Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 36 (1919)
- Issue
- 47 (12.12.1919)
- Date
- 1919-12-12
- Page
- Seite 665 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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«r 47 Br. üLüUli'S WOCHENSCHRIFT Stziw m kann aber nur durch reichliche Spenden des Publi- .kums für die „Palästina-Heimkehrer“ zu Händen der Allgemeinen Depositenbank Wien ermöglicht werden. Johannesburg (Südafrika);. An. der hiesigen Universität wurde im letzten .Wintersemester eine eigene Lehrkanzel' für hebräische Sprache (und Literatur eröffnet, und der CShief-Rabbi von Südafrika, Magister artium Dr. J. L. Landau, Zum' Professor für diese Rächer gewählt. In seiner Inaugurationsrede sprach' Professor Dr. Landau, ein Absolvent des - Wiener Seminars, vor einer illustren Gesellschaft über das Studium des Hebräischen in der Vergangenheit und seine Bedeutung als lebende Sprache für die Zukunft. Vermischtes. „Allgemeine Hilfskommission für Palästina.“ Wien, 4. Bezirk, Frankenberggasse 11. Geschäftsstelle: Wien, II., Kleine Schiffgasse 3/6. Telephon 44.871. Jüdisch. (Askenas. Kultusgemeinde Sarajevo, durch Herrn . Ignaz (Neuer 1000; Oberrabbiner Dr. Julius Diamant, Vukovar, 640; M. Templer .und Adolf Margulies, Krakau, je .50; Roman Frischer, Friedek, 40; Lazar Landau, Gorliee, i0: Dr. Wilhelm Körner, Wien, 5 Kronen. „Für Spitalshilfe für Palästina.“ Hofrat Dr. Julius Schlag, Wien, II. Ob. Donaustr. 102. Geschäftsstelle: Wien, II., Kleine Schiffgasse 3/6. Telephon 44871. (Für die einzige jüd. Augenklinik in Jerusalem.) Sammlung der „Neuen Freien Presse“, Wien, 2500; Röhrenwerke Albert Hahn, Wien, 300; Chewra Kadisch# Budapest; Rudolf Pollak, Wien, je 200; M. Schenker-Gottes? Uiann und Leopold Blum, Wien, je 100; Karl Goldstein und J D. Hassan, Orientalische Teppiche, Wien, je 50; M. Woltmann, Wien, 30; Israelitische Kultusgemeinde Stockeraju; B. [Böhmer und Rechtsanwalt Dr. Gustav Harpner, beide in Wien, je 20; Dr. Norbert Dohan, Jul. Goldfinger, Hofrat Prof. Dr. Grünhut, Wilhelm1 Dahn, Leopold Haas, sämtlich' jn Wien, je 10; Dr. Moritz Haas, Wien, 6; Simon Berger, Wien, 5; Sam. Kohn, Jul. Grünbaum, Wien, je 3; Gottfried Eisler, Dr. 8. Glasspiegel, Alice Chat, sämtliche in Wien, je> 2 Kronen. Aus der tscheche-slowakischen Republik' sind eingegangen: Israelitische Kultusgemeinde Lobositz 500; Israelitische Kultusgemeinde Klattau 125; Rabb. Dr. Jakob Spira, Mähr.- Ostrau, 108; Israelitische Beerdigungsbruderschaft, Prag, 100; Kultusvorsteher 8. Kober, Mähr;-Weißkirchen, 70; Israelin tische Kultusgemeinde Mähr.-Ostrau 50; Ehrl Klein, Postelf berg, 20; Israelitische Beerdigungsbruderschaft Posteiberg, 1Ö tschechische Kronen. Aus Deutschland sind eingegangen: Rabbiner Dr. David Spiegel, Altona, Spenden von: Salomon Gutfreund 100; Salömon 'Friedmann 30; Frau Dr. Spiegel 10; Is. Sch'., Hamburg, Seidemann, Breslau, ja 5; insgesamt 150; Rabbiner Dr. Abraham Löwenthal, Berlin, Berlin, Synaigogengemeinde. Barmen, durch Josef Samuel, je 100; Rabbiner Kzinzki, Zempelburg, 45; Samson Fröhlich, Unter-Altertheim, H. Lindheimer, Lindheim', Klinger, Znin-Spende des Herrn J. Jakobsohn, je 20; Rabbiner Dr. M. L-. Bamberger, Schönlanke, 15; Siegmund Helmann, Hermeskeil, J. Löwenstein, Sombern, Segalowitz, Breslau, Sy-; nago gengemeinde Rybnik, H. Heimann, Hermeskeil, Bern-i hard Günther, Wesel; Israelitischer Wohltätigkeitsverein,. Edenkoben, Nestor Jakob, Berlin, Rabbiner Dr. Elsaß, Landsberg, je 10; Synägogengemeinde Polzin, Lehrer M. Levi. Bendheim,- Frau Margolius, Berlin-Wilmersdorf, Louis Wallerstein, [Hockenheim, Georg Rothholz, Breslau, Richard Arn< stein, Berlin, je 5; Rabbiner Dr. Klein, Berlin, Eduard Riesenfeld, Breslau, je 3 Mark. Zahlstelle für Deutschösterreich: ‘Bankhaus 8. M. von Rothschild, Wien, I., Renngasse 3; „Neue Freie Presse“,Wien, I., Fichtegasse 11; für die tscheche-slowakische Republik: Böhmische Unionbank, Prag; für Ungarn: Magyar-Altalanos Hitelbank, Budapest'; für Deutschland: Deutsche Bank, Berlin; für Polen: Commerzbank W. Landau; Warschau und Lodz; für Galizien: Wiedonski Bank Lombardowyi i eskontowy w Palästina“. Spenden. Bei der „Wochenschrift“ sind ein gelaufen: Für die Augenklinik in Jerusalem von Herrn Mosis Singer in Rezseszow 50 K. Verein Maehsike Hadatb. Wien, II., Schiffamtsgasse 20. Zugunsten der unentgeltlichen Ausspeisungsaklion der notleidenden Flüchtlinge sind dam Vereine nachstehende Spenden zugeflossen: Spendeneingang durch unseren Obmann Herrn Jakob März: Motel Frisch 100; David Gimpel 25; Dn Ostiller 50; Lazar Horowitz 50; Jakob März, Telegrammspende, 20; Simon März, Telegrammspende, 20; Silbermann 20; Frankel. Buczasz, 10; S. Schneier, Telegrammspende, 5; Juda Trieger 4; B. Seile 5; N. N. 5; Silbermann 5; Süß, anläßlich der Trauung des Frl. Dora Bänder mit Herrn Jakob Wolf, 5. Simon März, als Schiedsrichter in Angelegenheit Liebmann, Jägerndorf, 500; Telegrammablöse S. Sdhmidt . 10; Tel*H grammablöci'e J. Goldschmidt 10; S. Maier 20; 8. Torten 28; Max März 8; Philipp v. Gomperz IO; Gänger und Rothenberg L00: Konsortium 30; Mendel Perlmutter 50; anläßlich de» Hochzeitstages Liebster und Schäfer, Tischgesellschaft, 580; Israel Josef Räppaport 50; Bernstein aus Krakau 100; zusammen 1820 Kronen. Der Wiederaufbau des Leopoftfstädter Tempels. Dem Komitee, II., Tempelgasse 3, sind zugekommen: Alfred Grünhüt 500; Alex. Kohn 20; Leopold Löwenfeld 10; Rubin Hausmann 100; Isidor Löwy 25; Rektor A. Schwarz 20; Leopold Rosenbaum 10; G. Koch 40; ‘Hugo Schwarz 50; Frau Leo Wrsch 2500; zusammen 3275; bisher .ausgewiesen 1,007.675.80; Gesamtsumme 1,010.950.80 3C Brockensammiung für jüdische Arme. Täglich laufen Gesuche ein, in denen verschämte Arme um warme Winterkleidung, Stiefel, Wäsche» usw.. bitten; Leidersind unsere - Vorräte erschöpft! Wir' bitten, dringend im Interesse der Armen um Zuweisung entbehrlicher Gegenstände. ■ I - i' \;! » :• Geldspenden gingen ein von Frau Fanny Klinger 100; Herr E. Goldschmied und E. Steiner je 50; ungenannt durch die „Wochenschrift“ 50 und 25; Josefine Winter 30; Hugo Arnot 25; O. Schick und Rosa Hochsinger je 20; A. Eibenschütz, Dr. E. Gartenberg, H. Pfeiffer, Karl Mendl, DrvL. Meisl, L. Schönwald, je 10 Kronen. Für die kommenden Chanuka-Tag.e gedenken wir armen Kindern eine Festfreude zu bereiten. Viel Geld wäre nötig, Um die hungernden und frierenden Kinder mit Schuhen und Kleidern zu versehen, mehr Geld, als unser junger Verein iaufbringen kann; aber in jeder Familie, in der stets Neuanschaffungen gemacht werden, finden sich alte Sachen, die den Armen zustatten kämen; tun diese alten Sachen bitten Wir, hoffend, daß edle jüdische Frauen, die sich des Wohlseins der eigenen Kinder freuen, auch ein Herz für die Kinder der Armen haben und gerne von ihrem Ueberflusse abgeben. Unsere Chanuka-Verteilung soll am ersten Chanukar tage stattfinden. — Spenden wolle man senden an Frau Ida Barber, XIX., Nedergasse 3, Frau Dr, Bring», XVHL, Währingergürtel 107, Frau Dr. Bauer, VH., Neu baugasse 49 und Frau. Landesgerichtsrat Barber, XVIfl., Hockegasse 28. Wien. Am 9. d. pVl. [beging der emeritierte Verstand der Universitäts-Ohrenklinik und Professor der Ohrenheilkunde an der Wiener Universität Hofrat Dr. Adam Politzer das sechzig jährige Doktorjubiläum. Wien. [Vermählung.) Der praktische Arzt Dr. Isidor Ludwig Braun, Obmann des humanitären Vereines „Kurfüxsorge“, hat sich mit Fräulein Marie Pohorylles vermählt. Den Trauungsakt vollzog Rabbiner Dr. Max Grunwald und Oberkantor Morgenstern.!