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Die Stimme · 1928-11-29 · Heft 48 (29.11.1928) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
1 (1928)
Issue
Heft 48 (29.11.1928)
Date
1928-11-29
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Sette 10 tßfß STTWME Nf. 48 Sollten weder Herr Leo Sil bersch ein noch seine Erben diesem Aufruf entsprechen, so wird die Deutsch-'sraeütische GcmcT.Jc Hamburg zehn Jahre nach Ablauf des Weltkrieges 1914—1918 über das Sparkassabuch verfügen. Die Kultuswahlen Wie wird gewählt? Sonntag, den 2. Dezember findet die Neuwahl des Wiener Kultus Vorstandes und der Vertrauensmänner der Kultusgemeinde statt. Es gelangen die Mandate von 36 Vorstandsmitgliedern und 120 Vertrauensmännern zur Besetzung. Im bisherigen Kultusvorstand, der aus der Wahl vom 9. November 1924 hervorgegangen war, waren bei einer Wählerschaft von zirka 36.000, von der 14.865 gültige Stimmen abgegeben wurden, folgende Parteien und Gruppen vertreten: Die Zionisten mit 9 Mandaten, der religiöse. Block (Misrachi) mit 2 Mandaten, Achduth mit 1 Mandat, die «Union deutschösterreichischer Juden» mit 16 Mandaten, die ihr affiliierte Trennungsorthodoxie (Agudas Jisrael) mit 3 Mandaten und die «Soziale Vereinigung» mit 5 Mandaten. Die Zahl der am S o n n t a g, den 2. Dezember stimmberechtigten Wähler beträgt zirka 37.500. Für die Stimmenabgabe, die von 8 Uhr früh bis 5 Uhr nachmittags stattfindet, sind 47 Wahllokale in sämtlichen Wiener Bezirken (ausgenommen Simmering, dessen Wähler ln den Wahllokalen des 3. Bezirkes abstimmen) vorhanden. Zur Stimmenabgabe, die persönlich und geheim mittels Stimmzettels erfolgt, können sowohl die amtlichen Stimmzettel, als auch nichtamtliche Stimmzettel verwendet werden. Für die Vertrauensmännerwahlen gibt es keine amtlichen Stimmzettel; es genügt also zur Vereinfachung des Wahlaktes, sowohl für die Vorstandsals auch für die Vertrauensmännerwahl nichtamtliche Stimmzettel zu verwenden, die allen Wählern zugesendet werden und auch in allen Agitationslokalen erhältlich sind. Für die Wahl wurden diesmal außer der Z i o n istischen Liste noch folgende Kandidatenlisten eingereicht: Religiöse Liste «Misrachi», Jüdische Union, zwei Gruppen der «Werktätigen Juden», Unpolitische Wahlvereinigung. Kopplung der Kandidatenlisten ist zum Zwecke der besseren Auswertung der Stimmenzahl, von der Zionistischen Liste und der Religiösen Liste «Misrachi», ferner von der Union und der Unpolitischen Wahlvereinigung vorgenommen worden. Ein Stimmzettel ist gültig, wenn er sowohl die Parteibezeichnung, als auch wenigstens den Namen eines Bewerbers der Liste unzweideutig dartut Es dürfen daher keine Namen aus mehreren Listen bezeichnet oder fremde Namen hinzugefügt werden, sonst verliert der Stimmzettel seine Gültigkeit. Am besten ist, wenn jeder Wähler den ihm bereits zugesendeten Stimmzettel abgibt. Die Liste der nichtziotfistischen werktätigen Juden ungültig Das Bundesministerium für Kultus und Unterricht hat entschieden, daß die Kandidatenliste der nichtzionistischen werktätigen Juden wegen Formgebrechens ungültig ist. Wer daher einen Stimmzettel für diese Liste abgibt, dessen Stimme ist ungültig und geht verloren! Die frommen Fälscher und Verleumder Der Vorfitzende der Misrachi-Organilation für Oftgalizien Dr. Simon Federbufch, Lemberg, fchreibt uns: Anläßlich der bevorftehenden Wahlen zum Vorftand der Wiener Kultusgemeinde veröffentlichte die A g u d a in Wien unter der Firma eines „Vereinigten Jüdifchcn Wahlkomitecs“ einen Aufruf, worin Ge „im Namen der Thora" jedem Juden, der außerhalb der „Thoratreue" — „Union“ und „Aguda“ — fteht, jedes Anrecht auf religiöfe GeGnnung abfpricht. Dabei wird auch der religiös-nationale Misrachi als arcligiös geftempelt. „Nachftehendc Tatfachen — heißt es in diefem „Thoratreuen", von Fälfchungen und Verleumdungen ftrotzenden Aufruf wörtlich — follen es beweifen: In Lemberg erfcheint ein offizielles Organ der polnifchcn Misrachiften unter der Redaktion des in Wien bekannten Misrachiführers Dr. Federbufch unter dem Namen „Jüdifche Blätter." Ira zweiten Jahrgang.Nr. i 7 ift ein Artikel über die Zukunft des jüdifchcn Volkes in Paläftina erfchienen, in diefem fchreibt der Misrachifiihrcr folgendes: „ Der Schulchan Aruch ift ein Werk, das in fpater Zeit der Diafpora gefchaffen wurde. (Hört, hört!) Man kann das jüdifche Volk zur Einhaltung feiner Satzungen nicht zwingen, wenn cs Paläftina wieder aufbaut“. He, was fagt Ihr dazu.1 Schöne Redensarten eines rcligiöfen Mhrachiführers ufw." Um diefe öffentliche Fälfchung zu brandmarken, lege ich die angeführte Nummer 17, zweiter Jahrgang der von mir redigierten „fiidifthen Blätter1 vor, woraus erGchtlich ift, 1. daß in diefer Nummer überhaupt von mir kein Artikel vorkommt; 2. daß kein Au ffatz über die Zukunft des jüdifdien Volkes in Paläftina in diefer Nummer er (chic ne n ift; 3. daß nirgends in diefer Nummer die zitierte Stelle zu finden ift. Ucberdies ift es eine nachweisbare Tatfache, daß in den ,Jüdifchcn Blättern" n i e eine ähnliche Aeußerung üb«r den Schulchan Aruch weder von mir, noch von einem anderen Mitarbeiter veröffentlicht wurde. Es ift fehr bedauerlich daß eine jüdifche, und überdies noch eine Geh Thoratreue wähnende, Partei in dem angeblich heiligen Kampf für die Thora Geh derartiger Mittel bedient, welche die Negierung der Thora bedeuten. Audi im öffentlicher. Leben ift die Thora-Ethik „Medwar fcheker tirchak" für eine wirklich religiöfe Partei verpflichtend. Eine imposante Kundgebung der Wiener Orthodoxie. Die Wablmache des berüchtigten Motel Hornstein, der rn eigenmächtiger Weise gegen den Willen der überwiegenden Mehrzahl der Mitglieder des Vereines «Hltachclut Jereim» und gegen den Protest der prominentesten Vorstands- und Präsldkvimitglieder dieses Vereines, die schändliche Abmachung mit der «Unpolitischen Liste» selbständig und ohne den Verein zu befragen, geschlossen hat, hat in der gesamten religiösen Judenschaft stürmische und berechtigte Protestkundgebungen hervorgerufen. Die am 26. d. M. im Saale der «Seudath Schabbes» s tat (gefundene Versammlung hat tausende und abertausende religiöse Juden auf die Beine gebracht und der Saal mußte wegen Ueberfüllung polizeilich gesperrt werden. Es war ein erhebendes Bild, zu sehen, wie die vornehmsten und ehrwürdigsten Vertreter sämtlicher religiöser und konservativer Bctfhausvereine sowie hervorragende Führer der Othodoxie mit andächtigem und heiligem Ernst den großen Saal und die umliegenden Straßen füllten. Es war dte imposanteste Kundgebung der Wiener Orthodoxie seit Menschengedenken und ihr Eindruck war überwältigend- Prominente Mitglieder des Vorstandes und des Präsidiums des Vereines «Hitachdut Jereim» gaben in zündenden und erbitterten Ansprachen dem feurigen Proteste gegen die eigenmächtigen Abmachungen mit der «Unpolitischen Liste» Ausdruck. Neben der Protestkundgebung gegen die Schandtat eines Einzelnen, der aus unerforschlichen Gründen einen Teil der Wiener Orthodoxie einer mchtreligiösen Liste verschachern wollte, war diese grandiose Versammlung der berufene Vertreter des orthodoxen Judentums in Wien zugleich eine noch nicht dngewesene Imposante Kundgebung für die «Religiöse Liste Misrachi», so daß ein für allemal festgestellt wurde, daß die wahre Orthodoxie in Wien tatsächlich hinter der Misrachi-Liste steht. Folgende Resolution wurde mit begeisterter Einstimmigkeit angenommen: Die heute im Saale des Vereines «Seudath Schabbes» stattfindende Versammlung der Mitglieder des Vereines «Hrtacbdut Jereim», an welcher die überwiegende Mehrzahl der Mitglieder dieses Vereines sowie die prominentesten Vorstands- und Präskliailmitglieder teilnethmen, beschließt, energisch zu protestieren gegen die unerhörte Abmachung mit der «Unpolitischen Liste», weil diese Abmachung Oberaus schädlich tet sowohl für die Interessen des Vereines «iHifcachdut Jereim», als auch für die orthodoxen und religiösen Interessen des Wiener Judentums. Wir erklären feierlichst, daß diese Abmachung ohne unsere Zustimmung und gegen unseren Willen durch einen eigenmächtigen Mann, der die Interessen unseres Vereines durch seine Wahlmachc schädigt, perfektioniert wurde. Wir halten uns keinesfalls an diese Abmachung gebunden, weil dieselbe einen «Chi!ul Haschern» bedeutet und wir werden nur auf eine solche Liste unsere Stimmen abgeben, deren Kandidaten strenge religiöse und thoratreue Juden sind. Eine solche Liste ist ausschließlich die «Religiöse Liste Misrachi» mit Ihrem Listenführer Kuätusvorsteher Viktor Baumlager. Herr Moses Plagnumn, Wien, 11., Schreigasse 21, ersucht uns, rmtzuteilen, daß seine Kandidatur auf der Liste der «Nichtzionistsehen werktätigen Juden» ohne seine Einwilligung aufgestellt wurde. Erklärung. Herr Dr. Leo Landau, Professor i R. und Verleger, bittet uns um Feststellung, daß er mit Herrn Dr. Leo Landau, Bankier und Ltstervführcr rn den Jüdischen Kultuswahlen. weder Identisch noch verwandt ist. Die Agitationslokale der zionistischen Liste Zioniften! Nur wenige Tage trennen uns von der Wahl. Unfcr Erfolg am Wahltage hängt vor allem von der energifchcn und intenGvcn Mitarbeit unterer Gefinnungsgenoffen ab. Es ergeht daher an alle Zioniften die Aufforderung, am Wahltage bis 10 Uhr vormittags die Stimme abzugeben und Geh fodann cheftens in die Agitationslokalc ihrer Wahlfprcngcl zu begeben, um Geh dort der Wählleitung als Mitarbeiter zur Verfügung zu ftellen. Je mehr Mitarbeiter, defto Gchercr unfyr Wahlcrfolg. Wir Gnd überzeugt, daß unfere GeGnnungsgenoffen in ihrer altbewährten Disziplin unferem Rufe Folge Iciftcn werden. Dcrfclbc Ruf ergeht an alle Mitglieder der akademischen Verbindungen, Vereine und Jugcndbündc. Ira nadiftchendcn veröffentlichen wir das Verzeichnis unterer Agitationslokale: I. Bezirk: Cafe Arlon, I., RothgaiTe 5, Telephon Nr. U *2-4-30, Cafe ReGdenz, I., Franz Jofefs-Kai 39, Telephon Nummer U *1-304, U 23-0-96, tl. Bezirk: Cafe Romania II., LilienbfunngaiTe zt, Telephon Nr. R 46-7-88, a) Hotel Baron, II., Große SchiffgaiTe 19, Telephon Nr. R 43-1-48, b) Reftaurant Jugend, II, LeopoIdsgafTe , F.Jte Haidgaffe, Seudath Sabath, II., Malzgaile Nf. 2, Telephon Nr. R 41-9-28, Seudath Schabath, II., MalzgaiTe Nr. 2, Telepohn Nr. 41-9-28, Cafe Darwin, H„ Vereinsgaffe 13, Cafe Reif, II., Taborftraße 49, Telephon Nr. 42-2-42, Cafe Aftor, II., Praterftraße 60, Telephon Nr. R 43-3-39, Volksbibliothck Zion, II., Kleine Mohrengaffe 3 b, Cafe Kronprinz, II., AfpernbrückengaiTe 4, Telephon Nr. R 48-0-2j. Stimmzetteldepot für den 11. Bezirk: Weirfhalle Groß, II., Praterftraße 9, Reftaurant Willner, II., Novaragaffc, Reftaurant Braten, II., NcgerlegafTe 2, Reftaurant Schall, II., LalTing Leithnerplatz t. Prater: Zion. Heim, II., Jungftraße 8. ITI. Bezirk: Cafe Ilion, III., LöwengAfTe 39, Telephon Nummer U 17-3-1J, Reftaurant Littmann, III., Radetzkyftraße, Reftaurant Ferdinand Nießl, III., Juchgaffe 21. IV./V. Bezirk: Tcraffcncafe, V., Margaretenplatz, Telephon Nr. A 30-0-30, Pfadfinderbund Zirenu, IV., Margaretenftraßc 10, Cafe Margareten, V., Wiedner Hauptftraße 87, Telephon Nr. U 41-3-92, U 42-1-20, Reftaurant Fürnkranz, IV., Starhcinbcrggaffe 9, Telephon Nr. U 48-309. VI./VII. Bezirk: Gafthaus Drach, VI., Schmalzhofgaffe 6, Cafe Kaunitz, VI., Magdalcnenftraße 19, Cafe Egerländer, VII„ Kaiferftraße 70 B, Telephon Nr. 37-0-63, Cafe Antoni, VII., Zollergaffe 14. VIII. Bezirk: Zion. Heim, VIII., Bennoplatz 1 a, Telephon Nr. A 26-2-69, Gafthaus des Lehrerhausvercines, VIIL, Langegaffe 20. IX. , Bezirk: Cafe Metropol, IX., BerggalTc 33, Telephon Nr. A 19-1-37, Cafe Hochberg, IX., Grüne TorgalTe 19 b. Telephon A 47-0-80, Cafe Irenenhof, IX., Nußdorferftraße 7, Telephon Nr. A 1 $-37, Leopold Schulz, Gaftwirtfehaft, IX., Marianncngaffc 30. X. Bezirk: Zion. Heim, X., Humboldtgaffe 23, Gaftwirt Bohra, X., Keplergaffe 7. XII. —XV. Bezirk: XV., HcrklotzgalTc 21, Telephon Nr. 88-8-23 XIII. Bezirk: Cafe Kaiferftöckl, XIII., Am Platz. XVI./XVII. Bezirk: Friedenscafe, XVI., Ottakringerftraße 37, Telephon Nr. A 23-4-13, Weinftube Schnitzer, XVII., KaftnergafTc, Ecke Blumengaffe. XVIII. Bezirk: Cafe Eden, XVIII., Weimarcrftraße 6, Telephon A 21-009. XIX. Bezirk: Cafe Döblingerhof, XIX., Bilirothftraße 49, Telephon Nr. A 13-1-49. XX. Bezirk: Reftaurant Moritz Keßler, XX., Raufcherftraße 7, Reftaurant Fuchs, XX., Kluckygaffc 3, Zion. Heim, XX., Jägerftraße 30, Telephon Nr. A 41-101, Dr. Modlinger Zwifchenbrücken: Zion. Heim, XX., Lcyftraße 81, Telephon Nr. A 41-6-12 (Friedmann). XXI. , Bezirk: Dr. Samuel Ruß, XXI., Krctzg’dte 8, Telephon Nr. A 40-9-12. Zioniftenl Erfüllet Eure Pflicht und meldet Euch zur Arbeit. Das Zioniftifche Zentralwahlkomitec. Versammlunerskalender des Zionistischen Zentralwahlkoniltes Donnerstag, den 29. November 1928: 2. Bezirk: 8 Öhr abends, «Scholle», II., Lilienbrunnfrasse 1. Redner: Frau Hilde Pfsk, Dr. Georg Weiner, Dr. Dagobert R y ba c z e ws k y, Dr. Tartakowcr. 3. Bezirk: , 8 Uhr abends, Restaurant Littmann, III. Radetzkystraße. Redner: Dr. Josef Löwenherz, Doktor J. H. Körner, Kom.-Rat Max Markus. Ul. Bezirk: 8 Uhr abends: Caffi Mariahilf, Vf-, Mariahilferstraße 89a. Redner: Dr. Jakob Ehrlich, Dr. Max Bernhardt, Dir. A 11 m a n n. 8. Bezirk: 8 Uhr abends, Scfoützensaal, VW., Albertnasse 43. Redner: Dr. Isidor K lab er, Prof. Mose« Rath, Dr. M. Schnabel. 13. Bezirk: 8 Uhr abends, «Weißer Engel» X.HI„ HIetzJnger Hauptstraße 3. Redner: Dr. Josef Löwen* herz, Dr. S. Sonderling, Ludwig B a 10. 18. Bezirk: 8 Öhr abends, Saal der Bezirksvertretung, XVIIL, Martinstraße 100. Redner: Dr. Desider Friedman n, Dr. E. M. Zwei g. 19. Bezirk: 8 Öhr abends, Cate DöbUngerhof, XIX, BfUrothstraße 49. Redner: Dr. Franz Köhler, Dr- David R o t h b I u m, Dr. Jakob Weiner. 20. Bezirk: 8 Öhr abends, Sektion XX., Jägerstraße 30. Redner: Frau Anitta Cohen-Müll er, Dr. Leo GoJdhammer, A. Schwertfinger. Frauenver- Sammlung. Samstag, den I. Dezember 1928: 1. Bezirk: 8 Öhr abends, im Saale des Alton Rathauses, I-, Wippliogerstraße 8. Redner: Dr. Desider Friedmann, Kom.-Rat Max Markus. 2. Bezirk: 8 Öhr abends, Zentralkeller, H-, Taborstraße 8. Redner: Dr. Josef Löwenherz, Dr. Ebrt i c b. nr. Tartakower. Prater: 8 Uhr abends, «Weiße Rose», II., Ausstellungsstraße, vis-a-vis der Molkereistraßc. Redner: D. F. H* Körner, Dr. M. S c h n a b e 1, Kom-Rat Max Markus. 4/5. Bezirk: 8 Uhr abends, Bethaus, IV., Wiedner Hauptstraße 83. Redner: Prof. M. Rath, Dr. Josef Löw c n h c r z, Ludwig B a t 0. 9. Bezirk: 8 Uhr abends, Bamlcdsnmseum, IX., Berggasse 16. Redner: Dr. J. H. Körner, Dr. Georg Weiner, Dr. E. M. Zwei g. 10. Bezirk: 8 Öhr abends, im Heim, X., HuntboWtgasse 25. Redner: Frau Anitta Coheu-MüUer, Doktor Franz Köhler.

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