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Die Stimme · 1929-01-10 · Heft 54 (10.1.1929) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 54 (10.1.1929)
Date
1929-01-10
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 OIE STIMME Nr. 54 den Fragen. Es wurde -beschlossen, den Jirgendrat durch Heran.zieh.ung einer Anzahl von Führern aus verschiedenen Bünden zi:t erweitern, der Lage der Organisation, der behekelarbeit und der Vorbereitung zum Delegiertentag ein besonderes Augenmerk zu richten. Donnerstag, den 17. d. M., um halb 8 Uhr, findet im Landeskomitee die nächste nunmehr erweiterte Jugendratssitzung statt, in der die Mitglieder des Jugendrates über das Erziehungsprogramm ihres Bundes referieren werden. Maimonides-Institut Wien Im Rahmen der Umversitätsvorträge über hebräische Literatur und Geschichte des Judentums spricht Mittwoch, den 16. Jänner, halb 7 Uhr abend;?, im Hörsaal 34 der phil. Fakultät Dr. A. K ami n ka über -tSaadja Gaons Leben und Wirken». Zionistische Frauengruppe IX. Sonntag, den 13. Jänner, um Vj 11 Uhr vormittags, findet in der Urani-a eine Kindervorstellung statt. Zur Aufführung gelangen Vorträge und .Märchenfilme. Karten im Vorverkauf bei Frau Gisela Blauer, IX., Pfluggasse 9, und Frau Klara Müller, IX., Wasagasse 21, Telephon U 24-705. — Die Frauengruppe IX eröffnet demnächst einen unentgeltlichen hebräischen Sprachkurs für Anfänger und Fortgeschrittene unter persönlicher Leitung der Gg. Frau Rabin-witsch, Tochter des Fhrw. Oberrabbiners Kook von Jerusalem. Schriftliche und rpündüche Anmeldungen an die eben genannte Stelle. — Am Chanukah-aßer-bTschwat (26. Jänner) veranstaltet die Gruppe in den Prunksälen des HandeJsmuseums (IX., Berggasse 16) einen G e s e 11 s c h a f ts ab en d mit Tanz. Karten im Vorverkauf an der aben genannten Stelle. Jugendverein «Erez Israel». Hebräischkurse: Montag 8 bis 0 Uhr und Donnerstag 9 bis 10 Uhr für Vorgeschrittene, Montag und Mittwoch 9 bis 10 Uhr Mittelkurs. Samstag, den 12. Jänner, *48 Uh-r abends, im Heim literarischer Abend. Dienstag, den 15. Jänner, 8 Uhr abends, im Heim Vortrag. Anschließend Diskussion. Gäste willkommen. Zionistische Arbeitspartei «Hitachdnth» (II., Ausstelhmgsstraße 19). Samstag, den 12. d. M., V2 8 Uhr abends, literarischer Abend. Mittwoch, den 16. d. M., V28 bis J49 Uhr Görden-Seminar. Leiter Dr. Gh. T a r t a k 0 w e r, von 149 bis ^10 Uhr Vortrag. Ref. Dr. L. Goldhammer. Samstag, den 19., 3 2 8 Uhr abends Heimabend. Gaste willkommen. Zionistische Bezirkssektion Josefstadt-Alsergrund. Mittwoch, den 9. d. M., 8 Uhr abends, im großen Saale unseres Vereinsheimes, VIII., Bennoplatz 1, Vortrag d. H. Med. Dr. Josef G r ü n -b e r g e r «Das Seelenleben des Kindes». Nachher berichtet das Aktionskomiteemifglied Med. Dr. Isiclor Schalit über die letztens stattgefomdene Tagung des Aktionskomitees. Mädchengruppe «Deborah» (II., Kleine Mohrengasse 3). Hdbräischkurse für Anfängerinnen Montag %7 Uhr abends, Donnerstag 7 Uhr abends; für Vorgeschrittene Montag -J48 Uhr abends, Donnerstag 8 Uhr abends. Montag, den 14 6. M., Uhr abends, Vortrag Dr. N. M. Gelber (Geschichtskurs): cUeber Christentum». — Donnerstag, den 17. Jänner, spricht Frau Dr. Cyla Wald mann im Rahmen ihres Vortragszyklus «Führende talmudische Gestalten» über «Schimon ben-Schetach». Zionistisch-akademische Verbindnngen und Vereine Oestereichs. Am 6. Järmer fand die Plenarversammlung der zionistisch-akademischen Verbindungen und Vereine Oesterreichs statt Diese Organisation, die erst vor einigen Monaten gegründet wurde, setzte sich zum Ziele, alle bestehenden zaristischen Korporationen zu erfassen, ein gemeinsames Arbeitsfeld zu schaffen, um auf diese Welse eine Wiederbelebung und Erneuerung der zionistischen Studenten- und Gesamtbewegung herbeizuführen. Wie aus dem vom Herrn Dr. Kie-be erstatteten Bericht zu entnehmen war. gelang es dieser Organisation, in der kurzen Zeit ihres Bestandes vieles zu leisten. Es wurden für den Keren-Kajemeth und den Keren-Hajessod beträchtliche Summen aufgebracht, viel öffentliche Versammlungen wie auch Seminare für die Mitglieder abgehalten. Dem Bericht schloß sich eine lebhafte Diskussion an, an der unter anderen die Herren Dr- Löwenherz, Dr. Gelber und Doktor Goldhammer tei-lnahmen und in der die Prinzipien der zukünftigen Arbeit festgesetzt wurden. In den am Schlüsse der Tagung angenommenen Resolutionen wurde beschlossen, Seminare für Politik, jüdische Geschichte, Soziologie einzurichten, ferner eine Zeitschrift zu gründen und eine große Schekölaktion zu entfalten, um Oesterreich eine entsprechende Vertretung am Zionistenkongreß zu sichern. In das neue Präsidium sowie zu den Leitern der verschiedenen Referate wurden die Herren Dr. Sa m 0 n s a y, Dr. Tislowitz, Frankel, Mehl er und Dr. Köpp e 1 gewählt. Der jüdisch-akademische Philosophenverein richtet folgenden Aufruf an die jüdischen Studierenden Wiens: Der geistige Zusammenschluß der studierenden jüdischen Jugend ist heute nötiger denn je! Pflicht jedes Studenten ist es daher, seiner Fachorgandsation beizutreten. Der ständige Fachverein für jüdische Studierende der philosophischen Fakultät der Universität ist der Jüdisch-akademische Philosophenverein. Der Verein verfügt über eine eigene reichhaltige Bibliothek, ermöglicht - den Mitgliedern im Rahmen spezieller hebräischer, englischer, französischer usw. Kurse die Erwerbung praktischer Kenntnisse. Für die einzelnen Wissensgebiete bestehen besondere Sektionen, in denen den Mitgliedern die Möglichkeit zur Weiterbildung in ihrem Fachgebiet gegeben wird. Der Verein steht feinen Mitgliedern durch Gewährung wirtschaftlicher Beihilfe, durch Beratung und Auskunfterteilung in sämtlichen akademischen Angelegenheiten zur Seite. Alle diese Vorteile allein sollten jeden jüdischen Studenten veranlassen, sofort seiner Fachorganisation -beiizutpeten! Im eigensten Interesse versäume es daher keiner, seine Mitgliedskarte umgehend bei der Vereinsleitung, Wien, IX., Zimmermannplatz 8, täglich in der Zeit von 13 bis 14 Uhr, zu beheben. Der Obmann: Pickholz. Der Organisationsreferent: Frau Dr. Tewel. Kein Kopfzerbrechen mehr, wo man den paffenden Schuh zum Abendkleid befchafft Die Schuhfabrik LilTianfky, VII., Kaiferftraßc 46, fertigt aus allen mitgebrachtcn Materialien nach Angabe die Schuhmodcllc an. E An unsere Leser! Wir bringen hiemit zur Kenntnis, daß das bekannte Musikhaus Excelsior, Wien, I., Adlergasse 5, und II., Kleine Pfarrgasse 28, sein reichhaltiges Lager in jfldischen und hebräischen Schallplatten durch die neuesten original amerikanischen Aufnahmen kantoraler und jüdischer Gesänge ergänzt hat. Zu Propagandazwecken wird eine große Serie von Schallplatte» an diejenigen Leser unseres Blattes, die sich auf diese Ankündigung berufen, zu bedeutend ermäßigten Preisen abgegeben. PALÄSTINA .. ..ui Das nationale Kapital im Palästina-Aufbau Von Ing. S. Kaplanfky. Bei der am 9. Dezember ftattgefundenen Jahreskonferenz des Keren HajdTod hielt das Dircktoriumsmitglicd Ing. Kaplanfky ein bemerkenswertes Referat, deffen widitigilc Teile wir hier folgen laffen. Ls werden viele Hoffnungen auf das neue Jahr gefetzt. Man erwartet Millionen für den Aufbau von Erez Ifrael. Ich weiß nicht, ob das zutreffen wird, aber idi möchte doch meine Hoffnung ausdrückcn, daß diefes Jahr ein Wendepunkt im Schickfal des Keren Hajcffod fein wird. Im Jahre 5688 hatten wir den Einfluß der Krifc, die Erez Ifrael zu überwinden hatte, gefpürt, und die Eingänge des Keren Hajcffod find gefunken. Im Jahre 5687 erreichten die Eingänge nodi einen Betrag von mehr als 5S0.000 Pfu"d, die größte Jahrcscinnahmc des Keren Hajcffod feit feinem Bcftchcn, im letzten Jahre find fic auf den Durchfchnitt der Einnahmen der crflcn Jahre gefunken. Diefer Rückgang fleht zweifellos in engem Zufamenhang mit der Krifc im Lande. Vor etwa einem Jahre befanden lieh in Erez Ifrael Scoo Arbeitslofc, die ihren Unterhalt durch die Arbaitslofcnuntcrflützung bezogen. Aber gerade die Arbcitcrfchaft, deren einzige Stütze in jener fchrccklichen Zeit vielleicht die Arbcitslofenunterfliitzung war, hat lieh mit allen Mitteln beftrebt, davon frei zu werden. Heute beträgt die Z a h l d e r A r b e i t slofen etwa 1200. Die 6000 Arbcitslofcn, die zeitweilige m Richard Herzog Adlsrgasse 5 Tel. R-23-4-90 SS«, K1. Pfirrg. 28 Tel. A-41-6-24 ol le jüdischen und hebräischen Schallplatten sowie alle modernsten Tanz- und Gesangsschlager in reichster Auswahl auf Lager! Auch Teilzahlungen! Provinzversand! Soeben neue original-amerikanische Lieferungen eingelangt oder ftändige Arbeit gefunden haben, haben dies mit Hilfe von vcrfchiedenen Faktoren erreicht. Diefe Faktoren bleiben aber weiter bcftchcn; es find vor allem die Regierungsbauten, ferner auch die Unternehmungen des Privatkap'tals, das immer mehr in die paläftinenfifchc Induflrie und in der letzten Zeit befonders in die Pflanzenwirtfchaft cindringt. Während der Anteil der Juden an der Orangenbaufläche Paläflinas vor einigen Jahren nur etwa 25 Prozent betrug, macht er jetzt fchon etwa yo Prozent aus. Doch nicht nur im Pflanzungsbau bcftchcn Pcrfpcktiven für eine fchncllc ökonomifchc Entwicklung in den nächfleri Jahren; vor allem wird das internationale Kapital durch den Hafenbau in Haifa IntercfTe für Erez Ifrael gewinnem Dies macht fich fchon jetzt bemerkbar. Aber das Eindringen von Kapital in Paläftina, fei cs jüdifches oder nichtjüJifches Kapital, bildet noch keine Bürgfchaft dafür, daß diefes Land als Erez Ifrael errichtet wird, als das Land, das Exiftcnz und Leben den jüdii'chen Volksmaflcn fichcrt, die nach Erez Ifrael ftreben. Bis jetzt wurde keine Diskuffion über die Frage geführt, ob dem nationalen oder dem privaten Kapital der Vorrang bei der Aufbauarbeit gebührt. Auch das private Kapital war fich bewußt, daß ohne die Pionierarbeit des Keren Hajcffod kein Platz für das private Kapital im Lande ift. In den letzten acht Jahren hat auch das nationale Kapital mehr oder weniger die Hauptrolle beim Aufbau des jüclifchen Paläftina eingenommen.' Das jüdifche Kapital, das im Laufe diefer Jahre nach Erez Ifrael geftrömt ift, wird auf etwa 12 Millionen Pfund gcfchätzt. Wenn wir die Invertierungen [amtlicher nationaler und halbnationaler Inftitutionen in Erez Ifrael, wie Keren Hajeffod, Keren Kajcmeth, Pica und auch anderer Gefcllfehaften, wie Ruthenberg ufw., zuanimcnrcchnen, fo folgt, daß das nationale Kapital fich mit mehr als yo Prozent beteiligt hat. Etwa ficbcn bis adit Millionen Pfund nationalen Kapitals find in diefen Jahren nach Erez Iirael gelangt; davon hat der Keren Hajcffod die Hälfte aufgebracht. Es ift möglich, daß jetzt große Kapitalien nach Erez Ifrael ftrömen, daß fich quantitativ die Rolle des nationalen Kapitals verringern wird. Seine qualitative Bedeutung wird aber fteigen, denn nur wenn wir ein nationales Kapital einfetzen werden, Kapital, das lenken und entfeheiden und verliehen wird, die ausfdilaggcbenden zentralen Faktoren des wirtfchaftlichcn Lebens von Paläftina zu beeinflußen, dann werden wir dagegen gefiebert fein, daß Paläftina zwar aufgebaut werden wird, aber nicht als j ü d i f ch c s Paläftina. Tch möchte einige Beifpiclc anführen. Nehmen wir den Hafenbau in Haifa. Bekanntlich wird diefer Hafen auch dem „Hinterland” von Erez Ifrael dienen. Es werden vielleicht auch die Pctrolcumrührcn aus Mcfopotamicn in diefen Hafen gelenkt werden. Haifa wird auch ein wichtiger Zcntralpunkt von Fifcnbahncn werden, die einen Kontakt zwidien Europa, Afien und Afrika hcrftcllcn werden. Wir müffen alfo rechtzeitig dafür forgen, daß der jüdifche Arbeiter nicht nur feinen Anteil an den Rcgicrungsarbcitcn erhält, fordern daß er auch in allen großen Induftric- und Transportuntcrnchmungcn, die fich um den Hafen konzentrieren werden, ftändige Bcfchäftigung findet. In diefer Hinficht ift der Kauf der Djedro-Böcien in der Haifa-Bucht durch den Keren Kajcmeth von befonderer Bedeutung. Die jüdifchen Induftricllen in Tcl-Aviv und Haifa werden aber fagen, daß der jiidichc Arbeiter feine Pofitioncn nicht halten können wird, wenn in der Nähe der Induftrieftädtc keine Arbcitcrvorftädtc errichtet werden. Vom Keren Hajcffod wird zweifellos in der nädiftci\ Zeit gefordert werden, daß er dazu hilft, folchc Siedlungen für die ftädtifchcn Induftricarbeitcr zu fchaffen. Audi in der Nähe der verfdiiedenen Pflanzungszonen find Siedlungen von Klcinfiedlern an zu legen. Neben dem bewäfferbaren Boden gibt es noch andere Böden in Erez Ifrael. Der unbewäf fcrbarc Boden nimmt etwa 90. Prozent der Gcfamtflächc Paläftinas ein. Diefer Boden verfpricht zwar keine großen Profite, ein landwirtfchaftlicher Arbeiter kann aber dort feine Exiftenz finden. Aber das private Kapital wird nicht dort hingchcn, und fo werden wir auch hier wiederum t ohne Hilfe des Keren I-Iejefiocl keine jüdifche Landwirlfcliaft fchaffen können, ebenfo v/ic fic auch in den letzten Jahren nur mit Hilfe des Keren Hajcffod gefdiaffen wurde. Wenn die Zahl der Juden in den landwirtfchaftlichcn Punkten vor und während des Krieges etwa 12.000 betrug, fo beträgt diefe heute 31.000. Diefer Zuwachs ift zum größten Teil dem Keren Hajcffod zuzufchreiben. Mehr als io.yoo Seelen befinden fich in den Siedlungen, die aus Mitteln clcs Keren Hajcffod errichtet wurden oder die zum Teil vom Keren Hajcffod unterftützt wurden. Der Keren Hajcffod wird auch in Zukunft das Hauptinftrument für die Bcficdlung diefer Flächen und für' die Schaffung des jüdifchen arbeitenden Bauern in Erez Ifrael bilden. Die G em ein d e wähl en in Tel-Aviv Aus Tel-Aviv wird uns berichtet: Am I. Jänner fanden unter überaus starker Beteiligung (92 Prozent der Wählerschaft) die Wahlen' in die Stadtverwaltung von Tel-Aviv statt. Nach dem neuen, von der Regierung festgesetzten Wahlstatut wurde die Zahl der Mitglieder der Stadtverwaltung von 24 auf 15 herabgesetzt und das Wahlrecht durch Zensusbestimm u*n gen ziemlich stark eingeschränkt. Diese Maßnahmen hatten offenbar den Zweck, die Majorität der Arbeiterparteien in der Stadtverwaltung zu brechen. Nicht weniger als 1 3 Kandidat e n 1 i s t e n wurden für diese Wahl au fg,'stellt. Sie hatten folgendes Ergebnis: Gewählt wurden fünf Vertreter der organisierten Arbeiterschaft, v i e r Abgeordnete des Vereinigten Zentrums (Revisionisten und Sefardins), jewei Vertreter der polnischen Juden, zwei Vertreter des Hausbesitzervcrcines, ein M i s rach i s t, ein Vertreter der kleineren Kaufmannschaft. Somit haben die Arbeiterparteien die Majorität in der Stadtverwaltung und somit die Bürgermeisterstelle (der Bürgermeister B 1 0 c h - B 1 u m c n f e 1 d befindet sich zurzeit in Amerika) verloren; den 5 Arbeitervertretern (unter denen sich keine Vertreter der Linksgruppen befinden, ,die gesondert kandidiert hatten, aber durchgefallen waren) stehen 9 bürgerliche Vertreter gegenüber; der Misracbi-Vertreier ist auf dem Programm der Misiachi- Arbeiterschaft gewählt. Von den bürgerlichen Gruppen ist der Hausbesitzerverband die am meisten rechts-, stellende; er war bisher in der Stadtverwaltung nicht vertreten. Die linksbürgerliche Gruppe der Demokraten hat kein Mandat erlangt. - Die neue Stadtverwaltung von Tel-Aviv wird die schwere Aufgabe haben, die schwierige Finanzlage der Stadt zu sanieren. Moratorium der American Zion Commonwealth Die American Zion Commonwealth Inc., Zentralbw"*au N c w Yo r k, Filiale Jcrufalcm, verfendet ein KommutlVT^i welches über die feit längerer Zeit bei der Gefellfchaft behebenden finanziellen Schwierigkeiten Auf* fchiuß gibt. Laut diefer Mitteilung hat eine eingehende Unterfuchung, die durdi eine Gruppe der Gründer der Gefellfchaft und durdi andere intcrcffiertc Kreifc (in Amerika unter dem Namen Amzic Cooperation organifiert) durchgeführt wurde, fowic die Unterhaltung einer durdi die zioniftifefce Exekutive in Jerufalcm cingefetzten Kommiflio* ergeben, daß die Sdiwicrigkcitcn der American Zion CofttfgBA* wcalth infolge Mangels an flüffigen Mittel» «ut-

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