Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1929-01-04 · Heft 53 (4.1.1929) · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 53 (4.1.1929)
Date
1929-01-04
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/3053752-3053805-3053806--0794-3056096
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seite 8 DIE STIMME Nf. 53 -Jen hid.. Sod.ir.:i ilt ~ii erwähnen die Gattin des Publiziften und Politikers Henry M o s k o w i t z, der über den Kandidaten A!. Smith eine vreie verbreitete Biographie veröffentlicht hat. Mrs. Moskowitiü Leiterin des gefamtert Propagandadieniles der Demokratii'chcn Partei während der Präfidentfdiaftskampagne gewefen und das einzige weibliche Mitglied des Exekutivkomitees diei'er Partei. Sie ift ein einflußreiches Mitglied des inoffiziellen Kabincttcs der Ratgeber von Gouverneur Smith und begleitete ihn wahrend aller feiner Propagandareifen und hat während der Gouverneurzelt Smiths bedeutenden Einfluß auf feine .Amtsführung genommen. Innerhalb der Rcpublikanifchen Partei beteiligten fich vor «Hem Mrs. Daniel Guggcnhcim und Airs. FGrence Kahn an der erfolgreichen Präfidentfchaftskampagnr für Hoover. Mrs. Guggenheim ifb die Gattin des Stahlkönigs Daniel Guggenheim, eines bedeutenden Philanthropen, der auch für jüdifchc Zwecke fchon beträchtliche Summen verausgabt hat. Mrs. Guggenheim ift Schatzmciflcrin des Klubs Rcpublikanifchcr Frauen von Amerika. In befonuers hervorragendem Maße hat lieh aber Floren«« F. Kahn, eine der drei weiblichen Abgeordneten im Repräfentantcnhaus, bei den letzten Wahlen hervorgetan. Sic ift Mitglied des amerikan Erziehungsrates, im Rate der jüdifchcn Fraucnorganifation und auch in der Hadaffah aktiv mitarbeitend, befonders eifrig ift fic für die Mehrung der poh'tifchcn Rechte der Frau cingetretcn. Im weiteren ift in diefem Zufammenhange Mrs. Samfon Selig (New York), Mrs. Efther Andrews (MalTachufetts) und Mrs. Max Mayer (Iowa) zu nennen. Eine bedeutende Zahl jüdifchcr Frauen betätigt fich aktiv und erfolgreich in öffentlichen Aemtzrn, wobei fic naturgemäß in Fragen der Schule und Erziehung Bedeutendes lciflcn. Der Berliner «Jüdenho?» verschwindet Die letzten der an der Südseite des Jüdenhofes, in der Nachbarschaft des Berliner Stadthauses, gelegenen Häuser sind —■ wie das cBerliner Tageblatt» berichtet — von der Stadt Berkn an gekauft worden, um größeren Geschäftshäusern Platz zu machen. Der Jüdenhof war das Ghetto des mittelalterlichen Berlin. Das Ghetto war, wie in allen mittelalterlichen Städten, von einer Mauer umschlossen, an die steh die Rückseiten der Häuser an lehnten, und war nachts durch schwere eiserne Gittertore verschlossen. Die Absciiließung der Juden von der übrigen Bevöiikenung bestand seit der Zeit des Großen Kurfürsten nicht mehr, ja sie hatten sogar an anderer Stelle, an der Heidereutergasse, eine eigene, wenn auch private Synagoge. . Das Ghetto verlor seinen eigentlichen Zweck wohl schon durch die Vertreibung der Juden aus Berlin im Jahre 1573 Jm Anschluß an die Hinrichtung des «Hofjuden» Lippold, der den Kurfürsten vergiftet haben soll. (Den Grund zu dieser falschen Beschuldigung schöpfte man daraus, daß Lippold dem kranken Kurfürsten ein Glas Malvasiergereicht hatte.) Die später wieder zugelassenen Juden verteilten sich dann auf die Stadt. Schon zweimal vorher waren die Juden aus Berlin, bezw. aus ganz Brandenburg vertrieben worden; das erstemal im Pestjahre 1348, in dem Judenvertreibungen in ganz Deutschland geübt wurden, das zweitemal zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Folge jenes grauenvollen Prozesses unter dem Kurfürsten Joachim I., der wohl das dunkelste Blatt in der Geschichte Berlins ist Damals war von einem in Bernau wohnenden Strolch, namens Fromm, eine vergoldete Monstranz gestohlen worden und eine der darin enthaltenen geweihten Hostien sollte an einen Juden verkauft worden sein. Diese Beschuldigung genügte damals, um sämtlichen im Jüdenhof wohnhaften, also allen Berliner Juden, den Prozeß zu machen. 3 6 Juden wurden auf dem Neuen Markt auf einem einzigen Scheiterhaufen verbrannt, z w e i, die sieh hatten taufen lassen, um dem Tode zu entgehen, wurden mit dem Schwert hingcrichtet. Die Frauen und Kinder der Hingerichteten wurden zunächst mach Spandau gebracht und dann aus Brandenburg vertrieben. Schon damals dürfte der Jüdenhof wahrscheinlich wesentlich verkleinert worden sein. Kleine Nachrichten Wie bereits feinerzen mitgeteilt, hat der neue Präfxdent der Vereinigten Staaten, Herbert Hoover, die Ernennung des bekannten Chicagoer Philanthropen Julius Rofcnwald zum Handelsminiftcr der Vereinigten Staaten in Erwägung gezogen. Jetzt meldet die Hcarit-PrcfTe, daß Rofcnwald bereits vom Präfidcntcn Hoover das Angebot erhalten habe, als Handelsminifler in fein Kabinett einzutreten. Rofcnwald habe fich aber noch nicht entfehieden, ob er das Angebot annehmen foll. Sollte Rofcnwald der Berufung Folge lciflcn, fo würde er der zweite Jude fein, der einem amerikanifchen Kabinett angchört. (Bekanntlich hat Oskar Straus unter den Präfidcntcn Taft und Roofcvclt das Amt eines Handclsminiflers bekleidet. Die Red.) Anläßlich des zehnjährigen Jubiläums des Königreiches S. II. S. erhielten der Philanthrop S. A. Alexander und der Großinduflricllc O. \V c i ß rn a y c r, beide Juden, den Weißcn-Adlcr-Ordcn. Mehrere Judenwurden mit dem Sava- Ordcn ausgezeichnet. * Profcffor S o m o i 1 o w i t f ch, der berühmte jüdifchc Arktis-Forfchcr, der als Leiter der Rettungsexpedition mit dem Eisbrecher ,,KrafTin“ nach der mißglückten Nobile-Fahrt in der ganzen Welt bekamst geworden war, rüftet für das kommende Frühjahr zu einer großangclegten Nordpolexpcdition mittels L u f t f ch i f f s und Flugzeugen. Die von ihm jm Namen der Ruiiifchcn Akademie der Wiflenfchaftcn in Dcutfchland cingeleiteten Verhandlungen, um für die Expedition ein Zeppelin Luftfchiff zu erlangen. y‘!.. er: vi\ ich voflflatten. 1« der letzten Zeit wurde die Umfassungsmauer des Züricher jüdischen Friedhofes eP riese nb c r g'> in zwei Nächten luntereinander von unbekannten Tätern beschädigt, so daß kein Zweifel besteht, daß es sich um beabsichtigte Devastierungen bandelt. Die Züricher Kultnsgemeinde hat eine Betohraung von 500 Schweizer Franken für die Enuiermrg der Täter ausgesetzt und die Bewachung des Friedhofes amgehordnet. * Die Exekutive des V/c 11 k o n g r e s s e s der R e 1 i g i onen fiir Frieden hielt eine Beratung ab und ernannte U a t c r k o m i t ee s für jede Religion-, de für eine entsprechende Repräsentanz an dem Friedenskongreß zu sorgen haben weiden. De.m Unterkomitee für die jüdische Religion gehören an: der britische Reiehsrabbiner J. H. Hertz, Dr. Cyrus Adler und Dr. Stehen S. Wise aus Amerika und der Wilnacr Oberrabbiner Senator R tibi fl stein. Dieses Subkomitce hat die Aufgabe, 60 jüdisch e Repräsentanten als Delegierte für den Weltfriedenskongreß der Religionen, der Jim Jahre 1930 zusammen treten und dem etwa 1000 Vertreter der verschiedel iven RpUg^onen beiwahnen werden, namhaft zu machen. (Jugendlicher) für Parfümerie und Waschartikel-Geschäft gesucht. (Samstag geschlossen.) Goldstein, II., Unt. Augartenstr. 26 Donnerstag-Zusammenkünfte Veranstaltungen des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich. Das Zionistische LantLeskomitce hat beschlossen, an jedem zuzeiten Donnerstag Zusammenkünfte der z-ionistischen Mandatare der Organisation und der Kulturgemeinde sowie der aktiven Gesinnungsgenossen aus ganz Wien zu veranstalten- Diese Abende sollen Referaten und Aussprachen über aktuelle zionistische Themen gewidmet sein- Der erste Abend fand am 27. Dezember im Cafe Silier statt. Pünktlich 1/*9 Uhr cröffnote Präsident Dr. Leo Goldhammer die außerordentlich stark besuchte Zusammenkunft. Er teilte mit, daß regelmäßig jeden zweiten Donnerstag diese Zusammenkünfte stattfinden und pünktlich eine Viertelstunde nach der angesagten Zeit werden eröffnet werden. Zuerst referierte Herr Dr. Tartakowcr über die aktuellen zionistischen Ereignisse, und zwar über die Sitzung des Aktionskomitees und die in Wien stattfindende revisionistische Weltkonferenz. Sodann teilte er das Neueste über die hebräische Kulturbewegung mit. Diese Mitteilungen werden am Beginne einer jeden Zusammen- SCMBRMIE EIGENER ERZEUGUNG I EISEST BBSJ&gVZEEEe I , Babenbergeistraße I I III., Hauptstraße 18 IX., Nußdorferstraße 8 m XVIII.,Währingerstr. 117/119 XX., Wallensteinstr.41 | kunft erfolgen. Hierauf referierte Dr. Goldhammer über Orgauäsationsreformen innerhalb der Zionistischen Organisation und erteilte Herrn Dr. Tartakower das Wort zu dem Referat über den Arbeitsplan der Zionistischen Organisation in Oesterreich fiir die nächste Zeit- / Dieser führte u. a. aus: J Die Donnerstag-Abende werden ausgcstaltet werden, I ferner wird das Landeskomitec sich bemühen, in jüdischen | Bethäusern und jüdischen Vereinen regelmäßig monatliche Propagandaversammlungen abzuihalten. Zu diesem Zwecke wird in nächster Zeit eine Konferenz der zionistischen Mitglieder dieser Bethausvereinc stattfinden. Ueberdics wird versucht werden, auf Grund der Aufruf! Die traurige Tatsache, daß die jüdische Oef.fentlichkeit bäsnum für die armen lungenkranken Volksgenossen muir wenig übrig gehabt hat, veranlaßt den Tompelausschniiß der Heilanstalt Alland aus eigener Initiative eine Aktion zur Rettung aroner lungenkranker Juden einzüleiten. Der Vorstand des genannten Ausschusses wiendet sich daher an die jüdische Qcffenllächkeit mit dom dringenden Appell, ihn hiebei zu unterstützen. Eine Anzahl heilungsbedürftiger jüdischer Kranker wäre gezwungen, die Anstalt zu verlassen, was für dieselben den sicheren Untergang bedeuten würde, falls es durch diesen Aufruf nicht gelängt, deren Heilstättemverpflegsgebühr auf Zubringern, die pro Patient 210 S monatlich beträgt. Obwohl wir nur zu gut wissen, welche hohen Ansprüche an diie jüdische Wohltätigkeit gestellt werden, so wagen wir es doch zu hoffen, daß in Anbetracht der arg bedrohten Volksgesundheit die jüdische Oeffentlicbkeit uns ihre Hilfe nicht versagen wird. Mit herzlichem Danke im Namen unserer Lungenkranken zeichnet mit treujüdischem Gr.uß Der Tempelausschuß der Heilanstalt Alland. Spenden erbeten an die Direktion' der Heilanstalt, für den Tempel Alland bei Baden oder an die Administration unseres Blattes. Die eingelaufeinen Spenden und die Namien der Spender werden jeweils in der «Stimme» veröffentlicht werden. In unserer Redaktion ist für den Tempelfonds von Herrn I. Jo lies, Kunst gewerbliches Atelier, Wien, VL, Mariahilferstnaße 95, eine Spende von 50 S eingelaufen, die wir dem Tempdausschuß Alland überwiesen haben. Kultus Wählerlisten in größeren Abständen Sprenge 1vetSammlungen abzuhalten. Ein größerer Raum wird der hebräischen Kulturarbeit und speziell der Verbreitung des hebräischen Buches eingerüumt werden. Schließlich wird die Wahl zum Delegiertentagc vorbereitet werden auf Grund korrekter Listen und eines ordentlichen Wahlvcrfahrens. An diese Ausführungen knüpfte sich eine Debatte speziell über die Ausgestaltung der Donnerstag-Abende. Bei der nächsten Veranstaltung, welche Donnerstag, den 10. Jänner, im Cafe Silier, I., Sclnvedenplatz, stattfindet, wird Herr Grau hart über die Konferenz der Revisionisten berichten; an den Bericht schließt sich eine Diskussion. Als nächste Diskussionsthemen werden behandelt werden: Das siebente Dominion, 7imi>'Mische Organisation und Jewlsh Agency, Innerpolifi'- ' Arbeit. Arbeit in der jüdischen Gemeinde u. a. in. WIZO in Mittel- und Osteuropa Auf Einladf’g der Zionistischen Fraucnorgana'sation WIZO in Polen und Wcstgalizien hat Frau Dr. Martha II of mann vom 7. bis 16. Dezember eine Vortrags- und Organisalionsrcisc in die großen Städte Polens und Galiziens mit besonderem Erfolge absolviert. Vorträge fanden statt in Lemberg, Warschau, Lodz und Krakau. Es besteht die Absicht, einen noch engeren Kontakt, namentlich auf dem Gebiete kultureller Arbeit, zwischen der WIZO in F*olen und Oesterreich herzustcllen. Fräulein Hedwig G e 11 n c r, Mitglied der Palästinacxokutlve der WIZO, befindet sich auf einer Reise durch Europa, mit der sic organisatorische und propagandistische Arbeit verbindet. Sic hielt sich vorübergehend auch; m W i e n auf und kam zwecks organisatorischer Aus- ' spräche mit den hiesigen führenden Frauen der Organisation zusammen. In Graz fand ktirzlicii ein Vortrag über «Die aktuellen Fragen Palästinas und die Frauenarbeit» von Dr. Martha II o f m a n n auf Einladung der Grazer Ortsgruppe der zionistischen Frauenorganisation WIZO unter lebhaftem Beifall statt. Die seit einem Jahre bestehende Gruppe unter Leitung vom Frau Dr. Marika Spiegel hat im Anschluß an diesen gelungenen‘.Abend eine größere Anzahl neuer Mitglieder gewonnen und nimmt an den Aktionen der österreichischen Frauenorganisation sowie an der Aufbringung von deren Palästinabudget (Keren Hanaschim) rege teil. Es ist beabsichtigt, solche Vorträge auch in Linz und Salzburg zu veranstalten. «Pioniere und Helfe r», Arbeitszirkular der Weltorganisation zionistischer Frauen. Die letzte Nummer (Novcnibcrnuanmer), die kürzlich zur Aussendung gelangte, enthält mannigfaltiges und sachlich wertvolles Material über die Ausdehnung der Frauenarbeit und die Entwicklung der von der WIZO geschaffenen Institutionen in Erez- Israel. Namentlich erfreuen sich die hauswirtschaftlicJien Lehr- und Demonstrationskursc der WIZO in Tel-Aviv eines bedeutenden Zuprucbcs. Die Vorarbeiten für die Anlage der neuen WIZO-Lchrfarm in Nes-Zionah sind ln vollem Gange. Als nächste Nummer dieser sich in letzter Zeit besonders günstig entwickelnden Frauenblätter wird Mitte Jänner eine literarische Sondernummer unter Redaktion von Dr. Martha Hofmann in Wien mit Beiträigen von Gerda Arlosoroff, Martin Buber, Edith Eder, Elischewa, Hedwig Gellncr, S. Halkin, Martha Hofmann, Xenia Rappa-, Port, Dr. E. Schapira u. a. erscheinen. Predigten in den israelitischen Gemeindetempelu* Freitag, den 4. Jänner 1929, werden bei dem um 4 Uhr 15 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in folgenden Gemeindetempcln Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. M. Grunwald); XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. I. Taglicht); XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach). Im Gemeindetempel XVIII*, Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Fcuchtwang), findet Samstag, den 5. Jänner 1929, beim Morgengottesdienst (Beginn 8 Uhr 30 Minuten) ein exegetischer Vortrag statt Israelitischer Jugendgottesdienst. Samstag, den 5. Jänner 1929, um 3 Uhr nachmittags, findet der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde-* und Bezirkssynagogen statt. Austritte aus dem Judentum Bianca Korst 23. Jänner 1913, Wien, 1., VII., Westbahnstraße 37. — Olga G r ü n b e r g e r, geb. Fürth, 14. Juli 1885, Wien, verh., XVIII., Amastaßius-Grüm-Gasse 46. — Hanna Gabriele Gr ii nberger, 13. August, 1902, Wien, led., Hochsc'hülenin, selbe Adresse. — Martina Marie Griinberger, 27. Februar 1907, Wien, 1., selbe Adresse. — Maximilian Grünberger, 4. Jänner 1881, Trebitsch, verh., selbe Adresse. — Thomas Laddnyi, 14. April 1913, Budapest, 1., Schüler, XVIII., Ferrogasse 20. — Herbert Stängel, 28. Oktober 1905, L, X., Gudrunstraße 166. — Hains Heller, 4. März 1904, Wien, I., XXL, Pragerstr. 83. —■ Alma Beigel, 4. April 1911, Wien, 1., V., Siebenbriunuengasse 55. — Dr. Julius Radinger, 18. Mai 1894, verh., XII., Amdtstr. 78. — Paul Herz, 17. April 1901, Neutitscheän, 1., Hokhändler, I., Karntmerring 3. — Johanna Fleischmann, geb. Margules, 29. Mai, 1898, Wien, verw., XII., Rauchgasse 37. — Franz Subak, 2. Mai 1900, Wien, L, L, Deutschmeisterplatz 4. — Adolf Kraus, 13. September 1866, Grkwitz, 1., VH., Burggasee 113. — Dr. Theodor Blau, 16. April 1883, Wien, V., Ramperstonfergösse 23. — Otto Stwertka, 20. Juli 1900, Wien, l, II, Sfcubaohierstr. 22. — Gisela Weiner, 5. Jänner I906a Wien,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.