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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-11-28 · 45 (28.11.1919) · p. Seite 633

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
45 (28.11.1919)
Date
1919-11-28
Page
Seite 633 (sequence 13)
Language
German
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Li». 4L J)r» ßtOüfl'S WOCH^SCHKirt Richard Kafka; ja 100; Josef Töpfer, Henriette Hotzeiv. örein, Hilda Morgenstern, Bernhard und Viktor Taussig, Gottlieb Mahler, Jakob Treichlinger, Heinrich Kronberger, Hugo Jungmann, je 50; Rudolf und Sabine Pisniger 30; Brüder Erle,. Eduard Hirsch, je 25; Helene Engelmann, Max Klein und’ Frau, 8. Spiro, Berthold Koblitz, Feldmann, Frau Meller, Frau Veitler, Albert Tandler, Emil Fried, Isidor Pick, Siegtnund Sonn, Josef und Maria Heller, Adolf Pick, Albert Gans, Max und Ida Tandler, Oskar und Anni Pollak, Safc< muel Deutsch, Benedikt Schwager, Dr. Hermann Schneeweiß, Isidor Max, David Hirschfeld, je 20; Siegmund Spira, Markus Hirschfeld, Rabbiner Moritz Friedmann, Dr. Weiner, Charlotte und Berta Klein, Richard Klein, Josef Pollak, Frau E. Breth', Julie Spitz, Henriette Klein, M. Schlesinger* Bernhard Schwarz, Simon Fleischmann, Ehrl Kohn, August Bigler, je 10; Ing. Pisk, Samuel Piskaly, Otto Schlesinger, je 5; Otto Orlik, Isidor Bruckner, je 4; Gesamtergebnis. 1908 Kronen. Tempelverein des VlLt. Bezirkes der Stadt Wien, Spenden während der hohen Feiertage, 350; Chowra Kadischa, Verein für fromme und wohltätige Werke, Innsbruck; Michael Benies', Wien, je 200; I. Altmann, Teschen, Chewra Kadische Linz, Ing. Karl Gehlmann, Innsbruck, Josef ' 'Goldschmidt, Bethausverein „Machsike Thora“, Wien, je. 100; Direktor Jacques Brichta, Friedrich Allina, Josef Perlberger-ßpende von Adolf Stern, sämtlich in Wien, je 60; Geselligkeitsverein der Holleschauer, E. Braun & Co., Ludwig Bunzel, sämtlich in Wien, fje 30; Ludwig Bukowitz & Söhne und F. Freund & Co., Wien, je 20; Ladislaus Brüll, Zentr.-Speditionsbureau vorm. Brüder Wittels, Josef Diamant, , Oel-, Fettwaren- und ehern. Produktenfabrik Viktor Berger & Co., Rosa Bayer, Emil Reich), Dr. Isidor Braun* sämtlich in Wien, je 10; Chem. Fabrik „Saturn“, Inzersdorf, Balassa & Grün, Weingroßhandlung „Adria“, W. Berger, Jacques Balog, sämtlich in Wien, je 5; Alfred Abt, Wien, 4; Alfred Bock, Selma und Albert Bruckmann, Wien, je 2 Kronen. Aus der' tscheche-slowakischen Republik sind eingegafigen: Dr. 'Artur Feldmann, Brünn, 100; Rabbiner Dr. G. Rbsenmann, Mähr .-Schönberg, 61; Chewrä Kadischa Budweia, 50; L., M. Schön, Wsetin, 30; Felix Bruck, Teplitzfc Schönau, 25; Oskar Pisk, -Teplitz-Schönau, 10 tschech. Kronen. -Zahlstelle für Deutschösterreich: Bankhaus 8. M. von Rothschild, Wien, I„ Renngasse 3; „Neue Freie Presse“,Wien, I., Fichtegasse 11; für die tschecho-slowakische Republik: Böhmische Unionbank, Prag; für Ungarn: Magyar-Altalanos Hitelbank, Budapest; für Deutschland: Deutsche Bank, Berlin; für Polen: Commerzbank W. Landau, Warschau und Lodz; für Galizien: Wiedenski Bank Lombardowyi i eakontowy w Palästina“. Die einzige jüdisteWe Augenklinik in Jerusalem« Auf unsere Anfrage über das Verhältnis dieser Augenklinik zu der ehemaligen Augenklinik des Vereines „Lemaan Zijon“, erhielten wir soeben von Herrn Direktor David J e Ui n eine authentische Aufklärung, aus der mit unumstößlicher Sicherheit hervorgeht, daß dieses letztere Institut tatsächlich geschlossen ist und die von uns geförderte Klinik eine Neubelebung und Fortsetzung der so unentbehrlichen Anstalt bedeutet. In dem Briefe des Herrn Jollin heißt es unter anderem: . ". Wäre die Augenklinik' ides „Lemaan Zijon“ nicht schon lange geschlossen worden, so hätte ich mich nicht an Sie um Hilfe gewendet. Damit Sie sich vom Tatbestand überzeugen' können, sende Ihnen die Kopie eines Briefes des Herrn M. Adelmann, des Vertreters und Leiters der „Lemaan Zijon“, hier." In diesem Briefe, datiert Jerusalem, 2. Oheschwan 5680, liest man unter anderem: „Die Tätigkeit der Augenklinik des Vereines „Lemaan Zijon“ reichte 'nur bis Jänner 1918. Es besteht gar keine Beziehung zwischen diesem Institut undL der Augenanstalt, die J>r. Tichö, der früherebehandelnde Arzt obgenannter Augenklinik, auf eigene Rechnung führt. Wollen Sie noch über Einzelheiten informiert sein, so bitte ich' Sie, einen Ort zu bestimm/mi* ah dtzM Wir uns persönlich sprechen können.“ „Daraus ist“, so fährt Herr Jellin fort, ,,zweifellos zu prsehen, daß das Augenspital „Lemaan Zijon" seit langem Sehe geschlossen ist und Dr. Ticfco als Privatarzt, nnd Zwar gegen Honorar ordiniert. Sämtliche Armen Jerusalems und der Umgebung sind auf dfe einzige jüdische Augenklinik des Herrn Dr. Feigenbaum angewiesen, in der sie unentgeltlich Behandlung und Medikamente verabreicht erhalten. Dr. Feigenbaum hat nicht nur sein reiches Können-den Armen ge-; widmet, sondern auch sein eigenes, bei der Anglo-Palästina; bank deponiertes Kapital diesem Hilfswerke zugeführt. Denn, wie ich Ihnen schon vor langem mitgeteilt, hat das amerü4 kanische Delegierten-Komitee im August 1919 aus Geldmangel seine Tätigkeit eingestellt. Infolge der vielten Bitten und Proteste hat es wohl mit Dr. Feigenbaum unterhandelt und zugesagt, auch weiterhin auf eigene Rechnung 10 Betten zu erhalten, .Was aber bis heute nicht geschehen lat. Wie gesagt, da Dr.TichosAnstalt ein auf Gewinn berechnetes Privatunternehmen ist und kein Wohlfahrtsinstitut, bin loh meinerseits bereit, alles Mögliche zugunsten der Propaganda für die einzige jüdische Augenklinik in Jerusalem zu tun. Von ganzem Herzen wünsche ich, daß Ihre Bestrebungen um die Erhaltung dieses so unentbehrlichen Wohlfahrtsinatitutes von reichem Erfolge sein mögen.« Spitalshillö für Palästina. Verein Machsike Hadath. Wien, 11., Sckiüamtsgasse 20. - Wien. Am 9 November d. J. beging der rühmlichsi bekannte Verein „Machsike Hadath“, Wien, H., Sehiffamtsgasse 20, das Hochzeitsfest eines armen Brautpaares. . Der Verein nahm sich nämlich eines würdigen Brautpaares an, vertrat bei demselben die Elternstelle und fand die Hochzeit im polnisch-jüdischen Tempel, II., Leopoldsgasse 29, statt. In hochherziger Weise stellte der Vereinsvorstand dieses Tempels eine Trauung erster Klasse unentgeltlich bei. Nach der herrlichen Rezitation der üblichen Gebete durch den Oberkantor Herrn Feuer hielt Seiner Ehrwürden Herr Rabbiner Mayersohn an das Brautpaar ergreifende und zu Herzen gehende Ansprache. Der Einladung des Vereines „Machsike Hadath.“ folgten viele Mitglieder, Freunde und Gönner, und war der herrlich, beleuchtete Tempel in allen Räumen besetzt. Hierauf begab sich die Gesellschaft in die Vereinst lokalitäten, wo die Mahlzeit — beigestellt von dem beikannten Restaurateur Barachak — stattfand. Durch die Fürsorge eines eigenen Damenkomitees, bestehend aus den Damen Frau Goldschmidt, Frau Kleinmann, Frau März und Frau Fischer, waren die Vereinslokalitäten herrlich dekoriert. Das Festmahl löste die heiterste Stirn,-, mung ans; alles War entzückt von der Exaktheit und der musterhaften Ordnung. Den Gipfelpunkt erreichte das Fest erst, als Seiner Ehrwürden Herr Rabbiner Mayersohn, der Ehrenpräsident des Vereines, eine gehaltreiche und sinnvolle Ansprache an die Versammlung hielt. - Es war ein echt traditionell jüdisches Fest, unvergeßlich allen denen, die beim Feste anwesend waren. Selbstverständlich war nebst dem moralischen auch ein materieller Gewinn erzielt worden, wodurch der Zweck vollkommen erreicht wurde. Um das Fest haben sich besonders verdient gemacht der Präsident Herr Jakob März und die Herren Kleinmann, .Barsch ak und Dachinger. _; Spenden. Bei der „Wochenschrift“ sind eingelaufen: Für das Augenspital in Palästina 20 K von Dr. Duschinsky, London. — Von einem anonymen Wohltäter für jüd. Rabbinerseminar 200 K; jüd. Handwerkerverein 50 K: jüd. Wöchnerinnenhospitz 100 K; jüd. Versorgungshaus 60 K; jüd. Siechenhaus 50 K; jüd. Blindeninstitut 50 K; jüd. Taubstummeninstitut 50 K; amerikan. Kinderausspeiaung 100 K; zusammen 650 K. Aufruf! Der seit dem Jahre 1902 bestehend© Mädchennnd Frauen verein „Krankenbesuch“ (Bikur Chaulim), I., Settenstettengasse 2, bezweckt, gelegentlich’ der regulären Besuche sämtlicher Krankenanstalten Wiens den kranken und verlassenen Glaubensgenossen Erfrischungen und. sonstige Naturalspenden, zu verabreichen, überdies den mittellosen Patienten entsprechende Geldunterstützungen angedeihen zu lassen.

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