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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1920-02-20 · 7 (20.2.1920) · p. Seite 89

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
37 (1920)
Issue
7 (20.2.1920)
Date
1920-02-20
Page
Seite 89 (sequence 1)
Language
German
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Dr. Bloch’s Jahrgang XXXV)} Zentralorgan kür die gesamten Interessen des Judentums OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOl Postsparkassenamt Deutschösterreich: 810.976 Ungarn': 5.634 Tschecno-S ö wak.: 10.976 Redaktion nn i Administration: Wien, II/l, Praterstraße 9 Telephon 45.359 oooooooo Wien, 20, Februar 1920. Erscheint jeden Freitag Brief-Adresse: Wien, Il/I, Praterstraße Nr. 9 Telegramm-Adresse: Bloch’s Wochenschrift Wien Bezugspreis f. D.-Öterr.: Halbjährig ... 25 Kronen, üa zjäbrig ... 50 Kronen Für Tscbecho-S>ow. jftbrl 30 K. für Deutschland and das übrige An land Jährlich . . SO Alk. Einzelexemplare . « K L20 Anzeigen: Die zweimal gespaltene Petitzeile 1 Krone Inhalt: Leitartikel: .Napoleon I. über die Arbeit d-r juüeu am 3<>uutage — Au'ümpoli'gie der Juden. Vom Jahrmarkt des Lebens: So waren unsere Diplo "äte i. — Antisemitismus u d Artmitersclnfr.. — Deutschnationalef Respekt vor der Wissenschaft. ArtisemitLinus an der Karlsruher Hochschule. — Ch istdche Erfcihrun ea mit Juden. — Eine Bekanntmaehung der rolizeidirektion Bassoliaml Ein Pr->t -st der Araber gegen die pro-zioznisti che Politik. — Die Kot in Ostgalizien. — Die wirtschaftliche Konsolidierung der Juden Litauens — Die Rache der amerikanische* 1 Juden — .Streichst du deinen Shylock streich ich meinen Macbeth.“ — Korrespondenzen: Der Kampf um - die Wiener Kultu-gemeiude. — Zusam<nenscliluss der ort o-ioxeu Judeiwliafr. Wen*. — 40jährne* Amtsjuhi äum des Oberrabb ners W. Reich. — Jüdischer HochscbnlausscLu>s, Wi — Hmon Singtr.*) — XJn ere Brüder im Ausland —- „Jüdis he Opfer des B olschewismus?“ — Frau Dr. Henriette Goldsebmidt Leipzig, s. A. — Die Misrachi Weltkonferena. — Vermischtes Feuilleton: Jüdische Kin-k^ufü >ten. — Har Mizwa. - L'era'ur. — Briefkasten. — Inserate. An unsere geehrten Abonnenten, Gönner und Freunde! Hiermit beehren wir uns anzuzeigön, dass mit dem heutigen Tage in dem Erscheinen der Wochenschrift“ eine längere Unterbrechung eintreten wird. Der Herausgeber unsere* Blattes rüstet sich zu einer mehrmonatlichen Reise ins Ausland. Die Reise wird im Dienst* jüdischer Angelegenheiten unternommen. Während seiner Abwesenheit werden unsere Arbeiten ausset/eu. Nach seiner Rückkehr gedenken wir die „Wochenschrift“ in gleicher Weis«, wie bisher 37 Jahre lang, wieder Weiterzuführen. Wir hoffen zuversichtlich, dass die Treue, die unser Freundeskreis unserem Blatte dies* lange Zeit hindurch bewiesen hat, uns auch über die Zeit des Pausierens hinaus erhalten bleiben wird. In allen den Jahien ihres Bestehens war die „Wochenschrift“ eia willkommener, oft sehnsüchtig von Woche zu Woehe erwarteter Gast in zahlreichen jtldi-chen Häusern. Wi* vielen vermittelte sie den Zusammenhang mit dem jüdischen Leben in Gemeinde und der Gesamtheit der Glaubensgenossen. Wie oft hat sie, wo es die Ehre des Judentums oder da* Wohl von Ftammbrüdern zu verfechten galt, zu mannhafter Abwehr aufgeruten, mutig di* Fahne vorangetragen und den Kampf siegreich durchgefochten! Aber auch im eigenen Lager Misstände aufzudecken und zu beseitigen* zu jüdischem Gemeinschaftsgefühl zu erziehen, jüdisches Wissen zu Wahren und jüdische Gesinnungstreue zu kräftigen, hat die „Wochenschrift“ stets als ihre Aufgabe betrachtet und kein Opfer gescheut diesem Ziel gerecht zu werden. So glauben wir denn hoffen zu dürfen* dass der Platz, den sie sich durch diese langjärig* hingehende Arbeit in vielen dankbaren Herzen erobert hat, ihr gewahrt bleiben wird, bis si* wieder ihr Werk aufnehmen und in altgewohnter Erscheinung vor ihre Leser treten wird. Die Redaktion von Dr. Bloch’s Wochenschrift.

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