Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 50 (13.12.1928)
- Date
- 1928-12-13
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 8 DIE STIMME Nr. 58 Professor De. /iots Fici: flbertnfttefte <&e Gtedrwflasche dar Wiener Israelitischen Keltuszemeinde. Wissenschaftliche Gesellschaften Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Amerikas haben Vertreter entsendet, am Prof. Neaburger verehrurhgsrvoüe Größe za entbieten. Im Namen der Wiener Polfkfimk gratulierte Direktor Hofrat Mannaberg. Gerührt dankte der Jubilar für die zahlreichen Ehmngen. 75 Semester jüdisch-akademische Verbindung «fvria» Das 75. Semefter ihres Beflandes feierte die Wiener Verbindung „Ivria" neben einer Reihe interner Veranftaltungen mit einem Feftkommers, der außer der Aktivitas eine große Zahl von Alten Herren vereinigte; famtliche jüdifchen ftudentilchen Korporationen Wiens und eine Reihe folcher aus dem Ausland hatten Vertreter enrfendet. Der Abend wurde vom gegenwärtigen Erftchargiexten Herrn Busfpann eröffnet; dann hielt der Alte Herr der Verbindung Dr. Leopold.F r i e dm a n n die Fcftrede. Es folgte dann eine impofantc Reihe von Begrüßungen vermiedener zioniftifcher Organifationen; im Namen des Zioniftifchen Landcskomitecs und der Fonds fprach Präfident Dr. Goldhammer, für den Verband zioniftifdicr Verbindungen und Vereine Dr. K i w e, für den Jüdifchen Hochfchulausfchuß Herr Meller, für die jüdifdi-akademifchen Vereine Herr Weiß, für den Sportklub Hakoah O. M. R. Benedikt; überdies übermittelten Sprecher jeder einzelnen Korporation ihre Glückwünfche zu der Jubiläumsfeier, die einen würdigen Verlauf nahm. Chajes’ Jahrzeit Die Gedächtnisfeier des Jüdischen Hochschulausschttsses. Sonntag vormittags hielt die jüdische Studentenschaft im Saale des Kulturbundes eine würdevolle Gedächtnisfeier für den Oberrabbiner Professor Doktor Chajes s. A. ab. Der Obmann des jüdischen Hochschulausschafsses, Dt. Pacht mann, wies in seiner Bnleitungsrede auf die großen Verdienste hin, die sich der Verewigte um die jüdische Studentenschaft iim allgemeinen und um die einzelnen jüdischen Studenten gemacht habe, und forderte die Studentenschaft auf, im Sinne ihres großen Führers unermüdlich an der Regeneration unseres Volkes zu arbeiten. Die Gedenkrede hielt der greise Rektor der Theologischen Lehranstalt, Hofrat Dr. Schwarz, der Lehrer des verewigten Oberrabbkiex. Er sagte u. a.: «Die Einsicht, das Entstehen und Vergehen' einander bedingen, ist es, die u#s den Tod leichter ertragen läßt. Sicherlich est es ein. großer Unterschied, ob ein lebenssatter, hochbetagter Mensch von dannen geht oder ob ein Mensch im besten Mannesalter von der Ende scheiden muß. Dieser Unterschied ist es, der uns den Tod des Oberrabbrners Professor Chajes so tragisch erscheinen läßt, daß er in unser Herz in dieser Stunde des Gedenkens so tiefe Furchen gräbt, als hätten wir ihn erst gestern erlebt Es wäre aber nicht im Gerste unserer Religion und sicherlich nicht im Geiste des so früh Vollendeten, wollten wir in dieser tief bewegten Stunde nur dem Schmerze Ausdruck verleihen. Wir müssen ihn vielmehr zu mildem suchen durch die Erkenntnis, daß es nach dem Tode nicht bloß ein Weiterleben bei Gott gibt, sondern auch hier auf der Erde bei den Menschen für jene, die durch ihr gottgefälliges Leben und ihre Taten ihren Namen eingegraben haben in die Geschichte ihres Volkes oder der ganzen Welt Chajes hat durch seine Forschungen die Geschichte unseres Volkes genau gekannt und suchte aus der Vergangenheit, die Zukunft unseres Volkes zu gestalten. Chajes war eine wahre Sonnennatur, Licht und Wärme strahlte er aus. Besonders die J ug e n d war es, dar er sein Licht leuchten ließ. Der akademischen Jugend war er Vater und Lehrer zugleich. Er hat die jüdische Jugend aus dem Schlaf gerüttelt, in den sie verfallen war, er hat sde gelehrt, daß sie Nachkommen eines großen Geschlechtes sind, welches der Menschheit das Höchste erschlossen hat dessen die menschliche Vernunft überhaupt fähig ist. Er hart uns gelehrt, daß wir erfüllt werden, wenn wir nicht nur einseitig religiös und nicht einseitig national leben, sondern nur, wenn wir religiös und national zugleich leben. Unsere Dankbarkeit gegen den Verstorbenen muß sich in Tat umsetzen. Es wird geplant, in Palästina einen Wald zu pflanzen, der seinen Namen tragen soll, um auch den künftigen Generationen zu künden, was Chajes für sein Volk getan. Sie alle, die Sie hier versammelt sind, stellen die Bäume dieses Waldes dar, hat doch der Mensch so viele Aehmlichkeirten mit dem Baume. Auch er wächst von unten nach oben, auch er trägt eine Krone, den Sitz seiner Vernunft. Nur m einem Punkte bestellt ein Unterschied. Ein Name, der in die Rinde eines Baumes geritzt wird, verblaßt von Jahr zu Jahr immer mehr. Der Name eines Lehrers aber, der sich in die Herzen seiner Schüler eingräbt, wird von Jahr zu Jahr schöner, herrlicher, saftvoller. Heute geht noch ein leises Säuseln durch diesen Wald, aber ich sehe im Geiste schon den Tag anbrechen, ln dem ein gewaltiges Rauschen durch seine Blätter gehen wird, der Tag, an dem der Gott Israels der Welt seinen Richterspruch verkünden ward. Vor nahezu zweitausend Jahren hat Palästina aufgehört, das Land zu sein, in dem Milch und Honig fließt; niemals aber hat es aufgehört, das Land der er h ei ß u m g zu sein-, das Land unseres Gottes, das •i«ere Nachkommen besitzen we rden in aller Ewigkeit.» Nach dieser esodracksvoften Rede, von der die zahlreiche Hörerschaft sichtöch ergriffen war, sang Obervkantor MaigMfes das «£9 mofe rachaman», so zu Herzen gehend, daß manches Auge in Tränen stand. Gaus zam Grabe Adolf Stands. Alle Geslmasngsgenossen, Freunde and Verehrer unseres unvergeßlichen Führers Adolf Stand treffen sich Sonntag, den 16. d. M., am >411 Wir vormittags, anläßlich der Wiederkehr seines Todestages, am Zentralfriedhof, I. Tot (Zeremonienhalte)* Predigten in den ifraeiitifdien Gemeindetcmpeln. Freitag, den 14. Dezember 1928, werden bei dem um 4 Uhr 10 Minuten begnnnenden Abendgottesdienft in folgenden Gemeindetempeln Predigten abgehalten, und zwar: II., Tempelgafle y (Rabbiner Dr. M. Grunwald); XVIII., Schopcnhauerftraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang). Ifraelitifcher Jugendgottesdicnft. Samstag, den 15. Dezember L J., um 3 Uhr nachmittags, findet der Jugendgottesdienft für die ifraelitifdie Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirksfynagogen ftatt. Für Palästinareisende. Das Palästina-Amt Triest teilt mit: Die Dampfer der direkten Palästina-Linie des Lloyd Triestino («Adria» und «Carnaro») treten schon von Triest aus mit vollbesetzten Klassen (I., II. und III.) die Fahrt an. Das Hafen- und Palästina-Amt Triest ersucht daher im Interesse der Palästina-Reisenden, die PJä/tize auf den betreffenden Dampfern rechtzeitig zu bestellen, da es sonst jede Verantwortung für eventuellen Platzmangel atbtehnen müßte. Kein Kopfzerbrechen mähr, wo man den paffenden Schuh zum Abendkleid befchafft. Die Schuhfabrik Liffianfky, VII., Kaiferftraße 46, fertige aus allen mitgebrachten Materialien nach Angabe die Schuhmodelle an. (Entgeltlich.) Vereinsnachrichten Zioniftifche Bezirksfektion VIII.—IX. Heute, den 12. Dezember, 8 Uhr abends, findet im großen Saale des Vereinsheimes, Wien, VIII., Bennoplatz 1, eine Verfammlung der Kultuswähler des VIII. Bezirkes ftatt. Es fprechen die Herren Dr. Leo Goldhammer und Dr. Jakob Weiner über „Unfer Erfolg bei den Kultuswahlen“. Gäfte willkommen. — Dienstag, den 18. d. M., um 8 Uhr abends, findet im großen Saale des Handelsmufeums, Wien, IX., Berggaffe 16, eine Verfammlung der Sektion ftatt. Sprechen werden die Herren Dr. Jofef Löwenherz und Dr. Jakob Weiner über das Thema: „Was erwartet die Wiener Judenfchaft vom Ausgang der Kultuswahlen". Gäfte willkommen. Verein zioniftifcher Hochfchüler „Theodor Herzl“. Samstag, den iy. Dezember, entfällt der Vortrag wegen Vorbereitung der Sonntag im Heim, IX., Glafergallc 4, ftattfindenden internen Chanukah-Feier. Samstag, den 22. d. M., Vor trag A. H. Dr. Leo Goldhammer. Das Akademifdie Orchefter der „Judaea“ fucht Mitglieder zwecks Vergrößerung des Orchefters. Anmeldungen fchriftlich an den I. A. P. V., IX., Zimmermannsplatz 8. Jüdrfche Toynbeehalle (XX., Denisgaffe 33). Mittwoch, den 12. Dezember, 7 Uhr abends, Vortrag Prof. Dr. Edmund Jerufalem: „Die Araber.“ Mit Lichtbildern. Eintritt frei. Jtlary-ttüte Wien 1., (ffotentMtmi straßeJir.22 mmry Die Beste und Billigste £inBaufsiguelle * r- # 0f 12- Jüdifcher Hocfafchulaurichuß. Der Ddegiertentag findet am Samstag, den 1$. d. M., um 4 Uhr nachmittags, im Feftfaai des Vereines „Zukunft", Wien, VIII., Bennoplatz 1, ftatt. Zioniftifche Ortsgruppe St. Pölten. Am t. Dezember d. J. fand eine von der Z. O. G. und dem Jüdifchen Jugendbund veranftaltete Chanuka-Akademie ftatt. Der Obmann der Z. O. G. Sc. Pölten, Herr Ing. Holzer, begrüßte die erfchienenen Gäfte und fprach einleitende Worte' über den Sinn der Feier. Fräulein Kamilla Frank brachte hierauf einen von Seiner Ehrwürden Herrn Oberrabbiner Dr. Schächter verfaßte:' Prolog zum Vortrag, worauf Herr OberraBbirier Drl Schächter die Fcftrede hielt, welche bei den _ Anwefenden begeifterten Anklang fand. Sodann folgten Klaviervorträge . der Damen Jenny Körner - 'd Nella Wulkan, Tanzvorführungen der Damen K. Fran Gery Steiner und Gufti Körner, welche von Herrn Vorturner Korinek einftudiert wurden und Fräulein Anny Schwenk am Klavier begleitete. Fräulein F. Frank trug das Gedicht von H. Zuckermann „Die Makkabäer" vor. Das Theatcrftück „Von den vielen Lichtclcin“ wurde von Mitgliedern des Jüdifchen Jugendbundes (Hauptrollen Fräulein F. Frank und Herr Franz Mandl) zur Vorführung gebracht. Alle Darbietungen wurden durch reichen Beifallbelohnt und danken die Z. O. G. und J. J. B. St. Pölten allen Mitwirkenden für das gute Gelingen der Feier. Sehr zahlreiche Gäfte waren von den Ortsgruppen Krems, Amftctten,_ Linz, Wien u. a. crfchiencn. An die Feier fchloß fich eine bis in die frühen Morgenftunden dauernde Tanzunterhaltung an. Zioniftifche Sektion Prater, Freitag, den 14. d. M., Y,% Uhr abends, Chumefch-Vortrag. Zugänglich auch für Nichtmitgliedcr. Zioniftifche Arbeitspartei „Hitachduth“, II., Ausftellungsftraße 19. Freitag, den 14. d. M., Bibelfcminar (Leiter M. U ng a r f e ld). Donnerstag, den 20. Dezember, >4 9 Uhr abends, Chajes-Gedenkvcrfammiung. Referenten: Oberbaurat Ing. Robert Stricker, Dr. Chaim Tartakower. Rezitationen. Jüdifcher Arbeitsnachweis. Donnerstag, den 29. November, hat die Neukonftituierung des Vorftandcs des Vereines „Jüdifcher Arbeitsnachweis“, II. ,Taborftraße 39, ftattgefunden, bei der nachfolgende Funktionäre gewählt wurden: Präfident: Kommerzialrat Karl Klcmpcrer; Vizepräfidcnten: Rabbiner Dr. M. Rofenmann und Hof rat Leopold Hertzka; Schriftführer: Ingenieur Leo Steiner; Kafficr: Guftav Jacob; Obmann des Exekutivkomitees: Kommerzialrat Emil Abraham. Der ncugcbildetc Vorftand hat befchloffen, eine lebhafte Propagan da im Kreife der jüdifchen Arbeitgeber einzuleitcn und durch diefelbc nicht nur eine materielle Kräftigung, fondern auch eine erhöhte Lciftungsfähigkcit des Vereines herbeizuführen. Zeirc- und Noar Hamisrachi. Am 9. Dezember fand im Olympia-Feftfaal eine große Chanukahfeier ftatt, die einen überaus guten Erfolg zeitigte. Die Fcftrede hielt in fchwungvoller Weife Herr Kultusvorfteher Viktor Bauminger. Hernach zündete Herr Oberkantor Leo Funke die Chanukah-Lichter an und gab in feiner gewohnt mcifterhaften Weife einige Vortragsftückc zum bellen. Prof. Fritz Blum vom Burgtheater verftand cs, durch feine große Kunft das Publikum zu feffcln und erntete reichen Beifall. Oberkantor Rofenwald fang, begleitet von Klavicrvirtuofin Fräulein Baron, jüdifche Volkslieder, die vom Publikum mit überaus großem Beifall aufgenommen wurden. Herr Samuel S ch w ager fchloß mit feinen wie immer ausgezeichneten Vorlefungen die impofantc Feier. Organifation Zioniftifcher Frauen Oeftcrreichs. Montag, den 17.' Dezember, y Uhr abends, im Klübheirti der. Hakoah (I., Wipplingerftraße 24—26) Vortrag Frau Anitta M ü l 1 e r- Cohen: „Großftadtkultur und Judentum.“ Gäfte herzlich willkommen. Ifraelitifdie Vcrforgungsanftalt. Am 8. Dezember fand in der ifraeiitifdien Vcrforgungs- und Siechcnanftait, IX., Seegaffe 9, anläßlich des Chanuka-Fcftes eine Beteiligung der Pfleglinge ftatt. Nach der guten Jaufe und der erfolgten Beicherung wurde im Betfaal ein Gottcsdicnft abgchaJtcn, dem auch der Präfident der Kultusgemeindc Prof. Dr. P i ck beiwohnte. Oberkantor M a t y a s brachte die feierlichen Gelänge unter Chorleitung zur erhebenden Wirkung. Sr. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Schwarz richtete an die faft vollzählig crfchienencn Infaffen eine zu Herzen gehende, auf das Feft bczughabendc Anfprache. Jüdifcher Wohltätigkeitsvcrcin „Brüderlichkeit", Das Chanukah-Beklcidungsfeft des Vereines findet Samstag, den iy. Dezember, abends 8 Uhr, in Vcrbinung mit einem „Gemütlichen Vortrags- und Tanzabend“ im Cafe Rembrandt, II., Untere Augartenftraße 11, ftatt. Hundert Schulkinder feilen mit Winterkleidern verforgt werden. Entree frei, Gäfte willkommen! Zioniftifche Bezirksfektion IV—V. Montag, 17. Dezember, 8 Uhr abends, im großen Saale des Terraffcn-Reftaurant (V„ Margaretenplatz 4), Vortrag des Präsidenten des Landeskomitees Dr. Leo Goldhammer „Ziele und Wege des Zionismus". Gäfte willkommen. Im Rahmen der alle 14 Tage ftattfindenden Vorträge werden demnächft fprechen: Am 3. Jänner Herr Dr. N. M. Gelber „Der Sinn der jüdifchen Geichichte“, am 17. Jänner Herr Ludwig Bato „Ifrad und fein Land im altjüdifchen Schrifttum“, am 31. Jänner Frau Doktor Henni Rappaport „Jüdifche Erziehung“. — Die Hebraifchkurfe der Sektion werden nach wie vor im Schullokal, V., Siebenbrunnengaffc 1 a, abgehalten, und zwar jeden Dienstag und Donnerstag um %i, Uhr für Kinder, an den gleichen Tagen von 8 bis 10 Uhr abends für Erwachfcne (Anfänger und Vorgefchrittene). Verband jüdifcher Akademikerinnen. Vor ungefähr zwei Wodien wurde auf Initiative des Verbandes der zioniftifchen akademifdien Verbindungen und Vereine eine Vereinigung der an Wiener Hochfchulen infkribierten Studentinnen ins Leben gerufen. Schon die zahlreich befuchte Gründungsverfammlung zeugte für die Notwendigkeit, die jüdifchen Studentinnen in einer Organifation zufammenzufaffen. Dem Verbände ftellte fich auf allgemeinen Wunfch der Generalvcrfammlung Frau Anitta Müller-Cohen zur Verfügung, welche Tatfache dafür bürgt, daß die jüdifchen Studentinnen unter der umfichtigen, bewährten Führung von Frau Cbhen das geftelltc Ziel, die Zionifierung und kulturelle Vervollkommnung der jüdifchen Studentinnen, erreichen werden. Dem engen Ausfchuß gehören die Kolleginnen R. Wahl, H. Schweber und E. Leurin an. Das Verbandsheim befindet fleh im jüdifchen Zentrum (II., Untere Augartenftraße 3«). wo jeden Mittwoch um %% Uhr abends die Zufammenkünfte ftattfinden. Zioniftifche Bezirksfektion „Brigittenau“. Freitag, den iy. d. M., Yi8 Uhr abends, Talmudyortrag des Herrn Hak Schön fei d. Sonntag, den 16. d. M., y?% abends, Feftajbend zu Ehren der Zioniftifchen Kultusgemeinde-Mandatare. Einlaß nur gegen Einladungen. Jödifches Zentrum der fozialcn Hilfsgemcinfchaft (II., Untere Augartenftraße xy). Sonntag, den 16. d. M., 7 Uhr abends, Chanukahfeier aer Jugendbünde im jüdihhen Zentrum, mit reichhaltigem Programm. Jugcndlidie willkommen. Anmeldungen für den Kindergarten (mit Anwendung des Monteffori-Syftcms) täglich von 3 bis 4 Uhr Kurs für fdxulpflichtige Kinder mit Schulnachhilfe, Handfertigkeiten, rhyth-