Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1 (1928)
- Issue
- Heft 6 (9.2.1928)
- Date
- 1928-02-09
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 DIE viTIMME Nr. 6 I t :'s ■' BÜCHERSTUBE H. RATH II. TABORSTRASSE 20 a, TELEPHON 43-1-58 MODERNE LITERATUR JUO ENDSCHRIFTEN / iiiismmusmtmsms IS R ü R R R R R R / WISSENSCHAFT ,__, JUDAICA UND HEBRAICA jj RRR»»RR::RRn»»»RR::::::::s!s:::::::s:R::RR»::»»»::::»RR Schauspiel. — 5. Span, weibl. Vorname. — 7. Stimmlage. —• 8. Papiermaß. 9. Luft (griech.). — 10. Abkzg. für „Pfund1’. — 11. Waffe. — 13. Zerrbild, ironische Abbildung. — 16. Vorwort. — 17. Gewässer. — 19. Wundsekret. — 21. Franz. Revolutionär. — 23. Sohn Noahs. 24. Orient, männl. Vorname. — 25. Veraeinung, — 26. Bek. Filmkomiker. — 29. Farbe. — 31. Leumund. — 32. Artikel. — 34. Eßgerät. — 36. Fisch (Mehrzahl). — 38. Astrolog Wallensteins. — 40. Gebirgsschlucht. — 41. Nord. Tierart. — 42. Vorgebirge. — 43. Senkblei. — 45. Faultier. — 47. Umstandswort. Verwandlungsrätsel H A U S | 1 1 H U N D Durch Auswechslung je eines Buchstabens sind neue, sich aioht wiederholende Wörter zu bilden, so daß schließlich durch die Verbindung des ersten mit dem letzten Worte die Wortverbindung „Haushund“ entsteht. Magisches Quadrat Wagrecht — senkrecht, 1. Reicher Mann. — 2. Wohlgeschmack. — 3. Teil einer Kreislinie. — 4. Griech. Buchstabe. — 5. Alltäglich, abgeschmackt. Kapselrätsel Ein Nebenfluß des schönen Main, Schließ' einen Fisch in mir ich ein. Auflösungen der Ratsei aus Nummer 4 Kreuzworträtsel. Wagrecht: 5. Famos. 8. Prosa.- 9. Melodie. 10. Meran. 12. Rival. 14. Linse. 16. Oasen, 17. Ebert. 19. Rom. 21, Bad, 22. Insel. 24. Sorge, 26. Rinde. 29. Mosel. 31. Liane. 32. Galerie. 33. Lotbau. 34. Erlen. — Senkrecht: 1. Nadel. 2. Roman. 3. Greis. 4 Aslan. 6. Sense. 7. Rot. 8. Pirat. 11. Rigoros. 13, Veranda. 15. Ebene. 16. Order. 18. Eis. 22. Iglau. 23. 'Lilie. 24 Sonor. 25, Regal. 27. Niere. 28. Engel. 30. Neu. Füllrätsel. 1. Albt 2. Niere. 3. Nemesis. 4 Pastete. 5. Wachsen. 6. Arosa. 7. Eva. 8. Stein. 9. Granate. — Beethoven. Visitenkartenrätsel. Hausmeister. Richtige Lösungen der Rätsel in Nummer 4 haben mit drei bezw. sechs Kupons eingesendet: Eugen Abeies, Leo Alsig, Minna Brandes, Elias Besser, Robert Frankfurter, Markus Fleißig, Emanued Graßner, Leonie 'Gärtner, Fritzi Grübel, Josua Heilig, Sali Hindmer( Robert Kurz, Jakoib Kraus, Moses Langfelder, Moritz Laster, Hans Lustig, Anny Mannes, Hermann Mautner, Sigi Neufeld, Max Ortner, Saul Pechtalt, Abraham Posner, Hilde Reiß, Otto Reingold, Adolf Süß, Markus Stein, Erna Straßer, Erika Tauber, Salomon Teichthal, Fredy Tilzer, Benno Weißmamn, Paul Wittmann, Wilhelm Feldschuh. Jenny LiebergalL Auflösungen der Rätsel aus Nummer 5 Kreuzworträtsel: Wagrecht: 1. Paß, 4. Else, 8, Rabe. 9. Eile. 11. Sirene. 13, Manege. 15. Egal. 16. Egel. 17. Eid. 18. Messe. 21, Ire. 22. Eva. 23. Boe. 24. Lilie, 26. Mae. 27. Not, 30. Spa. 32. Rinne. 35. Ode. 37. Talk. 39. Aron. 40. Ararat. 42. Helena. 44. Igel. 45. Tara. 46. Ante, 47, Sago. — Senkrecht; 1, Parade. 2. AbeL 3. Sen, 5. Lea. 6. Sine. 7. Elegie. 8. Rigi, 10. Eger. 11. Seen, 12. Ehe. 13. Mus. 14. Elen. 18. Maler. 19. Seien. 20, Ebene, 25, Asta. 26, Malaga. 28. Torero, 29. Lena* 31. Pari. 33. Ist. 34. Nah. 36. Dona. 38, Kren. 39, Alag. 41. Ali. 43. Eta. Vorstellrätsel: Rasen, Iden, Gabel, Ostern, Leger, Elias, Traum, Tadel, Orange. — Rigoletto. Richtige Lösungen der Rätsel in Nummer 5 haben mit drei bezw. sechs Kupons eingesandt: Sigmund Adlerblum, Rebekka Andermann, Josef Brandstätter, Simon Bester, Adalbert Bottwin, Moses Braun, Salomon Dickstein, Fritz Eisinger, Jakob Eisler, Lotte Feingold, Simson Frommer, Abraham Geduldig, Hans Hagler, Siegfried Heuermann, Abraham Hilsner, Moses Krochmal, Kurt Langer, Erna Langsner, Fritz Lindrfer, Ernst Menasse, Benno Mistig, Leo Neidermann, Rahel Pinneles, Moritz Präger, Arnold Rattner, Moses Rendelstein, Samuel Rittersmann, Max Rosig, Lea Säßner, Martha Seligmann, Ignaz Schirok, Paul Stein, Hertha Süß, Fritz Taler, Jakob Teitelbaum, Aron Torten, Walter Wegner, Kalman Hammer, Otto CarnioL Scherz und Humor Die Relativitätstheorie Anläßlich seiner Anwesenheit in Paris wurde der berühmte jüdische Physiker Albert Einstein in ein vornehmes Haus zum Diner eingeladen. Bei dieser Gelegenheit bat ihn die Hausfrau, ihr die Lehre von der Relativität wenigstens an einem Beispiele zu erklären „Recht gern,” erwiderte der Gelehrte. „Ich bin also der Verfechter einer neuen Theorie von der Relativität. Wird sie sich als richtig bewähren, werde ich bei den Deutschen ein Deutscher sein, bei den Franzosen jedoch ein Jude. Sollte sie sich indes als unrichtig erweisen, dann bin ich bei den Franzosen ein Deutscher, bei den Deutschen aber — der J u d e.“ * Vier Briefe Elin Jude wandert nach Amerika aus. Nach mehreren Wochen kommt sein erster Brief; darin heißt es: „Die Geschäfte gehen gut; es gibt aber hier keine Schul’.” {— Synagoge). Wieder vergehen einige Wochen, dann kommt der zweite Brief. „Die Geschäfte gehen weniger gut; man baut hier eine Schul’.” Im nächsten Brief heißt es: „Die Geschäfte gehen nicht gut; die Schul’ ist fertig." Nach mehreren Wochen kommt der vierte Brief: „Die Geschäfte gehen schlecht; ich ziehe von hier fort; man baut eine zweite Schul’.” Das Dinar In Wien wurde Saphir zur reichen Bankiersfrau Lämmel geladen, die für ihren Geiz bekannt war. Das Essen fiel entsprechend spärlich aus. Als das Diner vorüber war, fragte die Dame den Humoristen: „Wann wollen Sie wieder einmal bei mir essen, Herr Saphir?" „Gleich I" antwortete er. Der Auftrag Chef: „Nu? Waren Sie bei Ziwemer? Was hat er gesagt?" Kommis: „loh habe den Herrn Zwerner mcSbt sprechen, können,” Chef: „Unerhört! Ich habe Ahnen docfiii gesagt, Sie nässen ihn sprechen!” Kommis: „Es wair aber nicht möglich. Erstens ist er gestern gestorben ..." Chef: „Nu, und z wei t e ns??" Gesegnete Mahlzeit Herr Goldstand zeigt Bekannten seine neue Wohnung. „lAlle Achtung, Ihr Speisezimmer kann sich sehen lassen,, das ist ja schon mehr ein Saal." „Jawohl, hier können, Gott behüte, achtzig Personen speisen!" ] Jüdischer Sport Gymnastik, das Wesen der Körperkultur Von Rud. Zimet (Makkabi IX,, Absolvent der Hochschule für Körpersport, Berlin). Die Wichtigkeit der allgemeinen körperlichen Ausbildung als unerläßlichen Bestandteil von Turnen und Sport hat auch der Makkabi IX. erkannt, weshalb dort in allen Abteilungen Gymnastikkurse eingeführt wurden, die unter der Leitung des bekannten Fachmannes Rud. Zimet stehen. Im nachfolgenden veröffentlichen wir fortlaufend die wichtigsten Richtlinien, die Zimet neulich im Rahmen des Vorturnerkurses im Makkabi IX. entwickelt hat: Der Uebungsaufbau Vor anem darf der „Wille zur Uebung" nicht fehlen. Ich rate dringend, jede Uebung mit voller Aufmerksamkeit auszuführen und besonders vor der Uebung stets die beste Haltung einzunehmen. Wir müssen in den Leibesübungen den militärischen „Drill" überwinden und alle Anstrengungen machen, die Selbstdisziplin zu wecken. Darum dürfen gymnastische Uebungen nicht wie turnerische Freiübungen durch Zählen und Kommandieren geübt werden, zumal die einzelnen Körper jeweils verschieden gebildet sind. Nur der selbstbewußte Wille des einzelnen regiert die Uebung. Der Gymnastikleiter gibt die Uebung an und die Uebenden führen nach dem Zuruf „alles übt" oder „anfangen" die Uebung selbständig aus. In gewissen Fällen kann es gut sein, die Wirkung einer Uebung durch energisches, kräftiges Kommando zu verstärken. Vor allem können bei Schnellkraftübungen die Uebenden durch Energie und Willen des Leitenden zur Schnelligkeit mitgerissen werden. Für aufbauende Uebungen — Kraft-, Dehnungs- und Lockerungsübungen — ist das Kommandieren aber abzulehnen, wie es auch bei Schnelligkeitsübungen nicht immer angewendet werden soll. Die Gymnastik darfnichtzur Gleichmäßigkeit und Gleichförmigkeit führen, aber auch nicht zur Ueberfülle von Abwechslungen. Jedem wird es einleuchten und viele haben es schon an sich erfahren, daß bei langdauernder Gleichförmigkeit von Uebungen Freude und Interesse erlahmen. Diese bilden aber die ersten Vorbedingungen für die Wirksamkeit körperlicher Uebungen. Alle Uebungen, die nur mechanisch und gewohnheitsmäßig ausgeführt werden, können vollkommen ihren Wert verlieren. Die „V orschulungs" - Uebungen sind außerordentlich abwechslungsreich. Es sind dies besonders Uebungen. für Dehnung, Lockerung und Haltung, verbunden mit Gleichgewicht und Gewandtheit. Zur Stärkung der Kraft sind vorsichtige, milde Kraftübungen einzuflechten. Die Uebungen werden ausgeführt im Stand, im Knien und Liegen. Es gibt bestimmte Uebungen, die für eine gewisse Art des Körperbaues unendliche Schwierigkeiten bereiten. Ja, es gibt Uebungen, die wegen Verschiedenheiten im anatomischen Bau nicht vollendet auszuführen sind. Es wird nicht jeder, um ein einfaches Beispiel zu wählen, bei einer Rumpfbeuge vorwärts mit Hochhalte die Erde mit den Handflächen berühren können, auch wenn er fleißig übt. Bei den Menschen ist das Verhältnis der Länge zwischen Ober- und Unterkörper, ferner die Länge der Arme und Beine oft sehr verschieden, so daß dem einen manche Uebungen ohne Vorbereitung leicht fallen, die für den anderen sehr schwierig sind. Bei der Reihenfolge der Uebungen muß auf Kraft- und Schnelligkeitsübungen besonders geachtet werden. Zwei Kraftübungen, die ein und denselben Körperteil kräftigen sollen, läßt man nicht aufeinander folgen, sondern setzt andere Uebungen dazwischen. Bei Dehnungs-, Lockerungs- und Gewandtheitsübungen ist diese Vorsicht nicht notwendig. Eine gewisse Vorsicht ist bei allen Uebungen wegen der Gelenke geboten. Ebenso bei der Atmung. Die Körperhaltung Im Grunde ist es gleich, welche Haltung wir von den beiden Ausgangsstellungen, die wir kennen, wählen. Ich nehme beide, die sogenannte Grundstellung: Fersen geschlossen, Fußspitzen offen, oder die Laufstellung, bei der die Füße eine Handbreite geöffnet, gleichlaufend nebeneinander stehen. Meine Erfahrungen haben mich veranlaßt, den geradeaus gerichteten Füßen in der Laufstellung wegen der anatomischen Bedingtheiten den größeren Wert zu geben. Die Stellung mit geschlossenen Hacken oder Fersen und auswärts zeigenden Fußspitzen ist nicht von der Natur vorgeschrieben. Streng genommen, dürfte aus dieser Stellung kein Gang beginnen, wie auch eine natürliche Kniebeuge, Sprung und Lauf mit zwtm '■f'i iltllftfi mmm 1» mW ,y Aesthetik des Turnens: Links: „Die Sonne”, Turnerpyramide im Sommerlager des Wiener Makkabi IX in Blansko, — Rechts: Vortumerkurs 1927 des Makkabi in Brünn, Haben Sie schon Bäume für wenden Sie Bich diesbezüglich e« den den GHajos - Waid gestiftet? Wien, #., Kärnlnorstraßo 28, Telephon 77-4-08186