millionen Schilling 192 Millionen Schilling Prämien'* und Zinaeneinnahmen im Jahre 1027 71 Millionen Schilling Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien Türkei, Aegypten Die Gesellschaft schließt au billigen Prämien und günstigen Badingungen Kapitals- und Rentenversicherungen jeder Art ab NeueingefOhrt; KINDER-VERSORGUNGS-VERSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienbeitrag, Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) Invaliditätsversicherung (Zahlung einer Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auszahlung des versicherten Kapitals nach dreijähriger Dauer der Invalidität) „Rabbi, das iffc die Braß der Kuh." 1 D-a fährt ihn der Lehrer an: „Du Narr, bift du von Sinnen? Das ift doch nicht die Bruft, das find die F I a di f c n der Kuh ... Wie kommft du darauf?" — „Aber Rabbi,“ erwidert der Bocher, „das hat eure Frau mir doch immer als Rinderbrufi: vorgefetzt..." Jüdischer Sport Klubkampf der besten jüdischen Schwimmvereine der Welt Hakoah (Wien) und Hagibor (Prag). — Am 6. April Im Dianabad. Die erste Aprilwoche bringt dem Wiener Publikum', Insbesondere der jüdischen Welt, eine interessante Sportveranstaltung. Die besten jüdischen Schwimmvereine der Welt, die Wiener Hakoah und der Prager H a g i b o r werden ihre Kräfte in einem Klubkampf im Dianabad messen. Beide Vereine haben zahlreiche Meister und Meisterinnen ihres Landes in ihren Reihen und beide sind die .Tabellenführer in ihrer Wasserballmeisterschaft. Der Prager Brttderverein wird der bewährten Schwimmergarde der Hakoah unter anderem mit den bekannten Namen Balazs, Polakoff, Getreuer usw. entgegentreten. Mit Rücksicht auf die Klasse der Teilnehmer sind neue Rekordleistungen zu erwarten. Das Programm der Kämpfe: die am 6. April, um 8 Uhr abends, beginnen werden, lautet: 1. Kinderschwimmen über 331/» m (bis 12 Jahre); 2. Herrenfreistilschwimmen über 400 m; 3. Damenbrustschwimmen über 200 m; 4. Jünglingsfreistilschwimmen über 100 m (bis 18 Jahre); 5. Herrenfreistilschwimmen über 100 m; 6. Herrenrückenschwimmen über 100 m; 7. Damenfreistilschwimmen über 100 m; 8. Herrenschwimmen, 4 Pflichtsprünge und 2 Kürsprünge; 9. Damenrückenschwimmen über 100m; 10. Herrenfreistilstaffel 4 X 200 m; 11. Herrenbrustschwimmen über 200 m; 12. Jünglingsbrustschwimmen über 100 m (bis 18 Jahre); 13. Damenlagenstaffel über 3 X 100m; 14. Wasserbalispiel. AllgemeineBestimmungen: Die Veranstaltung findet nach den W. K. R. und mit Genehmigung des V. ö. S. statt. Ort der Austragung: Dianabad (Sporthalle), Wien, II. Badeverhältnisse: Länge 331& m, Breite 12 m, Tiefe 1% m bis 5 m, normale Abstoßwende. Sprungbrett (3 m): Normalsprungbrett. Wasserballfeld: 22 X 12 m. f Zum Klubkampf um den Dr.- Körner-Wanderpreis zählen sämtliche Bewerbe, mit Ausnahme von Nr. 1, 4 und 12. Der Dr.-Körner-Wanderpreis wird e i n m a 1 j ä h r- 1 i c h in Wien ausgetragen. Endgültiger Sieger wird derjenige Verein, der den Preis zweimal hintereinander oder dreimal in beliebiger Reihenfolge gewinnt. Erste Austragung am 6. April 1929. Punktewertu.ng: In den Einzelbewerben zählt der erste Platz 5, der zweite 3 und der dritte 1 Punkt. In den Mannschaftsbewerben zählt der erste Platz 10 und der zweite 6 Punkte. Sieger ist derjenige Verein, dessen Angehörige die meisten Punkte erreichen. Bei Punktegleichheit entscheidet die größere Anzahl der ersten oder zweiten oder dritten Plätze, die von einem Verein erreicht werden. Sollte auch dies zu keiner Entscheidung führen, so gelten beide Vereine als Sieger für diese Austragung.* Bis zum endgültigen Sieg verbleibt der Preis in Verwahrung des ausschreibenden Vereines. Jeder Teilnehmer erhält eine Erinnerungsplakette. In den Rahmenbewerben (Nr. 1, 4, 12) sind nur Mitglieder der Vereine «Hagibor» und «Hakoah» startberechtigt. In den Altersbewerben können alle jene starten, die nach dem 6. April 1911 bezw. 1917 geboren wurden. Preise in den Rahmenbewerben nach Verbandsvorschrift. Nenngeld und Reugeld ist für keinen Bewerb zu entrichten. Nennungsschluß 27. März 1929, 7 Uhr abends, Nennungen sind zu richten an Sportklub «Hakoah», Wien, I., Wipplingerstraße 24. Am 7. April veranstaltet die Hakoah gleichfalls im Dianabad ein Internationales Schwimmfest, das durch interessante Wasserballspiele abgeschlossen werden wird. Das erste Spiel trägt Hagibor gegen die B-Mannschaft der in Wien trainierende» ungarischen Auswahlwasserballer aus, dann wird eine österreichische Auswahlmannschaft gegen das ungarische A-Team kämpfen. ine Friedländer & Dentsch Wien, 1., Seiten stetton gasse Nr. 2 Tel. U 28*1-28 XI., Zentralfriedhof, neben dem 1. Tor, Tel. U 18-0.86 I Ich eriavbe mir, dam 1'. T. Pablikum z»r Ktnntai, m briiMQ daß ioh ab 1. Jall 192$, «in« stzesg “UW TM -ireRBeriBc Wien, XX., Klosterneuburgerstraße 60 nntai beiondoret Aofiicht des Oberhauptes det po!ttiach%iiG®»©ind» Wiens, Khrwiirden Rabbiner JH. Atayersohn nwn w »w rmv nrwn nrtn “VKÖ TiTlä DDIIBÖH .rym ne n'jie nun Tau n«u «Btrütttmusä hau. Tlgllch frisch« und eratkUarsIg« Spazial-ErzaatntM« feinster Wnsrstf- «an«dl SeKoSsvvoren nach Prorlnrrcraand Rochachtuneeroll WX18ü«8iaSft Tal. A 43-1-J9 Selchwarciifabrik, Wien. XX.. KlosternenbarKer.tr. fo Eigene Filialen XX., KloUerneubarserstraßc 10a, XX., Gaußplatz u lf.. Kleinn 1‘hrrgaAte 5*7. DURcH GUTE Der vierzehnte Meisterschftsasieg der Hakoah 6:0 (3:0) gegen Altmannsdorf. Am vergangenen Sonntag konnte die Hakoah endlich wieder ein Meisterschaftsspiel absolvieren. Als Gegner stellten sich ihr die A11 m a n n s d o r f e r. Die Blau-Weißen hatten keine Mühe, den schwachen Gegner glatt zu erledigen und erzielten ln jeder Spielhälfte drei Treffer. Stern brachte drei Tore auf sein Konto, Stroß, Katz und M a u s n c r, ans einem Elfmeter, waren die übrigeu Goalschützen. Mit diesem Siege hat es nun Hakoah auf 28 Punkte gebracht, wobei alle bisher ausgetragenen vierzehn Kämpfe von den Blau-Weißen gewonnen wurden. Die jüdische Mannschaft war vor 6000 Zuschauern in folgender Aufstellung angetreten: Oppenheim; Scheuer, Feldmann; Fried, Stroß, Posaner; Neufcld, Heß, Stern, Mausner. Ratz. Am kommenden Sonntag spielt die Hakoah auf eigenem, Platz in der Krieau gegen Weiße Elf. Kongreß der Makkabi-Vereine Rumäniens Am 31. März und 1. April d. J. findet in Jassy der Kongreß der Makkabl-Vereine Rumäniens statt. Es werden die umfassendsten Vorbereitungen getroffen, diese Tagung auch propagandistisch auszunützen. Die Teilnahme des Jüdischen Parlamentsklubs und hervorragender jüdischer Persönlichkeiten werden dem Kongreß ein besonderes Gepräge verleihen und hoffentlich der Makkabi-Bewegung ln Rumänien neue, segensreiche Impulse geben. Jüdische Touristik ■ Touristik- und Skiklub «Hakoah». Skitouren: Prebichl, Schneeberg, Lugauer (G€- säuse). Fußtouren nach Bedarf. Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr im Klubheim, L, Wipplingerstraße 24 (Durchgang Cafe Altes Rathaus). Gäste willkommen. Jugendgruppe: Touren nach Verabredung. Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr im Gruppenlieim, VIII., Bennoplatz 1. Mitteilungen des Keren Kajemeth Wien, I., Kärntnerstraße 28, Telephon R-27-4-85/86. Pos'tsparkasserikonto 100.208. Ausweis. Der näohste Ausweis erscheint in der näcJhstrwöcheni'; liehen Nummer der «Stimme». ... Imitaschen mit großem Ertrag. In den letzten Tagen führten mittels der Imitasohe ab: Frau Helene Schenker S 18.25, Frau Min.-Rat Rebbcka Weiner S 10.75. Mitteilung des Pfadfinderbündes «Zirenu». Der Ptfadfinderbund «Zirenu» hat sich vor einem Jahre clas Ziel gesteckt, eine 75%ige positive Leerung zu erzielen. Dem ersten Bursche nzug gelang es, bei der letzten Februarleerung dieses Ziel zu erreichen. D.ie anderen Züge haben dieses Ziel fast erreicht. Der erste Zug hat sich sodann als nächstes Ziel eine 80%®ge positive Leerung gesteckt und hofft, daß er es auä erreichen wird. Verbreitung des hebräischen Buches. Die Abonnenten des Keren Kajemeth werden ersuoht, sich ihre Bücher im Büro des Keren Kajemeth zu holen, da sie die Möglichkeit haben, das ihnen entsprechende Buch zu wählen. Blau-weiße Zünder. Die Gg. und Freunde des Keren Kajemeth werden daran erinnert, daß selbstverständlich die Aktion der blauweißen Zünder stetig fortgesetzt wird. Sie werden ersucht, in allen Geschäften und Trafiken die blau-weißen Zünder zu verlangen, oder sich diesbezüglich mit dem Keren Kajemeth-Büro in Verbindung zu setzen. Gg., die noch Zünder zu verrechnen haben, werden ersucht, dies umgehend zu tun. «Menorah»-Kerzen. Die mit einer Banderole des Keren Kajemeth’ versehenen Kerzen der Firma Mendel Friedmann, II., Praterstraßc 66, werden allen Gg. wärmstens empfohlen. Bernhard Kohn WIEN, I., HIMMELPFORTGASSE 20 KLAVIERE ln allen Preislagen, neu von S 1440 an Nicht ausdrücklich abbesfellfe Abonnements seilen als weiterliestelinnd! Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Für das Zionistische Landeskomitee, Wien, I., Kärtnerstraße 28, Dr. Leo Go Idhamraer, Wien, IX, Roßauerlände 23.Verantwortitehar Redakteur: Dr. Siegfried Schmitz, Wien, VIII., Alserstraße 55. -~i Druck: Inva, Wien, VIL, Lerchenfelderstraße 1.