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Die Stimme · 1928-04-26 · Heft 17 (26.4.1928) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
1 (1928)
Issue
Heft 17 (26.4.1928)
Date
1928-04-26
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr. 17 DIE STIMME Seite 7 zem unter der Leitung des bekannten hebräischen Pädagogen, Herrn Lehrer Herzberg, eine wohlgelungene, in ihrer Anordnung gut durchdachte Ausstellung jüdischer Jugendliteratur veranstaltet. Der Elternverein des VI. Bezirkes widmet sich ausschließlich der Sommererholung des jüdischen Kindes und hat während des letzten Sommers 40 arme Kinder aufs Land entsendet. Diejenigen Elternvereine sind also tätig, die erkannt haben, daß es bei öffentlichem Wirken nicht heißen kann, »für mein Kind«, sondern nur »für unser Kind«. Elternvereine in diesem höheren Sinne sind auch die »Jüdischen Kinderfreunde«, manche zionistische Frauensektion und alle anderen Vereine, die sich tun die jüdische Erziehung des privat lebenden Kindes bemühen. Doch die Vereine kennen einander nicht. So konnte es Vorkommen, daß im Vorjahre ein Bibelschulverein 14 seiner Schützlinge zum Preise von 75 S per Kind und Monat in ein interkonfessionelles Erholungsheim sendete, weil er von dem Bestände jüdischer Erholungsheime keine Ahnung hatte. E i nheitlichkeit fehlt, vor allem innere geistige Zentralisierung! Gegründet wurden die Elternvereine, um j ü - dische Erziehungsmöglichkeiten zu schaffen. Dort, wo die Gründung von Kindergärten, Horten, hebräischen Kursen, modernen Bibelschulen nicht möglich ist, müßten mindestens allwöchentlich Kindernachmittage oder Sabbatzusammenkünfte nach dem Jugendgottesdienst veranstaltet werden. Vorträge und Beratung für jüdische Eltern, gemeinsame Gründung einer jüdischen Kinderzeitschrift sind hier weitere, oft erhobene Forderungen. Jede umfassende Arbeit für das Kind führt unbedingt auch zur Fürsorge. Der Elternrat jeder Schule wird dem jüdischen Elternverein,’ worunter wir jetzt jede in der bezeichneten Art wirkende Korporation verstehen, gerne jeden jüdischen Elends¬ oder Krankheitsfall zur Nennung bringen. Zusammenarbeit mit der »Jüdischen Jugendfürsorge« wäre selbstverständlich erforderlich. Manche wichtige Teilfrage, z. B. die leidige Frage der jüdischen Privatvormundschaft, wäre leicht zu lösen. Vereinheitlichung der Arbeit durch gleiche Zielsetzung ist also notwendig. Eine einflußreiche, gleichgerichtete Körperschaft oder auch einzelne geistig führende Persönlichkeiten müßten hier organisierend eingreifen. Für die von der israelitischen Kultusgemeinde schon seit langem geplante Zentralisierung aller jüdischen Wohlfahrtsvereine wäre es von höchstem Wert, wenn der Zentralisierungswille in den Vereinen selbst erwachte. Jagend-Werbewoche Der Jugendverband, der vor einigen Monaten gegründet wurde und dessen Aufgabe es ist, die zionistische Jugend Wiens zu gemeinsamen Aktionen zusammenzulassen, veranstaltet gemeinsam mit dem Jugendamt des Zionistischen Landeskomitees vom 5. bis 1 3. M a i ei ne Jugend-Werbewoche, Es ist dies die erste Aktion in Oesterreich seit Jahren, die die gesamte zionistische Jugend Wiens gemeinsam durchführt. Zweck dieser Veranstaltung ist, durch eine von allen Bünden auf diese Woche konzentrierte Werbearbeit dem Zionismus wieder neue Kräfte zuzuführen. Der Jugendverband hat für diese Aktion Herrn Dr. Siegfried K a n o w i t z, Berlin, eingeladen, der in einer großen Werbeversammlung am Samstag, den 5. Mai, sprechen wird. Jeder Bund, Gruppe, Verein etc. werden die ganze Woche über Werbeveranstaltungen im eigenen Rahmen durch führen. Zum Abschluß findet am 13. Mai eine Zentralwanderung sämtlicher Jugendgruppen statt. Eingeleitet wird diese Werbewoche durch eine Jugendführertagung, die Samstag, den 5. Mai, nachmittag 5 Uhr, beginnt und folgendes Programm enthält: 1. Jugend und Organisation. (Referent: Josef Mährer.) 2. Erziehungsaufgaben und Erziehungsmöglichkeiten in Jugendbünden. (Referent: Zwi Huber.) 3. Sinn einer Äelterenerziehung. (Referent noch nicht bestimmt.) Diese Jugendführertagung, die durch den am selben Abend stattfindenden Vortrag unterbrochen wird, wird Sonntag, den 6. Mai, fortgesetzt werden. Das Programm wird noch detailliert bekanntgegeben. Es liegt an der zionistischen Jugend, diese Aktion zu einem positiven Ergebnis zu führen. Es gibt noch soviel jüdische Jugend, die nichts weiß vom Zionismus und dem neuen jüdischen Wollen. Wir bemühen uns um sie, um sie zum Judentum zurückzuführen. Pessach in der „Einheit“. Die „Einheit", die wohl das ganze Jahr eine große Aufgabe zu erfüllen hat, muß in den Tagen des Pessach ihre Tätigkeit vermehren, besonders in der gegenwärtig so schweren Zeit. Die Küche der „Einheit" ist gewissermaßen der Gradmesser für den materiellen Zustand der Juden. Heuer hat die „Einheit" 16.300 Portionen Essen, davon 1010 Portionen ohne jedes Entgelt, abgegeben. Die Not hat sichtlich zugenommen. An den Sederabenden herrschte in der allgemeinen Abteilung und in den Mittelstandssälen wirkliche Festesstimmung. Auch die Studierenden der Mensa academica judaica ritualis (II., Im Werd 13) wurden mit bester Pessachkost versorgt, und, wie alljährlich, erhielten auch die Häftlinge der Wiener Gerichte Essen. Gaben des Kultüsvorstamdesl, des amerikanischen Komitees, der israelitischen Allianz, der Bnai Brith Logen, der Chewra Kadischa und edler Gönner gaben der „Einheit" die Möglichkeit für diese Leistungen. Im Vertrauen darauf, daß die weiteste jüdische Oeffentlichkeit das Wirken des Vereines mit Befriedigung aufnehmen wird, richtet die „Einheit" an alle Frauen und Männer der Wiener Judenschaft die Bitte, stets, in Leid und Freud', der „Einheit" zu gedenken. Wien L, ftetenturm^ sivcxße £Vx>. 22 Die beste und. billigste Einkaufs* quelle £inhelf»r pz>ezse S 7' S 9'— S 12' Der 70. Geburtstag von Hermann Plaschkes. Die zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt veranstaltete am 17. April in ihrem Festsaale zu Ehren des Herrn Hermann Plaschkes, anläßlich seines 70jährigen Geburtstages, einen Kommers, der die Beliebtheit des Jubilars und die Wertschätzung seiner mehr als 40jährigen aufopfernden Tätigkeit als Politiker und Parteigenosse dokumentierte. Es waren Dr. Goldhammer für das Landeskbmitee, Dr, Löwenherz, Vizepräsident der Kultusgemeinde, Vertreter der Fonds sowie zahlreiche führende Persönlichkeiten aus der Wiener zionistischen Partei erschienen. Der Sektionsobmann Herr Max S c hi f f m a n n begrüßte die Erschienenen und sprach dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche aus. Dr. Goldhammer würdigte die Tätigkeit Hermann Plaschkes als Politiker, seine ausgezeichneten Eigenschaften als Mensch, in treffenden Worten. Es sprachen sodann die Herren Waltuch, Sitzmann, Dr. Rylbaczewski, Amtsleiter Rosenfeld, Schriftsteller B. Tag, Herr M. Torczyner, Dr. Abel es, Dr, Leopold PLaschlkes und Herr Lebensohn. Oberkantor Margulies und Herr Gärtner sowie der Chor des Jugendvereines „Erez Israel", brachten ernste und heitere jüdische Lieder zum Vortrag. Die Feier nahm einen herrlichen Verlauf. Aerztel In einer österreichischen Provinzstadt besteht Niederlassungsmöglichkeit für einen jüdischen Arzt. Auskünfte erteilt das Zionistische Landeskomitee, I., Kärntnerstraße 28, Tel. 77-4-85/86. Treffpunkt der Zionisten jeden Samstag ab 8 Uhr abends im Caf6 Produktenbörse. Vereinsnachrichten Zionistische Bezirkssektion X. Mittwoch den 2. Mai 8 Uhr abends im Gaifö Walloch, X., Favorite,nstraße 124, Vortrag Dr. Georg Weiner „Aktuelle Fragen". Zionistische Sektion Hietzing. Die neugegründete Bezirkssektion hielt am 17, April die konstituierende Sitzung aib. Die Wahlen ergaben: Präs. Dr. Franz K o b 1 e r, Vizepräsidenten Prokurist Gustav Jak ob, Dr. Siegm. Sonderling; Schriftführer Leo S t e i n, Heinz P i s k, Keren-Hajessod-Referent Oberbaurat Ing. Alfred1 Pisk, Frauenorganisiation Hilde Pis k; Beiräte Direktor Emil C aha ne, Fabrikant Julius Flaschne r, Dr, Richard Wag ne r. Die erste Veranstaltung der Sektion findet Donnerstag den 26. April präzise halb 9 Uhr abends im Festsaale des Kaiserstöckl, XI1111I., Am Platz 1, statt. Programm: Dr. Desider Friedmiann: „Nationale Autonomie und die Friedensverträge. Anschließend: Oskar B e r e gi, Gastkünstler der „Komödie": Rezitation. Union der Zionisten-Revisionisten, Samstag den 28. April um 8 Uhr abends im Saale der „Scholle", IL, Lüienbrunngiasse 2, M a s s e n v e r s amm 1 u ng, bei der die Herren cand. iur. D. Buxspann, P. Haller, Dr. N. Hoff mann uind M. A. Tenneniblia11 über das Thema „Was ist der Zionismus-Revisionismus?" sprechen werden. Zionistische Arbeitspartei „Hitachdulh“ (Jugendverband). Donnerstag den 26. April präzise 8 Uhr abends im Vereinsheim, II., Ausstellungsstraße 19 Vortrag Dr. Leopold Thtaler über „Konstruktiver und klassenkämpferischer Sozialismus". Alle Chawerim sind hiezu höfl. eingeladen. Zionistische Jugendgruppe Prater. Donnerstag den 26. ds, im Heim fl. Jungstr. 8, Vortrag Dr. Israel Wald mann „Das Ziel des Zionismus in Palästina und in der Diaspora". Beginn 8 Uhr abends. Gäste willkommen. — Montag 30. April 8 Uhr abends Mitgliederversammlung, — Dienstag 1. Mai 8 Uhr aibends Zusammenkunft der Jugendgruppe 2. Jüdischer Wanderbund „Blau-Weiß“ Aelterenbund. Samstag den 28. April um halb 8 Uihr abends im Heini IX., Währingerslnaßc 15, Vortrag Prof. Dr. Willy Stein über Hermann Cohen. Der IWJTV. „Makkabi" ladet die Eltern der im Verein turnenden und wandernden Knaben und Mädchen zu der Mowtag 30. April 8 Uhr abends im Saale des Cafe „Edison“ stattfindenden Elternversammlung ein, bei der Kultusvorstand Dr. Isidor Kl ab er über das Thema „Welche Gefahren drohen unseren Kindern?" sprechen wird. Anschließend freie Aussprache. Der Verband Zionistischer Mittelschüler ist mit der Gründung einer Bibliothek beschäftigt. Bücher- oder Geldspender» übernimmt das Zion. Lande,skomitee, I„ Kärntnerstraße 28, zur Weiterleitung. Verein Zionistischer Hochschüler .Theodor Herzl*. Samstag 28. April um 8 Uhr abends im Vereinsheim, IX., Glasergasse 4. Vortrag des A. H. Dr. Leo Goldhammer über „Aktuelle jüdische 'Fragen". Akademische Gäste willkommen. Der Jüdisch-akademische Philosophenverein veranstaltet anläßlich seines 40 semestrigen Bestehens eine Reihe von Vorträgen, Feiern usw. zu der bedeutende Persönlichkeiten ihre Mitwirkung zugesagt haben. Der Verein ersticht alle seine ehemaligen Mitglieder, ihre Adressen dem jüdisch-akademischen Philosopihenverein, Wien, IX., Zimmermannplatz 8, anzugeiben. Zion. Frauengruppc, Bezirkssektton X. Donnerstag den. 26. April 8 Uhr abends im Cafe Walloch, X., Favoritenstraße Nr. 124, Vortrag Frau Margit Buchbinder „Warum bin ich Zionislin?" Zionistische Frauengnippe XX. Samstag den 28. April 8 Uihr abends im Vereinsheim XX. Jägerstraße 30, Vortrag Frau Dr. Cilla Wald mann: „Ehebruchsverdac'ht im jüdischen Recht im Vergleich mit Hammurabi und den assyrischen Gesetzen". Gäste willkommen. Club Jüdischer Frauen,. Donnerstag den 26. April halb 5 Uhr nachmittags im Gaf6 Colonnaden (I„ Karl-Lueger-Platz Nr. 4) Vortrag Frau Helene B rings über ,Jugend und Friede“. Gäste willkommen. Verband der jüdischen Kauileute und Gewerbetreibenden (Wien, I., Elisalbethstraße 9). Der Verband hielt vor kurzem unter dem Vorsitz des Präsidenten seiner Ortsgruppe Vl/ViII Herrn Adolf Taub seine einjährige Gründungs Versammlung ab. die überaus stark besucht war. .Zahlreiche Persönlichkeiten aus der Handelswelt waren 'als Gäste erschienen. Vizepräsident A. M. Ehrl ich erstattete den Tätigkeitsbericht; es folgte eine Reihe von Referaten über Wirtschaftsfragen. — Montag den 30. April um halb 8 Uhr abends findet im Cafe Exzelsior (I., Rotenturai'straße) ein Vortrag des Präsidenten des Hauptverbandes der österreichischen Kauileute H. Josef Vinzl über wirtschaftliche Probleme der österreichischen Kaufmannschaft statt. Der jüdische Bet- und Unterstützungsverein Zwischenbrücken spricht ,a,uf diesem Wege dem Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde für die Gewährung einer Subvention zwecks Verteilung von Mazzotih, Fett, Kartoffeln usw. an bedürftige Juden Zwischenbrückens den herzlichsten Dank aus. Diese Subvention hat dazu ibeigetragen, daß der Verein wie alljährlich auch in diesem Jiahre an 59 bedürftige jüdisclhe Familien in. Zwischenbrücken 1 Kilogramm Mazzotih pro Kopf, 20 Kilogramm Kartoffel, 1 Kilogramm Fett, 1 (Kilogramm Zukker, 1 Liter Wein, 1 Paket Tee pro Familie gratis verteilen konnte. Eine neue jüdische Frauenvereinigung in Wien Wir erhalten von dem eben begründeten „Club jüdischer Frauen“ folgende Zuschrift; Das Bedürfnis eines Sammelpunktes für geistig orientierte Frauen war schon lange empfunden, nur fehlte der entscheidende Schritt. Jetzt ist er durch die Gründung des „Jüdischen Frauenclub'* getan. Nach zwei ausgezeichneten Vorträgen, besucht von zahlreichen Frauen, die die Gründung freudig begrüßten, ist der Beweis erbracht, daß der Club berufen ist, zwischen jüdischen Frauen verschiede ner Part ei ein. Stellungen eine lang entbehrte Brücke zu schlagen. Das vorläufige Programm umfaßt Vorträge auf jedem Gebiet, vorzüglich jedoch, Themata, die jüdische Probleme, das jüdische Aufbauwerk in Palästina; behandeln. Andere hochgesteckte Ziele, wie ein eigenes Heim als Sammel- und Kulturzentrum, mit Vortrags- und Gesellschaftsräumen, Bibliothek und Lesezimmer nach englischem Muster können nur erreicht werden, wenn alle jüdischen Frauen aus den intellektuellen Kreisen an diesem Werk mitbauen. Das Komitee hat die feste Absicht, die begonnene Arbeit mit aller Kraft und Hingabe fortzusetzen und erwartet». die Unterstützung all jener Frauen, die ihr Judentum bewahrt haben und für das Judentum wirken wollen. Anmeldungen und Zuschriften an den „Club jüdischer Frauen", zu Händen der Frau Dozent Kornfeld, Wien XIX.,. Hochschulstraße 21. Erfolg beweist! Ern Geschäftsleiben gibt es keinen (Zufallserfolg. Der Kaufmann, dem es dauernd! gelingt, seinen Kundenkreis zu vergrößern und immer neue zufriedene Stammkunden zu erwerben, der muß wirklich 'besonders leistungsfähig sein und Besonderes bieten können. Die bekannte Tatsache, daß das Warenhaus Brüder Schiff mann, 2. Bez., Taborstraße 48, speziell 'in den letzten Jahren, einen ungewöhnlich großen Aufstieg zu verzeichnen hat, beweist, daß d'er Ruf dieses Hauses als verläßlichste und 'billigste .Einkaufsquelle wohlbegründet ist. In allen Wiener Bezirken und in der gesamten österreichischen Provinz gibt es eine große Anzahl von Konsumenten, die ihren Warenbedarf1 ausschließlich nur bei 'Brüder Sdhiffmann decken. Wer einmal „SdhiffmaW-Ware kauft, (bleibt. Stammkunde. Ueberzeugen auch Sie sich durch einen unverbindlichen Besuch von der Konkurrenzlosigkeit der Angebote Fürs Frühjahr kaufen Sie u. a.: IMagonal-Seide, für Kleider, p- Mtr. S 1.98j Wasch-Seide, für Kleider, moderne Tupf-Dessin** zu S 3.90, Kasha, für Kleider, S 2.90, Herrenhemden, weiß und färbig, von S 2.90 an, Damenwäsche-Garnituren, ajouriert und gestickt, Hemd' oder Hose, S 1.98, Stores mit Spitzen und! Einsätzen 'S 3.90, Künstler-Vorhänge, dreiteilig, schön broschiert, S 6.90, Madrasstoff für Vorhänge, 75 br., S 0.70. Provinzversand per Nachnahme! Entgeltlich. Ein neues Antiseptikum für Frauen wurde vor kurzem in Betrieb gebracht und ist, ärztlich empfohlen und erprobt, bereits ein unentbehrlicher Artikel unserer Pharmazie geworden. Die Desinfektionskugeln, Marke „Verhüt", werden von der Frau aus hygienischen Gründen als wirksamer Schutz benützt.. Die Kugeln sind in allen Apotheken oder bei der Vertriebsstelle „Marien-Apotheke", Wien, 6. Bez., Scbmälzhofgtasse 1, erhältlich.

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