Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 38 (20.9.1928)
- Date
- 1928-09-20
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Sefts 10 OIE STIMME Nr. m Db4r! 34. KJ2. Df 2.— **) Das entscheidende Eingreifen des schwarzen Turmes ist nicht zu verhindern. — 15) Eine vhöne Kombi na tdonspartöe. Kunstschach (Aas der Sanimteng «The ohess Problem* rm H. Weenfnk.) Dr. O. Dottersreich. Matt in zwei Züge«. Leicht, aber sehr gefällig. mm Lösung des Problems ln Nr. 37. 1- LcH, Kd-3. 2. Dd5 usw, „ KfS, 2. Sg3+ usw, * bZ, 2. Lc2* usw. „ f3, 2. DXliTf usw. RScbtlge Lösungen haben eingesendet: Adoll Abeles, jwda Aitmann, W. Dänemark, Dr. Alfr. Engel, Dr. H. Meißner, Victor Rabinowicz, Ch. Salpeter, Otto Schick, M. Spindel R. Tramer. Rätselecke Redigiert von Joto. Kreuzworträtsel IS 116 iia a 'CUXU [ Wag recht: 1. Teilzahlung. 4. Fruchtbare Wüstenmsd. 8. Festkleidung. 9. Zeile, Strophe. 11. Schlafstätte. 13. Stadt in der Schweiz. 15. Lebensbund. 17. Unentschieden. 19. Ich (lat.). 21. Europäische Währungseinheit. 22* Verzeichnis, Liste. 24. Türkischer Befehlshaber. 26* Wohlgeschmack, Duit. 28. Schwur. 29. Französische Festung. 31. Verwandte. 33. Nord. Tierart. 34. Schmuckstück. 35. Gewonnene Schlacht. 37- Stoffart. 39. Verneinung. 42. Italienische Geigenbauerfamilie. 44. Griechische Göttin des Unheils. 46. Fahrt. 48- Nautisches Meßinstrument. 49. Wiener Bauwerk, auch Rundbau. 52. Göttin der Morgenröte. 53. Auszeichnung. 55 Hundescbur; auch Fluß in Deutschland. 56- Stadt in Belgien. 57. Klebemittel. 59. Vogel. 6L Kraftfaden im menschlichen Körper. 62. Heilig, unantastbar. 63. Stacheltier. 64. Blume. Senkrecht 1- Vogel. 2. Englische Bierart. 3. Teil der Karpathen. 5. Verständigung. 6. Gewässer. 7. Laubbaum. 10., Inhaltslos. 12. Kopf, Spitze (französ.). 13. Knnstgegenstand. 14. Attrömischer Ueberwurt. 16. Männliche Bibelgestalt. 16. Kolbenfrucht. 20. Zwirn. 21. Schlaff, träge. 22. Männlicher Vorname. 23. Sträflingsschiff. 25. Teil des Baumes. 27. Französischer Revolutionär. 30. Bühnenleätnng. 32. Vorsilbe. 33. Unbestimmter Artikel 36. Gebirgsednschnitt 37. Palmenmark. 38. Futteral, Schnrockbehälter. 40. VerbiiKkmgsstMt 41. Musiknote. 43. Tonart. 44. Hauch- 45. Nebenfluß der Donau. 47. Verwandter. 50. Oetbaumfnicht. 51. Desgleichen (Fremdwort). 54. Metall. 56. Adrsa-fosd. 58. Arbeitseinheit 60. Tierkadaver. Mosaikrätsel i i 3 4 5“ 1 8 9 tu 11 •2 u U IS 16 17 18 19 20 21 22 23 23 26 a7 2. -Ö 3Ö 31 32 33 & 35 3Ö 37 3d & 40 41 12 43 44 45 46 47 4Ö 49 6o 51 52 5- In die e&nzelnen Felder sind statt der Zahle« Buchstaben cinzusetzen, die, der Zahlenfolge nach gelesen, ein bekanntes Zitat aus Goethes «Iphigenie auf Tauris» erflröen. iltffsvöx Uv* 1 8 17 7 Pku»t 2 9 9 18 Stets. 9 10 19 29 Römischer Kriegsgott. 9 10 18 27 Straßenzoll. 5 4 3 Artikel. 4 5 4 3 Paradies. 19 10 11 20 21 31 Mexikanische Farm. 13 14 22 12 Europäische Hauptstadt. 13 23 22 Fragewort 6 7 16 7 15 Gegerbtes Fell 6 7 15 24 33 Form von lernen. 25 35 42 49 Stadt in der Schweiz. 34 .35 26 27 Kleine Münze. 27 26 36 37 Pferderennen. 29 28 20 21 29 Zahl. 29 39 38 47 Totenschein. 39 40 4t Deutsche Industriestadt 32 41 40 48. Späte Erkenntnis. 30 39 38 28 Handelsgegenstand. 36 44 51 Rotwild. 38 37 44 45 46 39 47 Wochentag. 43 35 25 Straße. 53 48 41 Getränk. 49 50 51 52 44 42 leiten. Magisches Quadrat 1. Optisches Instrument. 2. Vorbild. 3* Niederschlag. 4. Werkzeug. 5. Altes Längenmaß (Mehrzahl) Das Sportfest der Hebräischen Realschule zu Haifa Von Turnlehrer Hugo Rosenthal Unser diesjähriges Sportfest fand unter günstigen Witterungsverhäitnissen statt. Nach dem fürchterlichen Chamsin (Wüstenwind) der vorhergehenden Woche beunruhigten wir uns etwas wegen der Hitze. Tatsächlich begann in der Nacht zum Lag Beomer ein heißer Ostwind zu wehen. Aber zu unserem Glück wechselte kurz vor Mittag der Wind seine Richtung und es kühlte sich wieder ab. Der Sportplatz Makkabi war, soweit das unsere beschränkten Mittel ermöglichten, von einer Gruppe von Schülern festlich hergerichtet worden. Tribüne und Eingangstor prangten im Schmuck von Palm- und Eukalyptuszweigen. Eine andere Gruppe hatte den Auftrag, Lauf- und Wurfbahnen sowie die Spielfelder abzugrenzen. Eine dritte endlich — Mädchen — flocht Siegerkränze aus Oelbaumzweigen. Ohne besondere Eröffnungsfeierlichkeiten begannen die Wettkämpfe. Auf dem Vorprogramm standen 100-m-Vorläufe, Ballweitwürfe der ersten und zweiten Altersklasse (10- bis 13jährige), Ballschocken der 14- und 15jährigen (3. Klasse), Kugelstoßen der 4. Klasse (16jährige und Aeltere), ferner Hoch- und Weitsprung, 4X60 m und 4X100 m Stafette. Zum Schluß Völkerball und Faustball. Um 6 Uhr war das Vorprogramm durchgeführt und wir marschierten gemeinsam zur Schule, wo auf dem Hofe ein großer Holzstoß aufgerichtet war. Unter dem Gesänge von «Techesaknah» wurde das Feuer entzündet, und nun wiederholte sich das reizvolle Schauspiel, das uns von Jahr zu Jahr immer aufs neue fesselt. Schüler und Schülerinnen, nach einer kurzen, gemeinsamen Horra rings um den Flammenstoß, lösten sich in kleinere Gruppen auf und tanzten mit Gesang und frohem Jauchzen im wechselnden Lichte des Feuers. Gegen halb neun war die Glut erloschen. Am nächsten Nachmittag sollte — auch in äußerer Beziehung — der Höhepunkt des Festes stattfinden. Die Schule hatte an alle Eltern Einladungen geschickt. Um 3 Uhr pünktlich begannen die Endläufe über 60 m und über 100 m. Dann Hochsprung der Großen, Sturmlauf, Hochsprung, scherzhafte Wettläufe der Kleinen (Sacklaufen, Hindernislaufen über eine Wippe, u. ä.), Völkerball, Schauturnen am Kasten und Bock von je einer Riege älterer und jüngerer Schüler. Zum Schluß ein Wettspiel im Handball zwischen der Schulniannschaft und dem Makkabi Haifa. Wenn man die Einzelergebnisse der Wettkämpfe ins Auge faßt, so fällt zunächst das FehlenirgendeinerüberragendenLcistung auf. Schnellste Zeit im 100-m-Lauf der 4. Altersklasse (Obersekunda bis Oberprima) war 12,7. Stafette 4X100 m 56,2. Beste Leistung im Hochsprung 1,43 m, Weitsprung 5,29 und Kugelstoßen (5 kg) 11,78 m. Ich kann mich nicht erinnern, wie hoch die Leistungen gleichaltriger Schüler an den deutschen Mittelschulen sind. Mir scheinen die unsrigen in Anbetracht der unzureichenden Uebungsmöglichkeiten nicht schlecht zu sein. Wir haben in diesem Jahre zum ersten Male Hoch- und Weitsprung ernsthaft betreiben können, nachdem wir uns selbst eine Sprunggrube gebaut hatten. Bis dahin wurde auf eine Matte von 1,00X1,50 m gesprungen. Eine Laufbahn — ich will bescheiden sein — eine zum Laufen geeignete, ebene Fläche von ausreichender Länge besitzen wir nicht. Der Sportplatz des Makkabi kommt wegen seiner großen Entfernung für regelmäßige Laufübungen nicht in Frage. Wir müssen uns mit dem kleinen, steinigen Turnplatz neben der Schule begnügen. Es ist selbstverständlich, daß unter solchen Voraussetzungen ein hohes Niveau in den leichtathletischen Leistungen unserer Schüler nicht zu erwarten ist. Immerhin möchte ich betonen, daß fast alle an den Wettkämpfen teilnehmenden älteren Schüler mehr oder weniger das Niveau der oben angegebenen Höchst- Auflösung der Rätsel In Nr. 37 Kreuzworträtsel: Wagrecht: 1. Gin, 3. Dom, 6. Tier, 8. Rauh, 10. Referat, 13. Haifa, 16. Uri, 17. Tatra, 21. Adel, 22. Agent, 23. Lear. 24. Nabob, 26- Eid, 27. Malta, 28. Tra, 30. Pa«, 31. Satire, 34. Flinte, 36. General, 37. Rasant, 39. Ataman, 42. Ida, 44. One, 45. Udinc, 47.!.<>■* 49. Ditta, 52. Ledn, 53. Gabel, 54. Inas, 55. Klein, 57. h->\ 58. Perle, 59. Atelier, 62. Lama, 63- Ball, 64. EH, 65. I!. ,. — Senkrecht: 1. Gera, 2. Ire, 4. Ona, 5. Matt, 6.Trieb, 7. Verein, 9- Hotel, 11. Fuge, 12. Rind, 13. Han, 14. Adams, 15. Flott, 18. Alaun, 19. Ratte, 20. Ara, 25. Brigade, 27. Mailand, 29. Arena, 30. Plato, 32. Aha, 33. Ent, 34. Fra, 35. Tea, 37. Rodel, 38. Sinai, 40. Meile, 41. Natal, 43. Kobold, 45. Ulk. 46. Ideal, 47. Lade, 48. Setiii, 50, Tirol, 51. Ase, 56. Name, 58. Prag, 60. Tal, 61. Ehe. Ergänzungs-Fiillrätsef. Ghick, Onkel, Ebene, Talmi, Heros, Ernst (Goethe Kleist). Verstellrätsel. Kant, Omar, Maus, Mode, Tier, Zier, Elsa, Ines, Torf, Kalt, Oran, Mais, Made, Trab, Rast, Adel Turf (Kommt Zelt, kommt Rat). leistungen erreichten. Und so gesehen, dürfen wir mi dem Ergebnis wohl zufrieden sein. Wir hoffen, daß die Vorbereitungen zum nächster Sportfest unter besseren Bedingungen durchgeflthr werden können, wenn es dem deutschen Kreis« des Makkabi gelingen wird, den versprochenen Sportplatz auf dem Gelände der Realschul« zu schaffen. Es ist selbstverständlich, daß auch die Spiele unte dem Mangel eines guten Platzes sehr leiden. Am wenig sten Völkerball und Faustball, für die unser Plat immerhin räumlich ausreicht. Allerdings, die Eigen schäften eines guten Handballspielers — Fußball wir:i zurzeit noch bewußt vernachlässigt — können sic: nicht auf einem 50X30-m-Platz entfalten, auf welcher der Schüler zudem stets befürchten muß, sich durc einen Fall die Knie blutig zu schlagen. Daß trotz diese schlechten Uebungsbedingungen unsere Mannscha! den Makkabi mit 7:1 schlug, beweist wohl ihre ernst Arbeit und ihr leidliches Können. Es bleibt mir noch übrig, die Sprünge am Kaste zu erwähnen, an denen sich mehr als zwanzig Springe in zwei Riegen (Untertertia bis Untersekunda, Obei Sekunda bis Unterprima) beteiligten. Der Kasten ist b< unseren Schülern ein beliebtes Gerät. Die Leistunge waren, auch am Kastenspringen deutscher Sch'üU . gemessen, befriedigend. Grätsche und Hocke am que> gestellten, sowie Längsgrätsche und Längshocke wir den mit vier und fünf Kastensätzen gut ausgefüht Ueberschläge gelangen weniger gut. Allerdinf fehlen uns für diese Uebungen die Möglichkeit« zu systematischer Vorbereitung: Pferd mit Pausche; und, was noch wichtiger ist, — Matratzen für Bodeübungen. Wozu die Hakoah «würdig» genug ist In der Nummer vom 14. September versucht c «Wiener Mittags-Zeitung» ln ihren Sportteil eine hunristische Note zu bringen. Sie besorgt dies so, daß e sich hiezu die Hakoah aussueht. Aus der vo-n einem sderen Blatte bereits unzweideutig als Melkkuh klassiifizl;- ten Hakoah soll hier durch besondere Launigkeit n «Kiker-iki»-Ton Kapital geschlagen werden. So sehr >r Gemauschel als Ausdruck »form des Witzes ablehnen, o wenig verkennen wir, daß solcher Witz schließlich Gut haben kann. Wenn aber solch ein als Humor servier-s Gemauschel zum Schlüsse auch noch die Pointe seimig bleibt, so wird man natürlich nur die abgrundtiefe 1schränktheit solchen Ergusses gewahr, der nur auf j«e wirken kann, die an Verhöhnung ihren Gefallen finden. Das nächste Meisterschaftsspiel der Hakoah findet n 23. d. M. gegen Neubau statt. Es wird auf dem W. A..- Platz vor dem Runktekampf der ersten Liga R a pd gegen W. A. C. ausgetragen werden. j Neufeld und Feldmann von der Hakoah wurden wejji ihres Ausschlusses durch den Schiedsrichter auf vierzth Tage disqualifiziert und können am 23. d M. in ir Meisterschaft noch nicht mitwirken. Großer Erfolg der Berliner Makkabi-Boxer in Nürberg Der Berliner B. C. Makkabi wellte kürzlich n Nürnberg, wo er seine erste Kampfmannschaft gegi eine Nürnberger Städtevcrtretuug ins Treffen schickt. Die Boxkämpfe fanden vor etwa 7 0 0 0 Zoschaucrnn der Halle des Männer&ttrnvercines statt und endete rt einem Gesamtsieg der Berliner von 8:4 Puik ten. Im einzelnen gab es folgende Resultate: Fliegengewicht: Balsam-Berlin gegen Wcigv Nürnberg nach Punkten; Bantamgewicht: Friedlüudt- Berlin gegen Mayer-Nürnberg nach Punkten; Fedo gewicht: F u c h s - Berlin gegen Gabler-Nürnberg mu Punkten; Leichtgewicht: Malz-Berlin gegen Hart- Nürnberg unentschieden; Weltergewicht: Dresse Nürnberg gegen Weyn-er-Berlin nach Punkten; Mitte gewicht: Bit ch bä um -Berlin gegen Bund-Nürnberg un entschieden, _ - > JÜDISCHER SPORT