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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-10-31 · 41 (31.10.1919) · p. Seite 572

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
41 (31.10.1919)
Date
1919-10-31
Page
Seite 572 (sequence 16)
Language
German
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Seite 668 Dr, BEQCH'S »WOCHENSCHRIFT Nr. 41 ha-Kohen: Tsohecho-isIowaJrischer Brief. .— Geh'.-Rat Prof. Dr. JJd. König: Hainmurapis Gesetzesködex. — Arno Nadel: Die Bibel als metaphysisches Dokument. — literaturblätt. — Büehterscfcau. Enünericli Emböh: Der soziale Umsturz. Eine programmatische Schrift. Anzengruber-Verlag. Brüder. Suschiteky, Leipzig^Wien:__ Zeiten und Völker. Monatshefte für Volkswirtschaftslehre, Staatsbürgerkunde, Geschichte und Geographie. 3?ranekhsche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. 16. ' Jahr gang. Heft 2. Inhalt: Ein Kommunistenstaat in Wirklichkeit: Vor dem Zusammenbruch der Assignatenherrschaft. — Utopien. — Das europäische Gleichgewicht: Milliardensegen. — Skandinavien! — Höchstpreise im' Mittelalter. — Unter Jesuitenherrschaft: Die Organisation der [Wirtschaft in Amerika. ' Der Zionismus. Sein Wesen und seine Organisation von;Dr. S. Bernstein. Jüdischer Verlag, Berlin 1919. Wie der Untertitel besagt, eine Geschichte des1 Zionismus. Bernstein bespricht den jüdischen Freiheitsgedanken in seiner Entwicklung, die Entseheidungsepoehe des Judentums im 19. Jahrhundert und den Zionismus als nationalsoziale Erneuerung des Judentums. Greve: Fünfstellige logarithmische und trigonometrische Tafeln nebst einer größeren Anzahl von Hilfstafeln. Dreiundzwanzigste Auflage. Bielefeld und Leipzig. Verlag von Velhagen und Klassig, 1919. Preis Mark 3.40. , Unentbehrlich dem Gymnasiasten und Studenten, wie dem Chemiker. Die hohe Auflage ist die beste Kritik. Nawratzki: Das neue jüdische Palästina. Jüdischer Verlag, Berlin, 1919. . Dr .Kurt Nawratzki, der Verfasser des bekannten .Werkes „Die jüdische Kolonisation Palästinas", behandelt im •ersten Teil seines neuen Buches das historische Palästina,, die. Bevölkerung und ihre kulturelle Lage und die sozialen Fragen. Im zweiten Teil geht er auf die Kolonisation und die wirtschaftlichen Fragen ein,. während im dritten Teil Schul und Sprachwesen, Hygiene und .Sanä^e^'^undistaitistisches Material zur Sprache kommen. Schlemiel: Jüdische Blätter für Humor und Kunst. Weltverlag, Berlin NW. 57. | Jeder, der den alten „Schlemiel" gekannt hat, wird sich' freuen, diese Fundgrube jüdischen Humors, jüdischen messerscharfen Geistes, jüdischer Kunst, wiederzusehen. Wer die Karikaturen von Buber, Nordau, Fuchs, Asch, Triesch, Loewe, Handke gesehen hat, wird den „Schlemiel" sofort abonnieren. Briefkasten. Leser tin Graz. Besten Dank für die Zusendung der „Meraner tZeitung". Es ist unseres Wissens das erstemal, daß Jdieses vordem so streng freisinnige Blatt nun auch zu Jantisemifeln beginnt, indem es mit breitem Behagen ge-s hiässige Ausfälle gegen die Ostjuden zum' Abdruckebringt. Wir kannten den Schriftleiter Ellmenreich noch aus seiner liberalen Aera. Das verschlägt aber nichts, Korrespondent freisinniger Zeitungen in Deutschösterreich zu sein. Sie kennen iidoebi die Geschichte [von dem Franzmann, dem Deutschen und dem Wein? ftechtsanwalt. Wir haben den Gerichtssaalbericht selbstverständlich gelesen. Der "dort genannte Schneidermeister, ein fanatischer Vollblut-Tscheche, welcher die anti- «epritische Schimpforgie auf der Badener Elektrischen losgelassen hat, ist nur durch jüdisches Geld steinreich geworden. In Baden, Mozartgasse, nennt er einen wahren Herrschaftsbesitz sein eigen. In seinem Atelier drängen sich idie jjüdischen Damen, als ob er einzig und allein unter den Wiener Schneidern ein Privileg auf den guten Geschmack hätte, und werfen diesem wütenden Judenhasser Millionen in 'den Bachen'. So wird die gleißnerische, bissige Schlange am" eigenen Busen genährt. r* Adi Pollak. Daß der Zulauf jüdischer Damen beim Schneidermeister Karl Zahor, VII., Lindengasse 1, auch nach! dem Berichte in der „N. Er. Pr." vom' .25. d. M. in der — Gerich'tssaalrubrik noch' anhält, ist ein beschämendes /Seiehen mangelnden Ehrgefühls und bedauerlicher Gesinnung. Gisela-Viereln, Lebiensuntf AusÄteuer-VeiisiicWerurtgfsanstalt auf Gegenseitigkeit Die Neuproduktion {dieser Gesellschaft bezifferte sich im Jahre jl918 auf 72.6 Millionen Krpnen Versicherungskapital, wodurch!ein Versicherungsstand von 338.9 Millionen Kronen Versicherungskapital erreicht wurde. Die Einnahmen an Prämien, Zinsen und,;Gebühren (betrugen 24.2, Millionen Kronen, die Leistungen aus der VersicherungsVerpflichtung 10.4 Millionen Kronen. Am Jahresschlüsse bezifferten sich die Rücklagen zur Erfüllung der übernommenen Versicherungsverbindlichkeiten auf 114.4 Millionen Kronen, die Sicherheitsreserven auf 1.5 Millionen Kronen, die gemeinnützigen Fonds sauf 1.5 'Millionen »Kronen, die Gewinn-j i^eserven der Versicherten auf 3.1 Millionen Kronen. Julius Fftäinkel'sIdhSe Stip;en!d!ie;n!stiftu.ng^ Im StudienQähr QL919/20 gelangt -aus "den. Interessen der Julius Fränkel'schen Stipendienstiftung für - arme Studierende der Wiener Universität israelitischer ^Konfession eine Anzahl Stipendien von je 800 Kronen bis1 1000 Kronen an Hörer und Hörerinnen der Universität in Wien israelitischer Konfession phne Unterschied der Nationalität zur Verleihung. Bewerber und Bewerberinnen um diese Stipendien wollen ihre Gesuche bis längstens 10. November 1919 an das Kuratorium der Julius Fränkel'schen Stipendienstiftung zuhanden des Stiftungsadministrators Herrn Dr. Eugen Bosch'an, Rechtsanwalt in Wien, I., Oppolzergasse ,4, richten. f Den Gesuchen, [welche detaillierte Angaben über alle für die Beurteilung der persönlichen Verhältnisse der Gesuchsteller maßgebenden Umstände zu enthalten haben, sind anzuschließen: Der Geburts-- und Heimätsschein, ein Mittellosigkeitszeugnis, der Index, sowie Ausweise über die bis-, h'erigen Studienerfölge. Die Auszahlung (der verliehenen Stipendien erfolgt in drei Baten, und. zwar am 10. Dezember 1919,- 1. März und. .und 1. Mai 1920. " Das Kuratorium der Julius Fränkel'schen Stipendienstiftung für arme Studierende der . Wiener Universität israelitischer Konfession. II. deutschösterr. Staatslotterie für Wohltätigkeitszwecke. Diese Geldlotterie enthält 22.747 Gewinne in barem ßslde im Gesamtbeträge von 700.000 Kronen. D"bHXf" 250.000 Kronen. Die Ziehung erfolgt öffentlich in Wien am 27. November 1919fSgf* Bin Los kostet 5 Kronen, Lose sind bei der Abteilung für Wohltätigkeitslotterien in Wien, HL, Vorder« ZoliamtBstraBse 6, bei Lottoämtern, in Lottokollektoien, Geschäftstellen der dentschösterr. Klassenlotterie, Tabaktrafiken, bei Steuer-, Postand Eisenb&hnämtsra, in Wechselstuben n. a. zu bekommen. Spielpläne für Loakäufer gratis. Von der General-Direktion der Staatslotterien (Abteilung für Wohltätigkeitslotterien). KONKURS. In der israelitischen Kultusgemeinde Oderberg-Bahnhof gelangt infolge Pensionierung des Oberkantors die t teile eines Religiotsslehrers, Kantors n. Scliochets zur baldigen Besetzung. Gehalt nach Uebereinkommen. Gehörig belegte schriftliche Offerte werden bis 15. November 1. J. entgegengenommen. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen und nur diesen die Reiseauslagen vergütet. Jüngere, musikalisch gebildete und von anerkannten Rabbinen autorisierte Bewerber erhalten den Vorzug. Vorstand d. isr. Kultusgem. SchönichelrBahnh.-Oderberg Oderberg-Bahnh. (Schles.), Okt. 1919. Josef Zanker. Vorsteh. jöera'isgeber und verantwortlicher lUdakteui: Dr. Josef 8. Bloch. — Druck vcu I.. Beck & Sohn, Wien, Vif..

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