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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1920-01-09 · 2 (9.1.1920) · p. Seite 30

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
37 (1920)
Issue
2 (9.1.1920)
Date
1920-01-09
Page
Seite 30 (sequence 14)
Language
German
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äwi« m Br. BLOCHE WOCHMSCHMFT. unterrichtenden Lehrer wird genau untersucht und .-»äber die»»-Qtn^idigen^Reformen Beschluß gefaßt wer- -< den. i DienTagung ast>. als' die erste Veraiis'taltung auf -n? «diesem .4«e^iete :für (!die »ganze Lehrerschaft von großer.-Wichtigkeit,i,und.es ist nötig, sich sofort zur Teil- /-iijafeixie> zutvHieldenv: -Alle Zuschriften sind zu richten an aen Allgemeinen Privatlehrerverbaiid Deutsehösterreicfcs, Wien, I., Tuchlauben 11, Tür 21. diu, aufgeführt. Als Gedenktag für A, Weiter, einer der bekannten jü^g^^jj&am^schie^,. »Literaten, der in Minsk in der Pogromzeit' erscMagen" worden ist, wird dessen Drama ,v,Den .Stimer", *. am; 17<#.r,und 31. d.-> M*t, gegeben, >Einleitende ..Gedenkworte: Dr.:-.Elias Wattenborg. Elisaheth-Heim für Kfiecj^waisen, Lehrmädchen und Artwiteriiinen. Am 21: Dezember v. J. fand im Elisabethi-Heim, IL, .....Malzgasse 7, _-unter. .izaMreicher .Beteiligung;, .der ...Hitglieder .* undyQönner i des : Vereines die di^jänrige^ 1 in äußerst solenner Weise statt.-Kach,;dem'r^tzüriden.der •<3hanukka&chter durch Herrn Kantor Friedländer, wobei« .die/ Heimscnützlinge die unter .'seiner . Leitung ein- ';geübten*. rituellen Gesänge in exakter'Weise zum Vortrage \ Brachten, "Würdigte Herr Rabbiner Dr. P o 11 a k in äußerst \nrkungsyoller Jtede. die Bedeutung des Chanukkafestes.. .Hierauf wurde ein von den Scb-ützlingen des Heims selbst ^einstudiertes, und inszeniertes viTheaterstück aufgeführt, an - ^Icibieaysichdeklamatorische,, gesangliche und Tanzproduk- ."täpnen der*.. Heimschützlinge anschlössen, welche, sämtlich mit; großem Beifall., aufgenommen wurden. Zum : Schlüsse 'wurde dank - der Fürsorge der - amerikanischen und schwei» c^eiiBcl^n.\'^QL^sa^:tionsämtlichen im Heim untergebrachte^ ~-165 :ffchützlingen, sowie Vielen ehemaligen Schützlingen des Heims . eine reichliche Jause verabreicht. Die zu dieser Feier zahlreich erschienenen Gönner des Vereines benütz-. ^uteni,adieselbe, um librer^ Sympathie und Anerkennung für j die/^erwrcagend.icharitative ^Tätigkeit des Vereines durch i^ÄuwBndung^namhiafter.: fieldspenden -Ausdruck zuverleihen. Wien. (Trauung.) Sonntag den 11. d, iL findet;.-,um,10 Uhrvormittags; < im- Tempel Wien, L, Seitenstettengasse;-,, die Vermählung des Fräulein , Gabi iele L1 f c z i 8, Tochter des Rechtsanwaltes.. Dr.„. Karl L i f c zi s und seiner Frau Eosa, geb. Landau, mit <iiiferTn^giBunt* L i e b e4Rätis*dem Haagstatt. •^IRle^r., (Trauung.)..Dienstag, den 23.?-Dezember 1919$ tt^^an^r, im-jrtEempel, I;>; .3eitenstetten.gasse,i; die ^Trauung des Fr,äjuieü</E<üth Fetverselka,/(Tochter des Herrn Josef ■ : B«'t«T s elk a, Kassench'ef der israelitischen Kultusgemein- * de,^mfi|ii-Herrnmed; <Dr." Jonas Proehnik statt: Zur ,ri Tj^ungajbattein. sich.^mehrere Mitglieder des Kultus- und fn<jgeÖ^^isj^or#t^des,w zahlreiche, Beamte j der Gemeinde, Ver- **».treter; Jüdischer.,:.Vereine , und, Instituioüen und ein. überaus "^zahlreiches Publikum aus allen Kreisen der Gesellschaft eingefunden. Eabbiner Dr. G r u n wa ld hielt eine erheaj bendawiAasgcaehe. jdObßrkantor. Mo r g e n s t e r n..mit Chor , iJseiateten ihr*Bestes. Dem Brautpaare^undVi.dem .Brautvater, ■ i. der ißicbiixsowohl in iBeamtenkreisen,, als iauch in. allen; i #Tfc2iä(&tenöUiiserert^Geme^ hoher. ^Wertschätzung ni und* BjeJieJbtheib. erfreut, ,;Bin<L.ausv>idiesem>...Anlasse, .zahlroaeiche beweise deri.vSjmpathie.....aufkommen. S. '"JWien. .Am f;ScMußtage des: Chanukkäfestes^ fand im;.:Lpkale :; des'^ -eine., eigenartige - 'fjb^p^kafeier ^äjtattf-'°ßet>er. Anregung des durch seinen ^^pw^tjgk^ata®«1!! :;-rünJaUch;/-^iannten' Kestauraleurs und , Hoteliers Aron>Bär sch'ak widmete Herr Juda Engel *' nebst -- einer .-namhaften Upende für Zwecke des Vereines ».^.«inem. Betrag, von ,2000;.»Kronen^ für eine Suda. Das Arran- »gement* üb^pnahm, JJerjj. Barschak, und ihin ..assistierten eini- ,", geifer^t^dsmitglieder.!.. Irn^ hell erleuchteten und; ^pracht- . voll';de^prjLerten, Speisesaale versammelten sich gegen 150 ^>F«racraeay*iannß ISänner/iFrauen- undlBänderii Die Armen erüiivhielten t.eio, opulentesnMahl; undx.23ier,- esuherrschte.;, ein© .f^^allgemeine, \Freude* >und 5 Fes tesstimni n n eg; bei. fallen ^Anwesenden. Es war ein . ton,üclies,"')^^che^,4lW^9.. un-d» echt jüdisches Fest. Alle Menschenfreunde, alleJ diejeni- .. ,ygeni^ ^er^l^qhl^aten^^^BtiUenv^übenvooder »üben;., »wollen» werden auf die humanitären Leistungen dieses wahrhaft jüdischen Vereines aufmerksam gemacht. U*4it^.^|fi§^^^« „Xom^h; Ewjonim'1./ Der laut-.;Beschluß. der Generalyersami^ung geräderte Name des yereines' ^Töm^öli'E^omm mirde Verein „Freie jüdische Voßtsfciihne". Samstag, den 10l d. M., um halb 3 Uhr nachmittags, ,r,,wird> im rt^üjgj&r^eater/. vom. fJVerein „Freie i jüd. Volks- . -,bßi^'yki0tax ^*Hejm*'?,',T>r^ja in" vier Älkteri ..von J. Gor- Ausspeisuiig und Uiiteretiitzungi arme^ Kossen m Wien". Der ^itz deä Vereines ist derzeit beim1 Obmann Herrn Gabriel F i s c h'e r ■' 'XX., Engerthstraße 81. Konzert zugunsten des -IsraeHti&Dhen^-FrauenVereines imi Hi'uisd HU BezirkHind^dar^Älte^sfürsorge. Am 16. Dezember fand im großen' Konzerthaussaale diese Veranstaltung statt, die musikalisch und . gesellschaftlich' ein Ereignis war und die Spitzen des kunstliebenden Wien angelockthatte.' Unsere' beiden unvergleichlichen Schubertsänger . Bichard Mayer und LucileJ M a r c e 11 - W e i n g a r t n e r stellten ihre Kunst in den Dienst der guten Sache; unser bewährter Volksoperndirektor bewährte sich nicht nur als unnachnahmlicher Begleiter — ausnahmsweise lieh er seine Mitwirkung nicht-nur der Gattin, sondern-auch .Bichard Mayer, auch als Liederkomponist konnte, .sich'-.Felix Weingartner in Ehren neben. Schubert behaupten; Es wäre müßig, über Altmeister, ■ Alfred Grünfelds Klaviergesang noch' ein Wort des Freises zu verlieren; dafür sei der 16 jährigen Novizin, der'Eoseschülerin Franzi Faschka gedacht, die sich im* Salohstück undals, klassische Violinspielerin; nach diesen Größen bewährte. Dieser Tochter einer ■ Fünfhauser jüdischen Fa- ^rizierfamilie steht offenbar eine glänzende Laufbahn bevor. Klitsch's. Vorträge 'aus- Ginzkeys lustigem Alt-Wien be- ■ schlössen aufs glücklichste den Abend, der hoffentlich unserem so überaus1 notwendigen und am Bande seiner materiellen Kräfte stehenden Leopoldstädter Frauenverein unter Führung der' Frau Dr.Grunwald die Weiter arbeit ei*- mpglicht. Die Damen Sophie Mandl und Natalie B e r a n haben sich die größten Verdenste um^ das; Zustandekommen des Abends enworbsn. Wien. Die Zentralsteile Oesterreich des Jüäischen Nationalfonds, Wien, IL, Zirkub- . gasse 33.,. hat, für,pd^e., Zeit!{v.om Z,^^!!?:^^6^8111^01, .. K.;. 16/L47-.S8 aiiüSpendeii ifür unseren Y^ikss^hutz z '2 verzeichnen. Wien. (Ausspeisung jüdischer Kinder in der „Talmud- Thbra"-Schule, Iii, Malzgasse 16:) In der traurigen Zeit des Hungers und vielfacher Entbehrungen werden, .täglich ge- . gen hundert ibedürftige Schulkinder £n obiger Anstalt zu Mittag verköstigt. Nach: .dem vorgeschriebenen Segensspruch wird .von ,d.eni gut ibe- . aufsichtigten.oKinderntdasj.vMahieingeleitet,.i4daa»).iErau Klara : . F.ürst in cgewohnter;<)Weisß. ischmackhaftniund^kräftig den KindernibereitetuMan, liest: die^Glückseligkeitt,voni; den Ge- .j^sichtern .der t .beteiltenjisKinder, rdieibmit;tdemv.^6bjäischen Tischgebet -das. iMahLubesohließen. A.lle ,. guten. ^Herzen,, die zu v/vdieser . Ausspeisung .^beitragen; haben?i das\ Bewußtsein, . eini edlesiWenkä gefördert. zus .haben^und kann unseren, Schul- ... •,freunden-<i die >\Förderungi unseres\w.j,T^dmud-a^jora^^in;v^jeder i Bichtung>iund^dieHWecbung .jwuoa) Gönneraiijiji^^ i -gelsiteteniJiL^titutiöni^besicmd wana.«OSei%fitgelegfe{>werden. _ •>}} M. A. ■-• Ä^gtrsiii® tlÄiaiyJsiäöe.«4te2is. :f0S;B.äc3c.-)cGrete> gebs. 14. ,t9ktpberi0jlß95,, j^Kien; IXc, .E^Lsabethpromenade 33. . Bergel »l'ranz,,,.Student,,;geb., 12;.-,-Fei?trua^vf 1900.. Wien, XIX.. ^^ilbergass'e 19. Eichner 'Wilhelm, Kaufmann, geb. 5;:;iMaiw18^vß^ala, HJ., Sebastianplatz 2.

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