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Die Stimme · 1928-07-05 · Heft 27 (5.7.1928) · page 14

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Journal
Die Stimme
Volume
1 (1928)
Issue
Heft 27 (5.7.1928)
Date
1928-07-05
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
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Sehe U tttE STIMME Nr. 27 Gleichungsrätsel A -- B * (C — ze) -f- D — x A — Verneinung B — Artikel C Waffe D r- Franz. Adelsprädikat x zr- Europäischer Staat Königszug ner dei wohl Hng le bahn du ah ihn hie frUh blü zie ben dro nest nie ger het am bricht und den dem je den er Künf jah fing achte be an ge re früh mild noch dir trost re sein gro und dir nicht er fehlt kla Be ner licht er ist auch je Die Auflösung ergibt ein Frühlingslied von. Ludwig Uhland. Auflösungen der Rätsel in Nummer 26 Kreuzworträtsel. Wagrecht: 1. Bani. 5. Wasa. 9, Parade. 10. Medusa. 11. Soda. 13. Herb. 14. Liane. 16. Uri. 18. Leere. 21. Ill 22. Laterne. 25. Sol. 26. Este. 28. Medea. 29. Atem. 30. Boa. 32. Nab. 34. Bonze. 35. Akten. 37. Leo. 39. Jen. 41. Toni, 43. Nagen. 46. Dieb. 49. Ira. 50. Melange. 52, Rio. 53. Paula. 55. Eva. 56. Bilge. 58. Toga. 60. Leda. 61. Sirene. 62. Kanone. 63. Kent. 64. Geld. — Senkrecht: 1. Basalt. 2. Aron. 3. Nadel. 4. Ida, 5. Weh. 6. Adele. 7. Sure. 8. Asbest. 12. Fredi. 14. Lie, 15. Ilse. 16. Ute. 17. Ire. 19. Roer. 20. Elm. 23. Amazone. 24. Nanking. 27. Eboli. 29. Abend. 31. One. 33. Ate. 36. Bora. 38. Agave. 40. Teig. 41. Tip. 42. Nautik. 44. Ale, 45. Ena. 47. Irland. 48. Boe. 50. Magen. 51. Ebene. 54, Lore. 57. Idol. 59. Ant. 60. Lag. Visitenkartenrätsel. Ministerpräsident. Verschieberätsel. Schoenherr — Maupassant. pr//fä '//'yt .. T ' ' c mm Der jüdische Tennischampion P r e n n (Berlin), der im letzten Berliner Piingst-Tennisturnier den bisherigen deutschen Meister Fritzheim besiegte. Wir sind genötigt, unser Riesenlager in Sommerwaren jeder Art gründlich zu räumen. Das zwingt uns, unsere bekannt billigen Preise noch um ein Erkleckliches zu reduzieren. Es bietet sich daher jedermann eine selten wiederkehrende Gelegenheit, seinen Warenbedarf zu unerhört niedrigen Preisen zu decken. Wir veranstalten daher ab Montag, den 2. Juli, einen Sommerräumungsverkauf mit großen Sensationen. Schon ein Blick in unsere Schaufenster, ein Vergleich des Preises und der Qualität der dort zur Schau gestellten Sommerwaren jeder Art, wird Ihnen zeigen, daß unsere Leistungsfähigkeit unerreichbar ist. Sie müssen, bevor Sie Ihren Urlaub antreten, Ihre Garderobe vervollständigen; für Strand und Land bekommen Sie alles bei uns. Besuchen Sie uns unverbindlich, lassen Sie sich unsere reichhaltige Auswahl in feinsten Seidenwaren in den allerneuesten Dessins, Etamine, Voile, Regenmäntel, Strick- und Wirkwaren, Badeartikeln, Wäsche, Modewaren usw. zeigen! Wir bringen unter anderem: Diagonal-Seide, per Meter S 1.98, Satin de Chine, alle Farben, zu S 2,50, Seiden-Brokate, für Futterzwecke, 85 breit, zu S 2.50, Waschseide, herrliche Dessins, zu S 2.90, Rejane, reine Kleiderseide, 90 breit, zu S 2.90, Crepe Marocaine, reine Seide, alle Farben, 100 breit, zu S 3.90, Crepe de Chine-Impf «me, 100 breit, zu S 7.90, usw. 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Fast alle Professionalspieler der Hakoah wurden auf ein weiteres halbes Jahr, mit den alten Verträgen, prolongiert, man denkt an die Verpflichtung einiger aus Amerika heimgekehrter Spieler und will mit einer starken Mannschaft in die Kampagne der zweiten Klasse eintreten. Vergebens kolportiert man, daß die Hakoah den reinen Amateurismus beschlossen habe und daß die neue Professionalabteilung eine ganz selbständige Gründung sein wird. Wird sie das sein, dann ist sie als Privatunternehmen aufzufassen, das mit den Zielen der körperlichen Erziehung der jüdischen Jugend nichts zu tun haben kann. Die Professionalgruppe wird aber nur in technisch-finanzieller Hinsicht eine selbständige Konstruktion darstellen. In Wahrheit wird sie nach wie vor einen mehr oder weniger organischen Teil des Sportklubs Hakoah bilden und der kürzlich gefaßte Beschluß auf Rückkehr zum Amateurismus ist zumindest als Vogel- Strauß-Angelegenheit zu betrachten. Man weist neuerdings darauf hin, daß der Professionalismus im Fußballsport als Uebergangsperiode bis zur sportlichen Spitzenreife eines auf breiter Basis aufzubauenden Amateurismus notwendig sei. Es war wirklich Zeit genug, um neben dem notwendigen Uebel des Professionalismus für die Idee der sportlichen Reinheit zu arbeiten. Kostbare Jahre sind ungenützt versäumt worden. Warum soll es jetzt besser werden, da doch die Mentalität des Professionalismus in den Köpfen weiter herrscht? Die jüdische Regenerierung kann nur im Sinne der Kraft der Ideale, aber nicht im Geiste des Proj Sessionalismus verwirklicht werden! j Der Kampf um den Amateu-! rismus in Palästina.! . j In einem Aufsatz über das jüdische Sportwesen in Palä- { stina und seine Zukunft schreibt Josef Jekutieli im „Haai retz" u. a.: I ,,Die Wettkämpfe um den Palästinapokal sind beendet. J Die Wettspiele um den Simonschild werden in einigen Wochen j abgeschlossen sein, und dann schließt die offizielle Fußballj Saison. Der öffentliche Teil unserer Arbeit wird nun von der! inneren Arbeit und dem Training abgelöst werden. Bevor dies! geschieht, möchte ich auf einige Erscheinungen und Ge- | schehnisse während der abgelaufenen Fußballsaison hinj weisen, aus denen wir wieder Lehren lur unsere künftige Arbeit I ziehen können. An den Spielen um den Pokal haben 12 Mannschaften, davon 6 jüdische teilgcnoinmen, Im Semifinale waren unter den 4 in Betracht gekommenen Mannschaften 3 jüdische und im Schlußkampf standen sich bereits 2 jüdische Mannschaften gegenüber. Das ist ein wertvoller Sieg des jüdischen Sportes in Palästina. Der Pokal kam zürn erstenmal j seit seinem Bestehen in den Besitz einer jüdischen Mannj schaft des »Hapoel« von Toi-Aviv (Schüler des Makkahi, Tel- I Aviv) — es v/ar ein Sieg des technischen Trainings. Die Mit- | glieder des Veranstaltungskomitees für den Palästinapokal wurden in diesem Jahr von den Delegierten der an dem Wettbewerb beteiligten Mannschaften gewählt, und unter ihnen befanden sich auch zum erstenmal 2 Juden. Der Pokal wurde diesmal den Siegern nicht durch den Oberkommissär überreicht, die Medaillen wurden nicht verteilt und auch nicht ein einziges Spiel wurde von einem jüdischen Schiedsrichter geleitet. Das ist ein Armutszeugnis für unsere jüdischen Vertreter in dem Veranstaltungskomitee. Die Teilnahme des Publikums an den Wettspielen war sehr groß. Bei den 11 Spielen waren mehr als 40.000 Menschen, davon 90 Prozent Juden anwesend. Die Anhängerschaft des jüdischen Publikums war in zwei Lager geteilt: Für „Makkabi" und für „Hapoel". Die Zurufe des Hapoelanhanges grenzten oft an Schmähungen. Man hört© Rufe, wie: „Pfui, Makkabi!" „Hoch die rote Fahne!" „Abzug die Blauweißen!" Hieraus müssen die folgenden Schlüsse gezogen werden: 1. Die Makkabimannschaften müssen fachmännische Trainer aus dem Auslande bestellen, welche ein geregeltes Training leiten müssen. 2. Die Makkabimannschaften dürfen keinen, des Professionalismus verdächtigen Spieler aufnehmen und müssen auch den Trainern die Teilnahme am Spiel verbieten. 3. Spieler, die in das Lager des »Hapoel« übergegangen sind, dürfen nicht zurückgenommen werden, da man sich we: der auf ihren Amateurismus, noch auf ihre Zugehörigkeit zum Makkabi verlassen kann. 4. Insolange „Hapoel" es nicht gelernt hat, die blattweiße Fahne lind den Mögen David zu respektieren und ihren Anhang an gesittete und nationale Zurufe gewöhnt hat, dürfen Makkabimannschaften mit „Hapoel" kein Spiel austragen. 5. Die Teilnahme an den Wettspielen um den Palästinapokal und andere internationale Pokale ist insolange abzulehnen, als nicht die Zahl der jüdischen Mitglieder in den Veranstaltungskomitees entsprechend der Zahl der an diesen Wettkämpfen beteiligten jüdischen Mannschaften gesichert ist. Dasselbe gilt auch bezüglich der jüdischen Schiedsrichter. 6. Schließlich wären unter sämtlichen Mannschaften von Palästina Wettspiele um die Meisterschaft zu veranstalten, auf Grund deren Ergebnis alljährlich der Meister von Palästina bestimmt werden könnte." Ein Sportfest des Berliner „Bar Kochba“ Am Sonntag den 24. Juni veranstaltete der »Bar Kochbaauf dem Tiergartensportplatz am Bahnhof Zoo sein erstes lokales Sportfest, für das sich mehr als 30 Vereine mit mehr als 400 Teilnehmern eingeschrieben hatten. Dem Fest, das in sportlicher Hinsicht als vollkommen geglückt angesehen werden kann, blieb der erwünschte Besuch versagt. Von den sportlichen Leistungen ragt in erster Linie der Sieg des 16jährigen Fuchs vom Bar Kochba hervor, der den 100 Meterlauf seines Jahrganges in der sehr kurzen Zeit von 11,9 Sekunden gewann. Für den Endlauf des 100 Meterlaufs für Senioren qualifizierten sich fünf Bar Kochbaner, Lewin konnte im Endkampf Gerber und Kurz I in der guten Zeit von 10,9 Sekunden knapp auf die Plätze verweisen. Eine ausgezeichnete Formverbesserung wies Bergmann im 800-Melerlaufen auf. Noch am vorhergegangenen Sonntag endete er weit hinter dem Zehlendorfer Bartens im geschlagenen Felde. Diesmal trennten ihn im Ziel nur drei Meter von Bartens, der 1,59,8 Minuten für die Strecke benötigte. Das mit Spannung erwartete erstmalige Antreten der 4X 100-Meterstaffel des Bar Kochba rechtfertigte die auf diese Staffel gesetzten Hoffnungen. Im Verlauf wurden die Mannschaft. Im 3000-Meter-Vorgabelaufen konnte der mit nia überlegen abgefertigt. Bedauerlicherweise ging dann im Endlauf der sichere Sieg durch Stabverlust verloren. Im Dreikampf für Jugendliche errang Koffler (Bar Kochba) mit 145 Punkten einen überlegenen Sieg vor Moldenhauer (Humbold) mit 121 Punkten. Auch die 3X200-Metersta£fel jfür Jugendliche wurde eine sichere Beute der Bar Kochba- Mar.nschaft. Im 3000-Metcrvorgabelaufen könnt" der mit 90 Meter Vorgabe bedachte Cohen bis zum vierten Platz auflaufen. Kurz II belegte im Weitsprung mit einem schönen Sprung von 6,67 Meter den 6. Platz. Unplaziert blieb Wolff imanaiwitfBWHr.1 wi^TjnriyrnLTOragi«n£m»M^nnixunanr rmr g *TU4jaauaB*rti3namtaamamKBXAi Die jüdischen Spieler der bekannten New Yorker Fußballmannschaft »Giants« mit ihrem Manager (X) und dem berühmten Goalgetter der »Giants« Davy Brown (XX). Links von Brown Häusler und Schwarz, rechts von Brown Guttmann und Gidinwald, sämtliche früher der Wiener Hakoah angebörig.

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